Jens Spahn

Alles zum Beruf Pflege was nicht mit der Pflege direkt zu tun hat.
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doedl
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Re: Jens Spahn

Beitrag von doedl » So 1. Apr 2018, 06:43

wow


Wir müssen die Änderung sein, die wir in der Welt sehen wollen- Mahatma Gandhi

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Griesuh
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Re: Jens Spahn

Beitrag von Griesuh » So 1. Apr 2018, 10:05

Oh ha.
Das ist ja was absolut neues.
Das hatten wir noch nicht.
Wo lebt der denn?
Das ist doch schon seit etl. Jahren am laufen

http://www.zeit.de/politik/deutschland/ ... eitssystem

http://www.taz.de/!451326/

https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Publik ... e&v=10

das sollte her Spahn einmal lesen.


Gute Pflege braucht mehr Zeit

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fmh
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Re: Jens Spahn

Beitrag von fmh » Mo 2. Apr 2018, 13:59

Noch mal was zu den revolutionären Plänen von Herrn Spahn: http://www.zeit.de/amp/gesellschaft/zei ... hn-ausland

Da gibt es doch tatsächlich Menschen, die das kritisch sehen?! :roll:


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resigniert
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Re: Jens Spahn

Beitrag von resigniert » Mo 2. Apr 2018, 16:16

Eugen Brysch scheint wirklich Ahnung zu haben, ich stimme seiner Aussage vollumfänglich zu!



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Re: Jens Spahn

Beitrag von thomas09 » Sa 7. Apr 2018, 11:27

Och Mann, der Jens schmeißt ein Stöckchen und alles läuft hinterher.

Der ist doch nicht dumm und weiß genau, dass das nicht funktioniert, so wie es in den letzten 40 jahren nicht funktioniert hat.

Was haben wir nicht alles geholt aus welchen Ländern
Inderinnen
Vietnamesen
Thailänder
dann warens mal die Russen und die Polen
in den 90igern die Ungarn und "Jugoslawen"
auch Österreicher haben wir in den 90igern angeworben.
In jüngster Zeit warens mal die Spanier und Portugiesen.

Also nicht aufregen, alles nur ein Ablenkungsmanöver.



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Re: Jens Spahn

Beitrag von rockheart » Fr 13. Apr 2018, 11:07

Genau so ist es: Ablenkungsmanöver!

Es ist wirklich depremierend, dass es immer noch Kollegen gibt, die tatsächlich glauben, einer von denen da oben würde auch nur irgend etwas auf sinnvolle Art und Weise ins Rollen bringen! Hören wir nicht Monat für Monat immer die gleiche Leier, 'es wird bald besser'? Kein Politiker wird den Arsch in der Hose haben an die Wurzel allen Übels zu gehen und die Sache zu regeln!

Ich hatte im letzten Jahr Kontakt zum Gesundheitsministerium, dem Pflegebeauftragten des Landes Bayern, dem bay. Pflegerat, sowie dem DBfK und keiner war bereit zu auch nur 1 Millimeter Bewegung! Selbst der DBfK als unser Berufsverband, verteidigte z.B. die neuen Verordnungsformulare als 'einfacher für die Krankenkassen zu bearbeiten'!!! Als ich sie deshalb kritisierte (immerhin sind sie ein Pflege-Verband und nicht der der Kassen), musste ich mir sagen lassen, ich hätte mich nicht einzumischen, die würden das schon machen!
Der Politik habe ich angeboten, Lösungen auf den Tisch zu legen die kein Geld kosten würden - KEINER interessierte sich dafür!

Sorry, aber wer wirklich noch glaubt dass auch nur einer was tun wird, der ist entweder zu kurz in unserem Beruf tätig, oder ist schlichtweg blind auf diesem Auge.



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Re: Jens Spahn

Beitrag von Griesuh » Fr 13. Apr 2018, 11:51

Das kenne ich aus eigner Erfahrung mit der Politik in Hessen.
Im Landesfachauschuß Soziales des hessischen Landtages wurde auch viel darüber diskutiert, mit meinem Berufsverband bpa war ich bei den Beratungen, jedoch keiner aus der Politik wollte auch nur einen Millimeter weichen und die Situation in der Pflege leidet darunter.

Das scheint wohl überall gleich zu sein.

Sprüche der Politiker und nichts dahinter.
Zuletzt geändert von Griesuh am Sa 14. Apr 2018, 12:28, insgesamt 1-mal geändert.


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Re: Jens Spahn

Beitrag von rockheart » Fr 13. Apr 2018, 14:55

Hi Griesuh!

Wenn ich mir überlege, welche Macht wir als Pflegende haben und was wir NICHT daraus machen, dann ist das ganz schön schwach. Allein in Heimen und ambulant sind wir über 1 Million!
Ich bin mal zu einer Demo in Nürnberg gefahren und sah dort lachende und tanzende Menschen statt stink sauerer Pflegender die richtig Stunk machen. Ich bin wieder gegangen weil mir klar war, mit diesen Leuten ist es sinnlos zu streiken!

Also: Wir sind zu einem großen Teil selbst Schuld dass nichts passiert!

Gerade wir Examinierte bekommen doch an jeder Ecke nen Job - warum lassen wir trotzdem alles mit uns machen?

Ich habe mich in den letzten 3 Jahren völlig kaputt gearbeitet aus Pflichtbewusstsein meinen Kollegen und Patienten gegenüber. Das hat nun ein Ende! Ich bin Mitte 50 und arbeite seit 1994 in der Pflege. Wie soll ich - wie sollen wir alle das bis 67 durchhalten?

Ganz ehrlich: wenn ich nicht wüsste, dass ich nur der Depp bin wenn ich mich als Betriebsrat oder sowas einsetze (es steht ja selten einer der Mauler hinter dir!), dann könnte ich mir gut vorstellen, dieses Land pflegetechnisch mal für eine gewisse Zeit auf das absolute Minimum zurück zu fahren. Aber es wird wohl leider nur ein Traum bleiben, dem Herrn Gesundheitsminister den Job mal so richtig schwer zu machen und eine Entscheidung und Taten zu erzwingen.



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Re: Jens Spahn

Beitrag von fmh » Do 31. Mai 2018, 15:24

Und so soll das "Sofortprogramm Pflege" im Detail aussehen:

https://www.bundesgesundheitsministeriu ... tml#c13145


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Re: Jens Spahn

Beitrag von Griesuh » Do 31. Mai 2018, 22:00

Alles nix neues.
Und kapiert haben die Politiker noch immer nichts.
das was da steht ist ein alter Hut, mit neuem Hutband.
Haben die immer noch nicht kapiert, dass der Markt an Pflegekräften leer gefegt ist?
Es können derzeit schon 35.000 offene Stellen nicht besetzt werden.
Was sollen dann weitere 13.00 neue Stellen?
dann haben wir rund 40.000 Unbesetzte Stellen in der Pflege.
Alles humbug was die da von sich geben.


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Re: Jens Spahn

Beitrag von Balot » So 3. Jun 2018, 10:39

Im Grunde gehört ersteinmal das komplette System umgekrempelt.Pflege nur in kommunalen Händen.Dann die Löhne hoch und absetzten der 40 Std/W in der Pflege(max.35Std),Abschaffung von geteilten Diensten,Pausenzeit =Arbeitszeit,Sonderbonus wenn man aus den "Frei"geholt wird,nicht mehr wie 7 Tage an Stück arbeiten,Dokumentationswahn abschaffen.Um das alles zu realisieren würde ich auch ersteinmal 20.000 philippinische Pflegefachkräfte mit Deutschcrashkursus für 2 Jahre einfliegen lassen.Die andere Kapazität wird geschaffen indem man alle ambulanten Pflegedienste zu einem ambulanten Pflegedienst zusammenlegtAnders wird das alles nichts



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Re: Jens Spahn

Beitrag von doedl » Mi 6. Jun 2018, 23:25

Hm, die Spezialisten für Altenpflege sitzen aber nicht in den Kommunen. Das hatten wir schonmal. Aber es gehört ein Riegel vorgeschoben, dass Pflegeketten- sogar teilweise aus dem Ausland- ihr Unwesen treiben.

Löhne hoch und Arbeitszeiten runter- dagegen ist nichts zu sagen; allerdings werden die Bürger schreien, weil das System dann ratzfatz sehr teuer wird.

Dein letzter Vorschlag ist abenteuerlich: warum sollten aus Tausenden Pflegediensten einer werden- welchen Vorteil soll das bringen? Man schafft ein Monster, welches weder nah am Mitarbeiter noch nah am Patienten ist. Und welche personellen Kapazitäten soll das denn schaffen?? Die Pflegedienste sind doch eh schon ausgelastet mit Kunden, außer bei den Häuptlingen sehe ich da keine Personalersparnis, die sich in direkter Pflege auswirken würde.

Aber vielleicht erklärst Du den Gedankengang noch näher.

Gruß Doedl


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Re: Jens Spahn

Beitrag von Griesuh » Do 7. Jun 2018, 09:59

Hm, mein Beitrag zu Balot ist verschwunden. Merkwürdig.
Sinngemäß habe ich geschrieben was Doedl dazu äussert.


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Re: Jens Spahn

Beitrag von doedl » Fr 8. Jun 2018, 09:09

Ich wars nicht, grins.....


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Re: Jens Spahn

Beitrag von Balot » So 10. Jun 2018, 15:32

Hallo
Ganz einfach:Model skandinavische Länder.Gesundheitssystem ist über Steuern finanziert und nur 1 KK.Pflege verstaatlichen bzw. in kommunale Hände geben.Somit ist Pflege und Krankenhäuser/Gesundheitssystem unter einen Dach und auch über Steuer finanziert.Also wenn ich sehe in meiner Stadt fahren 10 verschieden ambulante Pflegedienste kreuz und quer durch die Stadt,oftmals zeitgleich selbe Einsätze/selbe Strasse/selbes Haus beim Nachbarn,meisten Tabletten geben oder nur Kompressionstrümpfe aus/anziehen.Ausserdem ist sowieso ca jeder 4 Einsatz fragwürdig,ich aber einen Teufel tuen würde meine Pdl zu informieren,weil Sie nämlich den Arzt kontaktieren muss und dann meine Tour zusammenstreicht.Daher klappt das mit Privatisierung nicht.Habe lange in skandinavische Ländern gearbeitet.Klappt bestens



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Re: Jens Spahn

Beitrag von Balot » So 10. Jun 2018, 20:54

Hallo nochmals
Zitat Doedl"Man schafft ein Monster, welches weder nah am Mitarbeiter noch nah am Patienten ist"
Das Monster befindet sich aber in Deutschland
Beispiel:Rufe telefonisch bei Tochter XY an,weil Ihre Mutter ein Sitzkissen braucht,weil sich ein Dekubitus entwickelt.Ich erkläre ,was für ein Sitzkissen optimal ist.Tochter teilt mir mit HA hat diese Woche Urlaub.Nächste Woche holt Tochter das Rezept ab.Das Rezept wird bei einem Sanitätshaus bestellt und abgeholt.Ich als Pflegefachkraft sehe,das es das verkehrte Kissen ist.Mache Wunddoku fertig,weil sich schon lange ein Dekubitus entwickelt hat.
Beispiel Dänemark:Ich sehe das bei Frau XY sich ein Dekubitus entwickelt.Ich als angestellter Pflegefachkraft bei der Kommune/Gemeinde/Stadt schreibe eine interne Mail an meinen Kollegen des Hilfsmitteldepot der Kommune/Gemeinde/Stadt und teile im mit,welches Sitzkissen für Patientin XY optimal ist.....Wo ist das Monster??



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Re: Jens Spahn

Beitrag von doedl » Di 12. Jun 2018, 06:47

Dass die Skandinavier eine bessere Art der Altenpflege haben, ist unbestritten.

Zum Monster: das Problem besteht doch nicht darin, dass es zu viele ambulante Dienste gibt, sondern dass Kassen tun und lassen können, was sie wollen! Ohne endlich mal die Dienstaufsicht zu bemühen, die es ja gibt, passiert nix.

Eine Zusammenlegung aller ambulanter Dienste ändert daran nichts.

Gruß Doedl


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Re: Jens Spahn

Beitrag von Balot » Di 12. Jun 2018, 10:17

Hallo
In skandinavische Ländern gibt es in den Städen aber nur 1 ambulanter(kommunaler) Pflegedienst der sich das Gebiet in Nord,Süd,Ost und West aufteilt.Somit kann man doch viel flexibler agieren mit Einsätzen und Personal.In meine Stadt flitzen kreuz und quer 10 verschieden Pflegedienste umher,wo jeder sein eigenes Süppchen kocht.In den 7 stöckigen Mehrfamilienhaus ,wo ich nebenan wohne,treffen stündlich mehrere verschiedene ambulante Pflegedienste,morgens,mittags,abends ein.Wenn das hier nur 1 einziger Pflegedienst übernehmen würde,dann fällt doch ein imenser Zeitaufwand weg mit An/Abfahrt,Arztkontakt,Hilfsmittel,Hauswirtschaftshilfe,Sonstiges usw.



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Re: Jens Spahn

Beitrag von doedl » Di 12. Jun 2018, 17:31

Ja hm, aus der Zeitersparnis heraus magst Du ja recht haben.

Ich kenne noch die Vergangenheit, als es- so wie Du es beschreibst- nur einen einzigen, meist kirchlichen Pflegedienst gab.

Was war denn seinerzeit, wenn die Patienten nicht zufrieden waren? Ein Wechsel zu einem anderen Dienst war wegen ist nicht vorhanden nicht möglich.

Ich wünsche mir keinen großen Pflegedienst in einer Stadt; wir selbst sind schon relativ groß und mehr muss nicht sein. Ab einer bestimmten Betriebsgröße wird es auch kritisch- zumindest ist Thomas Siessegger dieser Meinung (ich teile sie).

Pflegekräfte sind edle und seltene Pflanzen; sie brauchen persönliche Ansprache und das Gefühl, bei ihrem Arbeitgeber gut aufgehoben zu sein. Ich bezweifle, ob das in einem Massenbetrieb noch gegeben sein kann.

Gruß Doedl


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Re: Jens Spahn

Beitrag von Griesuh » Sa 16. Jun 2018, 14:34

Übrigens: Sitzringe sind schon lange, sehr lange im Expertenstandart Dekubitus verpönt und gelten als Pflegefehler.
Sitzkisen werden noch geduldet.

Und solch ein ambul. Pflegemonster wie du es dir vorstellst, ist aus organisatorischen Gründen und den langen Entscheidungswegen nicht durchführbar.

In einigen Bundesländern laufen z. Z. versuche, dass speziell ausgebildetet Pflegefachkräfte Hilfsmittel und Verbandnmaterialien anfordern dürfen. Auch ohne Doc.
Und das war schon lange überfällig.


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