Neue Arbeitsstelle

Alles zum Beruf Pflege was nicht mit der Pflege direkt zu tun hat.
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melli76
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Neue Arbeitsstelle

Beitrag von melli76 » Do 29. Mai 2014, 18:32

Hallo, vor ca 6 hab ich ne neue Stelle angefangen. Es ist eine kleine Station mit Dementen Bewohnern. Davor habe ich 9 Jahre im Nachtdienst gearbeitet hatte 90 Bew. mit einer zusätzlichen Kollegin, und war auch sehr ausgelastet. Nun in dem neuen Haus ist es weniger Stressig. Die Kollegen sind alle nett, die Arbeit gefällt mir auch, obwohl es mir im Spätdienst leicht zu langweilig ist. Ich bin längst nicht mehr körperlich so ausgelastet, wie ich es gewöhnt bin. Wie ich die neue Stelle angefangen habe war ich auch glücklich, aber irgendwie seit paar Tagen weiß ich auch nicht, ob das das richtige für mich ist.


kennt ihr das ?

Lg
Melli



Eleni
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Beitrag von Eleni » Do 29. Mai 2014, 22:46

Hallo melli,
ich denke, wenn alles stimmt bei deiner neuen Stelle , solltest du nicht so voreillig dich fragen ob richtig oder falsch. Hier ist die Frage warum Langweile entsteht. Nachvollziehen kann ich deine Bedenken, weil ich im Dauer ND bin. Die Vorgaben u. Auflagen sind so gepackt,daß man froh ist keine Notfälle gehabt zu haben.
Erlebt hab ich allerdings auch, daß zu viel "Ruhe", sei es weil Bew. im Kh oder verstorben sind , mich unruhig macht. Wenn alles getan ist u. mir bleibt Zeit übrig u. meine Kollegin keine Hilfe braucht dann werde ich kreativ .
Man muß sich allerdings in der Einrichtung eingelebt haben u. die Bew. kennen u. deren Bedürfnisse. Wenn Leerzeiten sich ergeben kann man diese gut und zufrieden ausfüllen . Gespräche, Gedächnistraining ( so schnell wie ein Bew die Gegensetze finded, bei mir im WB komm ich aus dem Staunen nicht raus) Spiele, Fotoalbum anscheuen etc Ich empfehle laß dir Zeit dich mit dem neuen Arbeitsrhythmus zu gewöhnen . Von 180, 80 zu fahren ist ne Umstellung


Wenn einem das Wasser bis zum Halse steht, dann soll man den Kopf nicht hängen lassen.

thomas09
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Beitrag von thomas09 » Do 29. Mai 2014, 23:24

obwohl es mir im Spätdienst leicht zu langweilig ist
entschuldige, das wohl nicht dein Ernst?
Du hast keinen Pat. der einen besonderen Pflegebedarf hat, Gespräch, basale Stim. Mobilistation und und und und
Lesen, Lernen, Fachzeitschrift?
Ich bin längst nicht mehr körperlich so ausgelastet,
dann setzte dein Hirn ein.

Das solltest du nochmal seeehr intensiv Reflektieren über dein Berufsverständnis.



melli76
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Beitrag von melli76 » Fr 30. Mai 2014, 10:34

thomas09 für Beschäftigung die du ansprichst haben wir Betreuungskräfte nach §87 fallst du davon schon mal was gehört hast. ich suche mir dann natürlich Arbeit wie Betten beziehen oder Vorlagen auffüllen.



thomas09
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Beitrag von thomas09 » Fr 30. Mai 2014, 11:03

und da gibts keine patientennahe Tätigkeit in deinem Bereich?
oder
bringt sein Fachwissen auf vordermann?

Ich behaupte:
Wer sich in der Pflege langweilt, bei dem läuft gewaltlig was schief im Kopf.



Eleni
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Beitrag von Eleni » Fr 30. Mai 2014, 11:21

thomas09 ich finde dein Beitrag unverschämt arrogant ! für was hälst du dich der eine Diagnose als GuK erstellt abgeleitet von dem Wort Langeweile???

Schon mal was gehört von Angst , die Initiative zu ergreifen, weil sich Kollegen dann fragen ob sie es "besser machen will" oder "toll jezt müssen wir es auch machen"
Alles braucht seine Zeit um zu reifen.


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Lilli2710
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Beitrag von Lilli2710 » Fr 30. Mai 2014, 11:21

*gelöscht*
Zuletzt geändert von Lilli2710 am Fr 30. Mai 2014, 20:35, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: fehlinterpretiert



thomas09
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Beitrag von thomas09 » Fr 30. Mai 2014, 11:41

@eleni:
ich äussere hier meine Meinung und meine Erfahrung.
für was hälst du dich der eine Diagnose als GuK erstellt abgeleitet von dem Wort Langeweile???
versteh ich nicht? Was hat das mit Diagnose und GuK zu tun, was ich behaupte?
Schon mal was gehört von Angst , die Initiative zu ergreifen, ...
Alles braucht seine Zeit um zu reifen.
zugegeben etwas sarkastische Bemerkung:
Deshalb langweilen wir uns in neuen Stellen kollektiv, bis wir irgendwann gereift sind?
Wir reklamieren dass wir Verantwortung für Pat. haben und übernehmen, dazu gehört aber zu aller erst Verantwortung für sich selbst zu übernehmen.



Eleni
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Beitrag von Eleni » Fr 30. Mai 2014, 13:21

thomas09 ich bin neu im Forum und kann nicht zitieren.
von dir mit Kopie u. Einfügen :)
'Ich behaupte:
Wer sich in der Pflege langweilt, bei dem läuft gewaltlig was schief im Kopf"

und ich als Eleni weiss : eine Meinung ist nicht das Gleiche wie eine Behauptung! Langeweile ist nicht gleich Faulheit


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Eleni
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Beitrag von Eleni » Fr 30. Mai 2014, 13:25

Ich habe in der ausserklinischen Intensivpflege gearbeitet 12 Std. Dienste.
Bin nun seit 3 jahren zurück in die stationäre Pflege aus diesem Grund Langweile zum umfallen gehabt


Wenn einem das Wasser bis zum Halse steht, dann soll man den Kopf nicht hängen lassen.

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Angie
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Beitrag von Angie » Fr 30. Mai 2014, 18:34

Ich kenne das von hohen Stresspegel runterfahren auf normal auch bei meinen Mitarbeitern und mir selber.
Wenn man früher wirklich unter ständigen schnellen Arbeiten auf einmal in ein normales Arbeitsverhältnis umschwingt, weiß man auf einmal nicht mehr wohin mit der Energie.

Ich merke es aber auch meinen Mitarbeitern an, dass dies nach ca. 3- 4 Monaten sich einpendelt. Und sie nicht permament aufspringen und sich Arbeit suchen wenn ich dazu komme.

Sie merken das die Pflegebedürftigen auch viel ausgeglichener sind und dies sich wieder auf das ganze Leben auswirkt von allen Beteiligten.

Bei den einen dauert es eben ein wenig länger beim anderen kürzer.

Ich habe auch bemerkt, dass die Dokumentationen viel ordentlicher und konzentrierter bearbeitet werden. Es wird nicht mehr so viel Vergessen.

Eine MA meinte mal zu mir was für das Duschen hab ich echt 45 Minuten Zeit?
Unseren Tagesgästen geht es viel besser und den MA auch.

LG Angie


Das Motto meiner Tagespflege Anima:Jeder Mensch ist wertvoll

Skjaldar
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Beitrag von Skjaldar » Do 5. Jun 2014, 00:33

45 Minuten..Hui, ich habe ca 20 Minuten, bei "Langsamen" bewohnern *seufz

Ich habe es nun erlebt, mal auf einem WB mit weniger Bewohnern eingesetzt zu sein, und, das arbeiten ist schon anders.

Wobei, wenn ich mal "freiraum" habe, mich immer das Gefühl beschleicht, nun etwas vergessen zu haben. Ich kannte es auch nicht, dass man mal "durchatmen" kann! Wenn ich wöllte stünde ich immer komplett unter Strom!

Thomas09, Warum sollte etwas schief im Kopf laufen, wenn man sich mal langweilt?

Arbeiten findet man immer, aber, man hat nicht immer Lust auf alle arbeiten, vor allem Optionale die kaum Einfluss haben, die nicht gesehen werden, die keine Auswirkungen haben.

Ich bin mal froh wenn ich 2 Minuten Zeit habe in den Garten auf meiner Arbeitsstelle zu gehen, mal kurz durchatmen, das Wetter zu genießen, und mich nicht noch weiter in meine Arbeit zu vertiefen! ich arbeite um zu leben, nicht umgekehrt ;)

LG



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