Rückenschmerzen

Alles zum Beruf Pflege was nicht mit der Pflege direkt zu tun hat.
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DieJuli
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Rückenschmerzen

Beitrag von DieJuli » So 9. Dez 2007, 19:59

Hallöchen ihr lieben!

Sicherlich kennt ihr das Problem auch alle... ich bin nun seit gut einem Jahr in der Pflege und meine an manchen Tagen mein Kreuz bringt mich um.... :( Davon abgesehen, das meine Wirbel sich gerne mal ausrenken und die Muskeln dadurch entzünden habe ich laut Orthopäde noch keine irreparablen Schäden... die ausgerenkten Wirbel ließen sich mit ein bisschen Krafttraining in den Griff kriegen...

Davon abgesehen das ich dafür meinen inneren Schweinehund überwinden muss, sind die Kosten für ein Fitnessstudio doch ziemlich hoch... vor allem weil ich mir vor allem am Anfang absolut kein selbstständiges Training zutraue... ich bin völlig unsportlich und da mein Rücken ja schon weh tut würde ich die Übungen vermutlich nicht richtig ausführen - ich brauch also Anleitung von einem Trainer o. ä.

Nun zu meiner Frage: Gibt es eine Krankenkasse die so etwas finanziert oder zumindest bezuschusst? Oder vielleicht auch selbst Kurse anbietet?

LG,
By Juli



Kosh
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Beitrag von Kosh » So 9. Dez 2007, 20:35

jo die Krankenkassen bezuschussen das, wie es aber genau aussieht weiß ich nicht.
Es gibt aber da Bestimmte Regeln soweit ich weiß muss es ein Med. Sportstudio sein. ( einige Physio Praxen haben Trainingsräume da kannst du mal hingehen und dich erkundigen ....



Thanos

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Beitrag von Thanos » Mo 10. Dez 2007, 01:23

Die AOK finanziert Dir 80% für die Rückenschule, wobei der Kurs 10 Stunden umfasst, einen zweiten Kurs pro Jahr wird sie mit 50% Zuzahlung gewähren.

Mein Tipp ist in der Tat ein Fitnesstuidio. Dort hast Du Trainer, die werden Deine Ausdauer und alles bewerten und einen Plan nach Maß aufstellen, und auch nach Deinen Wünschen, z.B. Rücken. Man wird Dir dort alles ganz genau zeigen, und das auch mehrmals. Ich gehe auch ins Fitnesstudio, und das nicht wegen Krafttraining, sondern zum Allgemeinen Wohlbefinden, und ich bin sehr zufrieden. Ich kann da auch an der Rückenschule teilnehmen, das ist bei mir dann in den Monatsbeiträgen drin, und ich kann da so oft ich will mit rein.



Soleille
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Beitrag von Soleille » Mo 10. Dez 2007, 14:07

Ich bin 54 Jahre alt und arbeite schon einige Jährchen in der Altenpflege.
Neben Depressionen hatte ich auch üble Rückenschmerzen mit sichtbaren Bandscheibenschäden.
Seit zwei Jahren mache ich regelmäßig Sport, seit einem konsequent mindestens 4mal in der Woche im Fitnessstudio.
Das hat mir dabei geholfen , die Depression abzumildern und auf jeden Fall die Schmerzsymptomatik bis auf einen Rest (Arthrose) aufgehoben .
Rückenschule wurde immer zum größten Teil von meiner KK übernommen.
Die Kosten für das Studio kann ich von der Steuer absetzen und es gibt Bonuspunkte bei der KK.
Aber das wichtigste: es hat meine Lebensqualität und mein Leistungsvermögen enorm gesteigert.
Ist das Geld auf jeden fall wert, wenn ich daran denke, wieviel ich ausgebe für Dinge, die ich nicht brauche oder die meiner Gesundheit nicht gut tun.
Angefangen habe ich übrigens so, daß ich die Geräte der Krankengymnastikpraxis , in der ich behandelt wurde, kostenlos täglich nutzen konnte und da vorher auch eine Einweisung erhalten habe.

Also der einfachste Weg:
Verordnung für KG geben lassen
und dann langsam anfangen.

Im Grunde geht es doch darum, den inneren Schweinehund zu überwinden und es sich selbst wert zu sein, gut für sich zu sorgen ,oder ?



Soleille
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Beitrag von Soleille » Di 11. Dez 2007, 13:11

Oh, das tut mir Leid.
Ich habe kein Problem, Verordnungen zu erhalten - wahrscheinlich wegen der offensichtlichen Schäden und der langen Vorgeschichte.
Wenn der HA nicht will, dann Überweisung zum Orthopäden, der hat , glaube ich, ein anderes Budget zu Verfügung.
Noch besser: ich gehe seit vielen Jahren zu einem Facharzt für Sportmedizin und rehabilitative Medizin, der kann so ziemlich alles verordenen, was gebraucht wird.

Mir den entsprechenden Rückenschmerzen und dem Beruf sollte es doch möglich sein , Krankengymnastik verordnet zu bekommen.
Ich wünsch dir viel Glück (und Ausdauer 8) )



DieJuli
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Beitrag von DieJuli » Fr 14. Dez 2007, 07:17

Ich war gestern mal wieder beim Dok und der meinte, KK übernimmt KG nur nach OP oder Unfall... evtl könnte ichs mir vom Orthopäden verschreiben lassen..

Aber er meinte auch, KG bringe bei mir nix.. ich muss richtig intensiv Muskelmasse aufbauen, weil mein Bindegewebe zu schwach ist (Hypermobilität)
Nun denn.. nächste Woche hab ich einen Probetermin im Fitness-Studio...
mir graut schon richtig.. ich und Sport.. und meinen breiten Hintern unter den super-trainierten schickimickis zur schau tragen.... :confused:



DieJuli
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Beitrag von DieJuli » Fr 14. Dez 2007, 16:46

naja aber ich schätz mal, aufgrund meines jungen alters und der kurzen berufszugehörigkeit, macht man da bei mir nicht so viel... und ich kann da reden was ich will.... aber ich möchte auch nicht erst warten, bis irreperable schäden auftreten.. dann muss ichs eben aus eigener tasche zahlen... fitnessstudio hat auch den vorteil, das ich hinkann, wann ich will und mich nicht an termine halten muss...



Faith
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Beitrag von Faith » So 16. Dez 2007, 16:33

Hallöchen,
also erstmal wenn der Arzt nichts verschreibt, mal fragen warum überhaupt. am Ende eines Jahres hat man immer schlechtere karten. außerdem wenn gar nichts fruchtet arzt wechseln, denn wenn schon probleme vorhanden sind ist dein arzt nichts wert wenn er dich im stich lässt. leider kommt es heute auch ganz stark darauf an bei welcher krankenkasse man ist. bei aok und dak ist die sache mit rücken stark gefördert, die bieten sowohl kurse an alsauch die kostenübernahme. ein nächster anlaufpunkt ist deine einrichtung selbst einfach mal zur mav und nachfragen. die können tips geben aber auch eine fortbildung im haus starten. ich habe jetzt erst eine Rückenschule abgeschlossen die zur hälfte meine einrichtung und zur anderen hälfte meine krankenkasse übernimmt.


Wer A sagt muss nicht B sagen, er kann auch erkennen das A falsch war.

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