Liebe Pflegenetzgemeinde

Anregungen, Kritiken und Hilfe rund um Das Pflegenetz Forum....
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doedl
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Liebe Pflegenetzgemeinde

Beitrag von doedl »

Liebe Pflegenetzgemeinde,

die jüngste Vergangenheit hat uns gezeigt, dass ein Miteinander gar nicht so einfach ist.

Es gab Diskussionen zu Glauben oder Atheismus mit allen Schattierungen dazwischen, mit interessanten Aspekten, aber wo auch einzelne Menschen ihre verschiedenen Standpunkte vehement verteidigen, keinen Jota abweichen und wenig bis gar keine Toleranz für andere Sichtweisen zeigen.

Es gab Diskussionen zu anderen Themen von Pflegekräften und Angehörigen
und insbesondere zu diesem Punkt möchte ich weiter ausholen:

Das Pflegenetz wurde seinerzeit für Altenpflegeschüler und Pflegekräfte gegründet.

Bald gesellten sich auch berufsfremde Interessierte dazu; darunter Angehörige, die mit speziellen Problemen und Fragen dieses Forum besuchten.
Das Miteinander ging überwiegend friedlich ab; natürlich gab es auch ab und an streitsüchtige und unbelehrbare User, die dann zur Tür begleitet wurden.

In letzter Zeit aber scheint es so, dass Angehörige und Pflegekräfte „auf Kriegsfuߓ stehen; ein Umstand, der mir im realen Leben in diesem Ausmaß nicht bekannt ist.

Eine geäußerte Kritik am Forum war: Angehörige seien hier nicht willkommen; bis hin zu Aussagen, man würde sich hier niemals Rat einholen.

Es gab einige Posts von Angehörigen, in denen unfähige Pflegedienste beschrieben, Pflegekräfte als inkompetent dargestellt wurden,
fehlende Beratung moniert wurde - es ging um schlechte Pflege, schlimme Zustände - alles Dinge, die sicher stimmen und nicht zu unterstützen sind.

Eines fiel mir allerdings auf:
eine Verallgemeinerung auf andere, gar nicht beteiligte Dienste, Heime, Personen - es kam zu einer Art "allgemeine Anklage".

Und genau DAS ist es, was die professionell Pflegenden hier offensichtlich so dermaßen in Harnisch bringt, dass sie nach all ihrem Engagement, dem ewigen Zeitdruck und der körperlichen Schufterei nach dem Dienst dann hier noch lesen können, wie unfähig sie doch seien.

Nachdem das Pflegenetz als ureigenes Online Forum für Pflegekräfte geschaffen wurde, kann es nicht angehen, dass die eigentliche Zielgruppe sich in diesem Forum unwohl fühlen muss.

Wir- die Moderatoren des Pflegenetzes - wünschen ausdrücklich eine breite Diskussion; wir scheuen uns auch nicht vor schwierigen Themen oder unbequemen Usern -und auch Angehörige, die Negatives zu berichten wissen, sind uns stets willkommen.

ABER: was wir sicherlich NICHT MEHR TOLERIEREN werden, ist eine verallgemeinernde Verunglimpfung „unseres“ Berufsstandes.

Die Angehörigen, die den hier anwesenden Pflegekräften per se eine positive Grundeinstellung zum Nächsten, zur Pflege und zu gutem Tun zugestehen,
seien herzlich eingeladen, weiterhin hier mit zu diskutieren; diejenigen Angehörigen, die glauben, dass sie hier eine Personifizierung ihrer
Negativerlebnisse aus der Pflege vorfinden, mögen uns bitte verlassen.

Ebenso mögen uns die Pflegekräfte verlassen, für die das Forum hier eine Art "Stänkerbasis" zu sein scheint; die die hohe Kompetenz pflegender Angehöriger nicht einmal ansatzweise anerkennen möchten; die Posts von Berufskollegen nur als willkommenen Anlass sehen, ihren Frust auf dem Rücken anderer auszutragen.

Jeder darf hier lesen, sich äußern, diskutieren; aber auch einmal ohne Worte über vermeintliche Schwächen hinwegsehen und den anderen einfach sein
lassen und... nicht persönlich werden.

Achte bitte JEDER darauf, sich sein Bewußtsein zu erhalten, dass der GEGENÜBER immer nur den Text vor Augen hat, den jemand hinterläßt - und dass es daher immer auch Interpretationsspielraum geben wird.
Daher möge der Verfasser seinen Beitrag jeweils nochmals überdenken, ob er auch anderen rüberbringt, was er zum Thema "sagen" will ... bevor er auf "ANTWORTEN" klickt!

Diese Zeilen poste ich stellvertretend für alle Moderatoren

Doedl


Wir müssen die Änderung sein, die wir in der Welt sehen wollen- Mahatma Gandhi

IMC
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Beitrag von IMC »

:yo :yo


Burn Out ist was für Anfänger...Ich hab Fuck Off ! :D

Frasume
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Beitrag von Frasume »

Hallo Doedl.

ich bin der selben Meinung wie du/ihr. :D :D

Ich glaub ein "Frühjahrsputz ist mal notwendig :hehe :hehe

Ihr macht eure Arbeit super,bitte macht weiter so !!!

:yo :yo :yo :yo :yo :yo :yo :yo :yo :yo :yo :yo

Lg Frasume


Rechtschreibfehler sind Spezialeffekte meiner Tastatur. :hehe :hehe

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Schwester_Doreen
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Beitrag von Schwester_Doreen »

Hallo Doedl

super toll geschrieben. Vielen DANK.


Liebe Grüße
Doreen
________________
Früher litten wir unter Verbrechen, heute unter Gesetzen :(

Rasputin
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Beitrag von Rasputin »

Huhu Doedl Huhu @ll,

danke für diese Worte..... mit Verlaub auch mal wieder etwas auszuholen....
Ja, ich in nun auch viele Jahre hier und fühle mich zeitweise sehr unwohl, hat aber auch nur mit bestimmten Personen zu tun, die es mir in der jüngsten vergangenheit sehr schwer gemacht haben, mich hier mutvoll zu äussern.
Ich denke es ist viel Unzufriedenheit im Spiel, auf beiden Themen bezogen.
Ich denke bei den Pflegekräften ist es wirklich der zeitliche Druck, häufig das wenige Geld.....
Ich glaube viele von uns sind ewig am buckeln, um die eigene existenz zu halten, um sich im eruf zu verwirklichen und und und, jedoch bleibt oft wenig Zeit, sich privat zu Orientieren, auszuruhen und oder sich einfach fallen zu lassen.
Bsp, Kollege x arbeitet 9 Tage, in diesen neun tagen wechelschichten, wenig Schlaf durch das umstellen, langer Fahrtweg, 3 Sterbefälle und vielleicht noch privaten ärger...so die 9 Tage sind geschafft, man freut sich auf den einen freien tag...und was ist, man ist so ko, dass man diesen freien tag nur zum generieren brauch, schaffen tut man im endeffekt nischt.... so geht es,denke ich vielen.....
Zu dem Thema Angehörige, es ist natürlich mist, wenn man schlechte Erfahrungen macht, der eigene Mann vllt sich verschlechtert, abgekämpfte Pflegekräfte versuchen die Situation zu schwichten.Oft spielt das schlechte gewissen eine tragende Rolle, den Angehörigen fällt es natürlich einfacher, erstmal warlos, das Personal runterzuputzen, alle über einen Kamm zu scheren.
Diese Konflikte wird es immer geben....
Ich wünsche mir hier jedenfalls auch, einen Austausch, nicht jeder Satz soll hier auseinandergerupft werden, miesgeredet wie auch immer.
Das hat mich arg gestört, denn immer gleicher Meinung kann man nicht sein, wäre auch echt langweilig, aber wenn mn merkt, das man sich mit antworten nicht identifizieren kann, hey dann ist das so, dann soll gut sein, wenn man natürlich was nicht versteht kann man gerne nachfragen......
So, tut mir ja schon bischen leid, hier so viel zu schreiben, unter top O, wurde sowas ähnlich auch angesprochen, aer man konnte sich nicht gleich dazu äussern, drum tat ich es jetzt.

Lieben Gruss Rasputin

PS vielleich auch mehr die Privatnachrichtenoption nutzen, bei Streiterein oder abschweifenden Inhalten, um eben nicht,die eigentlich gestellten Fragen oder andere Themeninhalte zu stören....??^^


Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können

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Kati123
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Beitrag von Kati123 »

Teilweise stimme ich dem Post von Doedl zu, wobei ich seit dieser offiziellen Erweiterung der Foren eigentlich nicht mehr aktiv hier mitschreibe, ja zeitweise überhaupt nicht mehr reingesehen habe. Es gab hier mal einen Feierabend- Chat, in dem sich Pflegekräfte tummelten, die sich gegenseitig zum Lachen brachten, sich Probleme von der Seele redeten und offen sein konnten, weil sie wußten, der Andere versteht mich, weil er in den gleichen Schuhen steckt. Es entstanden viele Freundschaften, die bis heute andauern, wir haben bis weit in die Morgenstunden gechattet, Fragen beantwortet und uns aufgebaut. Mir fehlt das sehr. Vor 2-2,5 jahren jedoch bemerkte ich, dass sich das Usertum und auch das Forum änderte, man öffnete sich für die breite Masse, lud Experten in die Foren ein, die auch die Angehörigen "bedienen" sollten und das Themenspektrum erweitern sollten. Ich muss gestehen, mir wurde es zu groß und zu öffentlich. Ich stand vor der Frage, ob ich den Weg mitgehe und auch im Feierabend meine Arbeit im Vordergrund steht ( Angehörigenberatung ist ein großer Teil meiner täglichen Arbeit ) oder ob ich hier etwas ganz anderes gesucht habe. Ich fragte mich, ob ich mich in meinen Ängsten und Nöten als Pflegekraft noch so öffnen kann, wenn die Masse der User meine täglichen Belastungen und Probleme, meinen Druck und meine Denkweisen überhaupt nicht nachvollziehen kann. Ich entschied mich zu gehen, fairerweise muss ich sagen, es hatte mitunter auch noch einen anderen Grund, aber hauptsächlich war es mir einfach zu groß, zu unpersönlich und zu einsam geworden. Viele der "alten" User kamen nicht mehr, wobei ich nicht denke, dass es nur daran lag, dass Angehörige hinzukamen, sondern vielmehr, dass wir größer wurden und einfach auch die Ausrichtung weg von den "einfachen" Kräften hier vor Ort, die sich mit Rat und Tat unterstützten, hin zu den Spezis ging. Mir persönlich ging hier die "Vertrautheit" verloren, es war für mich auf einmal alles sehr professionell ( nicht dass wir nicht professionell waren, aber es war halt wie ein Gespräch unter Kollegen ). Ich kann das schlecht beschreiben. Wo verschiedene Ausgangspunkte und Wissenstände aufeinander treffen, gibts halt öfter Zündstoff. Ich entschied erst still zu lesen ( ne Droge stellt man ja auch nie ganz ab ), irgendwann aber habe ich es ganz gelassen, für mich waren einfach kaum noch passende Themen dabei. :(

Schade eigentlich, aber ich verstehe beide Seiten...


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M1950
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Beitrag von M1950 »

Liebe Katie,

vielen Dank für deinen Beitrag, der mir vieles hat verständlich werden lassen.

Wenn man als pflegender Angehöriger auf der Suche nach Rat und Unterstützung durch das weite Internet streift, gerät man vielleicht an eine Seite „Pflegeseiten Verbund, Miteinander statt gegeneinander“, sieht dann, dass es dort offensichtlich gleichberechtigt nebeneinander Unterforen für Pflegeschüler, verschiedene Pflegesituationen und eben auch Angehörige gibt.

Freudig angetan von dieser offensichtlich passenden Seite steigt der Forenneuling wie aus anderen Foren gewohnt in Diskussionen ein. Ich z.B. beteilige mich unregelmäßig an einem politischen Forum. Dort ist es selbstverständlich, dass User bei offensichtlichen Widersprüchen Fragen gestellt bekommen, z.B. wenn in behördlichen Seiten genau das steht, was nicht zu den Aussagen passt. Es ist normal, dass User Gleichbehandlung von den Moderatoren einfordern. Gibt es Fragen dazu, werden die in einem öffentlichen Moderatorendiskussionsstrang geklärt.

Der Ton in solchen Foren ist meinem Gefühl nach oft zu drastisch ins Persönliche spielend. Ich versuche, mich persönlicher Angriffe zu enthalten und mich auf die Sache zu konzentrieren. In der Folge habe ich in vielen Jahren auch noch nie eine Verwarnung oder gar Löschung meiner Beiträge erleben müssen.

Umso erstaunter war ich, als ich hier in kürzester Zeit in der Störerecke stand. Ich konnte schreiben, was ich wollte. Auf meine Sachbeiträge wurde relativ kurz und oft auch sehr herablassend eingegangen. Statt dessen nahmen die Entgegnungen auf meine Klarstellungsversuche einen immer größeren Raum ein, sodass auf einmal wirklich mehr OT-Themen im Mittelpunkt standen. An Gleichbehandlung der Moderation zu glauben ist schwierig, wenn z.B. meine Antwort auf den Vorwurf durch ein falsches Zitat eine falsche Meinung unterstellt zu haben in OT gesetzt wurde, der Vorwurf selbst aber nicht.

Der Bericht von Katie hat mir die Augen geöffnet. Dieses Forum soll wirklich nur ein Austausch- und Unterstützungsforum für Pflegekräfte sein – eben wie Doedl schrieb die eigentliche Zielgruppe, die sich wohlfühlen soll.

Schade nur, dass das aus dem Forumstitel nicht hervor geht. Es ist legitim, sich untereinander Rat und Hilfe geben zu wollen und es ist auch legitim, dabei unter sich bleiben zu wollen. Es wäre nur ehrlicher, dies dann auch so zu vermitteln.

Das, was ich gesucht habe – eine Plattform für einen fairen Wissens- und Erfahrungsaustausch mit all den Aspekten den unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Sichtweisen und Meinungen nun einmal einbringen – habe ich hier nicht gefunden und weiß dank Katie jetzt auch, warum das nicht sein konnte. Es wäre gut, wenn ihr euch in Zukunft entscheiden könntet, ob ihr weiter die reine Pflegekräfte-Unterstützungsplattform, die „nebenbei“ Angehörigen auch mal an ihrem Wissensschatz teilhaben lässt haben möchtet (und das dann auch so deutlich macht) oder euch in Richtung Offenheit weiterentwickeln wollt.

Grüße



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Kati123
Beiträge: 1707
Registriert: Sa 28. Jul 2007, 14:25

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Beitrag von Kati123 »

Hallo M1950 ,

ich denke, es kam so an, wie ich es auch vermitteln wollte. Ich denke nichtmal, dass das Forum rein für die Pflegekräfte ins Leben gerufen wurde ( es gab auch durchaus pflegende Angehörige unter den "alten" Usern ), es war vielmehr so, dass sich gerade in den Anfangszeiten eine übersichtliche Gruppe von Pflegekräften gefunden hatte, die auch über die fachlichen Themen hinaus gerne mehr von den einzelnen Leuten wissen wollten. Es entstanden tolle Freundschaften, die bis heute noch andauern und das ist toll. Auch damals gab es immer wieder neue Mitglieder und es entwickelte sich ein "Hilfe-Forum" für Schüler und Pflegekräfte, die offene Fragen hatten. Mein Gefühl sagte mir, dass mit der weiteren Einrichtung von Spezi-Foren viele User die Lust verloren etwas aus Ihrem Alltag zu berichten, weil - so ging es zumindest mir - man immer den Spezi vor der Nase hatte, der über allem zu stehen schien. Ich für meinen Teil hatte das Interesse verloren mich mitzuteilen, vielleicht auch mal zu "streiten" ( auch das konnten wir :hehe ). Einige der User kenne ich gar persönlich, es gab Treffen, da wußte man, wie man den anderen einzuschätzen hatte. Wenn ein Forum so groß und öffentlich wird, werden die User immer anonymer und das gefiel mir persönlich nicht.
Es ist nicht so, dass ich mich über meinen Feierabend hinaus nicht auch mit anderen Berufsgruppen und Angehörigen unterhalten möchte. Im Gegenteil, es trägt ja zu mehr Verständnis bei. Ich hätte mir einfach gewünscht, dass es vielleicht einen privaten Teil gibt, in dem wir "alten" User uns weiter austauschen können. Es ist schon komisch gewesen zu lesen, dass das Forum so abwertend sei, gerade auch, wenn man sich damit identifiziert als langjähriger User und stundenlanger "Forumsbesetzer". Wo viele Meinungen aufeinander treffen, gibts halt auch öfter Meinungsverschiedenheiten. Und die Menschen sind nicht alle so gut erzogen worden, wie wir uns da manchmal wünschen.

Aber mal davon ab, ich erlebe einen solchen Verhaltenswandel nicht nur hier im forum, auch meine Azubis und MA sind heute ganz anders, als noch vor 15 Jahren. Einerseits gut, dass sie den Mund aufmachen und konsequent Handeln, wenn Ihnen Unrecht getan wird, teilweise gibts aber Kollegen, die die eigentliche Intention unseres Berufes total aus den Augen verlieren. Es ist schwer zu erklären, wie man sich in einem Beruf fühlt, der so oft mit Abwertung und Missgunst getreten wird, der in eine Schiene geschoben wurde, die keine Pflegekraft selbst verändern, geschweige denn zu verantworten hat. Wir sind auch nur Rädchen in einem riesen Getriebe . :(
Zuletzt geändert von Kati123 am So 20. Jan 2013, 14:40, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: teilweise und immer beißen sich :o)))


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M1950
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AW: Liebe Pflegenetzgemeinde

Beitrag von M1950 »

Hallo Katie,

ich glaube, ich habe dich richtig verstanden - meine Anmerkung, dass ich nun vieles verstehe war ehrlich gemeint. ich hoffe, auch ich konnte ausdrücken, worum es mir ging.

[quote=""Kati123""]
Einige der User kenne ich gar persönlich, es gab Treffen, da wußte man, wie man den anderen einzuschätzen hatte. Wenn ein Forum so groß und öffentlich wird, werden die User immer anonymer :( [/quote]

Ich glaube, dies ist genau der Kern des Problems. Ich kenne niemanden persönlich. Wenn ich auf einen Beitrag geantwortet habe oder angemerkt habe, dass es Widersprüche gibt oder eine Antwort fehlt, dann habe - und konnte - ich mich nur auf das geschriebene Wort beziehen. Die User, die sich persönlich kennen - und dazu gehört dann wahrscheinlich auch das Moderatoren-Team - haben aber immer den Hintergrund des bekannten Schreibers "mitgelesen".

Da rechnete mir als Beispiel jemand vor, nach welchem Punktsystem Leistungen abgerechnet werden und erklärte, dass er zusätzlich kostenintensive unbezahlte Zusatzleistungen erbringen müsse. Meine Nachfrage/Antwort, es müsse ja irgendwelche Kompensationsmöglichkeiten geben, sonst könnten Pflegedienst nicht wirtschaftlich überleben wurde eben nicht als Sachfrage/Anmerkung, sondern als Angriff auf den Schreiber gewertet ("Mensch, ich weiß doch, wieviel der buckeln muss und wieviel der extra für seine Kunden tut und jetzt kommt da jemand, der fachlich keine ahnung hat und bekrittelt die Ausssagen"), was gar nicht in meiner Absicht lag.

Aber ich respektiere natürlich, dass dieses Forum eben ein Forum für Pflegekräfte sein soll. Es war für mich nur leider nicht von Anfang an erkennbar.

Noch eines Katie: ich weiß, dass die meisten Pflegekräfte sich sehr in ihrem Beruf engagieren und trotz der oft widrigen Umstände einen guten Job machen wollen. Wenn ein "Dampfablass-Forum" dabei hilft, soll es mir recht sein.

Grüße



IMC
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AW: Liebe Pflegenetzgemeinde

Beitrag von IMC »

.......
Zuletzt geändert von IMC am So 20. Jan 2013, 15:39, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Erst denken,dann schreiben...


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IMC
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Beitrag von IMC »

*räusper*...neuer Versuch :
Ich ganz persönlich begreife nicht so recht,warum hier von einem User alle beruflich Pflegenden pauschal hinsichtlich ihrer "Angehörigenkompatibilität" direkt und unmissverständlich angegriffen werden.
Und jetzt auch noch das "Opfer" mimen :eek: ? Mannomann...


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andrea
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Beitrag von andrea »

:D Hallo M1950
ich bin gerade etwas traurig, traurig darüber dass Doedls Beitrag, mit dem sich das Team sicher nicht leichtfertig auseinandergesetzt hat, so bei dir ankommt.
Bitte lies den Beitrag noch einmal. Dann wirst du feststellen, dass da mehr steht als "Angehörige stören" das lieber M1950 steht da nicht einmal.
Natürlich ist dieses Forum nicht grundlos gegründet worden und ja es wurde für eine bestimmte Zielgruppe gegründet. Das war die Vergangenheit.
Doedl hat das doch beschrieben.
Mittlerweile sind andere Berufsstände dazu gekommen, Angehörige mit denen wir schon sehr nette Chattabende hatten.
Niemals hatten wir jedoch so ein Gezicke untereinander.
Darum geht es und das sollten sich alle, Pflegekräfte, Angehörige, Ehrenämtler, Dozenten usw.................bitte reflektieren. Es geht keinem von uns darum irgendwen an die Wand zu stellen und mit dem Finger auf ihn zu zeigen. Es gibt auch kein Punktesystem. Klar kennen sich einige User persönlich und dennoch macht das keinen Unterschied in der Behandlung. Also bitte lies den Text noch einmal und nicht nur das Thema Angehörige. Vielen Dank u liebe Grüße

Ullilein du hast mal wieder ganz wahr gesprochen, auch wenn wir uns nicht kennen, trotzdem hatten wir schon viel Spass und viele tolle Gespräche :D
Bussi und ich hoffe wir quaken mal wieder ne runde Buchstaben ist doch so viel passiert in den letzten zwei Jahren :D
Zuletzt geändert von andrea am So 20. Jan 2013, 20:30, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: tschuldige bitte ich hatte warum auch immer den falschen Namen tz


„Rechthaben ist erst eine Kunst; wenn auch die anderen glauben, dass mans hat!”

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Kati123
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AW: Liebe Pflegenetzgemeinde

Beitrag von Kati123 »

Egal was de machst, es fühlt sich nich wirklich gut an...Beim Mitlesen möcht ich mitschreiben, wenn ich mitschreibe stelle ich resigniert fest, dass ich besser nur gelesen hätte, um dann zur Erkenntnis zu gelangen, dass ich nicht nur Mitlesen kann ohne meine "Schnute" überall reinzuhängen. *Selbstgesprächmodus an* Du schmeißt Äppel mit Birnen zusammen, hast selbst genug um die Ohren, lasses einfach... *selbstgesprächmodus aus* Ich wollte einfach nur mal kleinlaut nach fast 2 jahren Abstinenz in die Forenhalle flüstern: Halloooooo, ich vermiss euch! Aber nun, geht ja auch um mehr, als nur meine Emotionen, Erinnerungen und Vorstellungen... :confused: sorry an die engagierten User, Oma Kati hatte nen Anflug von "hach wars soooo scheeee" , geht wieder vorbei... :confused:


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andrea
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Beitrag von andrea »

hallo kati,
ich spreche da sogar noch von einer Zeit vor deiner Eingangszeit............. :)
Da wars auch schon urgemütlich hier, trotz Angehörigen oder dem einen oder anderen Troll.............. hm ja.


„Rechthaben ist erst eine Kunst; wenn auch die anderen glauben, dass mans hat!”

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Kati123
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Beitrag von Kati123 »

nu is wieder gut *schnüff*


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IMC
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Beitrag von IMC »

Hallo andrea,ich bezog mich nicht auf doedls Beitrag,den ich übrigens nur voll unterstützen kann !
Mir gehts einzig und allein um die Unterstellungen einiger pflegender Angehöriger,dass wir als Pflegepersonal nicht mit Angehörigen umgehen könnten.
Mich stört dieses permanente Kontragehabe von speziell M1950,mich stört diese Art und Weise des erst Fragens und dann aufs schärfste Diskutierens,so dass sogar abgebrühte User wie z.B. Griesuh keine Lust mehr haben,auf irgendwelche Frage zu antworten. Mich stört,dass User XXX oder M1950 sich zu ner Art "moralischer Institution" aufschwingen und ihre Vorstellungen vom Umgang des Pflegepersonals mit Angehörigen auf Biegen und Brechen durchboxen wollen.

Verdammt nochmal,ich bin als Krankenpfleger auch bloss ein Mensch mit privaten Sorgen und Nöten,der nen Stressigen Job hat und für den der Patient an erster Stelle steht,der Patient,dem ich 8 Stunden und mehr am Tag meine ungeteilte Aufmerksamkeit schenke,weil er in seiner Situation auf mich angewiesen ist. Ist es da soooo schwierig,als Angehöriger mal zurück zu stecken und mich erstmal meine primäre Arbeit tun zu lassen,anstatt sich fordernderweise in den Mittelpunkt zu drängeln ? Auch wenn M1950 oder XXX ihre Angehörigen zuhause pflegen,befähigt sie das noch lange nicht zu persönlichen Beleidigungen mir gegenüber,wie schon geschehen und auch nicht zu einem Urteil über meine soziale Kompetenz ! Dies alles lese ich aus verschiedenen Posts und jetzt,wo ich mal klar und deutlich meine Meinung zum Ausdruck bringe,bin ich schon wieder der Dumme,weil M1950 Euch anderen den Honig ums Maul zu schmieren versteht ?

Ich bin jetzt seit über 20 Jahren im Beruf und habe tausende von Angehörigen erlebt,ich habe Erfahrung im Angehörigenkontakt und werde mir diese nicht von einigen Usern,die mich nicht kennen,absprechen und mich diffamieren lassen ! Der XXXXX ist aufgrund ähnlicher Statements seiner Vertreterinnen hier nicht umsonst rausgeflogen und ich bin nicht bereit,eine M1950 in die Fussstapfen einer XXXXX treten zu lassen !
Wenn ich dran erinnern darf : Der für doedls Aufruf ausschlaggebende Ton im Umgang miteinander kam erst mit Erscheinen einer M1950 zutage,indem sie auch zu noch so fundierten Antworten immernoch Kontra geben und sogar Threadtitel dazu hernehmen musste,um ihre Meinung durchzusetzen.
Mir reichts einfach,ich hab die Schnauze von solchen Leuten voll,die dieses Forum lediglich zum Aufpolieren ihres Egos benutzen und den eigentlichen Zweck,nämlich den Austausch,gänzlich ignorieren.
Mir hats hier in meiner recht kurzen Zeit sehr gut gefallen,aber auch ich hab meine Schmerzgrenze und die ist im Moment erreicht !
Zuletzt geändert von *Angie* am So 20. Jan 2013, 23:11, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Keine Namennennung nicht mehr im Forum Anwesender!


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johannes
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Registriert: Sa 17. Nov 2001, 23:53
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Beitrag von johannes »

Und jetzt mal 3 x durchatmen


Ein Mensch existiert nicht - er lebt!
Keiner ist so blind wie der, der nicht sehen will.
Ich vertrete nicht immer die herrschende Meinung - aber ich habe eine Meinung!
Einer sucht für ein Problem eine Lösung - ein Anderer sucht für eine Lösung ein Problem

Thanos

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Beitrag von Thanos »

Hallo Zusammen.

Beruflich Pflegende gehen in der Regel 8 Stunden auf Arbeit und haben dann Feierabend. Ab und an haben sie mal frei oder sogar Urlaub. In ihrer Freizeit versuchen sie zu entspannen und dieses Forum ist ein Teil der Freizeit.

Pflegende Angehörige gehen auch 8 Stunden arbeiten. Danach geht es nach Hause, dort wartet dann jedoch nicht die Freizeit sondern die Pflege des Angehörigen. Da sie selbst ja nicht so viel Ahnung haben oder sich austauschen wollen besuchen sie dieses Forum. Und dann treffen zwei Welten aufeinander. Es kollidieren zwei grundlegend verschiedene Erwartungshaltungen an dieses Forum und das sorgt dann für massiv Konflikte.

Ich übertreibe jetzt mal gewaltig, die einen (Pflege) wollen sich hier das Gehirn wund streicheln lassen und auch mal keine Verantwortung haben, die anderen (Angehörige) haben massive Verantwortung mit der sie immer gar nicht richtig umgehen wollen und suchen hier professionelle Hilfe und erwarten auch genau das von ihrem Gegenüber.
Nicht alle halten sich permanent vor Augen, dass es so oder so ähnlich ist und diese Situation nun mal sehr konfliktträchtig ist.

Und um ehrlich zu sein, der Club der Ungeküssten, die deren Namen wir nicht schreiben dürfen, haben ganz schön mit diesem Konfliktpotential gespielt und ich bin richtig froh dass diese unheilige Allianz zwischen Ihr-Wisst- schon- Wen und dem Forum endlich vorbei ist.



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