Schüler und Praktikanten

Pflege- und Sozialrecht.
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Sternken
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Schüler und Praktikanten

Beitrag von Sternken » Mi 21. Okt 2009, 22:31

Hallo zusammen

weiß einer von euch ob Schüler und Praktikanten (Jahres) als volle Kraft mitgezählt werden dürfen??? Bei den Schülern ist es ja uach so das sie mit dem lernen im ALtenheim nicht weiter kommen sie bleiben stehen sie lernen nur Betten beziehen, Toilettengänge, Zwischenmahlzeiten verteilen und zur schelle zu gehen, das kann doch nicht rechtens sein, oder etwa doch???

Gruß Sternken



Manuela
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Beitrag von Manuela » Mi 21. Okt 2009, 22:36

Hallo,

nix, Praktikanten erscheinen überhaupt nicht auf dem Stellenplan und schüler bei uns mit 0,3 Stellenanteil.
Unsere Schüler haben sehr wohl die Möglichkeit, das Gelernte in die Praxis umzusetzen.
Manchmal muß man sich als PA mal auf die Hinterbeine stellen und sich für die Umsetzung der Ausbildung kämpfen!
Der PA trägt mit die Hauptverantwortung, kann ich die Ausbildung nicht sicherstellen, lehne ich dankend ab.

Grüßle Manu



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Smoky Kupster
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Beitrag von Smoky Kupster » Mi 21. Okt 2009, 22:43

So ist es bei euch, aber bei weitem nicht überall. Vieles muss man sich als Schüler selbst aneignen, eben weil man voll mit auf dem Dienstplan eingeteilt ist. Natürlich läuft man am Tag mit 0,xx noch was als Stelle, aber man macht ja im Durchschnitt auch nur 18,5-20 Stunden die Woche als Schüler ;) Da ist der Haken an der Sache.



DieJuli
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Beitrag von DieJuli » Do 22. Okt 2009, 07:52

nein smoky, die stunden tun dabei nichts zur sache :)
Aus rechtlicher Sicht dürfen schüler nicht voll eingesetzt werden, sondern nur mit 0,33... natürlich ist es trotzdem so, das schüler sich viel selbst aneignen müssen... aber man muss auch immer wieder für seine anleitung "kämpfen"! Katheter legen, Infusionen, Injektionen, wie willst du das alles ohne Anleitung lernen?

Wenn sich der Praxisanleiter nicht dafür interessiert oder der Dienstplan keine Anleitung zulässt, rede am besten mit der Stationsleitung und / oder PDL, Sternken!

Gruß,
by Juli



Jeanette
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Beitrag von Jeanette » Do 22. Okt 2009, 09:28

Wenn sich ein Schüler damit zufrieden gibt nur essen reichen zu dürfen, wc gänge machen und betten beziehn finde ich ihn sehr unineressiert. Wenn ich heutzutage was lernen will muss ich dies auch LEIDER einfordern.



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doedl
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Beitrag von doedl » Fr 23. Okt 2009, 20:05

Hallo Jeanette

kommt ja wohl auch bissi auf den Ausbildungsstand in der Schule an.

Ich verweise darauf, dass eine Pflegekraft nur das tun soll, worin sie theoretische Kenntnisse hat und sich praktisch dazu in der Lage fühlt.

Denke mal, kaum einer würde einen Schüler mit einer Woche Ausbildungsstand schon medizinisch "loslassen".

Gruß Doedl


Wir müssen die Änderung sein, die wir in der Welt sehen wollen- Mahatma Gandhi

Jeanette
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Beitrag von Jeanette » Fr 23. Okt 2009, 20:10

hi, so meinte ich das nicht ich habe oft das Gefühl das es für manche Azubis im 3 Jahr einfacher ist nur das zu machen was ihnen aufgetragen wird, viele (nicht alle) fragen nicht nach dennen ist es egal was sie machen müssen.



DieJuli
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Beitrag von DieJuli » Fr 23. Okt 2009, 20:39

viele (nicht alle) fragen nicht nach dennen ist es egal was sie machen
Dafür kann ich mir zwei gründe vorstellen... 1. sie sind es "gewohnt", "nur" azubi zu sein und zu machen was man ihnen sagt... und/oder 2. sie sind schon so resigniert, das sie es gar nicht mehr anders versuchen... wenn man ewig um anleitung oder verantwortungsbereiche vergeblich bettelt, gibt mans irgendwann auf und findet sich mit seinem "schicksal" ab... aber wie sollen so verantwortungsbewusste und kompetente fachkräfte aus den schülern werden???

Gruß,
by Juli



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