personalbesetzung

Pflege- und Sozialrecht.
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PH Agate
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Beitrag von PH Agate » Sa 10. Jul 2010, 12:57

Ich habe mal eine Frage,
Ich arbeite in einem Altenheim, Wir haben 49-50 Bewohner,auf unserem Wohnbereich.Meisst nur sehr Demenz-Bewohner und 12 Bettlägrige. Im Frühdienst sind 5 Pflegekräfte und im Spät 21/2.. Man sagte uns wir wären überbesetzt weil ja Küche und Hauswirtschaft und Ergo zum Pflegepersonal dazu gehören. Wir sind nach dem Dienst so fertig das einige Pflegkräfte weinen. Auch Azubis im ersten Lehrjahr und 2. lehrjahr werden als volle Kräfte eingeplant müssen eine ganze Seite allein versorgen. Dann Bilanziereungen von jedem Bewohner(trink ess- und lagerungsprotokolle )führen. Alle 2 Std lagern.Frühstück, Mittagessen austeilen, Kaffee . Und abendessen zubereiten und verteilen sowie essen reichen. Ist das alles ok so oder denken wir richtig, das es nicht ganz rechtens ist mit der Personalbesetzung. Bin gespannt auf Antworten. LG und ein schönes WE



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pegean
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Beitrag von pegean » Sa 10. Jul 2010, 13:05

Wichtig für die Personalbesetzung wäre zu wissen wie die Bew. eingestuft sind-leider.
Das Azubis als volle Kräfte eingeteilt werden ist nicht i.O. aber gang und gäbe-leider.Wieviel Bew. müssen sie allein versorgen ?

LG


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PH Agate
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Beitrag von PH Agate » Sa 10. Jul 2010, 13:15

Meisst haben wir Bewohner mit Pflegestufe 2 und 3.. nur zwei mit 0 und 1.. Ich allein zum Beispiel versorgen eine Seite mit 14 Bewohner.Ausser 3 sind alle so das sie laut schreien(erzählen) überall hin urinieren und ihren Stuhlgang auch überall loswerden. gehen in andere Zimmer räumen da Schränke aus legen sich in andere Betten. Naja sind eben Demente. Mich würde ja intressieren, ob wir dagegen angehen können. Wir haben schon oft Gespräche gemacht mit Chef.. Nun sagte er wenn er keine klagen mehr hat und alles richtig läuft mit uns wir nichts an Bilanzierungen vergessen usw, erst dann versucht er neues personal einzustellen. Ist das nicht eine Drohung? wenn alles läuft, wir alles schaffen so, dann brauch er kein neues Personal einstellen.. oder?



Zicklein
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Beitrag von Zicklein » Sa 10. Jul 2010, 16:14

Hi,
Ich kann mitreden, arbeite auf einer Demezstation mit ca. 60 Bewohnern geteilt in 2 Bereiche. Im Frühdienst sind wir unter der Woche meist 6 oder 7, im Spätdienst 5 plus Betreuungskraft für die Mahlzeiten (auch nicht immer).

Wir hatten eine Zeit lang die gleichen Probleme: zu wenig Personal für viel zu viele Leute, die Arbeit kaum zu schaffen, jeder meckerte und das Klima untereinander war bescheiden, wir waren am Ende. Im Endeffekt brachte es nix, ausser das es schlimmer wurde. Wir haben uns zusammengesetzt, unser Team aufgeräumt indem Leute gingen und neue dazukamen, geschaut wie wirs ändern können. Ein paar Höherstufungen brachten uns zusätzliche Mitarbeiter ein, eine eigenes Konzept für Gerontobereiche dann noch 2 mehr und ganz aktuell arbeiten wir zusätzliche Betreuungskräfte nach §87b (google mal) ein.

Im Gesamtpaket hatten wir ein schlechtes, unzufriedenes Team und viel zu viel Arbeit aber wir haben auch gelernt, das WIR was erreichen können wenn wir uns nur bemühen. Man sollte bedenken das die Führungsebene auch nur mit Menschen besetzt ist die bei weitem nicht perfekt sind und ab und an auch mal den nötigen Input von den Mitarbeitern braucht, eben den obligatorischen Wink mit dem Zaunpfahl. Gemeinsam kann man's besser machen, wir sind das beste Beispiel. Scheut euch nicht Dinge die euch stören beim Chef offen anzusprechen, ladet ihn zur nächsten Teamsitzung ein und findet gemeinsam Lösungen die sich realisieren lassen. Ein guter Chef ist froh über jede Rückmeldung seiner Mitarbeiter und wird euch sicher nicht fressen 8)


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pegean
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Beitrag von pegean » Sa 10. Jul 2010, 16:28

@agate :

Frag Deine WBL nach dem Personalschlüssel .Anhand dieses Schlüssels plus
Pflegestufen kann man errechnen wieviel MA gebraucht werden.
Aber zum Pfl.schl. gehören auch PDL + ND .

LG


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Beitrag von ilios1966 » Sa 10. Jul 2010, 21:05

Hallo

Ich schliesse mich Zicklein sehr gerne an. Wenn z.B.keine Höherstufungen beantragt werden, weil z.B.nicht ausreichend dokumentiert wird, oder aber "vergessen" wird höher zu stufen, dann sind auch den Leitungskräften die Hände gebunden. Personal muss refinanziert werden.

Hauswirtschaft und Küche gehören definitiv nicht zum Pflegeschlüssel, diese werden separat verhandelt.

Lg ilios


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Beitrag von schwarzer sonnenstrahl » Fr 16. Jul 2010, 18:57

das ist defitg.

wir haben "nur" 35 bw und nur drei die pflegstufe 3 haben...der rest hat zwei,eins oder einige sogar gar keine. selbst bei uns sind morgens 4,5 und nachmittags 2,5 pflegekräfte eingesetzt. wir sind jetzt keine demenzstation, aber vom verhälnis her, ist das nen unterschied und bei euch sind ja noch nen paar mehr bw mit höherem pflegeaufwand.

wir versuchen bei jeder gelegenheit eine höhere pflegestufe zu erhaschen damit wir mehr leute bekommen, denn bei uns sind zur zeit 2 krank(eine auf längere sicht) und zwei versetzt worden.


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pegean
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Beitrag von pegean » Fr 16. Jul 2010, 19:03

wir versuchen bei jeder gelegenheit eine höhere pflegestufe zu erhaschen damit wir mehr leute bekommen, denn bei uns sind zur zeit 2 krank(eine auf längere sicht) und zwei versetzt worden.
Vergiß aber bitte nicht daß die Höherstufung auch eine finanzielle Mehrbelastung für den Bew. bedeutet .

LG


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Beitrag von schwarzer sonnenstrahl » Fr 16. Jul 2010, 20:43

die meisten von unseren bewohnern haben angehörige die dieses wünschen,da es in ihrem interesse ist, das ihr angehöriger gut gepflegt wird.zudem können die 90% sich noch sehr gut artikullieren.


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Beitrag von ilios1966 » Fr 16. Jul 2010, 21:00

Hallo

Es geht doch darum den tatsächlichen Pflegeaufwand realistisch einstufen zu lassen. Natürlich ist dadurch unter Umständen der BW finanziell mehr belastet.Und dennoch erbringt ihr doch die Leistung und die muss finanziert werden? Ansonsten erhält der BW entweder nicht die Leistung die ihm laut Pflegestufe zusteht, weil keine Zeit - kein Personal da ist oder ihr erbringt dauerhaft Leistungen über das hinaus was refinanziert wird.....
Es ist nun mal nicht möglich mehr Personal einzusetzen wenn der Pflegeaufwand, die Pflegestufen dies nicht hergeben.

Lg ilios


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Beitrag von schwarzer sonnenstrahl » Fr 16. Jul 2010, 22:35

[quote=""ilios1966""]Hallo

Es geht doch darum den tatsächlichen Pflegeaufwand realistisch einstufen zu lassen. Natürlich ist dadurch unter Umständen der BW finanziell mehr belastet.Und dennoch erbringt ihr doch die Leistung und die muss finanziert werden? Ansonsten erhält der BW entweder nicht die Leistung die ihm laut Pflegestufe zusteht, weil keine Zeit - kein Personal da ist oder ihr erbringt dauerhaft Leistungen über das hinaus was refinanziert wird.....
Es ist nun mal nicht möglich mehr Personal einzusetzen wenn der Pflegeaufwand, die Pflegestufen dies nicht hergeben.

Lg ilios[/quote]

liebe ilios, dessen bin ich mir bewusst das wir den bw nicht kränker machen können und nicht wollen als er ist, doch wenn es eine veränderung gibt,welche nicht oder nur kaum rückgangig zu machen ist, dann versuchen wir möglichst schnell eine begutachtung zu beantragen.es dauert ja ey bis so eingies passiert,aber da bei uns auch drei ausgefallen sind (auf dauer:2xversetzung und einmal ein gesundheitlicher vorfall),müssen wir echt kämpfen das wir die dienste abgedeckt kriegen.


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Beitrag von Zicklein » Sa 17. Jul 2010, 09:58

[quote=""schwarzer sonnenstrahl""]
ilios1966;121935 hat geschrieben:Hallo

Es geht doch darum den tatsächlichen Pflegeaufwand realistisch einstufen zu lassen. Natürlich ist dadurch unter Umständen der BW finanziell mehr belastet.Und dennoch erbringt ihr doch die Leistung und die muss finanziert werden? Ansonsten erhält der BW entweder nicht die Leistung die ihm laut Pflegestufe zusteht, weil keine Zeit - kein Personal da ist oder ihr erbringt dauerhaft Leistungen über das hinaus was refinanziert wird.....
Es ist nun mal nicht möglich mehr Personal einzusetzen wenn der Pflegeaufwand, die Pflegestufen dies nicht hergeben.

Lg ilios
liebe ilios, dessen bin ich mir bewusst das wir den bw nicht kränker machen können und nicht wollen als er ist, doch wenn es eine veränderung gibt,welche nicht oder nur kaum rückgangig zu machen ist, dann versuchen wir möglichst schnell eine begutachtung zu beantragen.es dauert ja ey bis so eingies passiert,aber da bei uns auch drei ausgefallen sind (auf dauer:2xversetzung und einmal ein gesundheitlicher vorfall),müssen wir echt kämpfen das wir die dienste abgedeckt kriegen.[/QUOTE]

Also ich glaube mit 4,5 im Früh und 2,5 im Spätdienst bei 35 Bewohnern die sicherlich nicht alle einem sehr hohen Pflegeaufwand bedürfen, könnt ihr euch nicht beklagen, oder?


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Beitrag von schwarzer sonnenstrahl » Sa 17. Jul 2010, 13:00

es ist schon eine gute besetzung, jedoch müssen wir sehr viel essen schmieren und in den zimmern verteilen. ist ja nicht in allen einrichtungen so, da wird bei vielen das über die küche erledigt.

wenn meine pdl nicht so hinter den pflegestufen hinterher wäre, wäre ich damals auch nicht eingesetzt worden.ich bin seit knapp zwei monaten da und habe bereits meine 35 überstunden weil halt bei uns gerade 3 leute auf längere sicht ausgefallen sind.


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pegean
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Beitrag von pegean » Sa 17. Jul 2010, 15:05

Wenn diese 3 MA langzeitkrank sind dann kann die PDL neue MA einstellen
wenn sie denn welche findet und wenns befristet ist.
Und das hat nichts mit Pflegestufen zu tun.

LG


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Beitrag von thorstein » Sa 17. Jul 2010, 18:15

Wenn z.B.keine Höherstufungen beantragt werden, weil z.B.nicht ausreichend dokumentiert wird, oder aber "vergessen" wird höher zu stufen, dann sind auch den Leitungskräften die Hände gebunden.
Ist es nicht gerade die Aufgabe der Leitungskräfte, auf eine ordentliche Planung und Dokumentation zu achten und die Qualität der Pflege und die richtige Einstufung z.B. anhand von Pflegevisiten zu überprüfen?



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Beitrag von Hohenstein » Sa 17. Jul 2010, 18:40

@agate: das is ja ne krasse Besetzung und kann schnell gefährliche Pflege werden,vor allem wenn Schüler so viele Bew. alleine versorgen müssen.
Da bin ich froh, dass wir 12 Bew. auf Station haben und im Früh-und Spätdienst zu zweit sind und morgens noch Frühstückshilfe oder Praktikantin haben.
Haben einige fitte Bew. 2 mit Pflegestufe 3 und 2 zum Essen reichen.
Bin bei uns voll zufrieden,könnt mir nicht mehr vorstellen so unter vollem Stress zu arbeiten.



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Beitrag von ilios1966 » Sa 17. Jul 2010, 20:46

Hallo

Natürlich ist das die Aufgabe der Leitungskräfte, schade wenn es dann nicht funktioniert.Ausserdem obliegt es den Pflegekräften adäquat zu dokumentieren wenn sich der Pflegebedarf erhöht, ich hoffe auch nicht, dass alle auf die PDL warten damit Höherstufungen beantragt werden, da erwarte ich Rückmeldung durch die Pflegekräfte und die WBL.

@ schwarzer Sonnenstrahl Das Statement war auch nicht auf Dich bezogen :-) ich habe es auch nicht so gesehen, dass BW kränker gemacht werden als sie sind, sondern eher, dass sich der Pflegebedarf oft unmerklich zunehmend erhöht und die Pflegekräfte sie übersehen bzw. nicht adäquat reagieren in Form von Meldung an WBL bzw.PDL.Klar ist, dass es bei MA Ausfall dann schwierig werden kann. Vielleicht geht was über Mehrstundenauszahlung bei MA die weniger Stunden haben? Zum Essen bereiten gibt es bei uns Hauswirtschaftskräfte.



Es ist ja auch nicht immer einfach schnell Ersatz für Langzeitkranke zu bekommen. Ich weiss ja nich wie andere Einrichtungen das machen, aber schnipsen und adäquater Ersatz ist da...hab ich noch nie erlebt dass das funktioniert.
Wird jemand in anderen Einrichtungen eingestellt und wenn der Langzeitkranke wieder kommt dann entlassen? Ersatz für Langzeitkranke kann es ja auch erst nach 6 Wochen geben oder? Weil der MA ist ja noch 6 Wochen in der Lohnfortzahlung.
Zeitarbeitsfirmen...schwierig, hab ich keine guten Erfahrungen..die boten uns jemanden an als es quasi schon zu spät war.
Vielleicht gibt es ja noch etwas was ich nicht weiss, lass mich aber gerne belehren.....

Lg ilios


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Beitrag von thorstein » Sa 17. Jul 2010, 23:04

Hallo Ileos,

ich glaube, es geht hier weniger um Belehrung als um Erfahrungen. Frägt man drei PDL`s, wie ein guter Peronalmix aussieht, bekommt man garantiert vier Meinungen.
Fremdfirmen sind da ein gutes Beispiel. Wenn eine Einrichtung oder ein Träger mir einer Fremdfirma verbindliche Vereinbarungen trifft, kann es sehr wohl zu einer guten Zusammenarbeit kommen. Dabei muss zum Beispiel klar sein, dass die Fremdfirma zeitnah Peronal zur Verfügung stellt und das dieses Personal auch schnell gewechselt werden kann, wenn die Zusammenarbeit nicht klappt.
Ein grundsätzliches Problem ist auch die Fachkraftquote. Einrichtungen, die sich eine Quote von 60% leisten, kommen bei einem Ausfall nicht gleich unter Druck. Man kann einen Dauerkranken dann auch mal durch einen Pflegehelfer ersetzen, ohne die 50%-Marke zu unterschreiten.
Spannend ist auch die Frage, wie das Verhältnis von Voll-und Teilzeitkräften aussehen soll. Das hängtnatürlich auch von der Struktur der Einrichtung ab, aber ein paarTeilzeitkräfte, die notfalls auch bereit sind, für ein paar Monate aufzustocken, sind auch ein guter Puffer.
Grüsse



schwarzer sonnenstrahl
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Beitrag von schwarzer sonnenstrahl » Sa 17. Jul 2010, 23:28

[quote=""pegean""]Wenn diese 3 MA langzeitkrank sind dann kann die PDL neue MA einstellen
wenn sie denn welche findet und wenns befristet ist.
Und das hat nichts mit Pflegestufen zu tun.

LG[/quote]

zwei wurden auf nen anderen wb versetzt... aber stehen bei uns im dienstplan drin und eine hat ne krankschreibung für zwei wochen aber sie wird länger krank geschrieben sein weil sie eine nicht schnell heilbare krankheit hat.


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