Med. an falschen Bewohner verabreicht

Pflege- und Sozialrecht.
Hier gepostete Beiträge und Antworten ersparen im Ernstfall nicht den Gang zum Anwalt!
Apfelsinchen
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Med. an falschen Bewohner verabreicht

Beitrag von Apfelsinchen » Sa 24. Jan 2009, 01:30

Hallo liebe Kollegen,

mir ist heute ein sehr dummer Fehler passiert! :sc haem

Ich erzähl`s euch mal!

18:50
Ich verteilte im Speiseraum die Medikamente, als das Telefon klingelte! Es waren nur noch für 2 Bewohner die Med. auf dem Tablett, also liess ich es auf einem Beistelltisch steh`n und lief in den Flur, weil ich im Speiseraum keine Empfang hatte!
Im Speiseraum waren noch 2 Helfer und eine Küchenkraft...also waren die Med. nicht unaufbesichtigt!

Ich weiss ich hätte die Med. wegschliessen sollen...aber das Telefon klingelte doch! :sc haem

Als ich 10 Min. später den Raum wieder betrat, sagte mir ein Helfer, dass er (ohne meine Delegation und ohne mein Wissen) die restlichen Med. schon verteilt hätte!

Nur stellte ich dann fest, dass er 2 Namen der Bewohner vertauscht hatte und einem Bew. - nennen wir ihn Hr.X - die Med. des Anderen (Hr. Y) gegeben hatte! Der Hr. X hatte seine Med. schon von mir bekommen!
Hr.Y war in seinem Zimmer geblieben, da er sich nicht so gut fühlte! Die besagten Med. wollte ich ihm später bringen!

Hr. X hat eine chronische Niereninsuffizenz und das Med. was er fälschlicher Weise bekam,war ein Antiepileptika, welches man auf keinen Fall bei einer Niereninsuffizenz nehmen darf - stand im Waschzettel!

Ich habe dann - da kein Arzt mehr zu erreichen war- bei der Giftnotrufzentrale angerufen und ein freundlicher Arzt erklärte mir dann, dass ich mir keine Sorgen machen solle...das Med. würde ihm nichts anhaben, er könnte nur etwas müde werden!

Der Hr. X zeigte anschliessend auch keinerlei Reaktionen auf das Medikament!

Ich habe dann alles dokumentiert, aber ohne den Helfer zu erwähnen der dieses verbockt hatte, es lag ja schliesslich in meiner Verantwortung!

Nun mache ich mir aber doch Gedanken! :(

Was kann mich jetzt erwarten? Abmahnung oder gar Kündigung?

Die einzige Schuld deren ich mir bewusst bin, ist die, dass ich die Med. nicht weggeschlossen habe, als das Telefon klingelte!

Kann mir jemand weiter helfen? :god

Vielen Dank im Vorraus...
ein :confused: :( verzweifeltes Apfelsinchen


„In einer Fünftelsekunde kannst du eine
Botschaft rund
um die Welt senden. Aber es kann Jahre
dauern, bis sie
von der Außenseite eines Menschenschädels
nach innen
dringt.“ :D

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Jeanette
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AW: Med. an falschen Bewohner verabreicht

Beitrag von Jeanette » Sa 24. Jan 2009, 09:25

HI,
warum hast du den helfer nicht mit angegeben denn er war es doch schließlich der OHNE deine ERLAUBNIS augeteilt hat! Du nimmst zwar die ganze schuld auf dich aber so ist es nicht wirklich, denn du hast die medis nicht vertauscht nur offen stehen lassen. LG

p.s dies ist meine Meinung



Jill
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AW: Med. an falschen Bewohner verabreicht

Beitrag von Jill » Sa 24. Jan 2009, 09:33

Deine Verantwortung aber der Helfer hat ungefragt Medikamente verabreicht. Ich würde das schleinigst mit dokumentieren.
Klar hättest Du die Medis weg schließen sollen oder das Telefon hätte halt mal warten müssen (wenn es was wichtiges ist ruft der jenige eh wieder an...) aber nun ist es nun mal passiert zum Glück ist dem Bewohner kein schaden davon entstanden.
Ich hätte auch den Helfer gefragt wie er darauf kommt ohne Anweisung zu verteilen.


Grüße Jill

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Cenny
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AW: Med. an falschen Bewohner verabreicht

Beitrag von Cenny » Sa 24. Jan 2009, 11:29

Ich schließe mich Jill an, dokumentiere das der Helfer die Medis ungefragt genommen hat, was er hätte machen können, wäre die Medis einzuschließen. Aber ohne Anweisung einfach verteilen, das geht gar nicht.

So wie er die Medis verteilt hat, steht er selber in der Verantwortung, denn du bist nicht für sein tun und handeln verantwortlich.


:D viele Grüße Cenny


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Apfelsinchen
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AW: Med. an falschen Bewohner verabreicht

Beitrag von Apfelsinchen » Sa 24. Jan 2009, 12:33

Hallo ihr Lieben,
ich hab`sehr schlecht geschlafen letzte Nacht! :(

Ich danke euch für die Antworten...haben mich jetzt doch etwas beruhigt! :god

Ich habe den Helfer nicht erwähnt, da dieser sonst ein sehr Verlässlicher ist...er wollte mir nur einen Gefallen tun!
Nur leider ist dieses gehörig nach hinten los gegangen! :-(

Ich werde mich auf jeden Fall mit meiner PDL zusammensetzen bzw. sie anrufen und ihr die Sachlage erklären, auch auf die Gefahr hin, dass ich eine Abmahnung bekomme und meinen Helfer damit denunziere...was ich ja eigentlich nicht wollte! :(
Ausserdem werde ich wohl nachher einen Nachtrag in der Doku. machen müssen!
Es tut mir für den Helfer leid! :(


LG, Apfelsinchen


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Ray
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AW: Med. an falschen Bewohner verabreicht

Beitrag von Ray » Sa 24. Jan 2009, 13:39

Hallo,

erstmal möchte ich anmerken, daß Du abolut toll reagiert hast indem Du, da kein Arzt zu erreichen war die Giftnotrufzentrale angerufen hast. Der Arzt dort, der sich dem nun angenommen hat kann ja aufgrund der Angaben zu den Medikamenten und den Bewohnern beurteilen wie "gefährlich" es werden /sein könnte.

Ich würde mich auch an die PDL wenden, den Vorgang sachlich erklären und auch die Maßnahmen darlegen. Ich kann mir nicht vorstellen, wenn es eine gute PDL ist, daß Du gleich eine Abmahnung bekommst, die hättest Du bekommen wenn Du garnicht reagiert hättest, schließlich passieren Fehler man muss nur entsprechend reagieren.

On Du nun nachträglich den Pflegehelfer in der Dokumentation bennenst kann ich nicht beurteilen, ich würde es nicht machen, voerst, sondern erst mit der PDL besprechen.

In dem Zusammenhang gibt es vielleicht auch ein Gespräch mit dem Pflegehelfer, der es sicherlich nur "gut" meinte, helfen wollte... es dann trotzdem falsch machte. AUch hier würde ich keine Abmahnung geben, sondern lediglich in einem Gespräch aufzeigen was es damit auf sich hat und ich bin mir sicher, daß dies dann nicht mehr vorkommt. Auch von Deiner Seite aus nicht.

Berichte uns doch einfach mal wies weitergeht... ;-)



Apfelsinchen
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AW: Med. an falschen Bewohner verabreicht

Beitrag von Apfelsinchen » Sa 24. Jan 2009, 13:45

@Ray,

ich werde euch auf jeden Fall auf dem Laufenden halten!
Kann meine PDL heute allerdings nur telefonisch erreichen, da diese an den Wochenenden nicht arbeitet!
Mal hören was sie sagt! ;)

Muss jetzt los...in die Höhle des Löwen! ;)

LG, Apfelsinchen!


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Lilu
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AW: Med. an falschen Bewohner verabreicht

Beitrag von Lilu » So 25. Jan 2009, 00:04

Fehler werden gemacht, gut wenn sie erkannt werden, wenn man sich dazu bekennt und vor allem auch , wenn man danach weiß, wie man zu reagieren hat.
Grundsätzlich würde ich in das Dokumentationssystem folgendermassen dokumentieren :
Bew erhielt um ...Uhr bei der Medikamentenvergabe versehentlich folgende Medikamente:.....Da kein Arzt erreichbar war, wurde in der Notrufzentrale angerufen. Hier erhielten wir die info. dass keine schädlichen Nebenwirkungen zu erwarten sind. Trotzdem wird der Bew die nächsten Stunden intensiv beobachtet, die Vitalwerte werden kontrolliert und die MA vom Nachtdienst informiert.
So in etwa würde ich das eintragen. Wer und warum die Medikamente falsch gegeben hat, gehört meiner Ansicht nach nicht ins Dok-system. Sowas wird zunächst zwischen Verursacher und WBL, bzw PDL geklärt und je nach dessen Ermessen wird weiter gehandelt.
Kam sowas zum ersten mal vor, müsste das mit einem Gespräch erledigt sein.
Wichtig ist - egal was passiert - wer einen Fehler hat, muß sich dazu bekennen, ihn melden, damit entsprechend reagiert werden kann.
So wie ich das hier lese, ist alles richtig gelaufen.


Der Vorteil der Klugheit besteht darin, daß man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger.K.Tucholsky

Apfelsinchen
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AW: Med. an falschen Bewohner verabreicht

Beitrag von Apfelsinchen » So 25. Jan 2009, 20:30

Hallo Ihr Lieben!
Ich habe gestern von der Arbeit aus, versucht meine PDL ans Telefon zu bekommen und ihr 2x auf die Mailbox gesprochen... dass ich ein Problem hätte und sie doch mal zurückrufen sollte!
Es kam weder gestern noch heute morgen ein Rückruf! :(
Also habe ich mit dem besagten Helfer geredet und ihm klar gemacht, dass ich ihn da nicht raushalten kann, womit er einverstanden war! Dann habe ich mir nochmals die betreffende Doku. vorgenommen und einen Nachtrag geschrieben in den ich den ganzen Sachverhalt beschrieb`!
Ausserdem schrieb ich noch ein Fehlermeldeprotokoll, wo ich alles nochmals erklärte und legte dieses in das Fach der PDL, da ich ab jetzt eine Woche Überstundenfrei habe!
Nun bin ich auf die Reaktion der PDL gespannt! :eek:

LG,Apfelsinchen

PS.: Dem Bew. geht es übrigens - abgesehen von seinen bekannten Diagnosen - ausgesprochen gut! :god :yo
Zuletzt geändert von Apfelsinchen am So 1. Mär 2009, 10:55, insgesamt 1-mal geändert.


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AW: Med. an falschen Bewohner verabreicht

Beitrag von Apfelsinchen » Mo 26. Jan 2009, 11:49

Huhu...nochmal ich!

Meine PDL hat mich grad zuhause angerufen und mir erklärt, dass ich vollkommen richtig gehandelt habe und sich gleichzeitig dafür entschuldigt, dass sie telefonisch nicht zu erreichen war!

Allerdings bekommen mein Helfer und ich beide eine Abmahnung!! :(
Damit hab`ich aber auch gerechnet!

Tja...dumm gelaufen, aber aus Fehlern lernt man!
Nur solch` ein Fehler darf nie wieder passieren! ;)

Liebe Grüsse :wave und danke für eure Unterstützung,
das Apfelsinchen!


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Ray
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AW: Med. an falschen Bewohner verabreicht

Beitrag von Ray » Mo 26. Jan 2009, 13:37

Eine Abmahnung?

Hätten ich nun nicht gedacht... da Fehler nunmal passieren und dann auch richtig gehandelt wurde. Wenn es nun ein Kritikgespräch gäbe, in Ordnung, aber eine Abmahnung?

Wenn Du das verheimlicht hättest, aus Angst vor den Konsequenzen würde ich das auch noch verstehen...

oder wenn es ein zweites mal passsiert...

Also ich würde deswegen niemals Abmahnungen geben...



Jeanette
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AW: Med. an falschen Bewohner verabreicht

Beitrag von Jeanette » Mo 26. Jan 2009, 16:50

hi also ich finde es auch etwas hochgezogen vor allem da du so gut reagiert hast und keine verletzungen weiter aufgetretten sind. Hätte da Gespräch von seitens der pdl gehofft aber nicht gleich mit einer abmahnung.

lg



Apfelsinchen
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AW: Med. an falschen Bewohner verabreicht

Beitrag von Apfelsinchen » Mo 26. Jan 2009, 16:53

@ Ray,
ich danke dir für deine Worte! :yo

Naja, passiert ist passiert! Nicht`s mehr zu ändern!

Bei uns hagelt es i. Mom. sowieso eine Abmahnung nach der anderen!
Die Geschäftsleitung kollert etwas rum!
Es macht z. Zt. gar keinen Spass mehr dort zu arbeiten...ständig wechselndes Personal, ständig irgendwelche Erneuerungen und immer wieder Memos, Memos, Memos! :(

Über kurz oder lang werde ich mir auch was anderes suchen!

LG, das Apfelsinchen! :wave


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Filienchen
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AW: Med. an falschen Bewohner verabreicht

Beitrag von Filienchen » Mo 26. Jan 2009, 17:07

Ich empfinde es seitens des Arbeitgebers durchaus gerechtfertigt, in diesem Fall mit einer Abmahnung für "Hehler und Stehler" zu reagieren.
Im Wiederholungsfall (von dem ich bei Apfelsienchen allerdings aber nun mal jetzt nicht ausgehe) ist im Falle einer gerichtlichen Auseinandersetzung eine Abmahnung schon eine Beweislast. Gesprächsprotokolle oder Infonotizen haben in einer Personalakte ja auch nichts zu suchen.

Von einer Abmahnung geht die Welt nicht unter !!!
Notfalls kann Apfelsienchen ja eine Gegendarstellung zur Personalakte beilegen und ihr Fehlverhalten aus ihrer Sicht schildern. Ein Fehlverhalten wird es aber denoch bleiben, trotz "Selbstanzeige", Ergreifung von Maßnahmen und glimpflichem Ausgang für den Bewohner.
LG Filienchen


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AW: Med. an falschen Bewohner verabreicht

Beitrag von ilios1966 » Mo 26. Jan 2009, 19:09

Hallo
Ich würde in diesemFall auch nicht begeistert sein über den Fehler.Dennoch das richtige Verhalten loben und vor allem keine Abmahnung erteilen...
Schade, dass manche PDL so reagieren,ist für einen konstruktiven Umgang mit Fehlern nicht gerade förderlich.

Lg ilios


Ich bin nicht nur für das verantwortlich was ich sage,sondern auch für das was ich nicht sage!

Ray
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AW: Med. an falschen Bewohner verabreicht

Beitrag von Ray » Mo 26. Jan 2009, 20:56

Hey,

@ Filinchen... nunja, schriftlich geführte Kiritkgespräche die beidseits mit einer Zielvereinbarung unterschrieben werden haben selbstverständlich vor Gericht auch Bestand.

Abmhanungen sind immer eine Sache... einerseits demotivieren sie total wie bei solchen Fehlern wie er eben passiert ist, weshalb die Motivation da eher angebrachter wäre als eine Abmahnung andererseits glaubt der AG damit im Falle einer irgendwann gewünschten Kündigung durch den AG bessere Möglichkeiten zu haben.

Sicherlich sind Abmahungen ein gutes Instrument um sich als AG eben auch vir Wiederholungen von Fehlern zu schützen um eben auch zu beweisen, daß der AG reagiert hat.

Allerdings werden soviele Abmahnungen von Gerichten wieder abgeschmettert weil sie in keinster Weise gerechtfertigt sind.

Ich glaube, in diesem Fall hier ist sie auf keinen Fall gerechtfertigt. Es ist ein Fehler passiert, es wurde professionell darauf reagiert und bei soviel Sorge um den Bewohner, wie in den Texten stand, kann ich mir kaum vorstellen, daß dies nocheinmal geschieht. Also was soll nun eine Abmahnung bezwecken?
Das hier was falsch gelaufen ist, wissen alle beteiligten, das sie es nicht wiedermachen sollte beiden klar sein.

Andererseits hat eine Abmahnung auch direkt keine Folgen für den AN,... auch nicht die Kündigung nach der Dritten (zudem alle Abmahnungen für ein und dieselbe Sache gegeben werden müssen). also ist es schon echt ungeschickt eines AN wenn er soweit kommt.

Somit ist eine Abmahnung also wirklich nur für den AG, um zu beweisen, daß er bei Fehlern etwas getan hat und den Mitarbeiter aufgeklärt hat oder eben wenn es wirklich so weit kommt und diese arbeitsrechtlich ausgespielt werden müssen.

Meine Meinung nach... ist hier eine Abmahnung also immernoch völligs Fehl am Platz... eben aus dem Grunde, das sie demotiviert... statt die in der Situation zu motivieren... hätten alle beteiligten mehr von.

Aber jede PDL is eben unterschiedlich... und man weiß nie genau welche nun besser verfährt!



Knülpf
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AW: Med. an falschen Bewohner verabreicht

Beitrag von Knülpf » Mo 26. Jan 2009, 22:03

Leute, genau für sowas ist eine Abmahnung da. Nicht fürs doof-Finden und nicht um die Kündigung anzubahnen, sondern um Fehler klar als solche zu benennen und deren Wiederholung zu verhindern.

(Gerechtfertigt oder nicht? Es war kein Unfall, sondern Nachlässigkeit und Kompetenzüberschreitung, und schlicht Zufall dass nichts Schlimmeres passiert ist. Die Abmahnung bezweckt hier meiner Meinung nach, dass der Ernst dieser Fehler und die Verantwortung beim Umgang mit Medikamenten betont wird.)

Natürlich drohen von ferne Konsequenzen, auch ein Sinn von Abmahnungen, aber in diesem Fall zu vernachlässigen. @ Apfelsinchen, Du und Dein "Helfer", ihr werdet in Zukunft überkorrekt aufpassen, dass Medi richtig gehandhabt werden. Da der Fehler vermeidbar gewesen wäre und ihr es absolut in der Hand habt, ihn nicht wieder zu begehen, braucht ihr euch auch keine Sorgen um weitere Folgen zu machen. Ein kleiner, aber heilsamer Schock, den ihr verdauen könnt.



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