Kluge Dienstplangestaltung?

Pflege- und Sozialrecht.
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erläuchtung
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AW: Kluge Dienstplangestaltung?

Beitrag von erläuchtung » Do 28. Nov 2013, 12:32

Solang es auf der Sachebenen bleibt, hab ich kein Problem mit fairen Diskussionen :-)

[quote=""johannes""]Es hat sich wieder einmal gezeigt, dass es keine Notwendigkeit gibt, in die Tretmühle des Schichtdienstes zurück zu kehren. [/quote]

Richtige Antwort für Dich und Du sprichst für Deine Kollegen!

Wir befinden uns noch immer mittendrin, aber warum?

Warum redest Du so überheblich ???

..nur weil das übliche 'alte' Schichtsystem den MA noch keine alternativen Wege daraus aufzeigen konnten? Aber auch Dein Konzept konnte nicht alle MA überzeugen und würde sie nicht glücklich machen. Kompromisse muß man eben überall eingehen, jeder nach seinem Geschmack.

Aus meiner Sicht kamen hier überzeugende Argumente der antwortenden User, welche gerade Dein AZM nicht annehmen würden wollen.

Diese ignorierst Du aber oder sind für Dich nicht relevant, weil jeder könnte sein Leben umstellen. Na bittschön.

Hier waren Meinungen mit Eltern von Kindern, die nicht eine Woche lang auf ihren Nachwuchs über so langen Zeitraum verzichten möchten, z.B. auch eine Hundebesitzerin und eben auch Meinungen älterer Kollegen, die einfach mehr als 7 h am Stück nicht arbeiten wollen.
So ignorant kannst Du doch nicht wirklich sein, um Dein Konzept über alle bisherigen zu stellen, trotz der genannten Kritik ?

Ich bin nach wie vor für jedes neue Arbeitszeitmodell offen und dankbar :-)
Das schließt jedoch nicht aus, ein vorgestelltes Neues abzulehnen Johannes, - nach Prüfung und Bestandsaufnahme- weil es nunmal in die Lebensführung anderer Kollegen + Gesamtheit des bestehenden Teams nicht passen würde.

Siehe dies bitte nicht als persönliche Kritik, denn wir werden mit den Problemen weiter leiden und kämpfender Weise irgendwann vll. einen anderen Ausweg finden. ;-)
Zuletzt geändert von erläuchtung am Do 28. Nov 2013, 13:06, insgesamt 1-mal geändert.



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Beitrag von hauptstadtpfleger » Do 28. Nov 2013, 13:17

[quote=""resigniert""]
johannes;168535 hat geschrieben: ...
Und was hat das individuelle Schlafbedürfnis mit deinem Arbeitszeitmodell zu tun?
Warum hast du es nötig zu erwähnen, dass du mit 65 Jahren nach dem Nachtdienst nur 4-6 Stunden Schlaf brauchst?
Wir nannten das früher "Opa erzählt vom Krieg". Die Generation, deren Großväter aktiv am Krieg teilnahmen wird sich erinnern: Eigentlich haben die immer gewonnen, nur am Ende haben sie dann doch verloren, aber besser waren sie trotzdem.

[quote=""resigniert""]Warum kannst du nicht akzeptieren, dass es Menschen/Arbeitnehmer gibt, für die dein Arbeitszeitmodell nicht das non plus ultra ist?[/quote]

Weil johannes nicht kritikfähig ist. Er muss recht haben und wenn er keine Argumente hat, dann verlässt er die Sachebene, um den Kritiker persönlich anzugreifen.


"trust and you'll be trusted." says the liar to the fool.

hauptstadtpfleger
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Beitrag von hauptstadtpfleger » Do 28. Nov 2013, 13:29

[quote=""johannes""]@resigniert
Jetzt ist es schon eine Sache der Fitness wieviel Schlaf jemand benötigt?
Nein, gewiß nicht. Ist mir schon klar, dass jeder ein anderes Schlafbedürfnis hat. So losgelöst vom Zusammenhang wirkt das vielleicht so. Meine Aussage bezog sich ja wohl auf die Äußerungen von Großstadtpfleger.[/quote]

Auf welche meiner Äußerungen bezog sich das?

[quote=""johannes""]Sieh mal, ich mach mir soagr die Mühe das, was Großstadtpfleger meint "kritisch" zu beleuchten, zu erklären.[/quote]

Entschuldige, aber wo hast du etwas erklärt? "Arbeitsstelle am anderen Ende der Stadt", "15 - 25 Minuten reichen für eine Stadtrundfahrt" etc.pp. sind keine Erklärungen, zumal völlig unzutreffend.


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Beitrag von hauptstadtpfleger » Do 28. Nov 2013, 13:40

[quote=""johannes""]@peri
Im Grunde ist deine 10-Stunden Schicht mit 2 Stunden Unterbrechung auch ein Teildienst. Die Teildienste in meinem Betrieb sehen eine 3-stündige Unterbrechung vor. Die sind dann aber auch als Teildienste deklariert. Und man ist ebenfalls von morgens 6:45 bis abends 20:30 im Betrieb.
1. Ich gehe mal davon aus, dass Du sehr wohl weißt, dass es sich nicht um einen Teildienst handelt, weil es keine 2-stündige Unterbrechung gibt, sondern 3 Arbeitspause.[/quote]

Ich lach mich scheckig!

So kommt step by step die inkohärenz deiner Argumentation ans Tageslicht:

Erst wurden aus den 2 Stunden Pause 2:05 wegen der Übergabe (ok, drei postings später konntest du dich nicht mehr daran erinnern, aber geschenkt),

nun werden aus den 2 Stunden Pause, in denen man ja "soviel erledigen kann", drei Pausen a 40 Minuten. Da kann man dann schon nicht mehr soviel erledigen, wenn der Erholungseffekt nicht verloren gehen soll.


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Beitrag von hauptstadtpfleger » Do 28. Nov 2013, 13:47

[quote=""johannes""]@peri
...
Ganz einfach - aus praktischer Lebenserfahrung und der Möglichkeit, beides miteinander zu vergleichen. Schließlich kenne ich sämtliche Schichtformen aus eigener Erfahrung. Reicht das?[/quote]

Du kennst weder seinen Lebensrythmus, noch seine Lebensplanung und -gestaltung, weisst aber, was gut für ihn ist?


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Beitrag von johannes » Do 28. Nov 2013, 13:55

@erläuchtung
Warum redest Du so überheblich ???
Sehe ich zwar nicht so, wie Du, sei's drum.

1. Ich lasse lediglich Vorurteile nicht stehen, weil diese für mich Urteile ohne Recht sind.

2.
..nur weil das übliche 'alte' Schichtsystem den MA noch keine alternativen Wege daraus aufzeigen konnten?
Das Schichtsystem ist ein Kind der Industrialisierung und wurde eingeführt, damit die Maschinen rund um die Uhr laufen konnten zwecks Steigerung des Profits. Dabei wurde nicht nach den Bedürfnissen jener gerfragt, die damit ihre Gesundheit ruinierten. Es wurde unüberlegt auf viele andere Bereiche und Berufe übertragen mit den gleichen Folgen für die Arbeitnehmer.

Gäbe es innerhalb des Schichtsystems alternative Wege, ist es verwunderlich, dass noch niemand diese beschritten hat. Die Auswirkungen sind ja nicht erst seit heute bekannt.
Aber auch Dein Konzept konnte nicht alle MA überzeugen ...
Richtig, Dich für Dich brauchte es nicht überzeugen, wie Du bereits sagtest.
Vorurteilsbeladene, die nichts Besseres kennen, kann es selbstverständlich auch nicht überzeugen, solange sie es nicht wenigstens probeweise praktiziert haben. Sie gehen schließlich von der ihnen bekannten Tretmühle aus und rechnen diese hoch.
Aus meiner Sicht kamen hier überzeugende Argumente der antwortenden User
Das sehe ich anders. Es kamen lediglich Bedenken (um es vorsichtig auszudrücken). Auf meine vorgebrachten Gegenüberstellungen dieses und jenes Modell kamen überhaupt keine Stellungnahmen. Warum wohl nicht? Es stellt sich doch definitiv so dar, dass mit allen Mitteln versucht wurde, ein Haar in der Suppe zu finden. Lies Dir die Antworten der anderen User ruhig noch mal durch. Selbst dann, wenn eine Lösung auf die vermeintlichen Schwächen angeboten wurde, geht man nicht auf die Lösung ein, sondern sucht penibel nach anderen Haaren in der Suppe.
Hier waren Meinungen mit Eltern von Kindern, die nicht eine Woche lang auf ihren Nachwuchs über so langen Zeitraum verzichten möchten, z.B. auch eine Hundebesitzerin und eben auch Meinungen älterer Kollegen, die einfach mehr als 7 h am Stück nicht arbeiten wollen.
Habe ich sehr wohl bemerkt. Ich habe also ganz außergewöhnliche Mitarbeiter, willst Du damit ausdrücken?
Eltern von Kindern beschäftige ich derzeit drei, waren aber auch schon mehr, darunter auch Alleinerziehende - alles außergewöhnliche Arbeitnehmer.
Hundebesitzer beschäftige ich derzeit drei, zwei davon haben gar vier Hunde. Ebenfalls außergewöhnliche Arbeitnehmer.
Ältere Arbeitnehmer - also über 50 Jahren und über 60 Jahren - beschäftige ich derzeit 8 Mitarbeiter - ebenfalls alles außergewöhnliche Mitarbeiter.

Ich hoffe, Du hast mitgezählt - fast meine ganze Mannschaft sind außergewöhnliche Mitarbeiter ... weil das ja nicht normal ist, was wir machen.

Nochmal, hast Du die Mitarbeiter vom Tagdienst über die bei uns geltenden Regeln aufgeklärt, bevor Du sie gefragt hast, ob sie lieber 7 Tage 10 Stunden arbeiten oder 12 Tage 7 Stunden? Hast Du sie vorher darüber aufgeklärt, dass sich auch die Bewohner verändern und die Arbeit insgesamt leichter wird? Ich gehe mal davon aus, dass Du's nicht getan hast. Ist es nicht sonderbar, dass all die grundlegenden Bedingungen geflissentlich verschwiegen werden, um ein Bild zu erzeugen, das man gern hätte - es ist alles gut, so wie es ist.

Wenn Du mir schon vorhältst, ich wäre ignorant, dann sollte man auch mal nachfragen, wie man eine solche Verfahrensweise benennt.
Das schließt jedoch nicht aus, ein vorgestelltes Neues abzulehnen ...
Selbstverständlich kann man Neues ablehnen, ignorieren, sogar bekämpfen. Warum auch nicht! Dann sollte allerdings über die Lippen desjenigen niemals eine Klage über bestehende Unzulänglichkeiten seiner Lebenssituation kommen.
nach Prüfung und Bestandsaufnahme
Du sprichst von Prüfung und Bestandsaufnahme, das finde ich gut. Wenn denn auch real geprüft würde und für und wider gegeneinander abgewogen würde, wäre das ja wunderbar. Aber genau das ist in dieser Diskussion ja gar nicht geschehen. Wenn ich das richtig mitbekommen habe, wurde "vom grünen Tisch" etwas beurteilt, das man weder in der Ausführung noch in seinen Ergebnissen kennt. Doch das widerspricht Deiner Aussage.

Du musst Dir keine Gedanken machen, dass ich mich durch Deine oder der anderen Kritik persönlich angegriffen fühlen könnte. Ich bringe nur zum Ausdruck, dass ich 100 % von meinem Modell überzeugt bin und ich stehe dazu.

- Lehnt das jemand ab - seine Sache - berührt mich extrem peripher.
- Interessiert sich jemand dafür - auch seine Sache - werde ich ihm die Möglichkeit geben, es kennen zu lernen und danach eine Entscheidung für sich zu treffen(Hospitation).
- Will es jemand einführen - auch seine Sache - werde ich ihm jede nur mögliche Unterstützung gewähren, dass es ein Erfolg wird.

Übrigens: der Zwischenstand nach 11 Monaten dieses Jahres weist eine
Krankheitsrate aller Mitarbeiter des Betriebes von 2,91 %
(bezogen auf insgesamt 21.276 Arbeitsstunden) auf. Wer hat im Schichtdienst besseres zu bieten? -
Ja, ich bin stolz darauf!


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AW: Kluge Dienstplangestaltung?

Beitrag von hauptstadtpfleger » Do 28. Nov 2013, 14:18

johannes Arbeitszeitmodell ist eines von vielen und nicht besser oder schlechter als andere:

- die MA arbeiten in einem Zwei-Schicht-System mit jeweils 12 Stunden Präsenzzeit, die von je drei Pausen a 40 Minuten unterbrochen wird, sieben Tage am Stück. Der Schichtintervall wird von sieben arbeitsfreien Tagen gefolgt.

- der Schichtintervall beginnt jeweils Donnerstag und endet in der darauffolgenden Woche Mittwochs bzw. Donnerstagmorgen. Das ist notwendig, um die Regelungen zur Wochenhöchstarbeitszeit lt. Arbeitszeitgesetz zu umgehen. Eine Angleichung an die jeweiligen Kalenderwochen würde zwar die Planbarkeit vereinfachen, aber aufgrund der zulässigen Wochenhöchstarbeitszeit für Arbeitnehmer am Arbeitszeitgesetz scheitern. Ein kluger Schachzug also, der Beginn zur Wochenmitte, zumindest aus Arbeitgebersicht.

- die immer wieder als Argument vorgebrachte viele Freizeit verliert einiges an Reiz, wenn man berücksichtigt, dass diese über das Jahr verteilt ist und in dieser Freizeit das nachgeholt werden muss, was während der Arbeitsintervalle liegenbleibt.

- es lässt sich sicher auf kleinere, überschaubare Einrichtungen anwenden, die keine große Personalfluktuation aufweisen.

Ach noch etwas, johannes... Hör einfach auf meinen nickname zu verballhornen, ich nenne dich ja auch nicht Dorfausbeuter...


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Beitrag von resigniert » Do 28. Nov 2013, 14:54

@Johannes, niemand hier redet dein AZM schlecht - nur jeder einzelne von uns lehnt es persönlich für sich selbst halt ab.
Ich habe 15 Jahre als Dauernachtwache im Krankenhaus gearbeitet, 7 Nächte - 7 Nächte frei. Ich kenne also dein Modell (zumindest für die Nacht).

Ach ja, mein Training ist DI und DO abends und SA und SO vormittags. Unglaublich, aber wahr.
Zuletzt geändert von resigniert am Do 28. Nov 2013, 14:55, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Rechtschreibfehler



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Beitrag von johannes » Do 28. Nov 2013, 15:05

Aber, großstadtpfleger,
Wir nannten das früher "Opa erzählt vom Krieg".
Mit einem Unterschied -
Opa ist noch immer im Dienst, erzählt nicht von vergangenen Zeiten, sondern von der Gegenwart!
Weil johannes nicht kritikfähig ist.
Falsche Aussage. Echte Kritik regt an, über das Erreichte nachzudenken. Das führt dazu, evtl. Schwächen auf Stichhaltigkeit zu hinterfragen und nach Möglichkeiten zu suchen, diese Schwächen auszumerzen. Das sehe ich als Weg, zu Besserem zu gelangen.
Was Du machst, ist Kritelei, hat eher mit Nörgelei als mit Kritik zu tun. Der Unterschied mag Dir vielleicht nicht geläufig sein.
Ich lach mich scheckig!
Mußt Du nicht, aber wenn Du es brauchst ...

Ich gehe mal davon aus, dass Du lesen kannst. Seit mehreren Jahren kannst Du den Wortlaut meiner Ausarbeitung im Internet ausführlich lesen. Da ist das bis ins Kleinste dargelegt. Für jemand, der so große Töne spuckt, wundert mich diese Ahnungslosigkeit und Ignoranz. Aber Du hast Recht! Ich hätte das in diesem Beitrag natürlich noch einmal genauestens darlegen können - mein Versäumnis. Es zeigt mir, dass es Dir nicht wirklich um die Sache geht, sondern wie ich bereits schrieb, ums Stänkern.
Du kennst weder seinen Lebensrythmus, noch seine Lebensplanung und -gestaltung, weisst aber, was gut für ihn ist?
Kann es sein, dass Du den Überblick verloren hast? Worauf bezog sich denn meine Aussage? Ich wiederhole sie drum noch einmal
ich glaube Dir nicht, dass Dein Arbeitszeitmodell die bessere Alternative ist
hier sprach ich vom Schichtdienst! - hast Du bestimmt nicht mitbekommen -
Um Arbeitszeitmodelle miteinander zu vergleichen, muss ich nicht den Lebnsrythmus oder die Lebensplanung eines anderen kennen, sondern lediglich die Vorzüge und Nachteile dieser Arbeitszeitmodelle. Und da ich, wie bereits gesagt, in sämtlichen üblichen Arbeitszeitmodellen gearbeitet habe, kann ich diese wohl sehr gut miteinander vergleichen. Ich hoffe, dass Du das jetzt auch verstanden hast.

Des Weiteren hat peri unmißverständlich geäußert, das er so nicht arbeiten will! Auch das scheint Deiner Aufmerksamkeit entgangen zu sein.

Wir auf dem Dorf verstehen durchaus, dass man in der Großstadt leicht überfordert ist. Es sei Dir also verziehen.


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AW: Kluge Dienstplangestaltung?

Beitrag von peri » Do 28. Nov 2013, 15:05

joahnnes scheint mir hier mehr in der Art eines fadenscheinigen und provisionssüchtigen Verkäufers aufzutreten, der ums Verrecken seine Ware an den Mann bringen will. Hast du früher Staubsauger für Vorwerk verkauft? Oder woher diese penetrante Art?

Es wird für dich an der Zeit zu realisieren, dass du keinen Alleinanspruch auf die einzige Wahrheit hast und es Leute gibt - dazu gehöre zum Beispiel ich - die mit deinem System nichts anfangen können. Da kannst du dich drehen und wenden und mir etwas von 27 freien Wochen im Jahr erzählen bis du grün und blau wirst - ich habe KEINERLEI Interesse daran, 6 oder 7 Tage am Stück 12 Stunden täglich im Betrieb zu sein. BASTA!


:yo

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AW: Kluge Dienstplangestaltung?

Beitrag von hauptstadtpfleger » Do 28. Nov 2013, 15:30

[quote=""johannes""]Kann es sein, dass Du den Überblick verloren hast?[/quote]

Nein.

[quote=""johannes""] Worauf bezog sich denn meine Aussage? Ich wiederhole sie drum noch einmal
ich glaube Dir nicht, dass Dein Arbeitszeitmodell die bessere Alternative ist
hier sprach ich vom Schichtdienst! - hast Du bestimmt nicht mitbekommen -[/quote]

Deine Aussage bezog sich auf peris Aussage, dass dein Arbeitszeitmodell für ihn in seiner Situation nicht die bessere Alternative ist. Da helfen auch dein herumlavieren und deine ad hominems nichts.

[quote=""johannes""]Des Weiteren hat peri unmißverständlich geäußert, das er so nicht arbeiten will! Auch das scheint Deiner Aufmerksamkeit entgangen zu sein.[/quote]

Ist es nicht. Im Gegensatz zu dir hat peri auch klar und deutlich dargelegt warum das so ist.

[quote=""johannes""]Wir auf dem Dorf verstehen durchaus, dass man in der Großstadt leicht überfordert ist. Es sei Dir also verziehen.[/quote]

Erzähl weiter vom "Krieg" oder schau mal nach, wie die Welt hinterm Feldrain aussieht...


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Beitrag von hauptstadtpfleger » Do 28. Nov 2013, 15:34

[quote=""peri""]Es wird für dich an der Zeit zu realisieren, dass du keinen Alleinanspruch auf die einzige Wahrheit hast...[/quote]

Falsch! Johannes' Unfehlbarkeitsfaktor liegt, wenn auch nur knapp, über dem des Papstes!

Im Osten gabs da ein Lied drüber: "Die Partei, die Partei, die hat immer recht..."


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Beitrag von johannes » Do 28. Nov 2013, 15:38

@großstadtpfleger
johannes Arbeitszeitmodell ist eines von vielen und nicht besser oder schlechter als andere:
So, so. Genau darum finden sich hier unendlich viele Beiträge über die Segnungen des Schichtdienstes!
- der Schichtintervall beginnt jeweils Donnerstag und endet in der darauffolgenden Woche Mittwochs bzw. Donnerstagmorgen. Das ist notwendig, um die Regelungen zur Wochenhöchstarbeitszeit lt. Arbeitszeitgesetz zu umgehen.
Vielleicht kannst Du Dir angewöhnen, richtig zu zitieren.
Das gesamte ArbZGes. geht von wöchentlicher Tätigkeit aus. Nun arbeiten meine Mitarbeiter in der einen Woche 30/40 Stunden, bzw. 40/30 Stunden. Das ist eine Umgehung des Arbeitszeitgesetzes?

Selbstverständlich steht es Dir frei, eine negative Darstellung zu produzieren, von wegen Umgehung des Arbeitszeitgesetzes. Dann erkläre mal, wie man das nennt, wenn von Montag bis zur nächsten Woche Freitag (12 Tage an einem Stück) gearbeitet wird.
- die immer wieder als Argument vorgebrachte viele Freizeit verliert einiges an Reiz, wenn man berücksichtigt, dass diese über das Jahr verteilt ist und in dieser Freizeit das nachgeholt werden muss, was während der Arbeitsintervalle liegenbleibt.
Das ist ja wohl ein schlechter Scherz ... Da spricht die absolute Unkenntnis raus. Erwarte ich von Dir allerdings auch nicht anders.
- es lässt sich sicher auf kleinere, überschaubare Einrichtungen anwenden, die keine große Personalfluktuation aufweisen.
Nun ja, wenn Du ein 120 Bettenhaus als kleinere, überschaubare Einrichtung bezeichnest ... Du wirst staunen, das läßt sich auch bei 1.000 Betten realisieren, wenn Personal nicht nur als Gewinnmaximierungsfaktor betrachtet wird, sondern diesem Würde zuerkannt wird.

Erklärung:

Jede einzelne Pflegeeinheit ist so mit Personal auszustatten, dass sie autonom arbeiten kann. In diesem Fall haben große und größte Einrichtungen sogar den Vorteil von Synergieeffekten, die kleinsten Einrichtung allein schon von der Größe her fehlen (sowas mußt Du als Pflegekraft nicht unbedingt verstehen, das ist mehr was für Unternehmer 8) ). Schon mal drüber nachgedacht, dass damit die Personalfluktuation reduziert werden könnte?
meinen nickname zu verballhornen, ich nenne dich ja auch nicht Dorfausbeuter...
Mach Dir nichts draus, ich mach mir auch nichts draus. Solange Du nur verbal von einem Dorfausbeuter ausgehen kannst, stört mich das absolut nicht. Während Du als hauptstadtpfleger lediglich theoretische Kenntnisse von dem hast, worüber Du schreibst, kenne ich die Wirklichkeit aus Erfahrung. Wenn Du bei Deinen theoretischen Auslassungen etwas leiser trittst, werde ich gewiß Deinen Nick nicht mehr verballhornen. Du weißt doch - Fachleute sind die, die alles besser wissen, aber nichts funktioniert ...


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Beitrag von johannes » Do 28. Nov 2013, 15:41

@resigniert
Ich kenne also dein Modell (zumindest für die Nacht).
Naja, wie will man die Auswirkungen einer bestimmten Arbeitsweise kennen, wenn sie nicht in der hierfür entscheidenden Zeit erlebt wird? Üblicherweise schlafen die Menschen nachts, reagieren somit völlig anders als am Tage.


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Beitrag von johannes » Do 28. Nov 2013, 15:44

@peri
Es wird für dich an der Zeit zu realisieren, dass du keinen Alleinanspruch auf die einzige Wahrheit hast und es Leute gibt - dazu gehöre zum Beispiel ich - die mit deinem System nichts anfangen können.
Hast Du nicht gelesen, dass ich nicht für Dich geschrieben habe? Es geht auch nicht um einen "Alleinanspruch auf die einzige Wahrheit" sondern um eine Alternative für unbefriedigende Lebensumstände.

Ja, ich habe es vernommen, dass Du absolut zufrieden bist!


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Beitrag von johannes » Do 28. Nov 2013, 15:49

@großstadtpfleger
schau mal nach, wie die Welt hinterm Feldrain aussieht...
Hab ich - nicht besonders attraktiv! Allerdings kann ich mit Kriegsgeschichten nicht dienen, derzeit gibt es hier keinen Krieg und als es einen gab, gab es mich noch nicht :)
Johannes' Unfehlbarkeitsfaktor liegt, wenn auch nur knapp, über dem des Papstes!
Also großstadtpfleger, nun wollen wir mal nicht so übertreiben. Mit dem Papst würde ich mich nie messen wollen. Es reicht mir schon, wenn ich mich aus der erlebten Praxis mit Theoretikern messe. :)


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Beitrag von peri » Do 28. Nov 2013, 16:00

Ein bißchen mehr Liberalismus stünde dir gut, johannes! Dein Auftreten hier erinnert mich an planwirtschaftliche Strukturen bei denen alles gleichgeschaltet sein muss, weil der "große Bruder" weiß, was gut für das Individuum ist. Freilich mag es viele hier im Forum geben, die über ihren Betrieb oder über die Schichtarbeit stänkern - aber versuche doch diesen überwiegend erwachsenen Menschen nicht ständig dein System überzustülpen und wie ein Taliban als das einzig Wahre zu verkaufen. Denkst du nicht, dass jeder für sich selbst entscheiden muss, was gut für ihn ist und was nicht? Wenn dein System tatsächlich das Allheilmittel ist, als das du es hier zu verkaufen versuchst, müssten dir im Umkreis von Heidelberg sämtliche Fachkräfte die Bude einrennen. Wenn das so ist, wieso expandierst du nicht? Du scheinst ja eine "Marktlücke" gegen den bestehenden Fachkräftemangel gefunden zu haben.


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Beitrag von johannes » Do 28. Nov 2013, 16:21

@peri
wieso expandierst du nicht?
Wäre ich 20 Jahre jünger, würde ich das schon machen. Aber sei ehrlich, mit 65 expandiert man nicht mehr, oder?
eine "Marktlücke" gegen den bestehenden Fachkräftemangel
Nein, unsere Arbeitsweise ist keine Marktlücke gegen Fachkräftemangel, dazu muß man die elenden Personalschlüssel aufheben und dem Bedarf anpassen. Unsere Arbeitsweise erleichtert lediglich den Pflegekräften ihren an sich schon schweren Dienst.


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Beitrag von doedl » Do 28. Nov 2013, 20:23

Hallo Alle

nun kriegt euch wieder ein!!

Es ging um eine Diskussion, warum dieses Modell besser /schlechter ist, als das 3 Schicht System.

Die grundsätzlichen Probleme in der Altenpflege- zu wenig Pflegekräfte für immer mehr Aufgaben (besonders meine ich damit die ausufernde Bürokratie) werden wir damit auch nicht befriedigend lösen.

Wenn die Politik keinen eindeutigen Ruck macht, dann ist mir Angst vor der Altenpflege von morgen oder übermorgen.

Gruß Doedl

PS an Johannes: bin noch nie unkaputtbar gewesen... außerdem bin ich keene 20 mehr, ne


Wir müssen die Änderung sein, die wir in der Welt sehen wollen- Mahatma Gandhi

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Beitrag von johannes » Do 28. Nov 2013, 22:47

@doedl

Und ich dachte, Du wirst nie älter, bleibst immer 20. Einmal 20, zweimal 20, dreimal 20, ... - geht das bei Dir anders? Siehst doch immer noch rundum zufrieden aus ... jedenfalls noch beim letzten Treffen - sollte sich das so schnell geändert haben? :eek:


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