Fachweiterbildung->Verpflichtungsvertrag?->zulässig?

Pflege- und Sozialrecht.
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Analyzer
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Fachweiterbildung->Verpflichtungsvertrag?->zulässig?

Beitrag von Analyzer » Mi 15. Aug 2012, 16:07

Guten Tag,

Auf Wunsch meiner PDL soll/kriege ich eine Fachweiterbildung finanziert. Von einer Kollegin aus dem Partnerkrankenhaus (gleiche PDL) habe ich erfahren das diese einen dubiosen Vertrag angeboten bekommen hat von wegen die Theoriestunden würden als Minusarbeitsstunden angerechnet werden...habe aber zwischenzeitlich schon erfahren das ein Anwalt den neuen Vertrag hat abprallen lassen..

Mich interessiert jedoch ist es überhaupt zulässig das nach Abschluss der Fachweiterbildung mich für weitere Jahre an das Haus zu binden??Mir ist klar das PDL's immer mal auf Unwissenheit der MA's hoffen und alles blindlinks unterkritzelt wird und somit ein Vertrag rechtens wäre..aber ist es überhaupt zulässig mir so ein Ding vorzulegen??

MFG



thomas09
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Beitrag von thomas09 » Mi 15. Aug 2012, 17:58

Natürlich ist das grundsätzlich Zulässig.

Du bekommst was, dafür musst du was beisteueren - ist doch klar.

Dies muss alledings in einem vernünftigen Verhältnis zueinander stehen.



Analyzer
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Beitrag von Analyzer » Mi 15. Aug 2012, 20:06

So klar finde ich das nicht...bin ja bereits entfristet..
ok dann so, MUSS ich den Vertrag unterschreiben???



thomas09
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Beitrag von thomas09 » Mi 15. Aug 2012, 20:17

Wenn du nicht Unterschreibst wirst du die FOBI nicht finanziert bekommen.

Geben und Nehmen.

Wie gesagt - es muss im Verhältnis stehen.

Bei einem SLkurs wird sicher eine 3jährige Verpflichtung nicht angemessen sein.

Wenn vor der Zeit gehen willst, dann mußt du ihn halt überprüfen lassen.
von wegen die Theoriestunden würden als Minusarbeitsstunden angerechnet werden
Wenn ich das richtig Interpretiere, muss der AN die Stunden erbringen, nicht gearbeitet - nicht berechnet.
Der AG übernimmt die Kosten der FOBI, das ist eigentlich nichts ungewöhnliches.
Dabei wird dann zumindest eine niedrigere Verpflichtungszeit vereinbart werden, je nach höhe der Kosten.
Zuletzt geändert von thomas09 am Mi 15. Aug 2012, 20:24, insgesamt 1-mal geändert.



thomas09
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Beitrag von thomas09 » Mi 15. Aug 2012, 22:55

@placebo:
auf wen oder was beziehst du dich bei deiner Aussage?

zur Orientierung

http://www.rechtsanwalt-noll.de/fvwrr3.htm

http://www.juraforum.de/lexikon/rueckza ... ungskosten
Zuletzt geändert von thomas09 am Mi 15. Aug 2012, 23:06, insgesamt 1-mal geändert.



hauptstadtpfleger
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Beitrag von hauptstadtpfleger » Di 11. Sep 2012, 15:04

hi analyzer!

ich denke mal, dass das auf den kurs und die damit verbundenen kosten ankommt. es gibt weiterbildungen die schon mal 4.500,00 euro kosten und da verstehe ich schon, dass ein ag sich dahin gehend absichert, dass der an nicht nach erfolgreich bestandener fobi zur konkurrenz geht.

ich glaube nicht, dass so eine verpflichtung problematisch ist, wenn sie in einem vernuenftigen verhaeltnis zu den aufgewendeten kosten steht.



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doedl
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Beitrag von doedl » Di 11. Sep 2012, 18:42

Hi Alle

die Kurskosten sind i. d. Regel nicht das Teure, sondern die bezahlte Freistellung. Da bewegt sich eine 2 Jahres Fortbildung schon im 5-stelligen Bereich....

Gruß Doedl


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Beitrag von hauptstadtpfleger » Di 11. Sep 2012, 19:00

@doedl:

stuemmt! das verliere ich als freiberufler manchmal aus den augen... das gehalt läuft ja auch weiter...



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