Durch Medis fast ins Koma!?

Pflege- und Sozialrecht.
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sophie
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AW: Durch Medis fast ins Koma!?

Beitrag von sophie » Mo 18. Sep 2006, 21:28

Hallo Sven,
Die Versorgung besteht aus 2mal BZ messen und Medigabe.
Daraus ergibt sich, dass welche Aufgaben der Pflegedienst hat. Sie kann gar nicht bleiben, bis die Patientin gefrühstückt hat, da dies nicht bezahlt wird.
(So krass es sich anhört). Ist es denn öfter so dass sie nicht isst?
Da du den gemessenen Wert von 88 mg/dl in Frage stellst, hört es sich so an, als hättest du/dein Nachbar zweifel daran, ob der Wert gemessen wurde???

Für mich ist es eher verwunderlich, wieso die alte Dame dreimal täglich BZ-Kontrollen bekommt, wenn keine dazu passende Arztanordnung vorliegt. Da sie wohl mit oraler Antidiabetika (Tabl.) eingestellt ist, wäre es auch unüblich, diese nur nach Blutzuckerwert zu verabreichen, da es sogenannte Dauermedikamente sind. Da du nicht erwähnt hast, wie normalerweise die BZ-Werte sind, ist es auch spekulativ irgendwelche Dinge darzustellen.

Gruss Sophie


An den Fragen die sich dir stellen erkennst du das Leben, an den Antworten die du findest erkennst du dich selbst.

wenn ein Mensch und ein Hund sich im Himmel begegnen, muss sich der Mensch vor dem Hund verneigen (sibirisches Sprichwort)

Antonia
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AW: Durch Medis fast ins Koma!?

Beitrag von Antonia » Do 28. Sep 2006, 12:55

Hallo Gast,
Der Pflegedienst hält sich an die vereinbarten und verordneten Leistungen.
Der Arzt stellt die Verordnung über die Behandlungspflege aus.
Der Patient schließt einen Vertrag mit dem Pflegedienst über schriftlich vereinbarte Leistungen, diese werden im Rhamen von Pflegegeld oder Eigenleistung abgerechnet. An diesen Vertrag habe sich beide Parteien zu halten.

Sollte das Frühstück richten mit in den Leistungen enthalten sein,liegt der Fehler beim PP. Möchte der Patient/ Sohn solche Entgleisungen in Zukunft vermeiden muß er mit dem Pflegedienst neue Vereinbarungen treffen.
Gruß Antonia



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