Chip im Schuh

Pflege- und Sozialrecht.
Hier gepostete Beiträge und Antworten ersparen im Ernstfall nicht den Gang zum Anwalt!
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DollscheVita
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Chip im Schuh

Beitrag von DollscheVita » Sa 28. Jul 2007, 20:01

Moin,
ein Chip am Körper (z.B.Schuh) eines orientierungslosen Bew. in der stationären Pflege,
fällt dieses unter Datenschutz,
ist das bereits "Electronic Monitoring"
und bedarf es einer richterlichen Anordnung?
Wer hat, außer @Janine22, damit Erfahrung?
LG - DollscheVita -



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-Felicitas-
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AW: Chip im Schuh

Beitrag von -Felicitas- » Sa 28. Jul 2007, 23:34

Hsdsfd
Zuletzt geändert von -Felicitas- am Do 4. Mär 2010, 15:47, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Quelle nachgeliefert



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DollscheVita
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AW: Chip im Schuh

Beitrag von DollscheVita » So 29. Jul 2007, 20:12

Hallo Felicitas,
danke für deine Antwort und den angehängten Artikel.

Hat denn jemand in seinem Bereich Erfahrungen mit diesem "Chip"?
Auch ist völlig offen, welche gesundheitlichen Auswirkungen ein solches System hat, da ein vermeintlich unerklärliches Auftauchen von Pflegekräften bei dem Demenzkranken möglicherweise zu einer Intensivierung von bereits bestehenden Unsicherheiten oder Ängsten führen kann. Aufgrund dessen haben einige Amtsgerichte die Genehmigung von Freiheitsbeschränkungen durch Verwendung von Personenortungsanlagen in Pflegeheimen bereits mit Hinweis auf Verstoß gegen die Menschenwürde verweigert.

Bärbel Schönhof,
Rechtsanwältin und Fachanwältin für Sozialrecht, Bochum
Lehrbeauftragte der Universität Dortmund
DAlzG · Friedrichstr. 236 · 10969 Berlin · Tel.: (030) 259 37 95 - 0 · info@deutsche-alzheimer.de
Was haltet ihr von der Theorie:"ein vermeintlich unerklärliches Auftauchen von PK könne zu einer Intensivierung seiner Ängste führen"?
Demnach würde ich mehrfach täglich, durch mein Auftauchen, Bew. in Ängste versetzen.

LG - DollscheVita -



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*Angie*
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AW: Chip im Schuh

Beitrag von *Angie* » Mo 30. Jul 2007, 00:02

... als wenn man ein Zusammentreffen nicht als "zufällige Begegnung" tarnen könnte ...

???


» Wer glaubt, ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich. Man wird ja auch kein Auto, wenn man in einer Garage steht. « (Albert Schweitzer)

Dirk Höffken
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Umstritten

Beitrag von Dirk Höffken » Mo 30. Jul 2007, 09:58

Hallo,

das ist umstritten! So folgt z.B. das Brandenburgische Oberlandesgericht der oben dargestellten Auffassung nicht in vollem Umfang. In seinem Beschluss vom 19. Januar 2006 (11 Wx 59/05) erklärt der 11. Zivilsenat:

... „Der Senat neigt eher der zuletzt genannten Auffassung zu, nach der das Einlegen eines Sendechips in den Schuh der Betroffenen noch keine freiheitsentziehende Maßnahme i.S.v. § 1906 Abs. 4 BGB darstellt.“ ...

und weiter unten

... „Ein Verstoß gegen die Menschenwürde liegt nicht vor. Vielmehr ist das verwendete technische Hilfsmittel erforderlich, um erhebliche Gefahren für die Betroffene durch ihre krankheitsbedingte Weglauftendenz abzuwenden.“ ...

Anmerkung:
Mir sagt die Entscheidung nicht zu. Die Ansicht zur Menschenwürde im gegebenen Zusammenhang mag ich mich nicht wirklich anschließen.

Gruß Dirk



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DollscheVita
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AW: Chip im Schuh

Beitrag von DollscheVita » Mo 30. Jul 2007, 11:19

Hallo Dirk,
danke für deine Ausführungen.
Auch ich sehe die "Menschenwürde" in so einem Fall nicht gefährdet.
Sicher ist, dass die datenrechtliche persönliche Freiheit eingeschränkt wird.
Ist dieses, im Fall eines dementiell Erkrankten, nicht schon gegeben.
Dieser Chip signalisiert doch "nur" ein Verlassen in einen vermeintlichen Gefahrenbereich.
Er besitzt doch keine Ortung (GPS) Oder???????
Bitte, wer hat Erfahrung damit.
Den Vorwurf der "Pflegeerleichterung" lasse ich nur insofern gelten, als solch ein System zu reduziertem Personalstand im betreuten Bereich führen würde.
LG - DollscheVita -



Dementenbetreuung
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AW: Chip im Schuh

Beitrag von Dementenbetreuung » Di 31. Jul 2007, 22:17

Also ich kenne so etwas, allerdings steht immer ein Betreuer im Hintergrund. Somit denke ich das dies nur mit richterlicher Anordnung bzw Betreuer erlaubt ist.
:p rost


Du bist für dich und für das was du sagst und tust selbst verantwortlich. :D

Dirk Höffken
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Vorschlag

Beitrag von Dirk Höffken » Mi 1. Aug 2007, 01:17

Hallo,

also ein Chip in der Kleidung bringt wohl wenig. Wenn der Bewohner die falschen Kleidungsstücke anzieht ist der Nutzen dahin. Aber:

Schon zu Anfang dieses Jahrtausends kam ein Chip auf den Markt, der in den menschlichen Körper mit einem kleinen Eingriff implantiert werden kann und mittlerweile Personenortungen sowie einige andere Dinge ermöglicht. Für z.B. desorientierte Bewohner eine hervorragende Lösung! Sie lassen sich Punktgenau orten. Aber auch für orientierte und mobile Bewohner sicher keine schlechte Idee. Das Personal weiß immer wo sie sich gerade aufhalten und wann mit der Rückkehr zu rechnen ist. Mit Bewegungsprofilen kann sich das Heim viel besser auf die Wünsche der Bewohner einstellen. Da z.B. auch die Daten der Krankenkasse sowie die Krankengeschichte darauf gespeichert werden können, wird jeder Arztbesuch und Krankenhausaufenthalt zum Kinderspiel. Bei Gemeinschaftsausflügen ist er ein Segen!

Mittelfristig wird es sogar möglich sein Gefühlszustände mittels des Chips zu erkennen und vielleicht sogar zu beeinflussen. Für Pflegeheime und ihre Mitarbeiter würde der Chip damit zum unentbehrlichen Helfer! Zudem scheint er für psychiatrische Einrichtungen mehr als nur geeignet. Quasi ein muss!

Gruß Dirk



sophie
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AW: Chip im Schuh

Beitrag von sophie » Mi 1. Aug 2007, 09:07

Hallo ,

ich kenne nur diese Armbänder, bei denen die Tür Alarm schlägt beim Verlassen des Hauses. Für diese Teile benötigt man im Ba-Wü einen richterlichen Beschluss. Sie sind wohl auch sehr umstritten. Ich persönlich finde sie eher praktisch.

Sophie


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wenn ein Mensch und ein Hund sich im Himmel begegnen, muss sich der Mensch vor dem Hund verneigen (sibirisches Sprichwort)

Dirk Höffken
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RFID-Implantate

Beitrag von Dirk Höffken » Mi 1. Aug 2007, 11:11

Hallo Sophie,

das Alzheimer’s Care Center (ACC) in Florida implantiert 200 Patienten zur Zeit in einem Pilotprojekt RFID-Implantate. Armbänder sind relativ leicht zu entfernen oder können zerstört werden und sind daher wenig geeignet.

Zudem besitzen solche Chips Vorteile bei vielen anderen Patientengruppen. Grundsätzlich sollte überlegt werden, ob man nicht jeden Bürger damit ausstattet. Die Möglichkeiten werden immer ausgefeilter.

Gruß Dirk



sophie
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AW: Chip im Schuh

Beitrag von sophie » Mi 1. Aug 2007, 12:40

Hallo Dirk
Grundsätzlich sollte überlegt werden, ob man nicht jeden Bürger damit ausstattet. Die Möglichkeiten werden immer ausgefeilter
Ich hoffe dass du das ironisch meinst, ich möchte eigentlich nicht rund um die Uhr überwacht werden, obwohl das heute wohl schon per GPS Handy möglich ist. (Deshalb liegt meins wohl immer zuhause :-) ).


Zu den implantieren Chips. Ich kann dazu nur sagen, dass die BW die so ein Armband, sieht aus, wie ne Armbanduhr, tragen dies auch belassen. Habe noch keinen dementen getroffen, die das Piepsen mit dem Arnband in Verbindung brachte.

Sonnige Grüsse aus dem Süden
Sophie


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AW: Chip im Schuh

Beitrag von DollscheVita » Do 2. Aug 2007, 12:33

Vorab erstmal Danke für eure Antworten.

@ Dirk, vielleicht ist "unserem Schöpfer" da ein Fehler unterlaufen und er sollte in absehbarer Zeit mal ein Update seiner Bauanleitung vornehmen.
Wer kann ihm das mal stecken.....

@ Sophie, hat dieses Armband (kenne ich leider auch nicht) sowohl akustische, alsauch optische Signale?
Ich dachte es wäre ein Chip, der wie vor Ladendiebstahl schützt, am Hauseingang/Ausgang anzeigt, bzw. einen Notruf im Schwesternzimmer ect.. auslöst.

Z.Z. leider wenig sonnige Grüße aus den hohen Norden
- DollscheVita -



sophie
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AW: Chip im Schuh

Beitrag von sophie » Do 2. Aug 2007, 12:43

Hallo Dolsche Vita,

das Armband löst einen Alarm an der Tür aus. Dadurch bringen die dementen dieses Arm mit dem Alarm nicht in Verbindung. Bei anderen Gruppen (wie z.B. Straftäter würde es wohl eher nicht wirken, aber die könnten wohl auch die Schuhe ausziehen.

Sophie


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Dirk Höffken
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Für Zweifler

Beitrag von Dirk Höffken » Do 2. Aug 2007, 14:08

Hallo,

für Zweifler ein paar Artikel. Und bitte die Vorteile im Blick behalten! In Kombination mit biometrischen Kamerasystemen (selbst im jetzigen Stadium der Technik) bei der Suche nach vermissten Bewohnern unschlagbar. Auch könnte man z.B. zusätzlich in jedes Auto einen Chip einbauen. Somit ließe sich zweifelsfrei klären, wann und vor allem wer Verkehrsverstöße begangen hat. Oder: Wer hält sich an Fußgängerampeln? Eben! Eine Kopplung mit der Ampel und per automatisiertem Verfahren würde jedem Rotsünder sofort ein Strafzettel ins Haus flattern. Die Sicherheit für Senioren würde somit steigen!

17.02.2002
Chip-Implantierung bei Menschen


25. März 2002
VeriChip bringt Medizindaten unter die Haut
Nach der erwarteten Zulassung soll die amerikanische Entwicklung erstmals einer Familie eingepflanzt werden


Auszug aus dem Artikel:


... „Der VeriChip sei nur der Anfang, sagt Firmen-Cheftechniker Keith Bolton. Künftig könnte bis zu einem Megabyte an Informationen auf dem Winzling gespeichert werden. Zudem soll der VeriChip mit einem anderen Firmenprodukt, dem Digital Angel kombiniert werden. Dieses Gerät von der Größe einer Zigarettenschachtel überwacht Blutdruck, Herztöne und Puls von Patienten und überträgt zugleich ihren genauen Aufenthaltsort über ein satellitengestütztes Navigationssystem (GPS).“ ...


29.05.2007
RFID-Implantate für Alzheimer Patienten

So, und nun mal die Ironie bei Seite!

Auch wenn der Überwachungsstaat schon längst Realität ist und immer neue und perversere Züge annimmt, kann das doch keiner wirklich wollen. Mit welchem Recht und vor allem Menschenbild wird hier desorientierten Bewohnern gegenübergetreten? Es wird quasi zu Rindvieh das eine Markierung erhält (Ich bitte den etwas drastischen Vergleich zu entschuldigen). Zudem, und das sein nur am Rande angemerkt, konterkarieren solche Gedankenspiele die ohnehin schon fast hoffnungslose Arbeit vieler Menschenrechtler.

Gruß Dirk



sophie
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AW: Chip im Schuh

Beitrag von sophie » Do 2. Aug 2007, 22:46

Hallo Dirk


deiner Aussage (Stichwort Rindvieh) stimme ich völlig zu.

Die Armbanduhr hingegen muss ich persönlich sagen, finde ich bei dementen Hilfreich. Unser Haus steht beispielsweise neben einem Bach und den Zuggleisen. Und ein Weglaufgefährdeter Bw wurde schon mehrmals von der Polizei zurückgebracht. Bei uns im Haus sind jedoch die Fluchtwege jetzt elektronisch gesichert. Der Haupteingang ist immer offen, aber da hat er nicht den Drang für hinzulaufen.


Sophie


An den Fragen die sich dir stellen erkennst du das Leben, an den Antworten die du findest erkennst du dich selbst.

wenn ein Mensch und ein Hund sich im Himmel begegnen, muss sich der Mensch vor dem Hund verneigen (sibirisches Sprichwort)

Dirk Höffken
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Grenze?

Beitrag von Dirk Höffken » Fr 3. Aug 2007, 00:00

Hallo Sophie,

du hast ein ehrbares Ziel: Die Sicherheit der dir anvertrauten Bewohner!
Neben dem Armband empfehlen sich dann auch noch Kameras mit Geräuschaktivierung in jedem Zimmer falls z.B. ein Bewohner stürzt. Pulsmesser mit Funkübertragung sind auch gut, da die Pflegekraft bei einem Herzstillstand schnell zur Stelle ist.

Wo willst du die Grenze ziehen?

Gruß Dirk



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AW: Chip im Schuh

Beitrag von DollscheVita » Fr 3. Aug 2007, 18:09

Hallo Dirk,
habe die Artikel gelesen, meine Vorstellungskraft reichte bisher nicht soweit, mir solch ein Szenario auszumalen.
Es stecken, wie du schon sagst, ungeahnte Möglichkeiten darin.
Meine Sorge und Angst beschäftigt sich mit dem Mißbrauch.
Glaube das, dass Geschäft mit der Angst weiter florieren wird.
Skrupellose Geschäftemacher, aber auch Menschen die wenig überlegen bzw. Hintergrungwissen haben werden dem vermeintlichen Sicherheitsaspekt nachgeben.

@Sophie - Wobei ich für besonders gefährdete Bew. den Chip auch für überlegenswert halte. (Hatten vor Jahren ein Todesfall)
Hätt´s der Chip verhindern können, ich weiß es nicht...
Achtsame Grüße
- DollscheVita -



Dirk Höffken
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Freiheit

Beitrag von Dirk Höffken » Fr 3. Aug 2007, 21:10

Hallo.
von DollscheVita
... „Wobei ich für besonders gefährdete Bew. den Chip auch für überlegenswert halte.“ ...
Viele Entwicklungen laufen nach der Salamitaktik ab – also scheibchenweise. Eine neue Technik wird erfunden, und zuerst nur unter ganz bestimmten Auflagen und/oder Bedingungen genehmigt, die sich mit der Zeit in nichts auflösen.

Ein Blick in die Zukunft:

2008 Desorientierte Bewohner erhalten ein Armband mit Sender.

2009 Leider „entkommt“ trotz des Armbandes ein Bewohner aus einem Pflegeheim und wird nach intensiver Suche durch die Polizei am nächsten Tag tot in einem Feld aufgefunden. Das Armband hatte er sich abgerissen. Besonders gefährdete Bewohner erhalten einen Chip implantiert.

2010 Ein Sexualstraftäter vergewaltigt und tötet während eines Hafturlaubs zwei Mädchen. Der Bundestag beschließt, mit Hinweis auf die positiven Ergebnisse beim wiederauffinden von desorientierten Menschen, Sexualstraftätern und Schwerkriminellen zwangsweise einen Chip einzupflanzen.

2011 In London wird erneut ein Terroranschlag verübt. Die Täter sind Araber. Alle Mitgliedsstaaten der EU beschließen die zwangsweise Implantation von Chips für alle einreisenden Einwanderer.

2012 Die Möglichkeiten des Chip haben sich enorm erweitert. Mittlerweile kann man damit bezahlen. Viele Firmen belohnen die Träger des Chip mit geringeren Gebühren. Personen, die ihre medizinischen Daten auf dem Chip abspeichern lassen, erhalten Beitragssenkungen von den Krankenkassen. Innerhalb eines Jahres lassen sich 500.000 Bundesbürger freiwillig einen Chip implantieren.

Lassen wir es an der Stelle dabei. Man nennt das auch Akzeptanzmanagement. Es ist bedauerlich, wenn ein desorientierter Bewohner aus dem Pflegeheim wegläuft und zu Schaden kommt. Freiheit hat aber nun mal ihren Preis! Wer wissen will, wie weit wir schon sind, sollte das Buch von Pär Ström „Die Überwachungsmafia - Das gute Geschäft mit unseren Daten“ lesen.
Wer Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, der verliert am Ende beides!
Insofern und aus Respekt vor der Privatsphäre jedes Menschen, auch wenn er verwirrt ist, kann und darf weder ein Armband noch ein Chip eine Lösung sein!

Gruß Dirk
Zuletzt geändert von Dirk Höffken am Fr 3. Aug 2007, 21:57, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: 2 Rechtschreibfehler korrigiert



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DollscheVita
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AW: Freiheit

Beitrag von DollscheVita » Fr 3. Aug 2007, 21:44

Hallo,

[quote=""Dirk Höffken""]
Wer Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, der verliert am Ende beides!
[/quote]

Ja - ein Satz der Jedermann innewohnen sollte.
Aber machen wir nicht Alle tagtäglich Kompromisse......., nur auf unser Beispiel bleibt er klar bestehen.

[quote=""Dirk Höffken""]Insofern und aus Respekt vor der Privatsphäre jedes Menschen, auch wenn er verwirrt ist, kann und darf weder ein Armband noch ein Chip eine Lösung sein! [/quote]

Da mir persönlich diese negative Energie, also auch der Wunsch zu kontrollieren, manipulieren oder Macht auszuüben fehlt, kann ich den kausalen Zusammenhang oftmals nicht erkennen.
Danke für´s Aufzeigen.
Nachdenklich, achtsame Grüße - DollscheVita -



Hyaden
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AW: Chip im Schuh

Beitrag von Hyaden » Di 28. Okt 2008, 15:24

einen chip alias RFID einsetzen lassen...
Danke an Dirk, für die Links.

Hier ein paar andere:
Lasst und INFORMIEREN UND WIDERSTEHEN GEGEN DIE R_F_I_D BEDROHUNG


Zum Schluss noch Infos vom CCC über R_F_I_D


http://video.google.de/videoplay?docid= ... &plindex=0

und zieht euch Die Vorträge von Katherine Albrecht von http://www.spychips.com rein

http://video.google.de/videosearch?q=Al ... itesearch=

http://blog.kairaven.de/archives/1123-A ... -RFID.html

http://www2.ministries-online.org/biome ... rics1.html

http://video.google.de/videoplay?docid= ... 9665934264



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