aprupte Dienstplanänderungen?

Pflege- und Sozialrecht.
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Zeckee
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aprupte Dienstplanänderungen?

Beitrag von Zeckee » Fr 9. Jan 2009, 16:14

Hallöchen, inwievern dürfen Vorgesetzte eigtl. eigenmächtig ohne ein Wort zu sagen Dienste an freien Tagen im Dienstplan eintragen, u.a. auch wenn es ein Tag vorher ist? Die Änderung auch nicht angekündigt worden ist... weder davor noch nach der Änderung und man auf einer anderen Station einspringen soll, wo man logischer Weise nicht mal weis auf welcher?

wäre diese Änderung in der letzte Minute nicht aufgefallen, könnte ich ja ohnehin nicht zum Einspringen erscheinen? Es wurde nur darauf vermerkt nachdem ich es angeprangert habe das ich so etwas nicht in Ordnung finde, ich soll bitte täglich auf den Dienstplan schauen?

Normal müsste der AG doch auch fragen ob man Zeit hat und nicht verplant ist? Mir müsste doch auch ein Weigerungsrecht zustehen, oder sehe ich das falsch?

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Knülpf
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AW: aprupte Dienstplanänderungen?

Beitrag von Knülpf » Fr 9. Jan 2009, 20:16

Bevor wir für Dich jetzt ein Verweigerungsrecht erfinden sage ich lieber mal, der AG hat nicht das Recht den Dienstplan so kurzfristig zu ändern. Du musst mindestens 4 Tage im Voraus informiert werden, wie Du arbeiten sollst. Wird der DP für einen ganzen Monat erstellt ist er auch für den ganzen Monat gültig und kann nur einvernehmlich geändert werden.

Sprich Du kannst auf ein geplantes "Frei" bestehen, wenn es im laufenden, genehmigten und gültigen Plan drin steht. Der Folgedienstplan muss Dir mindestens 4 Tage vorher bekannt sein. Einseitige Änderungen sind nicht möglich.



sophie
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Beitrag von sophie » Sa 10. Jan 2009, 13:09

Hallo,

ich möchte mal ein Plädoyer für den AG aussprechen, da z.B. eine Arbeitsunfähigkeit von 2 MA und 2 Leuten im Urlaub, dann schon mal jemanden aus dem Frei holen muss. Die Dienste müssen ja auch gewährleistet sein, und das kann auch kurzfristig sein.

Sophie


An den Fragen die sich dir stellen erkennst du das Leben, an den Antworten die du findest erkennst du dich selbst.

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Knülpf
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Beitrag von Knülpf » Sa 10. Jan 2009, 13:23

IRgendwie immer das gleiche...

Klar machen unvorhersehbare Ausfälle es erforderlich, dass jemand einspringt. Versuchen darf der AG es ja, MA aus dem Frei zu holen. Es kann aber keine Rede davon sein, dass jemand so kurzfristig einspringen muss, noch dazu verpflichtet wäre sich täglich über etwaige Änderungen selbständig zu informieren. Findet sich niemand der freiwillig einspringt muss der AG tatsächlich irgendwoher zusätzliche MA "aus dem Hut zaubern", z.B. aus einer anderen Einrichtung ausleihen, oder selbständige Fachkräfte engagieren. Isso.



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Beitrag von sophie » Sa 10. Jan 2009, 13:29

Hallo Knülpf,

die Leihfirmen sind teuer und was glaubst du wohl, wo das Geld für diese Leistungen herkommt?

Der AG kann nur soviel Geld ausgeben wie er einnimmt, sonst hat er in kurzer Zeit ein Problem.
Wenn das Frei an anderer Stelle wieder gegeben werden kann sollte man im Team (wenn keine wichtigen Termine anstehen) dazu bereit sein. schliesslich kann jeder mal krank werden.

Sophie


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Knülpf
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Beitrag von Knülpf » Sa 10. Jan 2009, 14:06

Und was, wenn wichtige Termine anstehen? Wer soll Deiner Meinung nach entscheiden was wichtig ist? Den wenigsten ist im Frei wirklich langweilig, meistens tut das Einspringen ein bisschen weh und manchmal geht's eben gar nicht. Ich hab nichts gegen die grundsätzliche Bereitschaft, mal einzuspringen. Aber möchtest Du wie von Zeckees AG gefordert ohne Absprache und ohne Möglichkeit "nein" zu sagen jederzeit zur Verfügung stehen?



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AW: aprupte Dienstplanänderungen?

Beitrag von Waschbär » Sa 10. Jan 2009, 14:40

Hi,
NIEMALs darf es sein das Dienstpläne eigenhänig geändert werden! Dafür gibt es nun wirklich genug Matierial um sich zu wehren.
der AG hat genug mglichkeiten vorsorge zu treffen oder absprechen zu finden.....
Der AG MUSS handeln. Ob nun als BV mit dem BR oder das er Bereitschaftdienst einführt ( BEZAHLT).
Aber ich sinde es SEHR tragisch das es Menschen git die meinen das es hilft wenn jewder machen kann was er will . Da kommt wir ja auch gleich wieder zur ARBEITSVERPFLICHTUNG ..... Genau besonders in dser Altenpflege ein tolles Thema ..... :-( ((((

Der Dienstplan darf NUR einvernehmliuch GEÄNDERT werden ! Anerufen in deiner Privatzeit DÜRFEN dich V/WBL/AL/PDL NUR mit erlaubniss .

Siehe mein FREI gehört mir :-(
Es kann nun wirklich auf den Rücken der MAs aus getragen werden NUR weil der AG nicht genug Personal hat oder aber nicht BEREIT ist sorge zu tragen für den fall der Fälle....
Es gibt genug wege , so etwas zu Regeln, aber es kann nicht mehr länger auf unseren Rücken ausgetragen werden... Wir werden auch nicht Jünger oder gar Gesunder davon.Es mag sein das die V vorort auch in einer Zwickmühle stecken. ABER soll das immer so weiter gehen ???? Bis keiner mehr da ist ???
Sorry Andrea für die Parolen, aber ich habe die Schnute voll von ausreden, missbrach vom Gütmütigkeiten und bösartiger Erpressung............


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-Felicitas-
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Beitrag von -Felicitas- » Sa 10. Jan 2009, 14:45

afsasfdsd
Zuletzt geändert von -Felicitas- am Fr 5. Mär 2010, 10:12, insgesamt 1-mal geändert.



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Zeckee
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Beitrag von Zeckee » Sa 10. Jan 2009, 18:46

Guten Abend zusammen, vielen dank für die antworten... ich war in Eile wo ich meinen Thread erstellt habe, daher ist er evtl. ein bisschen unverständlich verfasst.

um einmal die Eckpunkte zusammen zu fassen:


Ich war kurz davor in den Feierabend zu gehen am Donnerstag und wurde durch Zufall von der PDL darauf aufmerksam gemacht, wo wir auf dem DP bezüglich eines Praxisanleitungstermins geschaut haben das ich am Tag darauf, wo ich " normal " frei hatte einen Spätdienst auf einer anderen Station machen solle... ?

Hätte ich die PDL nicht zum Gespräch gebeten aus meiner Initiative heraus, hätten wir sogar niemals auf dem DP geschaut und ich hätte wirklich nichts von dem Dienst erfahren!

Dieser Spätdienst muss irgendwan am Donnerstag eingetragen worden sein, ohne das jemand mich darüber in Kenntnis gesetzt hat und ein Tag vor dem frei finde ich das sehr sehr sehr spontan, ich hätte nicht einmal gewusst auf welcher Station ich einspringen hätte sollen, es stand lediglich ein SD im Dienstplan? Ich fühle mich halt wie der Depp vom Dienst wenn man nicht einmal fragen, geschweige dem Bescheid geben kann.

und wenn ich als 100 % Kraft nur wenige Tage frei habe im Monat, dan wird mir sicherlich doch ein Weigerungsrecht zustehen wenn ich am geplanten Tag Termine habe? Für was brauchen wir dan überhaupt ein Dienstplan wenn sich eh jeden Tag alles ändern könnte? Das mit den 4 Tagen ist gut zu wissen, danke @ Knülpf

Gruss Zeckee


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Knülpf
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Beitrag von Knülpf » So 11. Jan 2009, 00:17

@ Zeckee, gerne. und nochmal, es geht nciht darum dass Du dich weigern darfst sondern dass der AG überhaupt nicht fordern kann - nur bitten, und dann ist es Deine freie Entscheidung "ja" oder "nein" zu sagen.



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