Welche Bestattung?

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Wie möchtet ihr Bestattet werden

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7%
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Friedwald
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Smykke
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AW: Welche Bestattung?

Beitrag von Smykke » So 6. Mai 2012, 16:29

Hallo!

Auch, wenn es makaber klingt, aber ich möchte gar nicht bestattet werden. Ich möchte meinen Körper der Plastination spenden. Ich kann mir aber auch vorstellen, für wissenschaftliche Zwecke zu dienen.
Oder aber man entnimmt mir gesunderhaltene Organe/Gewebe/Teile und spendet sie weiter.


Mit freundlichen Grüßen,
Smykke

FeBarth
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AW: Welche Bestattung?

Beitrag von FeBarth » So 6. Mai 2012, 16:31

über plastination dachte ich noch gar nicht nach - klingt auch nicht makaber.


seinen körper zu spenden finde ich eine super idee.



Smykke
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AW: Welche Bestattung?

Beitrag von Smykke » So 6. Mai 2012, 16:33

Nachtrag: Friedwald klingt am "schönsten" von allem. Vielleicht würde ich dann doch bestattet werden wollen. Mal sehen, ich habe doch hoffentlich viel Zeit.


Mit freundlichen Grüßen,
Smykke

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johannes
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AW: Welche Bestattung?

Beitrag von johannes » So 6. Mai 2012, 18:00

@ Angie
Ich fände es wirklich GROSS von Dir, wenn
Du beginnen würdest, damit aufzuhören
Deine Ansichten (die jeder Dir gern lassen will)
anderen aufzwingen zu wollen als EINZIGE Wahrheit -
denn nicht der Glaube ansich, sondern dieses
"Aufzwingen wollen ihres Glaubens"
ist der Grund, warum viele dem Glauben den Rücken kehren -
weil der Eindruck des Fanatismus entsteht.
Liebe Angie, so natürlich, wie Du Deine Vorstellungen und Dein Leben nimmst, so natürlich nehme ich das Meine. Ich kann aus Deinen Worten nicht entnehmen, daß Du mir meine Ansichten lassen willst, sonst würdest Du nicht immer dagegen wettern. Vielleicht denkst Du einmal darüber nach, daß man Glauben niemals aufzwingen kann. Das geht bestenfalls mit Vorschriften.

"Glauben" - und hier meine ich den christlichen Glauben, ist eine Sache des Vertrauens. Und mir ist nicht ein einziger Fall in der Geschichte der Menschheit bekannt, in dem davon die Rede ist, daß Vertrauen aufgezwungen wurde, geschweige denn könnte. Vertrauen ist eine Beziehung zwischen Personen, die sich durch Erfahrungen miteinander entwickelt. Eine lebendige Beziehung und Erfahrungen haben allerdings niemals etwas mit Fanatismus zu tun.

Tue also nicht so, als wenn die natürliche Lebensäußerung über die Beziehung des Menschen mit Gott etwas mit Zwang oder gar Fanatismus zu tun hat. Wenn Du diesen natürlichen Umgang nicht ertragen kannst, liegt m. E. das Problem eher bei Dir. Im Übrigen kehrt wohl niemand dem Vertrauen den Rücken, wenn es sich als tragfähig erwiesen hat, sondern bestenfalls der Religion oder den Kirchen.


Ein Mensch existiert nicht - er lebt!
Keiner ist so blind wie der, der nicht sehen will.
Ich vertrete nicht immer die herrschende Meinung - aber ich habe eine Meinung!
Einer sucht für ein Problem eine Lösung - ein Anderer sucht für eine Lösung ein Problem

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*Angie*
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Beitrag von *Angie* » So 6. Mai 2012, 23:19

@Johannes
Off-Topic:

Danke für Deine nette Erklärung, aber denkst Du
eigentlich ich wäre blöd? Das, was Du mir da
nett erklärst weiß ich selber.

Mich (und NICHT NUR MICH) stört Dein ewiges Bibel-Zitieren
und dass Du niemals etwas EIGENES an Antwort gibst,
außer eben aus der Bibel zu zitieren oder aber, wie im vorangehenden Beitrag, Dir einen Absatz schnappst, den auseinandernimmst und
Antworten auf gezielte und direkte Fragen an DICH geschickt umgehst,
indem Du ablenkst.

Und wenn man MEHR als Zitate aus der Bibel von Dir möchte, dann kommt nichts mehr.

Nicht ich, sondern DU bist es, der nichts anderes gelten läßt.
Von mir aus darf jeden glauben was er will, sofern er sich auch noch
auf andere Art und Weise "erlebbar" machen kann als über Zitate, Psalmen, Verse und sonstiges.
Das sehe ich bei Dir nicht bis äußerst selten - aber wenn Du dann loslegst, dann ohne Ende .... und jeder der dann nicht aufspringt und Deinen Glauben eben nicht TEILEN will oder kann, bekommt von Dir irgendwelche manipulativen Dinge um die Ohren.

Die Zeiten wo man sich als Kind einschüchtern ließ von: "wenn du nicht artig bist, kommst du nicht in den Himmel"
oder "der liebe Gott sieht alles" sind wohl HIER vorbei.

Ich lebe auch meinen Glauben und Du weißt, auch ich glaube an Gott,
aber Du wirst nicht erleben, dass ich Menschen damit zu jeder Gelegenheit unentwegt zutexte. Fast ausschließlich das tust Du hier im Forum
und das geht mir ziemlich auf die Nerven.

Ich empfinde das als beinahe penetrant, wie auch die Z**ge* Jeh***s
sich jedem aufdrängen, der davon gar nichts hören will.

Meine Ansicht ist:
wenn ein Mensch soweit ist und es selber will, dann findet er seinen Weg.

Und ich sehe es zudem auch so, dass nichts Verwerfliches daran ist, zu schreiben: die Bibel sagt dazu dies und das ... aber bei Dir ist alles
REALITÄT und FAKT und duldet vor allem -> keinen Widerspruch!

Lass den Menschen doch die Zeit, sich selbst zu entwickeln und ihren Glauben zu finden (oder auch nicht) und antworte dann, wenn man Dich zu Themen des Glaubens fragt.
Aber übersäe doch bitte nicht alle möglichen Themen mit Deinen ellenlangen "biblischen Erklärungen" und hinterlasse nicht überall den Eindruck: wenn jemand anderer Ansicht ist oder anders lebt, ist er entweder "dumm" oder "schlecht". Nichts anderes kommt für mich in den Verläufen Deiner Beiträge zum Thema "Glaube- Kirche - Bibel" oft rüber.

So, das war mein Wort zum Montag und musste mal raus.

LG, Angie
Zuletzt geändert von *Angie* am Di 8. Mai 2012, 15:46, insgesamt 1-mal geändert.


» Wer glaubt, ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich. Man wird ja auch kein Auto, wenn man in einer Garage steht. « (Albert Schweitzer)

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johannes
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AW: Welche Bestattung?

Beitrag von johannes » Mo 7. Mai 2012, 09:17

Wer sich an meinen Ausführungen ärgert, sollte nach diesem Satz einfach nicht weiterlesen! Wer trotzdem weiterliest, macht dies auf eigene Verantwortung!

@ Angie
denkst Du eigentlich ich wäre blöd?
Warum sollte ich? Wie Du richtig erkannt hast, nehme ich Deine Äußerungen sehr ernst und gehe daher auch gezielt darauf ein.
Das, was Du mir da nett erklärst weiß ich selber.
Das mag sein. Dann erschließt sich mir allerdings nicht, wieso Du immer wieder unterschiedlichste Dinge miteinander vermengst. Glauben und Kirche sind nun mal zwei verschiedene Paar Schuhe. Es wäre dann gewiß hilfreich, wenn Du sie, so wie ich es praktiziere, voneinander trennst.
Mich (und NICHT NUR MICH) stört Dein ewiges Bibel-Zitieren und dass Du niemals etwas EIGENES an Antwort gibst,
Das ist einfach erklärt.

Wenn es um göttliche Dinge geht, kann nur Gott eine wirklich schlüssige Antwort geben. Wie Du gewiß im Leben festgestellt hast, bewirkten die Antworten von Menschen zumeist (eigentlich immer) Fehleinschätzungen mit den daraus folgenden Fehlhandlungen. Daß ich niemals etwas EIGENES an Antworten gebe, ist nicht zutreffend. Das weißt Du auch. MEINE Antworten können sich aber immer nur auf das beziehen, was sich auf der menschlichen Ebene abspielt. Wenn Du also noch einmal aufmerksam meine Beiträge durchforstest, wirst Du feststellen, daß ich sehr viele EIGENE Antworten habe.

Wenn jemand das Wort Gottes stört, könnte die Ursache sicher auch darin gefunden werden, daß der Mensch, der sein Leben ohne Gott führen will, nicht gern daran erinnert wird, daß er letztendlich vor Gott verantwortlich ist. Mir ist aufgefallen, daß die Kernaussagen des Wortes Gottes von jenen, die die Stimme Gottes (er spricht schließlich in seinem Wort, wie wir in unseren Büchern sprechen) niemals wirklich diskutiert werden.

Wird das deswegen vermieden, weil man bereits im Vorfeld spürt, daß man den Kürzeren zieht? Du hast schon Recht! Es ist einfacher, den Boten einer Botschaft zum Schweigen zu bringen, als die Botschaft selbst. Genau diesen Weg willst Du offensichtlich gehen.
Von mir aus darf jeden glauben was er will, sofern er sich auch noch
auf andere Art und Weise "erlebbar" machen kann als über Zitate
Das bezweifle ich auf Grund Deiner Aussagen. Wenn Du Dich auf meiner Homepage umschaust - ich gehe mal davon aus, daß sie Dir nicht unbekannt ist - wirst Du feststellen, daß ich nicht nur zitiere ..., sondern entsprechend handle! Du wirst selbstverständlich aus vielen Beiträgen anderer User entnehmen können, daß dieses dann auch wieder negativ dargestellt wird. Ja, auch gelebten Glauben stellen jene, die Gott ablehnen (fast) regelmäßig in Frage. Sie werden ihre Gründe haben!
Ich empfinde das als beinahe penetrant, ...
Kannst Du Dir wirklich nicht vorstellen, daß ich das auch als penetrant empfinden könnte, wie Du und so manch anderer versucht - selbstverständlich nicht vorsätzlich, wie kämt ihr denn dazu - mir seine Sicht der Dinge aufzudrängen? Eure Penetranz ist in Euren Augen gewiß eine andere als die meine, schließlich betrachtet ihr Eure Meinung ja auch als ganz normal - so wie ich die meine.
Die Zeiten wo man sich als Kind einschüchtern ließ ...
Aber Angie! Glaubst Du im Ernst, daß man ein Kind mit Liebe einschüchtern kann, so wie Du das hier hinstellen willst? Kann ich mir eigentlich nicht vorstellen. Du machst mit dieser Aussage genau das, was ich oben bereits beschrieben habe [... Du immer wieder unterschiedlichste Dinge miteinander vermengst. Glauben und Kirche sind nun mal zwei verschiedene Paar Schuhe...]

Du hast schon Recht, wenn Du schreibst
aber bei Dir ist alles REALITÄT und FAKT ...
soweit Du das auf die Handlungsanleitungen oder Aussagen Gottes beziehst. Aber Du wirst nicht eine einzige Aussage von mir finden, in der ich auch nur irgendjemand verboten hätte, zu widersprechen. Das ist etwas, was Du ganz persönlich in meine Worte legst! Jeder, ausnahmslos jeder Mensch hat die persönliche Freiheit, seine ganz eigene Entscheidung für sein Leben zu treffen. Wer wäre ich, wenn ich das auch nur einem verweigern würde?

Wenn Gottes Wort sich bis heute als absolut vertrauenswürdig (glaubwürdig) erwiesen hat, dann ist es Realität und Fakt! Ob uns Menschen das nun passt oder nicht. Da wird Deine Entscheidung, es nicht für Dich in Anspruch zu nehmen, nichts dran ändern. Wahrheit ist nur bei Menschen wandelbar - der Humanismus lehrt schließlich die Macht des Stärkeren, da er seine Grundlagen in der Evolution und nicht in Gott sieht.

Wohin wir mit dieser menschlichen Sicht gekommen sind, wird uns tagtäglich - auch und gerade in der Altenpflege - vor Augen geführt!
Lass den Menschen doch die Zeit, sich selbst zu entwickeln und ihren Glauben zu finden (oder auch nicht) ...
Du wirst staunen, Angie, ich habe noch nie jemand mit irgendetwas unter Druck gesetzt oder zu einem bestimmten Glauben gezwungen. Doch so, wie ich Dir nicht verbiete, Dein ganz natürliches Leben zu leben und Deine ganz natürlichen Gedanken zu äußern, solltest Du dieses Recht auch mir zugestehen. Hier geht es um das zugestehen, daß wir uns recht verstehen!

Wer meine Beiträge nicht lesen will, wird von mir gewiß nicht dazu gezwungen. Es ist seine freie Entscheidung. Es ist auch seine ganz persönliche Entscheidung, ob er mir zustimmt oder eben nicht. Ein Christ kennt keine Bevormundung! Sonst wäre er kein Christ mehr!

Und solltest Du jetzt sagen: "Du machst aber auch Fehler!" Ja, Du hast dann sogar Recht! Auch ein Christ kann Fehler machen und macht sie. Schließlich ist er immer noch ein Mensch. Es ist sehr tröstlich, daß Menschen nicht wegen der Fülle ihrer Fehler verloren gehen, sondern nur dann, wenn sie die falsche Entscheidung getroffen haben. Da Du nach Deinen Worten auch Christin bist, weißt Du ja den Unterschied zwischen den beiden Verbrechern, die neben Jesus am Kreuz hingen.

Das war mein Wort zum Montag.


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*Angie*
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AW: Welche Bestattung?

Beitrag von *Angie* » Mo 7. Mai 2012, 23:38

Off-Topic:

Letzter Post in dieser Sache:

Das Einzige was Du richtig erkannt hast, Johannes:
Ja, ich bin auch Christ und handle dementsprechend.
Dennoch komme ich OHNE die Institution Kirche aus und
vor allem auch OHNE all meine Aussagen auf ein Buch namens
Bibel zu stützen und ständig und überall Leute damit zuzutexten.

An meinem christlichen Handeln orientieren sich viele andere Menschen
meines Umfeldes, verändern ihr eigenes Handeln dementsprechend und leben "Nächstenliebe". Um Menschen dazu zu animieren, dem christlichen Gedanken zu folgen braucht es also NULL "Bibeltexte", NULL "Gottangebete", sondern lediglich entsprechend "christliches" Handeln im Alltag -> also nicht labern, sondern TUN.

Den Rest Deines Beitrages lasse ich so stehen - da ich den Eindruck habe, wir reden aneinander vorbei ... denn von Dir lese ich wieder
nur Bibel und es ist völlig unerheblich für diese Diskussion, wer neben Mr. Jesus rechts oder links hing oder auch nicht ...
Wenn Menschen wirklich wissen wollen, was in der Bibel steht,
werden sie sie lesen - nehme ich an. Und ich sehe das Weitergeben
des christlichen Gedankens im Zeitalter des "Lesenkönnens"
nicht so an, dass ich das weitergebe, was jeder selber sich selbst erlesen kann,
wenn er denn will. Für Analphabeten gibts inzwischen Hörbücher -
also muss niemand niemanden zutexten.
Und wenn sich jemand darüber austauschen will, was in dem Buch steht,
kann er sich dem Verein "Kirche" anschließen oder auf diversen
DAFÜR VORGESEHENEN Internetplattformen all sein erlesenes Wissen kundtun
oder es aber lassen.

Vielleicht solltest Du selbst ein solches Forum für Dich gründen,
da gibt es dann Raum genug für diese Thematik.

Hier empfinde ich es einfach als "ZUVIEL"!

Gute Nacht.
Zuletzt geändert von *Angie* am Di 8. Mai 2012, 15:42, insgesamt 1-mal geändert.


» Wer glaubt, ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich. Man wird ja auch kein Auto, wenn man in einer Garage steht. « (Albert Schweitzer)

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AW: Welche Bestattung?

Beitrag von -Felicitas- » Di 8. Mai 2012, 05:39

Hier empfinde ich es einfach als "ZUVIEL"!
Nicht nur Du.

Es nervt.

lg
felicitas


Diskutiere nie mit einem Idioten. Erst zieht er Dich auf sein Niveau herunter, dann schlägt er Dich mit Erfahrung!

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Beitrag von FeBarth » Di 8. Mai 2012, 11:05

der humanismus 'lehrt' nicht das "survival of the fittest" - übrigens ist das die korrekte formulierung, nicht: "überleben des stärkeren".


bitte schaue doch nach, johannes, was "fittest" überhaupt bedeutet.....



und eine ergänzende frage (die muss ich einfach - auch im hinblick auf andere, zwischen uns noch immer offene themenfelder - beantwortet haben): wie alt ist deiner ansicht nach die erde und wie entstand deiner ansicht nach der mensch?



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johannes
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Beitrag von johannes » Di 8. Mai 2012, 11:18

Es mag sein, daß es euch beiden zuviel ist. Dann frage ich mich allerdings, warum ihr es nicht nur lest, sondern auch noch mit EURER Meinung kommentiert. DAS nervt mich, auch wenn ich Euch trotzdem ernst nehme und antworte. Das ist vielleicht der kleine Unterschied!

Im Übrigen habe ich auch beim letzten Beitrag nicht einen einzigen Bibeltext zitiert! Aber, Angie, Du kannst mir ja mal in nem eigenen Tread erklären, wie Du Christ sein kannst ohne Christus und sein Wort. Fände ich höchst interessant.
An meinem christlichen Handeln orientieren sich viele andere Menschen meines Umfeldes, verändern ihr eigenes Handeln dementsprechend und leben "Nächstenliebe".
Was machen wir da nun? Die gleiche Erfahrung mache ich auch! Und jetzt? Schließlich rede ich nicht nur, sondern handle entsprechend. Die Auswirkungen sind teilweise sogar messbar, wenn ich nur mal den

- Krankenstand in meiner Einrichtung betrachte: 2,35 % der Gesamtjahresarbeitszeit.
- seit Jahren nicht eine Überstunde
- Urlaub 3 x im Jahr für jeweils 3 Wochen
- zufriedene Bewohner, die immer fitter werden
usw.

Du hast Recht, sogar ganz bewußte Entscheidung für ein Leben mit Christus durch Vorbild mit den entsprechenden Auswirkungen. Auch das sind Ergebnisse, auf die ich zurück blicken kann. Warum?

Richtig, weil ich darum bemüht bin, das zu leben, was ich sage! Christsein ist keine Privatangelegenheit, sondern eine Lebensweise in Wort und Tat. Und Du hast selbstverständlich Recht, wenn Du mir sagst, daß ich dabei immer noch Fehler habe und mache. Schließlich bin ich immer noch Mensch und stehe mit beiden Beinen auf der Erde.

Also, wenn Dich meine Worte stören - einfach nicht lesen!


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Beitrag von FeBarth » Di 8. Mai 2012, 12:57

[quote=""FeBarth""]der humanismus 'lehrt' nicht das "überleben des stärkeren", sondern das "survival of the fittest"


bitte schaue doch nach, johannes, was "fittest" überhaupt bedeutet.....

-> http://de.wikipedia.org/wiki/Survival_of_the_fittest

(...)[/quote]

auch, wenn's ebenfalls nochmal offtopic ist; aber es passt auch in den anderen thread nicht so richtig rein: für o.g. würde ich gerne auf eine erwiderung pochen!


habe die formulierung nochmal verändern müssen, um einen logischen fehler zu entfernen, sry.



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Beitrag von johannes » Di 8. Mai 2012, 14:30

OK, FeBarth,
„Survival of the Fittest“ bedeutet im Sinne der Darwin’schen Evolutionstheorie das Überleben der bestangepassten Individuen. ... Das entscheidende Argument für die erweiterte Begrifflichkeit lieferte dann Darwins Mitstreiter Alfred Russel Wallace, der an Darwin schrieb, der Begriff „Natural Selection“ sei eigentlich ein metaphorischer Ausdruck für Herbert Spencers „Survival of the Fittest“. „Natural Selection“ sei deshalb unangemessen, da sich in der Evolution nicht so sehr eine Selektion begünstigter, als vielmehr eine Elimination unvorteilhafter Individuen ereigne. Dieser Kritik stimmte Darwin zu und übernahm den Begriff.
Wenn Du das nun mit dem realen Wirtschaftsdarwinismus verknüpfst, also dem gelebten Darwinismus, dann hast Du den von mir benannten Humanismus. Schließlich baut dieser auf dem Darwinismus auf = hat dessen Grundaussagen als Ausgangspunkt.

Das wiederum bedeutet ja nicht die vollständige Abwesenheit des Guten, wie man vielleicht in meine Worte hinein interpretieren könnte. Aber die Auswirkungen des Humanismus zeigen sich mehr und mehr in der gelebten Wirklichkeit, z. B. im Burn Out (wo kommt der wohl her?). Ich sagte bereits an anderer Stelle, daß die Betrachtung der Oberfläche nicht wirklich ergiebig ist. Man muß schon ein wenig in die Tiefe gehen.


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Beitrag von schwarzer sonnenstrahl » Di 8. Mai 2012, 14:46

Mögt ihr euch bitte um das eigentliche thema reden anstatt euch anzugreifen? Schreibt PN's...In jedem thema wo ihr beide etwas schreibt geht um die bibel und nicht bibel...


ich schreibe hier alles in kleinschrift, weil man beim sprechen auch nicht großspricht!

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Beitrag von *Angie* » Di 8. Mai 2012, 15:40

Es mag sein, daß es euch beiden zuviel ist. Dann frage ich mich allerdings, warum ihr es nicht nur lest, sondern auch noch mit EURER Meinung kommentiert.
Off-Topic:

Weil ich es lesen MUSS, da ich hier im Pflegenetz Moderatorin bin und das auch gerne.

Und als solche eben sage ich Dir:
vieles von dem was Du schreibst gehört HIER nicht her, Johannes.

Und falls Du das noch immer nicht begriffen hast, nochmal auf deutsch und klar:
Lass bitte diese immerwährenden Beiträge um die Existenz/Nichtexistenz der Bibel
oder Gott - denn das hier ist, wie Du weißt, ein Fachforum zum Thema "PFLEGE"
und keines zur ständigen Diskussion um die Themen "Glaube, Bibel, Kirche, Psalmen, Gott".

JETZT verstanden???

DANKE!
Zuletzt geändert von *Angie* am Di 8. Mai 2012, 15:46, insgesamt 1-mal geändert.


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Beitrag von *Angie* » Di 8. Mai 2012, 15:44

Es wäre nett, wenn man auch hier wieder zum eigentlichen Thema
zurückkehren könnte.

DANKE!


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Beitrag von johannes » Di 8. Mai 2012, 20:31

@ Angie

nur eine kurze Frage und bitte eine kurze Antwort:

Monchichi hat eine Aussage in Beitrag #71 gemacht, auf die ich geantwortet habe. Nun zur Frage:

Warum wird die Aussage von Monchichi nicht in Frage gestellt statt meiner Aussagen? Weißt Du, was Du seinerzeit zu mir sagtest?


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Beitrag von *Angie* » Di 8. Mai 2012, 21:07

Off-Topic:

Ich stelle Deine Aussagen nicht in Frage, sondern sage:
die MENGE machts und dass hier nicht der passende Raum ist für soviel
Diskussion zu besagter Thematik.

Jeder schreibt ab und zu mal was zu dieser Thematik und das bereichert auch - Betonung liegt auf -> ab und zu mal!
DU schreibst fast ausschließlich zu der Thematik und dann jedes Mal ellenlange Texte - da liegt für mich der kleine Unterschied und ich frage mich so manches Mal, ob ich hier in einem Bibelforum bin oder im Pflegenetz.

Fazit: die Menge machts.

Und nun lass es gut sein.

LG, Angie


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Beitrag von Maja2003 » Mi 16. Okt 2013, 18:08

Mir ist es total egal, in welcher Form ich bestattet werde. Ich bin dann tot, lebe nicht mehr und selbst wenn es irgendetwas nach dem Tod geben sollte, ist das bestimmt nicht abhängig von der Art und Weise, wie man bestattet wird. Meine Angehörigen müssen entscheiden, was sie wollen. Sie müssen mit meinem Tod klar kommen.

Mir fehlt in der Umfrage ein Punkt. Ich muß mich für eine Bestattungsform entscheiden. Ich werde meinen Angehörigen aber sicher keine Pflicht auferlegen, eine bestimmte Bestattungsform für mich in die Wege zu leiten.



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Beitrag von punky126 » Do 31. Okt 2013, 22:41

Ich kann nur sagen leute macht das mit der Grabpflege wer für was zuständig ist mann kann auch ein haus mit grabpflege verknüpfen das ist hinter her ein theater nur

Maja ich finde es sehr wichtig das es geklärt wird diese enscheidung jemand in trauer aufs auge zu drücken ich weis nicht sprechen zu lebzeiten das währe wichtig ich sage es mal hinter her sitzt man in schlamasel drinne



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Beitrag von Rabenbunt » Fr 7. Mär 2014, 17:53

*rauskram*

Ich finde es interessant zu sehen, dass der Friedwald hier ganz vorn liegt, während er zur Zeit als Bestattungsform tatsächlich noch recht selten gewählt wird.

Ich persönlich, würde mich in alle Winde verstreuen lassen. Ich war schon immer sehr freiehitsliebend und mag es nicht so beengt ;)

Von meinen Liebsten würde ich mir tatsächlich ein Schmuckstück machen lassen und den Rest im Friedwald beisetzen lassen.

Innerfamilär haben wir dazu schon alles geklärt, auch mit den Eltern.

Wir haben dazu allerdings einen anderen Bezug, weil meine Familie und auch ich lange als Bestatter/in gearbeitet haben.
Ich fand es wirklich immer traurig, wie Menschen vor mir saßen, die teilweise 60 Jahre miteinander gelebt hatten, aber sich nicht für eine Bestattungsform entscheiden konnten, weil sie nicht wussten, was der Partner sich gewünscht hätte.
Ich muß mich für eine Bestattungsform entscheiden. Ich werde meinen Angehörigen aber sicher keine Pflicht auferlegen, eine bestimmte Bestattungsform für mich in die Wege zu leiten.
Das ist ein wichtiger Punkt, denn man macht sich keine Vorstellung, welche Last das für viele Angehörigen ist.



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