Welche Bestattung?

Hier könnt ihr euch melden, wenn ihr Fragen zu den Themen Sterbebegleitung und Pflege Sterbender habt.

Wie möchtet ihr Bestattet werden

Erdbestattung
91
22%
Feuerbestattung
109
27%
Seebestattung
29
7%
Anonym Bestattung
31
8%
Luftbestattung
11
3%
Diamantbestattung
18
4%
Friedwald
122
30%
 
Abstimmungen insgesamt: 411

Trauerkloss
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AW: Welche Bestattung?

Beitrag von Trauerkloss » Do 28. Apr 2011, 16:57

@Juca: Danke für die Infos: ist also bei einer anonymen Bestattung ganz normal mit einem Sarg?

Und mit dem Friedwald, das is sowas wie ne Baumbestattung nur im Wald, oder wie?

Und irgendwie is mir das auch noch nicht speziell genug. Also irgendwas ganz interessantes. Eine ganz ungewöhnliche Bestattungsart!???



Trauerkloss
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AW: Welche Bestattung?

Beitrag von Trauerkloss » Do 12. Mai 2011, 17:34

So Juca,
ein Bekannter hat mir mal was spannendes geschickt. alternativbestattung.de. Da gibt es ein paar wirklich inetressante neue Möglichkeiten. Alleridngs bin ich mir nicht sicher, ob die in Deutschland überhaupt zulässig sind. Aber ich dachte, für die Umfrage hier auf der Seite ist es bestimmt interessant auch solche sachen zu kennen. Ich danke schon mal. Grüße



lonicera66
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AW: Welche Bestattung?

Beitrag von lonicera66 » So 19. Jun 2011, 13:54

Ich reihe mich mal ein:

ich habe im letzten Jahr viele Monate bei unserem örtlichen Bestatter ein Praktikum im Rahmen meiner FB gemacht.

Das hat meine Sichtweise auf meine "Entsorgung" doch komplett geändert.
Zuvor war ich der Meinung, eine Erdbestattung kommt für mich in Frage, aber, wer soll sich um die Grabstelle kümmern?

Nach dem Praktikum sind Männe und ich übereingekommen: Friedwald ist es...er bekommt eine Eiche und ich daneben eine Birke...


liebe Grüße
Loni

swedenstar
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AW: Welche Bestattung?

Beitrag von swedenstar » Mi 17. Aug 2011, 23:57

Gestern habe ich die erste Urnenbestattung zusammen mit unserer Einrichtung
miterlebt. Eine billige Stadtlösung. Zumal so eine "Sozialverbrennung" von
der Stadt gesammelt wird und die Asche dann von allen möglichen Leuten stammen kann. Pfui. Ich halte daher Verbrennung für Entwertung des Menschen, auch wenn er gestorben ist.

Im Buch der Bücher steht, dass Gott seinen Freund Mose persönlich begrub.
Er hat sich also richtig Arbeit gemacht. DAS ist liebende Wertschätzung. Außerdem heißt es: Vom Staub bist du genommen, zu STAUB sollst du werden. Und David sagte vorm Sterben: Ich gehe den Weg der ERDE.
Im mosaischen Gesetz war es eine zusätzlich Strafe, wenn nach durchgeführter Todesstrafe der tote Mensch sogar verbrannt wurde.

Ich finde daher eine würdige Beerdigung nur als Erdbestattung angemessen,
wobei ein Tuch oder eine Peacebox aus der Schweiz durchaus ausreicht -
besser als so ein teurer "Lobbysarg der Etablierten" oder andere Mode.
Für eine Höhle bin ich ja zu arm, also spare ich für meine Erdbestattung.

Wie gut, dass Gott eine Auferstehung macht und etwas mit denen an
Jesus Christus Glaubenden = Sündenvergebenen vorhat.
Aber das lässt sich ja in der Bibel lesen und finden.
LG swedenstar


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pegean
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AW: Welche Bestattung?

Beitrag von pegean » Do 18. Aug 2011, 08:21

Off-Topic:

[quote]Zumal so eine "Sozialverbrennung" von
der Stadt gesammelt wird und die Asche dann von allen möglichen Leuten stammen kann.[/quote]
Kannst Du diese Aussage beweisen ?


Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss ja auch mit jedem A...h klar kommen!
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*Angie*
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AW: Welche Bestattung?

Beitrag von *Angie* » Fr 19. Aug 2011, 09:40

Off-Topic:

Hallo Swedenstar,

[quote]Zumal so eine "Sozialverbrennung" von
der Stadt gesammelt wird und die Asche dann von allen möglichen Leuten stammen kann. Pfui[/quote] Das ist völliger Mumpitz. Ich habe ich am Ort inzwischen 2 Begehungen des Krematoriums hinter mir ... Außerdem, wenn es so wäre, dass sich Asche vermischen würde wäre ich nicht so überheblich, mich über jemand anderen zu stellen und zu sagen:"Deine Asche ist schlecht, ich will auch als Asche keinen Kontakt zu Dir" *lach*


[quote]DAS ist liebende Wertschätzung[/quote]
Liebende Wertschätzung sollte Menschen während ihres Aufenthalts mitten unter uns entgegengebracht werden und nicht nach ihrem Tode - findest Du nicht?

[quote]Er hat sich also richtig Arbeit gemacht. [/quote]
Und Du denkst, wenn Du eine Erdbestattung in Auftrag gibst und der fremdgesteuerte Bagger dann auf dem Friedhof ein Loch gräbt, hat "man" sich viel Arbeit gemacht???
Es wird wohl in der heutigen Zeit kein Gott vom Himmel kommen und ein Grab für jemanden "persönlich" schaufeln.

"Richtig viel Arbeit" mache ich mir, wenn ich im Winter in der Seniorenwohnanlage herumtelefoniere, ob jemand von den 60 Senioren etwas braucht und ihnen, ohne etwas dafür zu verlangen oder zu erwarten, bei Glatteis zu Fuß ihre Einkäufe dann besorge und zu ihnen hinschleppe. Und das drückt auch Wertschätzung aus.

Staub zu Staub ist richtig - aber Asche zu Asche kommt genau so darin vor.

Jedem seine Ansicht, doch wie ein jeder es mit dem "Buch der Bücher" so halten will, ist eines jeden eigene Ansicht.

Ich persönlich möchte nicht dass irgendwelche Würmer meine Augäpfel unterirdisch spazieren tragen und ich möchte vor allem meinen Kindern in ihren Köpfen, wenn sie dann an meinem Grab stehen, die Bilder einer halbverwesten Leiche ihre Mutter ersparen.

Ich bin davon überzeugt, dass es "Gott" so ziemlich scheißegal ist, WIE jemand sich bestatten läßt.

P.S.
[quote]Im mosaischen Gesetz war es eine zusätzlich Strafe, wenn nach durchgeführter Todesstrafe der tote Mensch sogar verbrannt wurde[/quote]

Stimmt - und im josephinischen Strafgesetzbuch von 1787 steht zB in § 69:
Unzüchtige Handlungen:
Wer auf offener Straße eine Weibsperson von unbescholtenem Rufe, die ihren Weg anständig wandelt, mit Gebährden, oder Reden auf eine solche Art verfolgt. welche die Verführung zur Ausgelassenheit deutlich anzeigt, ist auf Anklage der beeidigten Weibsperson als ein politischer Verbrecher zu behandeln.


Wo genau das "politische Verbrechen" hier zu suchen ist entzieht sich meiner Kenntnis und auch meinem Verständnis .... Du siehst aber:
- hier und dort wurde viel geschrieben, gehandelt und gesagt
- und: die Zeiten haben sich geändert.

Und JA, auch ich glaube an Gott und seine Existenz - nichtsdestotrotz aber habe ich auch immer noch eine eigene Meinung und muss nicht alles, was ich als Quatsch empfinde, in "seinem Namen" oder wie auch immer gutheißen.
Und da wir diese Diskussion um "Gott oder Nicht-Gott" hier im Forum schon bis zum Erbrechen geführt haben, lasst uns bitte so verbleiben, dass jeder der möchte, auf die Eingangsfrage sein Antwort gibt und wenn er mag noch dazuschreibt, warum er sich so entschieden hat.

Da der Mensch in seiner Entscheidung frei ist würde ich mich wirklich freuen, wenn eine solch persönliche Entscheidung dann nicht in Grund und Boden diskutiert würde, sondern es vielleicht auch einfach mal so stehen gelassen werden kann.

Bis denne,
Angie


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swedenstar
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AW: Welche Bestattung?

Beitrag von swedenstar » Fr 19. Aug 2011, 23:36

Hallo Pegean,
ich hatte diese Info direkt von meiner PDL bekommen, aufgrund ihrer Anfrage
bei der Stadt. Ich kann gerne nachfragen, wenn du möchtest.
Der Sterbefall unseres Bew. ( Sozialfall ) liegt schon einige Wochen zurück und die gemeinschaftliche Verbrennung wäre von der Stadt erst nach Ansammlung mehrerer Toter irgendwann anonym gemacht worden.
Das hat mich sehr geschockt, als ich das hörte.
Die hinterbliebene Frau sollte wenigstens eine bewusste würdige Bestattung ihres Mannes miterleben dürfen. So konnte es von und mit unserer Einrichtung dann als wenigstens teilanonyme Bestattung, mit Ort, Stelle und Namen auf einer Platte geschehen.
Nächste Woche will und werde ich mit ihr a. D. zum Grab fahren, zusammen mit dem Besuch der Grabstelle meines Sohnes in der Nähe.
So will ich teilhaben, auch wenn sie schon leicht dement ist.

Hallo Angie,
einmal abgesehen von deinen sehr harten Antworten gibt es wohl nie einen Zustand in einem Forum, wo etwas " bis zum Erbrechen " durchdiskutiert ist.
Davon lebt ja gerade unser Austausch und jede zumindest versuchte Toleranz.

Mit liebender Wertschätzung meinte ich, dass der Schöpfer selbst sich die Arbeit machte, seinen Freund Mose = sein Geschöpf auch nach seinem Tod zu beerdigen.
Ich finde das ist ein Vorbild, genauso wie die vielen Anrufe und Mühen, die du beschreibst, wertvoll sind.

Wenn eine Meinungsäußerung den Effekt des Anstoßes nach sich zieht, ist das doch nicht automatisch in der Schublade Intolerant drin, zumindest nicht bei jedem.

LG swedenstar


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pegean
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AW: Welche Bestattung?

Beitrag von pegean » Do 25. Aug 2011, 23:44

Die hinterbliebene Frau sollte wenigstens eine bewusste würdige Bestattung ihres Mannes miterleben dürfen.
Es gibt jetzt ein Urteil vom BSG :

"Sozialhilfeträger dürfen Bestattungskosten nicht nach pauschal ermittelten Vergütungssätzen übernehmen. Vielmehr müssen sie nach einer Entscheidung des BSG vom Donnerstag die Angemessenheit der einzelnen geltend gemachten Kosten sowie des Gesamtpakets untersuchen."

http://www.lto.de/de/html/nachrichten/4 ... et-werden/

LG


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AW: Welche Bestattung?

Beitrag von punky126 » Do 8. Dez 2011, 18:36

ich habe mich endschieden was ich machen werde , ich bin spontan in ein beerdigungsinzitut habe gefragt ob man probe tage machen kann sie so nein leider nicht aber in der stadt sie kleiner tipp ein dunklere jacke währe dan besser naja bin ganz spontan rein das wuste sie auch abe ruich habe alle meine fragen trozdem gestelt. und meine angst zu fragen weg geworfen in den sarg und ein geschlosssen gedanken mässig ich habe gefragt ob man motive auf ein sarg machen kannn sie meinte das kostet ganz schön viel . und meine nägste frage war was genau mit den menschen in der erde passiert.
sie hat es mir erklärt erst geht die haut weg und dan nach unendlichen jahren das kann ganz lange dauern dann ehm lösen sich die knochen auf von den menschen wir haben ganz offen geredet sie selbst hat gesagt sie würde sich verbrenn lassen.unter ein baum das geht ja auch, und habe sogar die broschüre über seeebestatung durch gelesen und ich weis auch jetz was mit der urne in wasser passiert irgendwann löst sich das in wassser auf

wenn ich ein mal gros bin und alt bin und ein criskind bin weil ich dan hoch in den himmel fliege soll mein asche zu wasser gehen weil da bin ich mir noch nicht sicher und ob ich dan kinder habe das weis ich ja alles gar nicht auch wenn es halt unter der erde is bin ich mir sicher das ich das lied möchte
http://www.youtube.com/watch?v=LcPmXkFoYCo oder an den punkt wo ich zum criskind werde. vileicht is meione sicht in mit 150 jahre mal anders habe ja jedes mal andere iden aber ich glaube fest daran das man oben weiter lebt



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AW: Welche Bestattung?

Beitrag von punky126 » Do 8. Dez 2011, 18:37

[quote=""punky126""]ich habe mich endschieden was ich machen werde , ich bin spontan in ein beerdigungsinzitut habe gefragt ob man probe tage machen kann sie so nein leider nicht aber in der stadt sie kleiner tipp ein dunklere jacke währe dan besser naja bin ganz spontan rein das wuste sie auch abe ruich habe alle meine fragen trozdem gestelt. und meine angst zu fragen weg geworfen in den sarg und ein geschlosssen gedanken mässig ich habe gefragt ob man motive auf ein sarg machen kannn sie meinte das kostet ganz schön viel . und meine nägste frage war was genau mit den menschen in der erde passiert.
sie hat es mir erklärt erst geht die haut weg und dan nach unendlichen jahren das kann ganz lange dauern dann ehm lösen sich die knochen auf von den menschen wir haben ganz offen geredet sie selbst hat gesagt sie würde sich verbrenn lassen.unter ein baum das geht ja auch, und habe sogar die broschüre über seeebestatung durch gelesen und ich weis auch jetz was mit der urne in wasser passiert irgendwann löst sich das in wassser auf

wenn ich ein mal gros bin und alt bin und ein criskind bin weil ich dan hoch in den himmel fliege soll mein asche zu wasser gehen weil da bin ich mir noch nicht sicher und ob ich dan kinder habe das weis ich ja alles gar nicht auch wenn es halt unter der erde is bin ich mir sicher das ich das lied möchte
http://www.youtube.com/watch?v=LcPmXkFoYCo oder an den punkt wo ich zum criskind werde. vileicht is meione sicht in mit 150 jahre mal anders habe ja jedes mal andere iden aber ich glaube fest daran das man oben weiter lebt[/quote]

möchte auf jeden fall mal ein probe tag machen aber ein verstorbenen kann ich nicht sehen aber das kann man sagen und bin mir sicher das ich dann weniger angst habe



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Monchichi
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AW: Welche Bestattung?

Beitrag von Monchichi » Fr 9. Dez 2011, 12:27

Hallo Punky,

ich hatte früher auch so eine Angst vor dem Thema und ganz ehrlich,ich möchte verbrannt werden,weil mich der Gedanke so ekelt,daß man sonst vor sich hin fault und langsam verfällt,Maden überall.Nein,nein.

Wenn ich über einen Friedhof gegangen bin,habe ich immer die Luft angehalten,nur ganz wenig eingeatmet,dann wieder Luft angehalten und schnell darüber-ich mußte mir immer bildlich vorstellen,was da unter der Erde wohl alles los ist und kam auch einmal daher,wo ein Bagger ein Grab ausgehoben hat und was hing in der Schaufel,ein Unterkörper,skelettierte Füße eine Hose,ich sags Dir,ich bin schreiend weggelaufen.

Jetzt habe ich keine Angst mehr, am besten verliert man die,wenn man sich dem Thema stellt und wenn man Umgang mit sterbenden und verstorbenen hat.

Ohne meinen Beruf wäre ich bestimmt noch immer so extrem mit Angst behaftet.Deswegen frag mal ruhig im Bestattungsinstitut,was Du alles auf dem Herzen hast,gehe vielleicht mit jemanden in Begleitung in die Leichenhalle und kauf Dir vielleicht folgendes Buch oder ausleichen und zwar"Über den Tod und das Leben danach".
Mir hat das sehr geholfen,einen natürliche Denkweise zum Thema aufzubauen,Ängste abzubauen,das Buch beruhigt einen!!Ach so,es ist von Elisabeth Kübler-Ross.

Liebe Grüße von Monchi


"Du bist wichtig, weil du du bist und wir werden alles für dich tun, damit du nicht nur in Frieden sterben, sondern leben kannst bis zuletzt"Cicely Saunders

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johannes
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Beitrag von johannes » Fr 27. Apr 2012, 07:52

Wie wär's denn als Diamant am Hals desjenigen, der den Toten gern in der Nähe hätte?


Ein Mensch existiert nicht - er lebt!
Keiner ist so blind wie der, der nicht sehen will.
Ich vertrete nicht immer die herrschende Meinung - aber ich habe eine Meinung!
Einer sucht für ein Problem eine Lösung - ein Anderer sucht für eine Lösung ein Problem

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Beitrag von johannes » Fr 27. Apr 2012, 07:53

Tja, monchichi,

und dann wollen uns die Leute weismachen, daß der Tod zum Leben gehört ...

Nein, es gibt kein Leben danach!

Der Tod ist wie ein Schlaf, aus dem jeder erwachen wird - ausnahmslos! Der Eine, um vor seinem Richter zu stehen um sich zu verantworten und sein gerechtes Urteil zu erhalten, der Andere, um wieder nach Hause zu kommen und für immer zu leben ohne die zerstörerischen Elemente dieses Lebens hier. Ob wir das akzeptieren oder nicht - wir werden das nicht bestimmen! Darum ist es schon bedeutsam, sein Leben hier und jetzt auf dieses entscheidende Ereignis einzustimmen, damit es später keine böse Überraschung gibt.


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Beitrag von *Angie* » So 29. Apr 2012, 23:05

@Johannes
Off-Topic:

Du warst selbst in diesem Erdenleben also schon mal tot und weißt was danach kommt oder nicht?

[quote]Nein, es gibt kein Leben danach![/quote]

... hast DU irgendwelche SELBSTERLEBTEN Beweise dafür - außer Worte aus der Bibel zu zitieren?


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Beitrag von johannes » Mo 30. Apr 2012, 08:54

@angie

Ist Dir die Bibel nicht genug? Da bist Du nicht allein.


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Beitrag von schwarzer sonnenstrahl » Mo 30. Apr 2012, 12:21

[quote=""johannes""]@angie

Ist Dir die Bibel nicht genug? Da bist Du nicht allein.[/quote]

Jeder hat seinen glauben.
Jeder hat eigene ansichten.
Ob es ein leben nach dem tod gibt,werden wir dann sehen...oder halt auch nicht...


ich schreibe hier alles in kleinschrift, weil man beim sprechen auch nicht großspricht!

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Beitrag von johannes » Mo 30. Apr 2012, 13:45

@ schwarzer Sonnenstrahl
Jeder hat seinen glauben.
Jeder hat eigene ansichten.
das war aber nicht das Thema, das Angie ansprach
Ob es ein leben nach dem tod gibt,werden wir dann sehen...oder halt auch nicht...
Dann ist es allerdings zu spät, um eine vernünftige Entscheidung zu treffen.


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Beitrag von *Angie* » Mo 30. Apr 2012, 15:48

Off-Topic:

[quote=""johannes""]@angie

Ist Dir die Bibel nicht genug? Da bist Du nicht allein.[/quote]

Die Bibel ist ein B U C H ! Und NEIN - sie reicht mir nicht!
Eine Frage mit einer Gegenfrage zu "beantworten" ist keine Antwort
auf meine Frage, Johannes, sondern eine Ausflucht, weil Du selber keine Antwort weißt -
außer der, die Du in der Bibel findest. Scheint, als hättest auch Du keine andere - als
das, was Bibeltexte vorgeben.
Wenn ich DIE Antworten suchen würde, die ich in der Bibel finde,
würde ich sie lesen. Da ich aber meine Frage an DICH, Johannes, gestellt habe würde
ich mir eine Antwort von Johannes auch wünschen.

Also ist es Dein Glaube.
Und "glauben" heißt noch immer nicht wissen -
aber auch diese Thematik hatten wir schon desöfteren.

JEDER, den ich bisher in meinem Leben getroffen habe und
und die sich so fanatisch gebährden - ist GAR NICHT in der Lage aus sich
selbst heraus zu bestehen.
Eigene Meinung zu egal welchem Thema gibts nicht mehr - und jede Frage
wird mit Zitaten, Psalmen, Textpassagen aus der Bibel beantwortet.

Ich fände es wirklich GROSS von Dir, wenn
Du beginnen würdest, damit aufzuhören
Deine Ansichten (die jeder Dir gern lassen will)
anderen aufzwingen zu wollen als EINZIGE Wahrheit -
denn nicht der Glaube ansich, sondern dieses
"Aufzwingen wollen ihres Glaubens"
ist der Grund, warum viele dem Glauben den Rücken kehren -
weil der Eindruck des Fanatismus entsteht.


[quote]Jeder hat seinen glauben.
Jeder hat eigene ansichten.
Ob es ein leben nach dem tod gibt,werden wir dann sehen...oder halt auch nicht...[/quote]

100 Punkte!


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Monchichi
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AW: Welche Bestattung?

Beitrag von Monchichi » Mo 30. Apr 2012, 16:20

Hi Johannes,

böse Überraschungen wird es meiner Meinung nach für die normalen Menschen mit ihren kleinen bis mittleren Fehlern im Leben gar nicht geben,weil ich denke,Gott ist gütig und liebt jeden,auch die,die nicht an ihn glauben und nicht zur Beichte gehen.

Ich denke,die Verbrecher,die wirklich anderen Schaden zufügen,die werden bestraft von Gott oder er schickt sie weiter an wen auch immer oder keine Ahnung was passiert(Grins)und dazu gehört leider Gottes auch die Kirche mir ihrer Vergangenheit und den veralteten Ansichten(einige-nicht alle,habe viele andere auch kennen gelernt,bin sehr begeistert von unseren Ordensschwestern im Heim-ich rede sehr oft und viel über verschiedenste Themen mit denen und sie sind offen und nicht weltfremd,von unserem Gemeindepfarrer und der Gemeindereferentin meiner Gemeinde),aber mehr wie alle paar Wochen Kirche und zu den Wegggottesdiensten,die Pflicht waren,habe ich Joshi und mir nicht mal zur Kommunionsvorbereitung angetan und ich bin überzeugt davon,daß Gott das o.k findet :) .
Ich lese ihm vor von Gott,wir reden darüber,über Gut und Schlecht und daß die Kirche/Gott einem helfen kann im Leben und er weiß,daß Jesus sein Freund ist und immer für ihn da und wenn er mag,geht er zu ihm in die Kirche oder aber er betet und spricht zu ihm von zu Hause.Ich finde,es gibt nix schlimmeres,wie Kinder da hin zu schleppen,denen die Kirche durch Pflicht zu vermiesen.Und meine Methode hat Erfolg,wir klappern nun alle paar Wochen eine andere Kirche ab,besonders unsere Paterskirche,die hat es uns angetan-aber bitte nicht ständig...und so tun,als wenn man nur ein guter Gläübiger ist,wenn man ständig in der Kirche hockt...

Viele rennen jeden Sonntag in die Kirche und benehmen sich oftmals höchst unchristlich-sind oft die Schlimmsten :) .

Andere gehen gar nicht in die Kirche oder nur zu festlichen Tagen und sind aber Tag für Tag christlicher als der Papst.

Es gibt zu dem Thema ein tolles Lied/Sprechgesang von Unheilig:

Bitte den Text GENAU anhören!!!!!!!

http://youtu.be/PXl_50Yp6ww

Liebe Grüße,Monchi
Zuletzt geändert von Monchichi am Mo 30. Apr 2012, 16:31, insgesamt 1-mal geändert.


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AW: Welche Bestattung?

Beitrag von FeBarth » So 6. Mai 2012, 16:19

jüdische splittersekten, gottheiten, die "im himmel" thronen, "der schöpfer" und sein "freund" moses....


leute..... wenn ihr so etwas schon propagieren wollt, dann seid doch bitte so nett und macht deutlich, dass es sich um eure gedanken, eure vorstellungen und eure phantasien handelt - und formuliert es nicht so, als sei es normativ für andere menschen.

ich z.b. fühle mich immer wieder von dieser "faktizität" provoziert. "gott hat", "gott will", "gott sagt" ....

absolut entnervend.

fairer wäre: "ich stelle mir vor, gott hätte gesagt" oder "in einem buch steht, gott habe behauptet".

seid doch bitte so nett.



übrigens frage ich das bittend in die runde, weil:

- in meiner phantasie keine gottheiten das schicksal irgendwelcher lebewesen in irgendeiner form beeinflussen können -> weil ich mir keine gottheiten einbilden möchte

- mein buch der bücher 'thiemes: innere medizin, 2. auflage', wahlweise auch 'das silmarillion' oder 'der große conradi' ist - und wie ihr seht, auch mal wechseln kann; ich aber keinesfalls ein ~ 1600 jahre altes, pseudohistorisches buch mit den phantasien lange verstorbener gewöhnlicher menschen als auch nur vage (direkt) normativ akzeptiere (ich lese die bibel übrigens gerne und immer wieder - aber als "buch", nicht als "DIE BIBEL")

- ich mich provoziert fühle, wenn ich so etwas:
Wie gut, dass Gott eine Auferstehung macht und etwas mit denen an
Jesus Christus Glaubenden = Sündenvergebenen vorhat.
lese und das gefühl habe, dass ich damit auch gemeint sein soll (denn entweder, ich glaube nach dieser impliziten logik dran, oder ich scheine ja ein problem haben zu sollen)...

@topic:

da ich nicht nur an einen ewigen kreislauf glaube, sondern ihn auch sehe und sogar nach- und beweisen kann, bin ich am ehesten für eine bestattung, durch die ich in diesen kreislauf eingehen kann.
prinzipiell ginge dafür alles, was bereits erwähnt wurde, in ordnung, nur die diamantengeschichte vllt am wenigsten, weil diamanten zumindest für sehr lange zeit kein aktivposten in diesem kreislauf sind: ich glaube, pflanzen & würmer etc. verwerten mich einfach besser, wenn ich normal verrotten kann.
zuletzt spielt der wille meiner hinterbliebenen auch eine rolle: mir selber ist es weder egal noch nicht-egal, was mit mir nach meinem tod passiert, denn dann bin ich ja tot.... sollten jene also interesse an einer "pilgerstätte" haben, dann sollen sie sie natürlich auch bekommen - ob friedwald oder reihengrad, egal. :) [am ehesten friedwald, weil man da sicherlich am schnellsten zersetzt und verwertet wird].



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