Palliativ-Care

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johannes
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Beitrag von johannes » So 24. Nov 2013, 11:39

Schwere Krankheiten und die Nähe des Todes setzen viele unter Druck. Im Miteinander lassen sich die Belastungen deutlich reduzieren http://altenpflege-heute.com/willkommen ... ativ-care/


Ein Mensch existiert nicht - er lebt!
Keiner ist so blind wie der, der nicht sehen will.
Ich vertrete nicht immer die herrschende Meinung - aber ich habe eine Meinung!
Einer sucht für ein Problem eine Lösung - ein Anderer sucht für eine Lösung ein Problem

gastgastgast
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Beitrag von gastgastgast » Mi 8. Jan 2014, 10:54

Find ich super!



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Beitrag von B-Tina :-) » Do 9. Jan 2014, 01:06

Ich auch.
LG



ThomasFalk
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Beitrag von ThomasFalk » Do 6. Feb 2014, 21:07

Es ist wichtig, dass der Pflegedienst und die Familie eng miteinander arbeiten und sie quasi selbst ein Teil der Familie werden. Die Familie sollte wissen, dass sie jemanden hat, auf den sie sich verlassen können und nicht damit alleine sind. ***Werbelink entfernt***
Zuletzt geändert von fmh am Di 18. Feb 2014, 11:28, insgesamt 1-mal geändert.



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Mendax
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Beitrag von Mendax » Sa 8. Feb 2014, 10:51

[quote=""ThomasFalk""]Es ist wichtig, dass der Pflegedienst und die Familie eng miteinander arbeiten und sie quasi selbst ein Teil der Familie werden. Die Familie sollte wissen, dass sie jemanden hat, auf den sie sich verlassen können und nicht damit alleine sind.[/quote]

nicht dein ernst, oder?



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Nils_Wommelsdorf
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Beitrag von Nils_Wommelsdorf » Di 18. Feb 2014, 07:47

[quote=""Mendax""]
ThomasFalk;169748 hat geschrieben:Es ist wichtig, dass der Pflegedienst und die Familie eng miteinander arbeiten und sie quasi selbst ein Teil der Familie werden. Die Familie sollte wissen, dass sie jemanden hat, auf den sie sich verlassen können und nicht damit alleine sind.
nicht dein ernst, oder?[/QUOTE]

DAS hat nicht im Geringsten etwas mit Palliative Care zu tun - würden wir das so sehen, könnten wir uns gleich zur nächsten Burnout-Therapie anmelden.
Dies ist
1. Keine professionelle Einstellung zum Beruf und
2. Ein Schlag ins Gesicht der hier lebenden und arbeitenden Pflegekräfte



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pegean
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Beitrag von pegean » Di 18. Feb 2014, 08:19

T.Falk macht Werbung für eine Agentur (Vermittlung poln.PK) -hat den Werbelink allerdings erst später eingefügt .
Das was er schreibt zu PD und Familie kann man also nicht ganz ernst nehmen .

LG


Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss ja auch mit jedem A...h klar kommen!
Bildung kommt nicht vom Lesen, sondern vom Nachdenken über das Gelesene.(Carl Hilty)

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Griesuh
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Beitrag von Griesuh » Di 18. Feb 2014, 08:19

ThomasFalk, nun ist aber genug mit deinen Werbelinks.



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benny34
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Beitrag von benny34 » Di 18. Feb 2014, 15:22

[quote=""johannes""]Schwere Krankheiten und die Nähe des Todes setzen viele unter Druck. Im Miteinander lassen sich die Belastungen deutlich reduzieren http://altenpflege-heute.com/willkommen ... ativ-care/[/quote]

Sehr interessantes Thema - nur das:
Seit der Entscheidung des Menschen, sein Leben ohne Gott gestalten zu wollen, begleitet ihn der Tod.
kannste weglassen.... :smile :smile



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johannes
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Beitrag von johannes » Di 18. Feb 2014, 17:34

@benny
Warum sollte ich die Ursache für Leiden und Tod weglassen? Nur wer bis zur Ursache vordringt, wird auch zu Antworten kommen, die tragfähig sind.

Dir ist sicher klar, dass Deine Aussage bedeutet - "Ich will nicht daran erinnert werden, dass ich für Krankheit und Tod verantwortlich bin!" Im Ergebnis bleiben wir bei Deiner Betrachtungsweise leider immer nur an der kosmetischen Verdeckung eines Dramas hängen.


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resigniert
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Beitrag von resigniert » Di 18. Feb 2014, 18:06

ich bin nicht für Krankheit und Tod verantwortlich!
Das ist im menschlichem Erbgut so angelegt. Von der Natur, ohne mein Zutun.



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Nils_Wommelsdorf
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Beitrag von Nils_Wommelsdorf » Di 18. Feb 2014, 18:45

[quote=""johannes""]@benny
Warum sollte ich die Ursache für Leiden und Tod weglassen? Nur wer bis zur Ursache vordringt, wird auch zu Antworten kommen, die tragfähig sind.

Dir ist sicher klar, dass Deine Aussage bedeutet - "Ich will nicht daran erinnert werden, dass ich für Krankheit und Tod verantwortlich bin!" Im Ergebnis bleiben wir bei Deiner Betrachtungsweise leider immer nur an der kosmetischen Verdeckung eines Dramas hängen.[/quote]

Der Text ist wirklich gut und umfangreich.
Einzig das Denglisch stört - es heißt "Palliative Care" oder "Palliativversorgung".

Desweiteren glaube ich nicht, daß fundamentale Glaubensdiskussionen in diesem Kontext Sinn ergeben.
Was allerdings, finde ich, immer zu hinterfragen ist, wäre das Problem Professionalität <-> eigener Glaube.
Ich kann jeden Menschen respektieren, egal welchem Glauben er angehört - und, glaube mir, hier in Hamburg gibt es nichts, was es nicht gibt.

Nur 2 Anstösse:

1. Habe ich in jahrelanger Palliativarbeit kaum jemanden gefunden, dem das den Abschied auch nur ein wenig erleichtert hat. Schuldgefühle waren es bei Christen oft, bei Muslimen tendenziell eher ein leichterer Abschied.
Und es wird, auch in stationären Hospizen, kaum nach Seelsorgern gefragt. Psychoonkologen o.ä. werden oft von den Menschen gebraucht und eingefordert.

2. Empfinde ich Einrichtungen, die das Christentum schon in ihren Leitsätzen führen, als grenzwertig.
Als Muslim, Hindu, whatever würde ich da nur widerwillig hingehen - und das widerspricht ganz klar den palliativen Grundsätzen.

Liebe Grüsse,
Nils



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benny34
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Beitrag von benny34 » Di 18. Feb 2014, 21:30

[quote=""johannes""]@benny
Warum sollte ich die Ursache für Leiden und Tod weglassen? Nur wer bis zur Ursache vordringt, wird auch zu Antworten kommen, die tragfähig sind.

Dir ist sicher klar, dass Deine Aussage bedeutet - "Ich will nicht daran erinnert werden, dass ich für Krankheit und Tod verantwortlich bin!" Im Ergebnis bleiben wir bei Deiner Betrachtungsweise leider immer nur an der kosmetischen Verdeckung eines Dramas hängen.[/quote]

Ich will das hier nicht ausweiten, da es nicht zum Threadthema gehört.
Nur soviel: Gott hat mit der ganzen Geschichte nichts zu tun, weil es ihn gar nicht gibt. Genausowenig wie den Weihnachtsmann und den Osterhasen.
Können wir gerne in einem separaten Thread erörtern....



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johannes
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Beitrag von johannes » Mi 19. Feb 2014, 07:19

@Nils
Einzig das Denglisch stört - es heißt "Palliative Care" oder "Palliativversorgung".
Ich kann leider nichts mit Deinem Denglisch anfangen.

Meinst Du nicht, dass mit "Professionalität" jegliches Leben abgewürgt werden kann? Vor allem, wenn der Begriff dazu verwandt wird jemand, der nicht mit dem Strom schwimmt, ins Abseits zu befördern? Du gestattest mir sicher anzumerken, dass Respekt in diesem Zusammenhang doch eher sehr weit her geholt ist.
Und es wird, auch in stationären Hospizen, kaum nach Seelsorgern gefragt. Psychoonkologen o.ä. werden oft von den Menschen gebraucht und eingefordert.
Ich denke mir, wenn ich in Heidelberg 1.000 Menschen befrage, wen sie in ihrer letzten Lebensphase bei sich haben wollen, taucht wohl kaum ein Psychoonkologe in den Antworten auf. Allein schon deshalb, weil kaum jemand weiß, was das ist und was der macht.

Wenn in einem Hospiz allerdings nur von solchen gesprochen wird, ist wohl klar, dass danach gefragt wird. Sicher ist es gut, dass es solche gibt. Aber ich würde sie nicht überbewerten.
2. Empfinde ich Einrichtungen, die das Christentum schon in ihren Leitsätzen führen, als grenzwertig.
Als Muslim, Hindu, whatever würde ich da nur widerwillig hingehen - und das widerspricht ganz klar den palliativen Grundsätzen.
Ist das verwunderlich? Du hast ja auch eine klare Position eingenommen - ich will nicht ... - da ist Deine Aussage auch folgerichtig. Du entscheidest, Du sortierst und kategorisierst. Da kann wohl kaum ein wertfreies Urteil bei rauskommen.

Im Übrigen frage ich mich, wie viele Muslime und Hindi wohl schon ein Hospiz in Deutschland in Anspruch genommen haben oder dieses in Anspruch nehmen würden. Der Anteil an Pflegebedürftigen in deutschen Pflegeheimen ist schon verschwindend gering - wie sieht es da bei den Hospizen wohl aus?

So hat man sich auch in der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin darauf verständigt, daß in medizinisch ausweglosen Situationen der Mensch in seiner Gesamtheit betrachtet und nach dem oben genannten Prinzip gehandelt wird

lindern - oft, trösten - immer


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Beitrag von johannes » Mi 19. Feb 2014, 07:21

@benny
Zum einen werde ich das hier kaum vertiefen. Zum anderen würde ich wohl - im übertragenen Sinne - gelyncht werden, wenn ich noch ein solches Thema hier auf mache. Das lassen wir lieber bleiben.


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Beitrag von hauptstadtpfleger » Do 20. Feb 2014, 23:47

[quote=""johannes""]
2. Empfinde ich Einrichtungen, die das Christentum schon in ihren Leitsätzen führen, als grenzwertig.
Als Muslim, Hindu, whatever würde ich da nur widerwillig hingehen - und das widerspricht ganz klar den palliativen Grundsätzen.
Ist das verwunderlich? Du hast ja auch eine klare Position eingenommen - ich will nicht ... - da ist Deine Aussage auch folgerichtig. Du entscheidest, Du sortierst und kategorisierst. Da kann wohl kaum ein wertfreies Urteil bei rauskommen.[/quote]

er hat nicht gesagt "ich will nicht". er hat lediglich gesagt, dass er palliativpflege-einrichtungen, die ihre arbeit nach konfessionellen grundsätzen ausrichten für grenzwertig hält. womit er recht hat, denn das erschwert den zugang für patienten, die der präferierten konfession nicht angehören, zumindest stellt es eine psychologische schwelle dar, die der betroffene zunächst überwinden muss. er hat da vollkommen recht, denn das ist etwas, was der betroffene in seiner konkreten situation am wenigsten braucht.

im übrigen heißt es "hindus". "hindi" ist eine indoarische sprache.


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Beitrag von hauptstadtpfleger » Do 20. Feb 2014, 23:53

[quote=""johannes""]@benny
Warum sollte ich die Ursache für Leiden und Tod weglassen? Nur wer bis zur Ursache vordringt, wird auch zu Antworten kommen, die tragfähig sind.

Dir ist sicher klar, dass Deine Aussage bedeutet - "Ich will nicht daran erinnert werden, dass ich für Krankheit und Tod verantwortlich bin!" Im Ergebnis bleiben wir bei Deiner Betrachtungsweise leider immer nur an der kosmetischen Verdeckung eines Dramas hängen.[/quote]

meine vorfahren waren allesamt tiefgläubige menschen und sind trotzdem krank geworden bzw. gestorben.

sie leben in mir weiter, so wie ich in meinen kindern und deren nachfahren weiter leben werde. und das ganz ohne gott.


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B-Tina :-)
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Beitrag von B-Tina :-) » So 23. Feb 2014, 01:47

Leben und leben lassen. Glauben und glauben lassen. Muss denn alles immer rational und wissenschaftlich begründet sein ...



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pegean
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Beitrag von pegean » So 23. Feb 2014, 06:50

Alltag in Palliativstationen: Es gibt keinen Tod erster Klasse
http://www.spiegel.de/gesundheit/diagno ... 50882.html

LG


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Beitrag von johannes » So 23. Feb 2014, 09:17

Danke, Pegean, für den Beitrag.

Mir zeigt er, dass wir mit unserem ganzheitlichen Ansatz nicht falsch liegen. Wieder zeigt sich auch, dass gut gemeinte Ansätze sich schnell ins Gegenteil verkehren. Schnell in diesem Zusammenhang sind offensichtlich nur ein paar Jahre, die offenlegen, wo die von Menschen selbstbestimmten Ansätze enden.


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