Horror im Kollegialen Umgang

Forum für Opfer von Mobbing und Gewalt in der Pflege (und natürlich auch anderen Branchen), Burn-Out und andere psychische Belastungen
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PflegerTom
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Horror im Kollegialen Umgang

Beitrag von PflegerTom » Mo 19. Jun 2017, 19:12

Hallo!
Ich muss irgendwie meinen Erlbenissen Luft machen und diese schildern weil ich komplett, ich weiss gar nich wie ich es sagen soll, deprimiert, zerstört, am Boden mich fühle, für Rechtschreibfehler schon mal gleich sry, ich bin grade sehr sehr emotional und will das unbedingt loswerden:
also erstmal zu mir, Ich bin seit 2015 exam. G-u.-Krankenpfleger, in einer Leasingfirma seit April diesen Jahres und in Kliniken und Heimen in Ganz berlin eingesetzt, hauptsächlich Nachtwache, ich selbst würde mich als gewissenhaften, selbstbewussten, jungen Mann von 28 Jahren beschreiben, 180cm gross, sportlich, blond, kein Kind von Traurigkeit, lache sehr gern, bin auch eher der sensible Typ ...
Folgender Vorfall:
letzte Nacht einsatz in tegel in einer Rehaklinik, Dienstbeginn 22 uhr, um 21:50 stehe ich vor dem Dienstzimmer, stelle mich vor, eine Dame von 130 kg wohl auch Ende 20, also eine Schwester zeigt mir wo ich mich umziehen kann, habe mit solchen Menschen keine Probleme, absolut nicht, ich möchte nur dass Ihr euch auch ein Bild zu betreffenden Personen machen könnt- so also ich ziehe mich um, da meine Anfahrtswege oft eine Std od länger dauern, bin ich oft etw verschwitzt schon, so wasche ich mich obenrum grne nochmal am WB und schlüpfe dann in meine frischen Sachen und deodoriere mich auch ganz gerne ein-
Nun komme ich zurück ins D-zimmer, setze mich, besagte Schwester, mittlerweile sind auch ein paar andere Kräfte im Raum, schaut nach oben von ihren Akten, rümpft die NAse, verzieht das Gesicht als ob sie etwas sehr ekelerregnedes Gesehen hätte, schaut mich erbost an und fragt i einem äusserst herablassenden Tonfall: "Hast Du dich gerade hier so eingedieselt"??!! ich sehr verdutzt, der erste wirkliche Satz der in diesem Unternehmen (mein erster Tag, zum ersten mal in diesem haus auf einer Neuro) mit mir gewechselt wurde, weiss gar nicht was ich sagen soll, die anderen Schwestern schauen mich an, iwie mitleidig, iwie fasziniert, aber iwie auch voreingenommen, kleinlaut sage ich "Ja.....", danach schreibt besagte Schwestern an ihren Akten weiter, es herrscht Stille, insgesamt sind zwei ältere Damen wohl Helfer im Raum, drei examinierte Kräfte, zwei Frauen, eine davon besagte Schwester und die zweite meine spätere nachtdienstkollegin sowie ein Mann und zusätzlich noch ein männlicher Helfer, alles in allem mit mir 7 Personen... alle sprechen mit allen,nur ich werde keines Blickes noch eines Wortes gewürdigt...
nach 10 Minuten fragt mich die meine Nachtdienstkolegin, ob ich einen Kaffee will, ich verneine und zeige Ihr auf meinen Energy, sage ich habe was dabei, angewidert schaut sie besagte Sr. an, nicht an mich gewandt sondern mir daraufhin den Rücken zugekehrt, der zweite satz der indirekt nun mkit mir gewechselt wird, Bääh, also die finde ich ja ekelhaft.

ich weiss gar nicht was ich sagen soll, ich schaue nur gerade aus und denke mir omg wo bin ich denn hier gelandet???? was ist nur mit denen los, dass die sich so arschig mir gegenüber verhalten?

Weiter im Text, Übergabe: männlciher Kollege an nachtdienst sr, im folgenden NDS genannt, übergibt, ich werde komplett nicht angesehen, alles findet sehr im stillen sattt, man muss sich vorstellen, ich sitze auf einem Hocker abseits in der ecke, das gesamte dienstuzimmer ist sehr beengend, ausgesattet mit 2 pcs, so ich kriege nur ein paar randinfos mit, ich finde es wichtig, auch für den nicht zugewiesenen bereich infos zu erhalten, falls man auf diese klingel mal gehen muss oder ein notfall ist, nach dem ganzen procedere im vorfeld fühle ich mich sehr eingeschüchtert, traue mich eigentl kau etw zu sagen, so sitze ich still da und "höre" mit... 2.übergabe, "mein " Bereich, übergeben wird an NDS, ich werde beiläufig wenige male angesehen, soll aber alles mitschreiben, da ich immer ein kleines Buch für meine Arbeit dabei habe schreibe ich hierin alles auf, nach einer Weile registriert das besagte SR,. schaut auf lacht mich an(??), als ich gerade meine Notizen durchgehe und sagt: "Achso, höhö, ich dachte du liest jetzt erst ma ein Buch"

Grundsätzlich kann ich über so Belangloses ja auch lachen, nachdem ganzen vorgeplänkel ist mir jegliches lachen aber vergangen,

irgendwann scheint die übergabe vorbei, nebenbei, übergabezettel für einen Bereich bekam für den anderen musste ich alles von hd mitschreiben, man kann sich vorstellen, dass das auf einer neuro nicht so schnell geht bei kardiologischen bzw apoplex patienten...

nach und nach verabschieden sich alle, ich bin mit NDS alleine, versuche Konversation zu machen und merke sofort, mit ihrer Art wird das sehr schwierig heute nacht, sie, 43 jahre, Nichtraucher, wacher Blick, scheint kompetent zu sein, jedoch in ihrem Zwischenmenschl Umgang eine wahnsinns niete, meine Fragen, meine Sätze alles was ich von mir gebe nickt sie entwerder ab und das wäre noch nett und stellt mich bei Fragen als absoluten Idioten dar, antwortet sehr sehr patzig und arrogant, als ob ich die dümmsten Fragen des Jhdts stelle ( Themen wie : Ablauf in der nacht, Aufteilung der Arbeit, meine und ihre Aufgaben, also wirklich essentielle Informationen ohne die man nicht arbeiten kann!!!!!)
Ich fühle mich immer schnelchter und denke mir wie soll ich diese nacht überstehen mit so einer gftschleuder? wie sollen man zusammenarbeiten wenn man in jedem Satz das gefühl vermittellt bekommt, man sei lästig, man sei ein Idiot??...

weiter im text: ich versuche etw zu lächeln, die stimmung zu lockern, spreche mit ihr uber das haus, es scheint tatsächlich ein redefluss zu entshen der von ihr abrupt unterbrochen wird. womit? sie erlegt mir aufgaben und zwar solle ich die müllbeutel machen, die wägen abputzen und alles ordentlich machen, ich fühle mich wahnsinnig hilflos, ich weiss nicht wo ich frische mülltüten finde, ich weiss nicht wo ich desinfektionstücher zm abwischenfinde, ich wusste nicht wo ich marterial zum auffüllen finde- also muss ich fragen man zeigt es mir ja nicht von vornherein, ein gang über die station damit ich auch die strukur kennen lerne, weiss grob wo was steht wo fäkalräume etc sind und wie die reihenfolge der zr. nummern ist, gibt es nichr!

So, zur Frage, wo finde ich was... ihr könnt euch vorstellen jede antwort wird wieder giftig mir entgegen geschleudert, woher solle ich es denn wissen, ich bin auf diese nds angewiesen auf ihre hilfe.... es ist zum heulen

also verrichte ich ersteinma hiwi arbeiten

die rundgänge werden gott sei dank zusammen gemacht, nichtsdesto trotz läuft nds immer vor mir, sie mag das wohl nicht wenn man zusammen nebeneinander hergeht, ich weiss es nicht, auf jeden fall wird nicht eufeinander gewartet, es wird immer schlimmer, ich komme mir wieder vor wie im 1.lehrjahr, nur dort wurde ich wenigstens geschätzt und angeleitet.... ich weiss man setzt selbstständigkeit voraus, aber nicht in einem haus, das ich nicht kenne, dessen bereich und krankheitsbilder ich so noch nicht intensiv betreut habe, deren bereiche, räume etc ich nicht kenne, man braucht seine zeit, ich hoffe ihr stimmt mir da zu...

1 runde wird gemacht, zweite aufgabe, akten vorschreiben und nachheften, in der regel sind leasingkräfte nicht so davon betroffen mit pflegeplanungen etc, da wir die pat nicht kennen, in diesem fall wurde das umgangen und mir aufgetragen, viele kurven sehen anders aus, sie ähneln sich sind aber oft anders aufgebaut, so auch diese in dieser rehaklinik;

mir wiurd kurz gesagt wie ich wa schreiben muss, natürlich frage ich etwas, ihr könnt euch vorstellen wie die reaktion aussieht, also, aktenarbeit....

es klingelt, ich gehe- zurück am tisch, es klingelt erneut, anderer bereich, nds schreibt in ihrer akte mir gegenüber hebt nicht den kopf, ich gehe.... zurück, dritte klingel, ich frage nds wie das ist mit den klingeln ablaufen ob wir das nicht trennen mit dem bereich?? nein, macht sie nicht, jeder hilft sich, sie empfindet das als zu stressig_ klar in diesem moment hätte ich was sagen können, da sie wieder keine anstalten gemacht hat aufzustehen, aber ihr müsst euch vorstellen: diese schwester, dieses haus, erster einsatz, die vorherigen ereigniise, ich war froh wenn ich mit ihr nicht so viel bereden musste.... also gehe ich, sie ist natürlich vor mir fertig mit den kladden, ich bauche ca 1 std länger... pause: von 1.30 bis 4 uhr, nichts zu tun, nds nimmt sich ein buch, verschränkt die hände über der stirn, ellenbogen aufgestützt am tisch, und liest.... ich schaue sie an, nach 5 min sage ich etwas, kam eine reaktion, ich merke bald, dier mensch maag mich nicht, mag sich vllt auch nicht, mag nmd, omg.....
2,5 std dasitzen, schweigen, small talk der nicht geduldet wird, bzw schnell verebbt....

es geht weiter: 2. runde

wir arbeiten, sind fertig, diese schwester ist das kälteste, boshafteste, arroganteste geschöpf, mit vllt 3 oder vier anderen, es gibt ja doch sehr viel mehr in der branche als man denkt, das ich je gesehen habe, ich habe mit 28 auch schon einige menschen und gemüter kennen gelernt.

kurz vor der bergabe, schwetsern betreten das zimmer, 2 grüßen, eine registriert mich komplett gar nicht, ich werde mit tabeltt und dispensern nach draussen geschicht, nüchtern med verteilen- ohne richtigen ü zettel, kein schimmer wo welcher patient liegt, mir werden die zimmer nummern schnell aufgesagt cih merke sie mir, einer patientin möchte ich ihr madopar gleich verabreichen, sie sah aus als ob sie das nicht selber schaffe,
"was machen sie denn da"?? ich erkläre mich, sie raunt mich an, sie mache das selbst, ob ich das denn nciht wisse, ich sage ich sei zur aushilfe, sie sagt, ob man mir denn nicht sagt was ich wo wie zu tun habe, ich bejahre, sage aber dazu, dass das westentliche dabei keine relevanz hat_ sie versteht mich nciht, ich flüchte...

bin zurück, übergabe: hat frau n. ihre med bekommen?

ich bin fertig kann nicht mehr will nur noch raus und meine chefin eine sms schreiben mich für dieses haus auf lebenszeit sperren zu lassen-

erneut die frage diesesmal lauter und sehr sehr vorwurfsvoll, mit gesenktem blick bejahre ich, werde angeschaut von den drei hinzugekommenen schwestern mit einem blcik, der bedeuten könnte: oh gott wasn das für ne trantüte...

ich fühle mich nur noch innerlich zerstört, nicht angenomen, belastet, fast depressiv, aber v.a. mit den nerven sowas von runter wie schon ganzganz alnge zeit nicht mehr... möchte iwie nur noch heulen, ein erwachsener mann, ich hatte dienste in heimen, da wearen wir zu zweit ich als exe mit einer helferin für 136 patienten!!!

diese arbeit war sehr hart und ich war körperlich kaputt danach, aber es reichte kaum an dieses gefühl heran, der inneren zermürbtheit, das ich nun empfand...

ich weiss nciht was ich machen soll, ich überlege leasing an den nagel zu hngen, ich freue mich sehr sehr auf meinen urlaub im juli, cih frage mich ebi der rehaklinik in der oberen position anzurufen und es zu schildern, den umgang mit mir, oder diesen brief dorthin zu schicken, ich kann sowas ganz schlecht für mich behalten und finde es auch nicht richtig, weil man keine veränderung durch schweigen erreicht, vllt wenisgtens einen denkanstoss schaffen

hier noch zwei anekdoten die mir spontan eingefallen sind
aussage nds: leasingkräfte sind doch nur leutre die von einem haus zuum andern weitergereciht werden weil sie sonst keine festanstellung finden. das ist fakt, das hat sie so gesagt und:

die eine helferin in der übergabe zu beginn: es klingelt, sie dreh den kopf zur klingel und sagt" halts maul"

teilt dies wenn es jmd hilft, lest es bitte ihr könnt auch kommentieren, hauptsache ich konnte es loswerden und kann jmd anderm vllt vermitteln, der ähliches erlebt hat, du bist nicht allein!!!

und sry für die rechtschreibfehler ich habe fast ne std geschrieben, ich bin sehr aufgewühlt



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