Dienstplan Machtinstrument / Erziehungsmaßnahme Mobbing höchstes Niveau

Forum für Opfer von Mobbing und Gewalt in der Pflege (und natürlich auch anderen Branchen), Burn-Out und andere psychische Belastungen
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Exitus
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Dienstplan Machtinstrument / Erziehungsmaßnahme Mobbing höchstes Niveau

Beitrag von Exitus » Fr 23. Jan 2015, 16:33

Hi, erstmal zu meiner Person. Bin seit ca. 6 Jahren fertig mit der Ausbildung zum Heilerziehungspfleger. Vorher habe ich die 3 jährige Ausbildung gemacht. Das heißt bin seit ca. 9 Jahren dabei. Davon 8 Jahre schon auf der gleichen Gruppe..

Nun noch die nötigen Randinformationen:
Es ist auf der Gruppe üblich, dass die WBL nur monatlich Stundenerhöhungen vergibt. Maximal 2 Monate Stundenerhöhung. Die meisten Mitarbeiter haben zudem nur einen 20 Stunden Vertrag. Es gibt wenige Ausnahmen, die fest 30 Stunden haben.
Zudem ist es so, dass die Stundenerhöhungen relativ spät rausgehen. Meist erst nach dem 15 des Monats. Das heißt ich weiß meist bis nach dem 15 nicht, wieviel Stunden man den nächsten Monat bekommt.

Bisher ging es mir relativ gut und habe mich sehr weit hoch gearbeitet, sodass ich auf der Hierarchie relativ weit oben stand. Zudem musste ich mir nie Sorgen machen zwecks den Stunden da ich immer 40 Stunden durch Stundenerhöhungen bekam, da ich eine tragende Kraft für die Gruppe war.


Nun irgendwann bin ich plötzlich auf 20 Stunden zurück gefallen, d.h. ich habe keine Stundenerhöhung bekommen. Leider hatte meine WBL keine Gründe dafür auch auf Nachfrage, gab es keine.
Da ich jedoch persönlich einiges plane und abbezahlen muss, bin ich auf 40 Stunden angewießen.
D.h. ich habe mich dann intern für die Nachtwache beworben, was jedoch abgelehnt wurde von der Leitung mit der Begründung, ich sei aufgrund meiner Fähigkeiten und Kompetenzen perfekt für den Wohnbereich geeignet und wäre im Prinzip zu schade für den Nachtdienst.. Das Gespräch mit der Leitung ging damals ca. 2 Stunden. Indem ich mich vor der Leitung sowie meiner WBL rechtfertigen musste, wieso ich wechseln möchte...
Nun ja Antrag wurde abgelehnt.

Ende 2013 also glaub ca. 1 Jahr nach dem damaligen Gespräch musste ich urplötzlich sehr oft einspringen und nur noch ich wurde geholt. Dienst geändert usw.. Außerdem musste ich ca. 8 - 9 x im Monat geteilte Dienste schieben. Andere Mitarbeiter waren evtl. nur 2 x davon betroffen wenn überhaupt. Irgendwann war sozusagen mein Wille gebrochen und ich wollte auf eigenen Wunsch erstmal 30 Stunden...
Im Jahr 2014 habe ich dann die ersten beiden Monate 30 Stunden gearbeitet..
Und irgendwann Mitte des Jahres bekam ich keine Stundenerhöhung mehr.. das heißt ich arbeite seit ca. 5 - 7 Monaten auf 20 Stunden.. Ich habe sehr oft meine WBL darauf angesprochen woran es liegt, jedoch gab sie mir nie eine Begründung sondern verweißte auf den Stellenplan.. Andere Mitarbeiter bekamen weiterhin ihre 40 Stunden.. :confused:

Nun auch nach mehrmaligen Anfragen bekam ich leider nie einen Grund zu hören. Ich weiß nur, dass es nicht an meiner Fachlichkeit und Kompetenz lag, da ich damals gefragt habe und es verneint wurde..

Nun hatte ich wieder mal ein Gespräch mit der Einrichtungsleitung angefordert und natürlich 1 Woche vorher eine Stundenerhöhung auf 40 Stunden unbefristet abgegeben.
(Leitung und WBL haben sich natürlich vorher ausgetauscht, wieso weshalb ich ein persönliches Gespräch anfordere...) Grund war für beide klar: Nämlich Unzufriedenheit aufgrund der Stunden..

Habe der Leitung meine Bedenken geschildert.
Habe auch erwähnt das vor kurzen 2 MA eingestellt wurden und gleich 30 Stunden fest bekamen von der WBL und ich seit 8 Jahren auf der Gruppe bin und nur 20 Stunden habe und es wissentlich bekannt ist, dass ich Stunden haben möchte aber stattdessen immer jemand anders eingestellt wird..
Auch sagte mir die WBL, dass Vorstellungsgespräche weiterhin anstehen und bevor ich Stunden bekomme so lange gesucht wird bis jemand gefunden wird.

Stattdessen wird mir in dem Gespräch mit der Leitung aufeinmal an Kopf geworfen, dass ich unflexibel wäre und er flexibles Personal benötigt und nicht belastungsfähig sei. Außerdem das ich oft krank war während ich 40 Stunden gearbeitet habe...

Habe das alles zurück gewiesen. Bin aus allen Wolken gefallen,sagte das auch so, dass das alles Unterstellungen wären..

Meinte zu ihm, dass er bitte die Vorplanungen und abgerechneten Dienstpläne der letzen Jahre hernehmen soll und vergleichen kann zwischen den Mitarbeitern, da ich definitv nicht bzw. nie oft krank war und immer flexibel gewesen sei... und er anhand der Änderungen der Dienstpläne erkennen könne, welche MA flexibel sind..

Nun ja Leitung ging leider nicht darauf ein. Er sagte immer, dass er nich nachschauen müsse, da er seiner WBL vertraut und sie seriös sei.

Hab weiterhin die Unterstellungen zurück gewießen und meinte, dass es keine objektive Bewertung meiner WBL sei und ich subjektiv bewertet werde aufgrund eines persönliches Konfliktes..
Der Konflikt beruht wahrscheinlich darauf, dass ich mich damals intern ohne Absprache meiner WBL woanders bzw. im Nachtdienst beworben habe... Äußerte natürlich, dass dies nur Interpretation von mir sei.

Äußerte das auch so meiner Leitung, das ich das Gefühl habe, der Dienstplan wird als Machtinstrument ausgenutzt und es mir so vorkäme als sei die Stundenreduzierung eine Erziehungsmaßnahme. Praktisch die Retoure da ich mich damals als Nachtwache beworben habe und mich direkt an die Leitung gewendet habe.
Das wurde auch nicht verneint! Es wurde bejaht das der Dienstplan als Machtinstrument missbraucht wird und völlig legitim sei.

Sagte auch, dass ich vorher nie diese Meinung vertreten habe, dass der Dienstplan als Machinstrument missbraucht werde, aber die Meinung hat sich geändert als die WBL in einer Teamsitzung mal sagte, als es darum ging, jemand aus dem Frei am gleichen Tag zu holen und er die Anfahrtszeit dafür berechnet habe möchte, dass sie dankend ablehnen würde, sich jemand anders holen würde zum Dienst. Und die Retourkutsche wäre die, dass der jeweilige Mitarbeiter zukünftig 3 x am Tag zum Dienst erscheinen muss.
Leitung meinte dazu nur, dass sie aus Sicht der Bewohner/Patienten so handle und das beste für die Bewohner / Patienten raushole und nicht einfach so Stunden verschenke..



Da ich weiterhin anderer Meinung bin und sehr wohl belastbar bin, äußerte ich, dass sehr wohl die Arbeitskollegen er dazu befragen könne, was er jedoch verneinte, da nur die Meinung der WBL zählt und bei Arbeitskollegen persönliche Beziehungen mit reinspielen. Deshalb holt er sich keine Meinung der Arbeitskollegen bzgl. meiner Belastbarkeit ein.

Bat dann um eine Versetzung auf eine andere Wohngruppe, da sich die Leitung dann die Zweitmeinung einer WBL einholen könnte bzgl. meiner Belastbarkeit. Jedoch verneinte er die Versetzung, da er dies nicht machen könne, da er nicht möchte, dass sich zwei WBL's miteinander vergleichen.

Habe auch nachgefragt, wieso ich erst jetzt erfahre, dass ich angeblich nicht belastbar sei. Nachdem ich schon seit mehreren Monaten auf 20 Stunden bin und immer wieder meine WBL auf den Grund ansprach...
Daraufhin äußerte sich die Leitung, dass solche besonderen Merkmale sehr schwer seien diese anzusprechen. und deshalb der Weg mit Stundenreduzierung gewählt wurde um mich nicht zu belasten *WTF*
Ich äußerte das ich von einer WBL erwarte, dass Kritik angesprochen werden muss um die Fehler schnellstmöglich zu beheben. Nein wurde jedoch eines anderen belehrt.

Fragte dann nochmal nach ob er mir nun Stunden geben möchte, was verneint wurde. Fragte nach ob ich auf 20 Stunden bleibe, was bejaht wurde. Fragte nach ob ich versetzt werde, was verneint wurde.. Bin dann am Ende des Gespräches in Tränen ausgebrochen :(

Meinte, noch das dadurch meine Existenz gefährdet ist, da ich mit 20 Stunden nicht leben kann. Daraufhin meinte er das dies nicht fürm Arbeitgeber relevant sei und ich einen 20 Stunden Dienstvertrag mit meinen Arbeitgeber habe.

Was soll ich tun?? Das sind definitv Unterstellungen die auf einen persönlichen Konflikt beruhen zwischen der WBL und mir???

Meinte zuletzt noch als ich in Tränen da stand, dass dies üble Nachrede sei und habe mich verabschiedet und bin gegangen...



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pegean
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AW: Dienstplan Machtinstrument / Erziehungsmaßnahme Mobbing höchstes Niveau

Beitrag von pegean » Sa 24. Jan 2015, 14:14

Willkommen im Forum !

Liest sich ja nicht gut was Du schreibst .
Wenn ich es richtig verstanden habe hast Du einen AV über 20h/Woche und
wirst immer wieder mal je nach Bedarf mit bezahlter Mehrarbeit eingeteilt .
a ich jedoch persönlich einiges plane und abbezahlen muss, bin ich auf 40 Stunden angewießen.
Ehrlich geschrieben wenn ich keinen AV für 40h/Woche habe dann kann ich keine Finanzplanung aufstellen wo als Grundlage eben das Gehalt für diese Stellengrösse dient .
Du solltest Dir überlegen ob Du nicht Dir eine neue Stelle suchst mit der entsprechenden Stellengrösse und dem passenden Gehalt .
Zudem ist ja das Vertrauensverhältnis zur WBL u. HL nachhaltig gestört .
Glaube kaum das Du da auf Dauer glücklich wirst .

Gibt es einen BR ? Wenn ja hast Du diesen mal kontaktiert und Deine Probleme
geschildert ?

LG


Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss ja auch mit jedem A...h klar kommen!
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stormrider
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AW: Dienstplan Machtinstrument / Erziehungsmaßnahme Mobbing höchstes Niveau

Beitrag von stormrider » Sa 24. Jan 2015, 16:32

Warum läßt du dich auf einen Arbeitsvertrag mit 20 Std. ein wenn du 40 benötigst um über die Runden zu kommen?

Die Banken sind auch nicht doof. Je nachdem was das für eine Finanzierung ist, prüfen die schon nach und mit einem Halbtagsvertrag hast du dann schlechte Karten.



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Lilli2710
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AW: Dienstplan Machtinstrument / Erziehungsmaßnahme Mobbing höchstes Niveau

Beitrag von Lilli2710 » Sa 24. Jan 2015, 17:58

Ich fürchte und denke mal, da kannst du garnichts machen. Dein AG kann sich auf den 20-Std.-Vertrag berufen und ist rein rechtlich nicht verpflichtet, dir mehr Stunden zu geben.

Ich, an deiner Stelle würde mich ganz schnell nach einer neuen Arbeitsstelle umsehen und, bis alles in Sack und Tüten ist, darüber Stillschweigen wahren ;)
Wie hier schon geschrieben wurde, ist das Verhältnis zu HL und WBL eh gestört.
Ich schließe mich Pegeans Meinung voll und ganz an ;)



Exitus
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AW: Dienstplan Machtinstrument / Erziehungsmaßnahme Mobbing höchstes Niveau

Beitrag von Exitus » Sa 24. Jan 2015, 19:24

erstmal danke für die vielen Antworten.
Leider treibt es die WBL so, dass nur 20 Stunden Verträge zu stande kommen. Seltens gibt es 30 Stunden Verträge. Über 30 Stunden Verträge vergibt die Heimleitung gar nicht mehr leider..
Hatte bisher immer die Sicherheit meiner WBL, dass ich auf jeden Fall meine 40 Stunden bekomme....

Meine Finanzierung bei der Bank ist natürlich auf 20 Stunden berechnet..


Möchte natürlich aufgrund der falschen Behauptungen nicht kampflos aufgeben... Was zeigt Wirkung um dagegen vorzugehen, da dies definitv falsche Behauptungen sind die aufgestellt wurden von der WBL... Und die Leitung frisst der WBL aus der Hand..
- Anzeige ?? wg. übler Nachrede oder Verleumdung gegen die WBL???Möchte mir natürlich nichts verbauen. Anderer Arbeitgeber ziehe ich natürlich in Erwägung deshalb Anzeige ratsam?? bzw. evtl. wird Verfahren dann eingestellt wg. mangelnden öffentlichen Interesse d.h. im Endeffekt das nichts erreicht wurde..
- Leserbrief an die Zeitung?? Zeigt so etwas Wirkung
- Bin leider kein Mitglied bei einer Dienstleistungsgesellschaft, trotzdem da mal Rat suchen ?


Einen Betriebsrat gibt es. Leider habe ich intern schon gehört von mehreren Kollegen diesen auf keinen Fall einzuschalten, da ich sonst über mehrere Jahre das rote Tuch wäre und die Leitung wohl sehr sehr nachtragend sei..



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doedl
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Beitrag von doedl » Sa 24. Jan 2015, 19:58

Hallo Exitus,

hoffe dein Nick kommt nicht von irgendwelchen Suizidgedanken her.....

Ein Verfahren wegen Mobbing ist nicht ganz einfach; im Prinzip müsstest Du bereits vor Jahren mit einem Mobbingtagebuch angefangen haben (wer macht sowas schon). Wenn du gegenüber Deinem Arbeitgeber äußerst, dass Du gemobbt wirst, müsste ER Ermittlungen anstellen- dazu ist er gesetzlich verpflichtet. So wie Du die Konstellation darstellst, kannste das eher mal abhaken.

Leserbrief an die Zeitung: bloß nicht; dieser Schuss wird mit Sicherheit nach hinten losgehen, üble Nachrede usw.... die Zeitung kümmert Deine Rechtsvertretung nämlich einen Sch..., die sind nur an ihrer Auflage interessiert.

Als Teilzeitbeschäftigter kannst Du Dir jederzeit einen 450 Euro Job suchen und brauchst NICHT um Erlaubnis beim AG zu fragen. Natürlich kannst Du auch komplett dort aufhören und was Neues suchen.

Ich habe nicht ganz verstanden- bist Du nun HEP oder AP?

Aber egal was auch immer: Pflegefachkräfte werden immer rarer; Du kannst ruhig Selbstbewusstsein an den Tag legen- Du bist wer!

Gruß Doedl


Wir müssen die Änderung sein, die wir in der Welt sehen wollen- Mahatma Gandhi

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Beitrag von stormrider » Sa 24. Jan 2015, 23:31

Ist doch egal wer für die Stundenzahl verantwortlich ist. Wenn ich 40 Std. brauche, nehme ich keinen 20 Std. Vertrag an, Ausnahme, wenn es eine Übergangslösung ist.

Egal wie du es drehst, du hast so keine Chance, denn die können sich immer auf den Vertrag beziehen.



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Beitrag von Exitus » So 25. Jan 2015, 17:31

nein natürlich hab ich keine Suizidgedanken :hehe
Ich bin Hep
Nagut, finde es schade, dass diese WBL weiter ihre Machtspielchen treiben kann...

Ich hätte mir sowieso auf kurz oder lang nun etwas anderes gesucht, weil das einfach nicht akzeptabel ist und das nach 9 Jahren in einen Betrieb :eek:


Ist wohl so ein übliches "Totschlagargument" Nicht belastungsfähig und deshalb keine Stunden. Finde es sehr schade. Vor allem weil sich die Heimleitung nur für die Meinung der WBL interessiert... Meinung von Arbeitskollegen zählen nicht. Versetzen lassen will er mich auch nicht, da könnte er sich ja eine Zweitmeinung einholen von einer anderen WBL..

[quote=""doedl""]
Ein Verfahren wegen Mobbing ist nicht ganz einfach; im Prinzip müsstest Du bereits vor Jahren mit einem Mobbingtagebuch angefangen haben (wer macht sowas schon). Wenn du gegenüber Deinem Arbeitgeber äußerst, dass Du gemobbt wirst, müsste ER Ermittlungen anstellen- dazu ist er gesetzlich verpflichtet. So wie Du die Konstellation darstellst, kannste das eher mal abhaken.
Gruß Doedl[/quote]

Der Arbeitgeber ist gesetzlich dazu verpflichtet??? Wäre doch super, da ich Beweise vorlegen kann, dass diese Behauptung nicht der Wahrheit entspricht.. Man sieht doch anhand der vorgeplanten und abgerechneten Dienstpläne die Flexibilität der Mitarbeiter z.b. durch häufige Änderungen.. Außerdem wurde mir häufiges Krank sein vorgeworfen, aufgrund der Belastung, was auch nicht stimmt!!! Andere MA sind häufiger Krank. War letzes Jahr nur wg. Weisheitszähne 3 Tage krank ^^ und 5 Tage wg. Erkältung..
Da müssten die beiden (WBL und Leitung) mal die Dienstpläne von 2013 und 2014 anschauen und mit anderen Mitarbeitern vergleichen..

Außerdem müssten doch auch Aussagen anderer Mitarbeiter zählen bei Ermittlungen usw.. oder ???
Zuletzt geändert von Exitus am So 25. Jan 2015, 17:44, insgesamt 1-mal geändert.



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Beitrag von doedl » So 25. Jan 2015, 18:54

Hallo Exitus,

hab Dir grad eine PN geschrieben.

Gruß Doedl


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Beitrag von pegean » So 25. Jan 2015, 22:07

Außerdem müssten doch auch Aussagen anderer Mitarbeiter zählen bei Ermittlungen usw.. oder ???
Du bist Dir sicher im Ernstfall rechtlich verwertbare Aussagen von diesen MA zu erhalten ?
Vor allem wenn diese dann da weiter arbeiten wollen ?

LG


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Beitrag von Exitus » Mo 26. Jan 2015, 15:57

Das ist die andere seite.. Ob die ma dann rechtlich verwertbare aussagen machen, da ja dann auch ihr Beruf bzw. Ihr Dasein gefährdet sein würde...im job... Omg Teufelskreis..
Habe soeben erfahren, von meinen Kollegen, dass die wbl die Mitarbeiter dazu verdonnert hat nicht auf mich bei Dienst Änderungen zurück zu greifen. Nun momentan ist es so das seit letzter Woche 5 Mitarbeiter krank sind. D.h. Notstand.. Würde mich ja anbieten, wissen auch die Kollegen. Jedoch dürfen sie laut order wbl nicht auf mich zurück greifen.. Es wird nun alles so ausgelegt das ich nicht flexibel sei



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Beitrag von Micky Maulwurf » Di 27. Jan 2015, 15:13

[quote=""Exitus""]Das ist die andere seite.. Ob die ma dann rechtlich verwertbare aussagen machen, da ja dann auch ihr Beruf bzw. Ihr Dasein gefährdet sein würde...im job... Omg Teufelskreis..
Habe soeben erfahren, von meinen Kollegen, dass die wbl die Mitarbeiter dazu verdonnert hat nicht auf mich bei Dienst Änderungen zurück zu greifen. Nun momentan ist es so das seit letzter Woche 5 Mitarbeiter krank sind. D.h. Notstand.. Würde mich ja anbieten, wissen auch die Kollegen. Jedoch dürfen sie laut order wbl nicht auf mich zurück greifen.. Es wird nun alles so ausgelegt das ich nicht flexibel sei[/quote]

Ich würde mir was neues suchen und möglichst schnell kündigen. Das Arbeitsklima klingt ziemlich mies. Fraglich ob man sich das antun möchte. Insbesondere in einem Beruf wo Arbeitskräfte fehlen.



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Beitrag von pegean » Di 27. Jan 2015, 22:15

Off-Topic:

[quote]Insbesondere in einem Beruf wo Arbeitskräfte fehlen.[/quote]

Stopp !
Exitus ist HEP kein AP .

Habe interessenhalber mal bei "meine Stadt " die Stellenangebote HEP und AP
verglichen :
HEP - 71 Stellen kaum Vollzeit u. viele Zeitarb.firmen

AP - 592 Stellen - auch mit Zeitarbeit .


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Schwester Wolfgang
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Beitrag von Schwester Wolfgang » Sa 31. Jan 2015, 18:12

. . . einen Rat hätte ich dazu zu vergeben: wende Dich trotz allem mal im Vertrauen an den Betriebsrat (mit der dringenden Bitte, das Gespräch vertraulich zu behandeln). Was hast Du denn zu verlieren? Denn der, oder die sind die einzigen, die effektiv etwas bewegen können, ohne Dich zusätzlich zu belasten.
Der Betriebsrat hat ein Mitbestimmungsrecht bei Einstellungen. Und die können, ohne Dich persönlich ins Spiel zu bringen, eine Einstellung mit 30 Wochenstunden ablehnen, wenn es bereits Leute in der Firma gibt, die mit 20 Wochenstunden herumdümpeln und gern mehr arbeiten würden. Ist ein echt klassischer Ablehnungsgrund.
Darüber hinaus hat der BR auch ein Mitbestimmungsrecht bei Dienstplänen und kann darauf achten, dass die Stunden gleichmäßig auf alle MA verteilt werden. Nur: der BR muss informiert sein, sonst gehen die davon aus, dass alles wunschgemäß verläuft . . .



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