Wer kennt das Windeln ausprobieren in der Ausbildung ?

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Jutti
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Beitrag von Jutti » Sa 25. Okt 2003, 23:25

Hallo Anne
du wirst lachen oder nicht, ja, ich persönlich habe es gemacht.
Vielleicht magst du in den folgenden Link hier aus dem Forum mal reinlesen? Da geht es auch um Selbsterfahrung, ob ja ob eher nein usw.
liebe Grüße
Jutta

showthread.php?t=523



Jutti
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Beitrag von Jutti » Sa 25. Okt 2003, 23:36

..........grins, keine Ahnung, die Dinger halt, die wir benutzen bei uns im Haus und nicht mal geschlossenes System. Ich war schon nach ner Stunde mit Vorlage bedient. Seitdem achte ich sehr darauf, das es wenigstens die leidlich passende Größe ist (alleine das "geknubbel" in der Hose war ja schon finster) und natürlich regelmäßig wechseln
LG Jutta



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Marcell
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Beitrag von Marcell » So 26. Okt 2003, 21:37

Hi

Also verkehrt ist das ganze bestimmt nicht, so sieht man es auch mal von der anderen Seite und weiß wie es zwickt und juckt wenn die Inko Vorlage nicht richtig sitzt, aber den Einlauf lassen wir dann doch lieber weg ;) Das ganze macht aber nur dann richtig Sinn wenn man die Inko Materialien über 24 std tragen muss.

Grüße

Marcell



Jutti
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Beitrag von Jutti » Mo 27. Okt 2003, 16:05

Hi Ihr

Ich glaube, alleine die gedankliche Auseinandersetzung in sich selbst damit, was wäre wenn........., der ganze Regenbogen von Gedanken, der dann abläuft, macht einen schon sensibler im Umgang mit dieser Thematik. Dann die anschließende Diskussion im Kurs, die Cel auch beschreibt, das macht sensibler, als wenn man einfach nur weiß, aha, ich lege eine Vorlage vor.......Verschiedene Sachen kann man ja auch sehr gut an sich selbst und gegenseitig ausprobieren. Ich habe neulich einen Shiatsu-Kurs gemacht, ohne gegenseitiges Anwenden hätte ich nichts richtig verstanden, das steht für mich jedenfalls fest.
Jutta



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Hachi
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Beitrag von Hachi » Mo 27. Okt 2003, 17:12

Hallöchen,

mal ehrlich: Selbsterfahrung gut und schön, aber würdet ihr das auch auf andere Berufsgruppen übertragen können, die wie wir, mit Menschen zu tun haben? Ich meine z.B. Neurologen oder andere Therapeuten im mentalen Bereich!? Würdet ihr euch auch fesseln, knebeln, auspeitschen lassen, um mal zu sehen was bei einem SM-Kranken vor sich geht? Glaube kaum...mir scheint, daß hier nur die AltenpflegerInnen/Schüler sich nen Kopf machen und die soziale Ader überquillt. Bei allem Respekt für eine solche Berufsauffassung, ehrlich (!), aber kommt zurück in die Realität! Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und Inkontinenzmaterial, wie Windeln und Vorlagen, sind im Laufe der Zeit für einen Bewohner normal oder egal (bei Demenz z.B.). Genauso wie für einen Heranwachsenden die Zahnspange oder die Brille! Ich müsste ja bescheuert sein und mich mit dem Lifter in die stationseigene Badewanne hiefen lassen, um mal zu fühlen wie das ist...wo kommen wir denn dahin!? Ich bitte dieses Statement nicht böse aufzufassen, aber Meinungen seien ja gestattet...Ich für meinen Teil habe einen Beruf der anspruchsvoll, verantwortlich und sehr herausfordernd ist. Er fordert mich in meiner Funktion 8.2 Stunden pro Tag voll und ganz. Da kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen in den Körper des Bewohners zu schlüpfen und "mitzufühlen". Wenn ich abends/nachmittags nach Hause komme, muß ich erstmal durchschnaufen und entspannen, den ganzen Stress abbauen...(so wie jetzt *g*). WIR, die Pflegenden haben auch noch ein Privatleben und sollten das auch ausleben, sonst ist schnell Schluss mit lustig und die Frau/der Mann is wech usw....Ach, ich habe gezz fertig und denke, weil ich weiß was gezz an Flut von Reaktionen kommen, daß ihr fair mit dieser Meinung umgeht!



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Beitrag von andrea » Di 28. Okt 2003, 20:44

Hi Hachi,
so wie es scheint hast du einen anstrengenden Tag gehabt :smile Trotzdem kann ich dir nicht zustimmen. Wenn du es einmal ausprobiert hast auf dem Lifter in die Wanne transportiert zu werden bist du nur einfühlsamer im Umgang mit den betroffenen Menschen. Durch Selbsterfahrung erfährst du mehr über das Gefühl des zu Pflegenden und versuchst automatisch, trotz Stress ,einfühlsamer zu sein. Klar hast du recht, dass sich bei den zu Pflegenden irgendwann Gewohnheit einstellt, aber ich denke die Angst vom Lifter zu rutschen oder die Angst das Essen nicht schnell genug schlucken zu können oder die Angst beim Transport vom Bett in den Rollstuhl zu fallen oder das Gefühl im Bett seinen Körper nicht mehr zu spüren, wird sicher nicht zur Gewohnheit und ich finde es wichtig dass jeder Pflegende diese Arten der Selbsterfahrung ausprobiert, ob in der Schule oder privat. Ich glaube allerdings auch nicht dass ich mir Inkontinenzmaterial umlegen muß und und den Urin fließen lassen muß um ein Gefühl dafür zu bekommen wie das ist. Meine Vorstellungskraft reicht dafür schon aus und ich bin mir sicher dass das auch bei jeder Pflegekraft vorhanden ist. Alles muß man auch nicht ausprobieren, aber Dinge die für einen selbst nicht richtig nachfühlbar sind wären sicher eine gute Lehre.
liebe Grüße und einen schönen Feierabend :wave


„Rechthaben ist erst eine Kunst; wenn auch die anderen glauben, dass mans hat!”

Anja
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Beitrag von Anja » Mi 29. Okt 2003, 10:16

auch wir haben in der Ausbildung vieles ausprobiert, um sich in die Lage von Bewohnerinnen und Bewohnern besser hineinversetzen zu können.
Zum Beispiel haben wir auch verschiedene Inkontinenzartikel probiert!
Vorlagen und geschlossene Systeme!
Ich denke, dass man dann besser nachfühlen kann wie sich der / die Betroffene fühlen muss, wenn man darauf angewiesen ist!

Wir ahben auch probiert wie es ist auf einem Badelifter zu sitzen oder wie es ist auf den Rollstuhl angewiesen zu sein!

Gruß Anja



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Marcell
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Beitrag von Marcell » Do 30. Okt 2003, 14:49

Hi Helmut

Mucki hatte einen schweren Reitunfall und sich dabei die Wirbelsäule angebrochen.

Grüße

Marcell

@Mucki Alles gute für dich.



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