verheizt werden im Praktikum

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Starbreeze
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Beruf: Kinderkrankenschwester
Einsatz Bereich: ambulante Pflege

Beitrag von Starbreeze » Do 18. Sep 2003, 14:49

Also das mit dem verheizt werden kenn ich nur zu gut . . ;) Wir durften während unserer Ausbildung zu einem Großteil nur die Wäsche der Kinder waschen, trocknen und zusammenlegen . . wir hatten sogar überlegt nach dem Examen eine Wäscherei aufzumachen . . . :D Aber irgendwann wurde es dann besser und jetzt kann ich darüber lachen . . 8) Naja aber trotzdem war es schade . .



barthleby
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Beitrag von barthleby » Do 18. Sep 2003, 20:42

Hallo alle zusammen,

ich bin jetzt in meinem vorletztem Praktikum. Zur Zeit arbeite ich in der geschlossenen Psychiatrie und der psychiatrischen Notaufnahme. Komisch, alles easy. Ich hab eine super Praxisanleitung und ich kann mit Fragen nerven. Mann lässt mich im Rahmen meiner Parameter selbstständig arbeiten, was bedeutet, das ich für einen schwerstpflegebedürftigen Patienten alleine zuständig bin.
Nichts weiter als Grund und Behandlungspflege ... aber ich hab Zeit für den Pat. Lagern darf ich aus arbeitsmedizinischen Gründen nicht alleine, wenn er am Rücken gewaschen werden muss, bekomme ich wie selbstverständlich Hilfe. Selbst die Stationsärzte nehmen mich als Praktikanten ernst. Obwohl, auf der Arbeit den Oberarzt duzen und beim Vornamen nennen ist doch schon ungewohnt. Ich werde gebraucht, mein Fachwissen ist anerkannt und wird weiter ausgebaut.

HIMMEL, WO BIN ICH GELANDET???

Mir fehlen eigentlich nur die gebratenen Tauben in der Luft.
Ich frage mich wirklich, warum die Altenpflege so völlig anders funktioniert.
Und auch das Gefühl, nur mit Profis zusammen zu arbeiten, bei denen jeder Handgriff sitzt, die Wissen was sie da machen und den Menschen ernst nehmen.
Selbst die KPHs sind super weitergebildet.

Ich glaube, ich werde doch noch eine Ausbildung dranhängen und mich zum Fachpfleger für Psychiatrie ausbilden und dann ins Krankenhaus arbeiten gehen.

Für die normalen Altenheime bin ich jetzt auf Dauer versaut

Schade, das die Altenpflegeausbildung in der Praxis so bescheiden ist und für eine regelmäßige Fluktuation sorgt.

In diesem Sinne

Barthleby


Carpe Noctem

andrea
Beiträge: 3406
Registriert: Di 16. Jul 2002, 19:15

Beitrag von andrea » Sa 20. Sep 2003, 21:31

Hi Bellina
tröste dich, die Zeit vergeht, und die meisten werden ruhiger und überlegter. Wr hatten jemanden im Kurs der im ersten halben Jahr von WBL träumte und jedem erzählte dass er das auf jeden Fall tun würde. Heute nach fast zwei Jahren ist er recht still geworden, die meisten sagen nun zwar wenn dann da oder da aber so wie früher ist es nicht mehr. Das kommt wohl durch den Stress mit den Klausuren und durch die Zwischenprüfung die uns allen gezeigt hat wie es werden könnte. Ich denke die meisten von uns haben begriffen, dass das Examen ersteinmal geschafft werden muß. Gehört schon ne Menge Energie dazu egal ob junger Schüler der seine Freizeit genießen will oder alter Schüler der eine Familie hat :rolleyes: LG und schönes WE


„Rechthaben ist erst eine Kunst; wenn auch die anderen glauben, dass mans hat!”

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