Umsetzung der gruppenpädagogischen Grundsätze in der Praxis

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Jutti
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Beitrag von Jutti » Di 27. Jul 2004, 21:22

Hi Floriane
die theoretischen Grundsätze sind alle richtig, aber was ich nicht verstehe, wenn du einen Spaziergang mit einem einzelnen Mneschen planst, wie willst du dann beschreiben....du bewegst dich im Tempo der Gruppe? Anfangen, wo die Gruppe steht? ja welche Gruppe denn? ist doch nur einer
Eigentlich solltest du vermutlich eher eine Aktion mit mehreren Menschen planen und durchführen oder verstehe ich da was falsch?
vG Jutti



petit
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Beitrag von petit » Mi 28. Jul 2004, 08:39

hallo zusammen,

um diese thema zu bearbeiten brauchst du auf jeden fall mehr als eine person. selbst zwei personen sind im eigentlichen sinn nicht als gruppe zu definieren. also 3+ pesonen sollten es schon sein, dich nicht mitgerechnet, da du dich ja aus dem gruppenprozeß zurück ziehen sollst und die dynamik der gruppe steuern musst.

Thema: Umsetzung der gruppenpädagogischen Grundsätze in der Praxis.

Anfangen wo die Gruppe steht:

je nach thema das du bearbeien willst, kann man hier die gemeinsamkeiten der personen hervorheben. z.b. alle hatten einen schrebergarten.

Individualisieren,
hier eben die besonderheiten der personen beachten

mit der Stärke arbeiten,
wenn eine deiner personen gut lesen, schneiden, ect. kann solltest du ihm die aufgabe übertragen oder ihn bitten die anderen darin zu unterstützen.(Zusammenarbeit pflegen, )

sich im Tempo der Gruppe bewegen,
deine personen geben das tempo vor, d.h. es kann passieren, dass sie an einem thema hängen bleiben und du dein "ziel" nicht erreichst. hier ist dann deine "Hilfe durch Programmgestaltung" gefragt. Wie du es schaffst die gespräche oder handlungen so zu lenken, dass in deinem geplanten rahmen verläuft.

Raum für Entscheidungen geben,
den personen auswahlmöglcihkeiten anbieten können, könnte sein verschiedene lieder anbieten, oder ob überhaupt gesungen werden soll ect.. bedeutet für dich eine seht flexible und aufwendige planung .

sich entberlich machen
als der "aktivierer" musst du nicht ständig präsent sein. wenn gespräche oder gemeinsames arbeiten ohne dich ablaufen brauchst du auch nicht zu agieren. wichtig ist dass du wenn deine hilfe gebraucht wird du diese auch geben kannst. gutes beispiel ist das verhalten einer "guten" lehrkraft wärend einer gruppenarbeit, die nur dann eingreift wenn sie merkt, dass nichts mehr voran geht.

soviel, meiner meinung dazu. :rolleyes:

in deiner aufgabe hast du ja geschrieben, dass du von den gesichtspunkten ein paar besonders gewichten musst um dich auf diese zu konzentrieren. welche das sind hängt immer von deinem thema und den beteidigten persoen ab.

hoffe das hilft dir ein wenig weiter
lg petit



Jutti
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Beitrag von Jutti » Mi 28. Jul 2004, 09:51

Hi Floriane
na denn, wenn die Dozentin das abgesegnet, dann steht einem erfolgreichen Ausflug ja auch nichts im Wege.
Dann viel Spaß dir und deinem Vater beim Ausflug und ich drücke die Daumen, das du bald wieder Arbeit hast
vG Jutti



petit
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Beitrag von petit » Mi 28. Jul 2004, 12:31

hallo nochmal,

jetzt muss ich aber gedanklich weit ausholen!

zum "im tempo der gruppe bewegen" könntest du noch auf die geistige "schnelligkeit" und die sprachgeschwindikeit eingehen. d.h. wie schnell kann deine person auf neue reize reagieren und wie schnell kann sie sich äußern oder wie schnell/langsam musst du mit ihr sprechen, damit sie alles aufnehmen kann.

zum "entbehrlich machen" fällt mir nur wieder ein, das nicht unbedingt du die jenige sein musst, die über das thema, die richtung in die gegangen werden soll usw. bestimmen musst, sondern auch deiner person das zepter in die hand geben kannst.

ABER!! wie gesagt das ist alles recht weit hergeholt.

viel glück
petit



Jutti
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Beitrag von Jutti » Mi 28. Jul 2004, 12:42

Hi petit
das ist eine echt gute Idee. Floriane könnte ja zB Sinneseindrücke, wie der Geruch von frisch geschnittenem Gras am Wegesrand, Duft von Blumen, den Wind auf der Haut, die Sonne im Gesicht mit in diese Aktivierung einbauen, bzw dann nacher verschriftlichen ggf mit der Reaktion der teilnehmenden Person. Ein Spaziergang bietet ja unglaubliche Eindrücke/Wahrnehmungen, die dann theoretisch mit verarbeitet werden können. Bewegung - Eindrücke - Kommunikation, in dem sich darüber ausgetauscht wird, was gesehen wird....usw

lG Jutti



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