SOS bei Wundversorgung

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Pflegehosenmechaniker
Beiträge: 33
Registriert: Sa 29. Jan 2005, 11:39
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AW: SOS bei Wundversorgung

Beitrag von Pflegehosenmechaniker »

Das stimmt soweit schon.
Allerdings lässt sich ferndiagnostisch nicht sagen, ob das bei Deiner Mutter die optimale Versorgung ist. Ein Hydrokolloidverband würde unter Umständen auch möglich sein.
Ich würde empfehlen, da mal einen Arzt raufgucken zu lassen. Der kann auch den Wundzustand beurteilen.



Gina
Beiträge: 29
Registriert: Di 5. Jul 2005, 21:06

AW: SOS bei Wundversorgung

Beitrag von Gina »

Hallo,

schau mal hier rein http://www.pflegewiki.de/wiki/Hydrokoll ... b%C3%A4nde vieleleicht kann du damit was anfangen.

Gruß

Gina



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Christl
Beiträge: 840
Registriert: Mi 25. Jan 2006, 22:01

AW: SOS bei Wundversorgung

Beitrag von Christl »

Hi, Bienemaja.

Sorry, aber ich weiss nicht, ob es so gut ist, wenn Du selber an einer offenen Wunde Deiner Mutter rumdoktorst. Wenn ich mir vorstelle, meine Mutter hätte eine solche Wunde..... ich würde auf jeden Fall erstmal mit dem Hausarzt Rücksprache halten, bevor ich ihr irgendwelche Bäder oder Verbände zukomen lasse. Spreche mit ihrem Hausarzt, lass dich genau anweisen, wie Du die Wunde versorgen kannst oder sollst.
Ich würde meiner eigenen Mutter nicht zumuten, selbst an ihr irgendwas auszuprobieren, egal, wie sehr sie mir und meinen Fähigkeiten vertraut. Sprech mit ihrem Arzt, er wird Dir sicherlich verschiedene Alternativen unterbreiten können.

Gruß Christl



Johannes G.
Beiträge: 273
Registriert: Mo 13. Feb 2006, 08:45

AW: SOS bei Wundversorgung

Beitrag von Johannes G. »

Hallo Bienemaja,

ich würde auch in die gleiche Bresche springen wie Pflegehosenmechaniker und Christel. Laß einen Arzt darauf gucken. Ist die Wunde infiziert würde ich keine warmen Fußbäder ohne Antiseptikum machen. Alles weitere aus der Ferne zu beurteilen ist falsch. Hinweise und Tipps kann nur der geben, der sich Deine Mutter angeguckt hat. Das fängt schon mal damit an, dass Du uns verheimlicht hast, was die Ursache für die Wunde ist.

Also schick Deine Mutter zum Arzt!

Gruß Johannes



Benutzer 1685 gelöscht

AW: SOS bei Wundversorgung

Beitrag von Benutzer 1685 gelöscht »

hallo Biene maya,
hab dir mal ne aktuelle Therapie empfehlung der Erkrankung angehängt. Da geht es aber um die Erkrankung an sich, nicht um die Blasen. Das muss man sehen, wie das aussieht, ist sie geschlossen, ist sie infiziert.................... Das lässt sich aus der Ferne nicht beurteilen. ...... deshalb einen Arzt, evtl auch einen FA für Dermatologie konsultieren.

Gruss Sophie



Jutti
Beiträge: 2783
Registriert: So 12. Mai 2002, 21:52
Einsatz Bereich: Demenzzentrum
Wohnort: NRW

AW: SOS bei Wundversorgung

Beitrag von Jutti »

Hallo Willy, hallo Maja
Es ist schön, das ihr der Mutter auch selber helfen wollt, doch bitte bedenkt, das euch da ein Medizinstudium zu fehlt.
Ich möchte darauf hinweisen, wenn einer von uns Pflegern sowas posten würde, was soll ich auf die Wunde geben, wie behandeln? dann gäbe es einen wütenden Aufschrei, das dies Kompentenzüberschreitung bis hin zur Körperverletzung sei.
Den Zustand einer Wunde zu beruteilen und die daraus resultierende Behandlungsform festzulegen steht ausschließlich einem Arzt zu!!!
Was ihr dazu beitragen könnt, ist auf das Schuhwerk der Mutter zu achten, darauf, das sie den Fuß ausreichend entlastet, das sie ausreichend trinkt, eiweißreiche Kost zu sich nimmt u.ä. Alles andere solltet ihr echt einem Arzt überlassen!!!!

Gruß
Jutti



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Lena V.
Beiträge: 307
Registriert: Mi 30. Mär 2005, 13:46

AW: SOS bei Wundversorgung

Beitrag von Lena V. »

Morgen,

also ich möcht ja jetzt nicht miesepetrich sein, aber ich würde nie ein Hausarzt an eine Wunde meiner Mutter lassen. Ich weiß dies ist im Altenheim nicht immer möglich, soll heißen, viele stellen keine Überweisung an den Dermatologen, aus, der für eine angebrachte Wundversorgung am bestenb ausgebildet ist. Es ist nämlich so mit den HAusärzten, dass sie das Thema Wundversorgung im Studium höchstens mal angeschnitten haben, meist liegt dies schon was weiß ich wielange her. Dafür haben wir ´jetzt eine Wundschwester die schaut sich wenn Dekubitie vorkommen, diese an und klärt mit HA ab, welche Verbandstechnik hier am besten wäre, wenn es ein guter Arzt ist, hört er auf die Wundschwester die eine aktuellere, modernere und bessere Ausbildung hat als er. Ich erlebe leider immer noch viele Ärzte die nach Scheme F behandeln auf gut dünken das es irgendwann mal heilt, die verschreiben dann wieder mal Kompressen, Fixomull, evtl Salbe und das wars. Ich meine das hier oft keine Wunde zuheilt oder eben erst nach vielen Monaten ist denen dann egal. Das find ich schlimm, wo es doch heute so viéle, individuelle und schnellere Verbandstechniken gibt, mit denen man in der Praxis sehr gute Erfolge erzielt hat. Hydrokolloidplatten sind schon gut, aber eben nicht für alle, tiefere Wunden, hier ist es kontraindiziert. Wir Pflegende stehen dann da, führen Wunddokus, schreiben wie sich Wunde verändert, beobachten sie auf, Größe, aussehen, Wundrand, Beurteilen, das Wundheilungsstadium etc und letzten endes entscheidet leider der Arzt was zu tun ist, das ist traurig. Die Kooperationsbereitschaft, lässt leider zu Wünschen übrig. Natürlich gibt es auch Ausnahmen, dies möchte ich an dieser Stelle mal erwähnen.
Ein negativ Beispiel aus unserer Praxis.:
Eine Bew. bekam von ihrer HAusärztin ein i.m. Injektion in der nähe des re Trochanders, war eine Vitamin aufbauspritze. So und nun...tatataaaaaaaa...hat sie einen Abszess!!! Naja dann hat die Ärztin 4 Monate selbst rumgedoktert, auf gut dünken, dass es heilt, als sie dann endlich aufgab und ne überweisung an einen Dermatologen erstellte. So und nun ratet mal was der verschrieb. Kortisonsalbe+sterile Kompresse+Fixomull täglich 1 mal verbinden. Dies tun wir jetzte seit weiteren 6 Monaten. Das hat dazu geführt, dass die BEw. in all ihren Aktivitäten, wie schwimmen etc eingeschränkt ist und langsam aber sicher Depressiv wird, deswegen. Der Abszess wird nich besser, schon oft haben wir mit dem Dermatologen gesprochen, er soll doch eine andere Verbandstechnik veranlassen, haben ihm auch Tipps gegeben, davon wollte er aber nichts hören, er meinte nur, nein, ein Abszess kann so lange dauern....Das schlimme ist uns sind die Hände gebunden, sie hat keine Angehörigen, so dass die sich darum kümmern könnten, keinen Vormund etc (wohnt bei uns im betreuten wohnen).
Das einzige was wir nur immer machen können, sagen, viel trinken mind. 2,0l, viel bewegen, eiweißreiche Kost, etc. Es ist traurig aber war, mit den Ärzten ist das so eine Sache...


Lebe Liebe Strahle :D

Benutzer 1685 gelöscht

AW: SOS bei Wundversorgung

Beitrag von Benutzer 1685 gelöscht »

Hallo Lena,

die Dame kann doch selber den Arzt wechseln, wenn sie das möchte, hört sich für mich eh an, als wenn das was für den Chirurgen wäre.

Gruss Sophie



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Lena V.
Beiträge: 307
Registriert: Mi 30. Mär 2005, 13:46

AW: SOS bei Wundversorgung

Beitrag von Lena V. »

Hallo Sophie,
du weisst ja best. selbst wie das ist, die Dame ist 94 Jahre, vergesslich, und ist wenn ich das mal so sagen darf, schüchtern, und hat halt noch ne hohe Meinung trotz allem vom Dermatologen, und möchte da jetz kein großes aufsehen machen, da sie einfach mental dazu gar nicht mehr in der Lage wäre. :(


Lebe Liebe Strahle :D

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