Probleme mit Praxisanleitung

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Katharina
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Probleme mit Praxisanleitung

Beitrag von Katharina » Mi 7. Jan 2004, 11:12

Hallo!
Seit Montag bin ich ambulanten praktikum. Ich habe eigetnlich von anfang an probleme mit meiner praxisanleiterin, sie ist unfreundlich, streng und schubst mich rum wie stück dreck.

ich schlafe nicht mehr gut , wenn überhaupt. Ich habe mehrfach versucht mit ihr ins gespräch zu kommen, aber sie block immer wieder ab.

Wenn ich fragen bezügölich der pflege stelle, kommen antworten wie "ist halt so, ja, nein, hab ich dir doch gezeigt" und das alles in einem ton als wäre ich ein nichts nutz.

Ansonsten ist von der schule festgelegt ds schüler/innen nicht alleine in einem haushalt sein dürfen, sondern das immer eine pflegekraft dabei sein muss.

meine Anleiterin plant in ca 3 wochen, mich alleine zu lassen, bei einer freua mit apoplex. ich habe angst, das etwas passiert, aber sie hört erst garnicht zu, teilweise, wie heute auch, bekomme ich garkeine antworten auf meine fragen.

Mir ist bekannt, das mehrere auch dieses problem in diesem pflege dinst hatten...

könnt ihrmir helfen??

wäre es evtl möglich den pflegedienst zu wechseln??

ich halte das nicht mehr aus.....


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andrea
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Beitrag von andrea » Mi 7. Jan 2004, 12:22

hi Katharina,
wenn ich richtig liege hattest du doch schon vor ein paar Wochen diese Ängste über deinen bevorstehenden ambulanten einsatz geäußert, hast du mit der Schule nicht darüber gesprochen?? Wenn du berechtigte Gründe hast kannst du natürlich deinen Einsatzort wechseln muß jedoch mit der Schule abgeklärt sein. Ich durfte auch nach ca. 3 Wochen allein los, wurde vorsichtshalber mit meiner pflegedozentin abgesprochen. Die Anleitung trägt die Verantwortung wenn etwas passiert, und wenn sie es dir nicht zutraut wird sie dich kaum allein loslassen. In der Schule wurde uns gesagt dass die ambulanten Pflegdienste im Prinzip auch erwarten würden dass man nach ca. 3 Wochen einige Touren allein fahren kann. Du musst ja keine schweren Fälle nehmen, denke mal sie fragen dich schon ob du dir das zutraust.
Du bist ja erst den 3. Tag da warte erst mal ab du wirst noch viel sicherer und vielleicht ist es dann ja auch besser. Wenn es gar nicht geht sprech mit deiner Schule, einen anderen Weg gibt es nicht. Da kannst du dann aber genauso Pech haben weil sicher mitten im Einsatz gar nicht mehr so große Auswahl da ist. Ich wünsche dir alles Gute und hoffe mal du kriegst es deinen Wünschen entsprechend hin. :yo


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Jutti
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Beitrag von Jutti » Mi 7. Jan 2004, 14:35

Hallo Katharina

Ich möchte dein Problem einmal von einer ganz anderen Seite angehen. Ich hab mir nämlich dein Profil, somit auch dein Geburtsdatum angeschaut. Wenn ich das richtig sehe, bist du knapp noch 17 Jahre alt.
Dies ist deine erste Ausbildung und der medizinisch pflegerische Bereich ist dir vermutlich völlig fremd. Arbeiten überhaupt noch, wird wohl neu sein für dich. Ist eine ganz dolle Umstellung nach der Schulzeit, die du nun hast.
Ich bin nun knapp 42, auch wieder Schüler....
Aber wo ich eigentlich drauf raus will ist: ich habe mit 16 Jahren die Ausbildung zur Arzthelferin angefangen. Der Bereich war mir fremd, die oft kurzen knappen Anweisungen noch fremder und das noch in einer Fachsprache, die ich schonmal gar nicht verstanden habe. Fehler darf man im Prinzip keine machen und daher ist der Druck, der so plötzlich nach der Schulzeit auf einem lastet, enorm hoch.
Ich erzähle dir das alles, um dir Mut zu machen. Lernen heißt nicht nur, das du nun Fachwissen erwirbst. du selber wirst über die Ausbildung reifer werden, Sicherheit entwickeln im Umgang mit den Patienten und auch mit den Kollegen. Lass dir Zeit, da hinein zu wachsen. Setz dich nicht so unter Druck, dass du nicht mehr schlafen kannst. Lernen bedeutet auch, daß dir jemand zeigt, wie du was machen kannst und nicht ausschließlich an dir rumkritisiert. Grundvoraussetzung ist aber auch, dass du ebenfalls ruhig und freundlich bleibst.
Ich weiß nicht, wie du mit deiner Anleitung nun genau umgehen sollst, aber vielleicht hat sie ja auch Kinder?
Mir ging das beim Lesen deines Beitrages sofort durch den Kopf. Ich war etwas jünger als du nun und mein Sohn ist nun auch mit der Schule fertig, hat ähnliche Probleme...
Versuche mit der Kursleitung und vielleicht auch mal mit deinen Eltern zu reden.
Hab ein bischen Geduld und Mut, Katharina, wird schon werden...
liebe Grüße
Jutta



Katharina
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Beitrag von Katharina » Fr 9. Jan 2004, 11:08

ich habe mit der schule telefoniert, damit sich etwas ändert.

ja, ih habe vo ieniger zeit schon geschrieb3en, hatte aber seit dem keine schule mehr. ausserdem bin cih nit neuin der pfleg, bin mit 15 das erste mal im heim gewesen zum praktikum und sei dem durchgehend, habe also sterbende gesehen, schwere pflegen gehabt und unter hohem stress geabeitet...


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Katharina
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Beitrag von Katharina » Mo 12. Jan 2004, 11:57

.....

ich habe ein neues problem: ich hab hetuemit meienr anleitung gesprochen, über die dinge die mir nicht gefallen. Als antwort kam genau das, was ich erwartet habe: das ist ncith ihre schuld sondern meine!

sie will sich nun mit der schule in verbindung setzten, hat mir gesagt, ich soll zuhause in ruhe überlegen ob altenpflege das richtige für mich ist, oder ob ich nicht lieber einen schreibtisch job machen möchte.
Dann will sie mit dem heimleiter telefonieren, wo ich meinen ersten einsatz hatte, und fragen, wie der wohnbereich mit mir klar gekommen ist, oder ob ich da auch so "unmotiviert" war.
ich habe ihr darauf gesagt, dass ich für mein praktikumseinsatz eine 1,5 bekommen habe, und das scheint für sie ein grundmehr zu sein, an eienr fachgerechten anleitung zu zweifeln.

morgen soll ich mit einer anderen mitfahren, diese soll meine anleiterin informieren ob es bei ihr auch "nicht klappt".

ich habe sie gefragt,ob wenn wir einfach nicht miteinander klakommen, eine anleiter wechsel in frage kommen würde: "das hab immer noch ICH zu bestimmen".

haben wir schüler dennkeine rechte, unmut zum ausdruck zu bringen?

neues beispiel: ich sollte heute einer patientin die gummi stümpfe anziehen, habe dieses so gemacht, wie ich es in der schule und im altenheim gelernthabe, aber sie meinte, das wäre falsch so, bloss weil sie es imemr anders macht.

ich weis, das mich einige vielleicht nicht verstehen, sie selbst sagt das auch, ich würde mir alles nur einbilden, aber ich gehe solangsam echt kaputt daran, wenn die nächsten tage/woche auch so werden, könnte ich mir vorstellen ernsthaft über einen abbruch der ausbildung nach zu denken...... aber wirklich wollen, tu ich das nciht, weil mir meine arbeit bis vor 2 wochen sehr sehr viel spass gemacht hat...


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Dodger
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Beitrag von Dodger » Di 20. Jan 2004, 11:59

Viele Mitarbeiter in der Pflege haben oft ein Problem mit Schülern, weil diese auch immer ein Stück weit veräderungen mitbringen, den was sie gelernt haben ist der neuste Stand der Wissenschaft und ihre Arbeitsweise, so wie sie es schon seit ihrer Ausbildung machen ist nicht mehr up 2 date.
Und das verärgert die meisten und deshalb versuchen sie die Schüler auszubremsen.
Ich will jetzt hier keine Diskussion anfangen über gute und über schlechte Pflege, ich denk wir wissen alle wie gute Pflege ausschaut.
Du solltest evtl. mal mit der Frau privat reden und fragen warum sie so ist. Wenn sie dir dann keine Antwort gibt, so ist die Schule und das Heim dazu verpflichtet dir jemand anderen zur Seite zu stellen.
Bei mir war das ähnlich, in der benotung von der Station stand immer, der Schüler fragt zu wenig, also gut hab ich mir gedacht ich frage mehr, als ich aber nun gefragt habe, sagt man mir das musst du doch wissen du gehst doch zur Schule.
Ich habe den extremen weg gewählt und hab die PDL, und die Schule übergangen und bin direkt zu Heimleitung gegangen, weil es mir die beste lösung schien. OK ichhab von meiner Kursleitung einen deftigen Anpfiff kassiert weil ich die hieraische Ordnung nicht eingehalten habe, aber es hat gewirkt.



Katharina
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Beitrag von Katharina » Mo 26. Jan 2004, 09:22

ich kann mir die stelle leider nicht aussuchen, sebastian, das ist das dumme an der sache.
Ich bin mit einem Kollegen zusammen bei dieser püraktikumsstelle, der war die erste woche sehr zufreiden, wird aber immer unzufriedener. er hat mit der schule auch gesprochen und die sind der ansicht, das es mit dieser stelle schon häufiger probleme gab, die schüler sehr unzufrieden waren und am ende schelchte noten dabei herausgekommen sind. wir haben nun die möglichkeiten, von der schule aus, mit den anleitungen zu reden, wenn das nix bringt sollen wir zusammen zur PDL gehen und dann noch einmal mit der schule reden, unsere optionen sind: stellen wechsel, das wäre zwar doof, weil wir von vorne anfangen müssten, aber besser als garnix....in diesem sinne


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Katharina
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Beitrag von Katharina » Fr 13. Feb 2004, 21:05

Gestern war meine Dozentin von der schule da: mittlerweile habe ich zwar eine neu anleitung, aber die alt war auch dabei, und hat mehrfach deutlich klar gemacht, dass ich unfähig bin, eine gescheite grundpflege durchzuführen, im Heim keine anleitung hatte und in der schule nicht aufgepasst hätte. die Pdl hat die schule dermaßen kritisiert, das es schon fast peinlich war.

man hat mir unfreundlichkeit vorgeworfen, was meine dozwntin nicht bestätigen konnte und nicht wolle, wiel es nicht so ist.

anschliessend hat die dozentin dann zur pdl gesagt, das doch wohl einiges zu besprechen wöäre udn wenn es so weiter gehen würde, dass die schule ernsthaft überlgt, ob zu diesem dienst überhauptnoch schüler gehen sollen/dürfen/können...

ein kleiner lichtblick, in diesem sinne.-.--


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Katharina
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Beitrag von Katharina » Mo 22. Mär 2004, 20:37

ja, mein einsatz ist seit 2 wochen vorbei, gott sei dank!
ich habe als note eine 3- bekommen, mit einer begründung die ich unfair finde, da ich mein bestes versucht habe...aber wenn man mich nicht lässt....

naija, die schule hat sich jedenfalls eingeschaltet und ich habe in den nächsten tagen ein gesprächmit der schulleitung und einem kollegen, der auch bei dem pflegedienst war. wir haben eine Mängel liste erstellt und die schule war sehr verärgert bzw. entsetzt darüber. ich weis nciht, ob ich es schon erwähnt hbe, aber ich habe erfahren, dass die PDL des pflegedienstes nachgeforscht hat, wie ich im altenheim gearbeitet habe. der heimleiter war sehr zufrieden mit meiner art, arbeit und so weiter, wärend der pflegedienst der shcule mit geteilt hat, dass der eindruck von mir mehr als negativ wäre....was habe ich falsch gemacht?

ich will nur hoffen, dass sich der dienst bessert und die shcüler die nach uns kkommen, es da besser haben...

in diesem sinne...


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