Probleme & Konsequenzen der gesellsch. Entwicklung in der Altenpflege

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Jutti
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Beitrag von Jutti » Mo 3. Mai 2004, 21:03

Hi CJay

wie wärs denn mit dem Altersbild früher und heute? Mal waren es die Weisen, dann wieder abgeschoben auf den Altenteil, dann wieder anners
Heute ist es eher so, schaffst du nichts, spielst du keine Rolle für fie Gesellschaft mehr. Altersbild und Altersrolle. Reinbringen kannst du da die Alterstheorien, die Altersgegriffe und vieles mehr.
Dazu die Altenpflege, die Rolle der Pflege früher, heute usw.

Gib mal deine Stichpunkte an, dann können wir schauen, was man daraus machen kann
viele Grüße
Jutti



Dirk Höffken
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RE: Probleme & Konsequenzen der gesellsch. Entwicklung in der Altenpflege

Beitrag von Dirk Höffken » Mo 3. Mai 2004, 21:58

Hallo „CJay1981“.

Ich widerspreche Jutti ja immer nur Ungern, aber ich würde es nicht mit einer Gegenüberstellung von Altersbildern versuchen.

Die Pflege befindet sich im Moment in einer spannenden Phase. Mehr alte und kranke Menschen, weniger Geld, ein katastrophales Aus- und Weiterbildungssystem, eine ständig fortschreitende Medizin u.s.w.. Letztendlich befindet sich die Pflege in einem Dilemma.

Ich würde zuerst den momentanen Stand der Altenpflege kurz Darstellen und dann anhand demographischer Prognosen zuerst die vermutliche Entwicklung der Altenpflege erläutern (mit den sich daraus zu erwartenden Problemen) und danach eigene Visionen entwickeln.

Als Lektüre empfiehlt sich hier im übrigen „Das Methusalem-Komplott“ von Frank Schirrmacher. Hat zwar nicht Direkt mit der Altenpflege zu tun. Trotzdem könnte man in einer solchen Ausarbeitung einiges daraus Verwenden.

MfG DH

Zitat:
In unserer Jugend schuften wir wie Sklaven, um etwas zu erreichen, wovon wir im Alter sorglos leben können. Und wenn wir alt sind, sehen wir, daß es zu spät ist so zu leben. - Pope Alexander



Jutti
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Beitrag von Jutti » Mo 3. Mai 2004, 22:16

Hi Dirk
du widersprichst mir nicht, ich rolle bloß das Feld immer von unten an auf,grins
außerdem möchte ich erstmal die Stichpunkte sehen, die bereits da sind.
Dann verschaffe ich mir nen Überblick, usw
Außerdem weiß ich nicht, ob andere ebenso sozialkritisch denken wie wir, ne 8)
viele Grüße nach F. und pauk nicht so viel
Jutti
PS. Das Buch ist echt klasse



schensi
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Beitrag von schensi » Mo 3. Mai 2004, 22:29

Interessant als Aufhänger fände ich auch die Altersentwicklung in Deutschland - also "von der Pyramide zum Pilz", d.h. es gibt immer weniger junge Menschen und immer mehr alte Menschen. Entpsrechende Grafiken findest du beim statistischen Bundesamt unter: www.destatis.de


... wieder da ...

Ich weiß, was ich weiß, lass mich aber gern eines besseren belehren :)

Dirk Höffken
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Beitrag von Dirk Höffken » Mo 3. Mai 2004, 22:47

Hallo Jutti.

Ich dachte in dem Zusammenhang weniger Sozial- als mehr Pflegekritisch. Es ist einfach nur noch Schade in welche Richtung sich die Pflege entwickelt und wie wenig sich die Berufsverbände um vernünftige und zukunftsorientierte Lösungen bemühen. Es ist und wir für mich auch immer ein Rätsel bleiben aus welchem Grunde man nicht mal etwas weiter Denkt. Gerade in der Pflege.

MfG DH

Zitat:
Die Zukunft kann man am besten voraussagen, indem man sie selbst gestaltet. - Alan Kay



Jutti
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Beitrag von Jutti » Mo 3. Mai 2004, 22:52

Hi Dirk
Jo, stimmt schon, aber "man" denkt weiter
http://www.gewalt-und-pflege.de/pflege/ ... pflege.php
http://www.gewalt-und-pflege.de/artikel ... rinzip.php

...gibt noch mehr, muss mal drüber gucken und on ballern
Diese Dinger sidn dir sicher seit langem bekannt.

war sogar hier schonmal ein Thema:

showthread.php?t=177

lG Jutta



Dirk Höffken
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Beitrag von Dirk Höffken » Mo 3. Mai 2004, 23:20

Hallo Jutti.

Hm. Ja, sicher. Das sollte ein Teil zukünftiger Pflege sein.

Mir viele zum dem Thema eine Menge ein, aber es ist Sinnlos. Die Pflege hat ihre Chance auf eine eigene Identität mal wieder Verspielt. Mag Pflege in der Gesellschaft auch Anerkannt und Respektiert sein. Sie wird nicht als das Wahrgenommen was sie ist und wie sie sich selbst sieht. Eine eigenständige Profession!!! Und das wird sich auch erst mal nicht Ändern. Leider!

MfG DH

Zitat:
Ein Blick in die Vergangenheit hat nur Sinn, wenn er der Zukunft dient. - Konrad Adenauer



Dirk Höffken
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Beitrag von Dirk Höffken » Di 4. Mai 2004, 13:05

Hallo Fibula.

Na ja, ich bin ja sicher Vieles, aber mit Sicherheit kein Pessimist.

Was Positives. Hm. Sehen wir´s wie es ist: In der Pflege gibt es nichts Positives!

MfG DH

Zitat:
Der Realist versucht, sich sein Bild von der Welt zu machen, während der Visionär versucht, die Welt zu seinem Bild zu machen. - Unbekannt



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