Pflegeplanung

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Marcell
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Beitrag von Marcell » So 8. Feb 2004, 21:13

Ich sehe es so wie Katy, in der Praxis nur tatsächliche Pflegeprobleme ausarbeiten und nicht bei jedem Bew. grundsätzlich alle 12 ATL oder meinetwegen 13 AEDL, gleich ob der Bew. dort Probleme hat oder nicht.
Das ist meines Erachtens Theoretiker-Schmarrn fern jeglicher Realität.
Geplante Pflege muß sein, aber man sollte es nicht übertreiben mit der Bürokratie und sich mehr Papier-Arbeit machen als notwendig.
Hi Fibula

Das sehe ich persönlich etwas anders, man kann bzw. sollte zu jedem AEDL/ATL Punkt etwas schreiben. Es heißt ja Pflegeplanung also plane ich den Ablauf der Pflege speziell auf den Bewohner zugeschnitten (das ganze soll aber auch nur Anhaltspunkt sein, vor ort muss man dann immer noch individuell auf die aktuelle Situation eingehen, so setze ich einen Bew. Mit 40 Fieber an kein Waschbecken zum waschen ;) ) Sicherlich hat nicht jeder Bewohner zu jedem Punkt Probleme die man planen kann, in der Regel gibt’s pro Punkt mind. Eine Ressource die man planen kann, ich schreibe meine Planungen immer so das wenn eine Stations- fremde Kraft kommt den Bewohner rund um gut Pflegen kann, dazu gehören für mich auch Gewohnheiten und Wünsche des Bewohners, genauer Ablauf der Pflege, Besonderheiten bei der Pflege usw. Sicher hat Marion recht wenn sie sagt Pflegeplanungen kosten viel Zeit und machen auch nicht unerhebliche Mühe, jedoch muss man diese ja nicht monatlich neu schreiben sondern man überarbeitet sie in en Punkten wo sich etwas geändert hat, soviel ist das ja in der Regel nicht außer ein HB ist z.B. Gestürzt hat nun eine Oberschenkel Hals Fraktur mit den entsprechenden Defiziten. Eine Überarbeitung sollte in max. 30 min. zu schaffen sein.

Grüße

Marcell



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Beitrag von Marcell » Mo 9. Feb 2004, 00:25

eben, Pflege-Planung, ich plane, wo ich pflegen muß, wieso sollte ich dann Bereiche aufschreiben wo kein Pflegebedarf vorliegt?
Eine Pflegeplanung ist ja nicht nur Problem sondern auch Ressourcen Orientiert, wenn z.b ein Bewohner sich selbst das Essen zubereitet nehme ich dies in die Planung auf auch wenn kein direkter Pflege Bedarf besteht.
und das geht am Besten, wenn sie schnell erfahren kann wo, was, wann und wie gemacht werden muss; was sicherlich erst schwer rauszulesen is, wenn man 3 Meter lang Papier hat, und man sich aus allem erst das Wesentliche rausfischen muss.
Stimmt schon aber das ist Aufgabe des Schreibers man kann sich auch in kurzen Prägnanten Sätzen ausdrücken ohne Romane zu schreiben die dann 10 Seiten umfassen ;)

Stimmt die gibt es gibt aber auch Fälle wo es schon Sinn macht, wenn z.b ein Bewohner explizit das Fenster bei der GP offen haben will es aber ansonsten geschlossen haben möchte, im mom. Fällt mir kein besseres Beispiel ein *g* Ha doch jetzt fällt mir noch eins ein: Ein HB aß früher gerne süße Speisen, wenn ich das jetzt als Einzelpunkt in der Anamnese vermerke geht’s in der Info Flut unter, wenn ich es jetzt aber als Punkt: Orale Stimulation plane fällt es jedem ins Auge. Das ist aber ein punkt über den man ewig Diskutieren könnte, zum Glück sind wir aber keine Gelehrten und dürfen daher noch unsere eigene Meinung haben :D

Grüße

Marcell



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