Nasensonde

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Marcell
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Beitrag von Marcell » Fr 7. Mai 2004, 09:37

Hallo

In Thieme Pflege 9. Auflage Seite 405 Tabelle 21.8 steht das Sonden weniger als 4-6 Wochen liegen bleiben dürfen, allerdings heißt es weiter bei den Theoretischen Grundlagen das Silikon Sonden durchaus mehrere Monate liegen bleiben können. 4 Wochen sollte daher ok sein bei richtiger Pflege, tägliches Wechseln währe eine Quälerei für den Bewohner und Ökonomisch ein Desaster. Kennst du zufällig den Hersteller? Die geben ja meistens noch eigene Richtlinien zu ihren Produkten aus, schau mal die Packung.

Grüße

Marcell



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Marcell
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Beitrag von Marcell » Fr 7. Mai 2004, 12:11

Hallo Reni

Nix zu danken wenn du den Hersteller weißt kannst mir den nennen? Das Interessiert mich jetzt, wir haben zwar nur PEG Träger (100% aller Bew.) aber man weiß ja nie.

Grüße

Marcell



Dodger
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Beitrag von Dodger » Fr 7. Mai 2004, 17:46

WIe MArci schon sagte die koennen mehrere Monate liegen, aber nur die aus Silikon.

Aber tägliches wechseln der fixierstelle ist angebracht, sonst kann da auch ein Deku entstehen.
Und die NAse gut polstern.



schensi
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Beitrag von schensi » Fr 7. Mai 2004, 22:02

@ Marci

Hab ich dich richtig verstanden, jeder Bewohner hat bei euch eine PEG?


... wieder da ...

Ich weiß, was ich weiß, lass mich aber gern eines besseren belehren :)

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Marcell
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Beitrag von Marcell » Fr 7. Mai 2004, 22:20

Hallo Schensi

Ja jeder wobei einen nicht aber die zieht bald aus und daher zähle ich sie mal nicht dazu. Ein Bew. hat die Peg nur noch zur Unterstützung nach einem Eleptischen Anfall und zum Ausgleichen des Wasser Haushaltes und eine Bewohnerin haben wir soweit das sie aktuell nur noch eine 1 sk und das Wasser über Peg bekommt sie isst mittlerweile zu allen Mahlzeiten. Das alle eine PEG haben liegt aber an der speziellen Klientel. Das Pflegerische Ziel ist aber natürlich die PEG irgendwann überflüssig zu machen nur ist dies bei dem Großteil unser Bew. zurzeit leider nicht möglich, aber die Hoffung stirbt zu letzt und jeder Bewohner den wir bekommen haben macht Fortschritte kommt zeit kommt Erfolg.

Grüße

Marcell



Dodger
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Beitrag von Dodger » Sa 8. Mai 2004, 21:05

Wenn ich recht informiert bin, Arbeitet Marci in einer Einrichtung wo die Patienten ein Apallisches Syndrom haben.



Dodger
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Beitrag von Dodger » Do 13. Mai 2004, 08:35

soweit ich weiss muss man net unbedingt in die Luftröhre kommen, damit die Atmung aussetzt, durch Reizung des Nervus (der Name fällt mir grad net ein) kann das auch passieren. Berichtigt meine Aussage bitte, sollte sie falsch sein.



Dirk Höffken
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Beitrag von Dirk Höffken » Do 13. Mai 2004, 11:45

Hallo Fibula.

Der rechte N. vagus wirkt mehr negativ chronotrop und der linke N. vagus mehr negativ dromotrop auf die Überleitung am AV – Knoten. Auf die Vorhöfe wirkt er negativ inotrop und negativ bathmotrop. Auf die Ventrikelmuskulatur besitzt er nur eine geringe Wirkung. Insofern löst eine Vagusreizung auch eine Bradykardie aus.

Aus diesem Grunde wird bei Reanimationen auch Atropin appliziert. Dies ist ein Parasympatholytikum, d. h., es vermindert die Wirkung des Parasympathikus, indem es Acetylcholin von seinem Rezeptor verdrängt. Dies führt am Herzen zu einer Steigerung der Herzfrequenz im Sinusknoten und einer Beschleunigung der AV-Überleitung. Hier erheben sich aber immer mehr Stimmen, die meinen ein Einsatz während einer Reanimation sei Sinnlos.

MfG DH

Zitat:
Der Verlust des Lebens ist unersetzlich. - Dan Quayle



Antje
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Beitrag von Antje » Do 13. Mai 2004, 13:03

Hallo Zusammen :wave
Also ich kenne die Sorten PE= Kunststoff die sollen nur 5-6 Tage liegen und aus Silikon, die dürfen 4-5 Wochen liegen.

Komplikationen beim legen einer Magensonde:
Blutungsgefahr> Magen
Nervusvagus reitzen> Bradykardie
Erbrechen









Gruss
Antje


Genieße das Leben ständig,denn du bist länger tot als lebendig! ;)

Dodger
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Beitrag von Dodger » Do 13. Mai 2004, 17:11

Weitere Komplikationen


schädigen der Nasenschleimhaut
SOnde in die Trachea!!!



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