Kompetenz gleich Null

Das Diskussionsforum für alle Themen, die die Ausbildung betreffen, Fragen Tips, Anregungen etc alles ist willkommen...
Betreuende Webseite: http://www.altenpflegeschueler.de
andrea
Beiträge: 3406
Registriert: Di 16. Jul 2002, 19:15

AW: Kompetenz gleich Null

Beitrag von andrea » Do 1. Nov 2007, 17:29

Off-Topic:

Ihr habt aber schon mitbekommen wann Dodger diesen Beitrag eingestellt hat loool
Ich würd sagen ähem tschuldigt manchmal muß ich ja fies sein da ham manche ne recht lange Leitung gggg
einen schönen Restfeiertag zumindestens für Einige von Euch
Andrea



Benutzeravatar
johannes
Beiträge: 3704
Registriert: Sa 17. Nov 2001, 23:53
Kontaktdaten:

AW: Kompetenz gleich Null

Beitrag von johannes » Do 1. Nov 2007, 17:50

klaro, andrea, ist aber immer wieder interessant Verhaltensweisen und Beurteilungen zu beobachten. Außerdem - auch von den Alten kann man noch lernen - sprich, von dem was früher mal war.

Früher bekam jede Frau ihr Kind auf natürlichem Wege - heute nicht unbedingt. Ob die alte Weise heute falsch ist und nicht mehr angewendet werden sollte, weil sie ja nicht modern ist, überlass ich dem Betrachter. ggg



andrea
Beiträge: 3406
Registriert: Di 16. Jul 2002, 19:15

AW: Kompetenz gleich Null

Beitrag von andrea » Do 1. Nov 2007, 17:56

Off-Topic:

Ich stimme dir vollkommen zu jo von alten Kamellen kann man auch viel lernen. Ich glaube jedoch dass deine Antwort an Rhaja selbst nicht gelesen wird da sie den letzten post auch 2004 hatte gg



Benutzeravatar
johannes
Beiträge: 3704
Registriert: Sa 17. Nov 2001, 23:53
Kontaktdaten:

AW: Kompetenz gleich Null

Beitrag von johannes » Do 1. Nov 2007, 18:00

ok, hab übrigens auch nicht auf das Datum geachtet. Muß ich in Zukunft dann wohl auch noch.

Gruß

Johannes



Benutzeravatar
*Angie*
Beiträge: 5471
Registriert: Sa 17. Jun 2006, 15:54
Beruf: Mensch & ex. AP

AW: Kompetenz gleich Null

Beitrag von *Angie* » Do 1. Nov 2007, 18:07

.... hihi ... ist lustig!
@ Andrea
Nö - hat mein PC mir als neuen Beitrag gemeldet und da glubbsch ich doch nicht ...
Ist doch schön, dass man sich mal ausgetauscht hat ... lachmichkaputt

@ Gast22
... wenn ich Dich in die Finger krieg, ggg ...


Axo: Und schönen Feiertag noch ->hier is keiner ...



Amüsierte Grüße, A.


» Wer glaubt, ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich. Man wird ja auch kein Auto, wenn man in einer Garage steht. « (Albert Schweitzer)

D_in_CH
Beiträge: 240
Registriert: Mi 2. Aug 2006, 20:26

AW: Kompetenz gleich Null

Beitrag von D_in_CH » Fr 2. Nov 2007, 20:22

Hi

So gehts... von Kompetenzüberschreitung zur pflegerischen Intervention, geht ganz schnell :)
1.Massnahme wäre Artzinfo, nebst den Vorgesetzten

wenn da nix passiert

Giftnotrufzentrale. So.

Zur rec. Infusion, hab ich noch nie von gehört.
Aber kann ja gut sein, das es während meiner Ausbildung "verpönt" war. Gleich wenn es Erfolge aufweist.

Meine Meinung:
hab ich etwas Mühe mit!
Kontraindikationen u.a. Hämorrhoiden, nebst Diarrhoe.
Kaum ein älterer Mensch hat keine Hämorrhoiden.
Wann führt man Flüssigkeit zu?
Oft wg. Diarrhoe, Erbrechen.
Also scheidet Zufuhr bei Diarrhoe aus.

Ich finde es fast unwürdig, jemanden über Stunden mit einen Schlauch im Hintern zu belassen.
Das ist sehr intim!!
Und ja: es ist auch sehr intim, jemanden ein Suppositorium zu verabreichen.
Meist ist dies mit Unanehmlichkeiten verbunden.
Beim Klient, wie auch beim PP.

Das der Darm Flüssigkeit resorbiert ist mir bekannt.
Irgendwo in einem Link beschrieben, das es eine gute Variante bei Demenzerkrankten ist.
Wage ich zu bezweifeln.
Wenn sie nicht grad in ihrer letzten Phase sind, oft sehr skeptisch und ablehnend gegenüber Neuem. Und wenn sie realisieren, das dieses Neue in ihren Anus führt, braucht man wohl nur selten bis zehn zählen.
Betreffs Schluckstörungen:
Tritt ja nicht von jetzt auf gleich auf. Ist entweder schleichend oder nen Apoplex z.B.
Wenn schleichend wird erst alles per os versucht. Bis hin zur Babytrinkflasche (Irritationen mit inbegriffen! Babytrinkflasche? Für alte Menschen? Wie schon geschrieben, der Saugreflex bleibt vorhanden).
Ansonsten gibts doch eh ne PEG.
D.h. nicht, das ich das befürworte.

Was ist, wenn es sich um einen unruhigen Klienten handelt?
Oder wenn er irgendwann zwischendurch unruhig wird?
Entfernen? Dann hab ich meinetwegen auch "nur" 100ml drin.

Wenn eine s.c Infusion genügend langsam läuft, ist auch diese nicht kreislaufbelastender. Ja, man sollte nicht mehr als 1000ml/24h zuführen.
Theoretisch wäre aber mehr möglich.
Was soll passieren, wenn der Klient sich unglücklich verheddert? Rausreisst?
Hämatom? Blutung nur langsam zu stoppen, weil macumarisiert? Sticht sich mit Butterfly?

In den meisten Fällen ist aber ja doch so, das der Klient nichts mehr zu sich nehmen möchte. Eher seltener durch Infekt.....
Meine Ausbildung ist nun knapp 6Jahre her. Im Turnus waren wir in anderen Altenheimen. Nur 2x ist mir die s.c. begegnet. Nach der Ausbildung nie mehr.
Das war aber nie, weil es nicht bekannt war. Das PP hat darauf aufmerksam gemacht.
I.d.R. war es dann PalliativeCare, teils auch weil der Klient es noch selbst wünschte.
So, meine Meinung.

Christine


ACHTUNG, ein bisschen böse:
Ich möchte mal im Schlaf sterben, wie mein Opa.
Nicht kreischend und schreiend, wie sein Beifahrer

Benutzeravatar
-Felicitas-
Beiträge: 1394
Registriert: Sa 22. Jul 2006, 04:41

AW: Kompetenz gleich Null

Beitrag von -Felicitas- » Fr 2. Nov 2007, 23:40

jgghvv
Zuletzt geändert von -Felicitas- am Mi 3. Mär 2010, 05:13, insgesamt 1-mal geändert.



Dodger
Beiträge: 1277
Registriert: So 19. Jan 2003, 22:55

AW: Kompetenz gleich Null

Beitrag von Dodger » Sa 3. Nov 2007, 08:03

Hallo D in CH

Du hast geschrieben
Irgendwo in einem Link beschrieben, das es eine gute Variante bei Demenzerkrankten ist.
Wage ich zu bezweifeln.
Für mich verständlich ds du das anzweifelst, ich wollte es auch nicht glauben, aber es ist so. Demente, lassen das viel eher zu als eine s.C. infusion.

Die Flüssigkeit, führt man in der Regel nachts zu, das hat den vorteil, das der Bewohner dann am Tage noch mobil ist.

Also ich habe das in meinem Ausbildungsheim mal vorgeschlagen auf der Dementenstation, weil dort ein Bewohner aufgrund eines infektes nicht genug getrunken hat, der Arzt war erstaunt und überrascht, weil er das in dieser form auch nicht kannte, meinte aber das macht sinn. Er hat es dann so angeordnet, und wir haben es durchgeführt, der Bewohner hat nie versucht den schlauch zu ziehen, im gegensatz zum Infusionsschlauch.

Ich denke nur das einführen ist unangenehm, wenn er erstmal liegt, merkt man das nichtmehr.


Es ist halt eine Alternativ methode, die kaum einer kennt, und die nicht von jedem akzeptiert wird, aber die denke ich durchaus entscheidende vorteile hat.


Gruss

Dodger



D_in_CH
Beiträge: 240
Registriert: Mi 2. Aug 2006, 20:26

AW: Kompetenz gleich Null

Beitrag von D_in_CH » Sa 3. Nov 2007, 19:44

Ja, es missfällt mir. Das stimmt. Thema Selbsterfahrung passt dazu.

Da ich es ja nun weiss, das dies eine Möglichkeit von Therapie ist, werde ich es im Kopf behalten und b.B. anbringen.
Es ist sicher eine Alternative.

Vielleicht liegt meine Ablehnungshaltung auch darin, das ich bisher noch nie davon gehört habe. Und gestern das erste Mal davon gelesen habe.
Geschweige denn in der Praxis gesehen.

Trotzdem habe ich noch immer den ein oder anderen Zweifel, nebst den angeführten Proargumenten.
Es wird immer wieder Flüssigkeit zugeführt (s/c, i/v), wenn ein HB nicht wenigstens annähernd ausreichend trinkt.
Wie schon erwähnt, keine Erfahrung damit - dann schon eher in der Ecke der präfinalen HB.
Dort wird auch heute noch immer mal schnell ne sc-Infusion gelegt.
Auch wenn PalliativeCare "abgemacht" war.
Für mich bedeutet PalliaveCare auch keine Infusionen. Denn auch das ist in dem Zustand lebensverlängernd.
Oft hört man dann das Argument "HB soll doch wenigstens nicht verdursten"!

Kachektische Personen werden ja nicht über Nacht kachektisch.
Wenn dem dann so ist, das sie dauerhaft magelernährt sind, ist eine rectale/ sc-Infusion wohl doch eher vergebene Liebsmüh.
Wenn die Person einfach kein Appetit hat, sie alles anwidert, sie einfach eine Miniminiportion isst und ihr das vollkommen ausreicht.....
stellt sich doch eher die Frage einer Alternative zur Nahrungsaufnahme.
Natürlich immer nur, wenn diese Person nicht präfinal ist. Oder nicht explizit dagegen ausgesprochen hat.

Ich bin bisher immer aufgeschlossen neuen Dingen gegenüber gewesen.
Möchte das auch gern weiter beibehalten.
Sei es alternative Methoden, alte (veraltete) Methoden, obsolente Methoden...

Für mich war es z.B. auch irgendwann mal neu (fremd) Phantomschmerzen ganz lapidar zu verringern/ beseitigen.
Durch Alufolie. Na da hab ich geguckt. Erfolge mit eingeschlossen.
Hab ich lang nichts von gewusst. Obwohl ich oft Amputierte zu betreuen hatte.

Also, nix für ungut 8) , mir fehlt eben die Erfahrung in dieser Richtung.

Christine


ACHTUNG, ein bisschen böse:
Ich möchte mal im Schlaf sterben, wie mein Opa.
Nicht kreischend und schreiend, wie sein Beifahrer

Benutzeravatar
*Angie*
Beiträge: 5471
Registriert: Sa 17. Jun 2006, 15:54
Beruf: Mensch & ex. AP

AW: Kompetenz gleich Null

Beitrag von *Angie* » Sa 3. Nov 2007, 21:51

... das mit der Alufolie ist mir nun wieder gar nicht bekannt. Würd mich sehr interessieren. Wird der Stumpf eingewickelt in Alu um den Schmerz zurückzuleiten oder wie funktioniert das ???

Wär dankbar für ne Info - vielleicht auch in einem neuen Thread?

LG,A.


» Wer glaubt, ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich. Man wird ja auch kein Auto, wenn man in einer Garage steht. « (Albert Schweitzer)

Venus
Beiträge: 72
Registriert: Di 5. Dez 2006, 17:24

AW: Kompetenz gleich Null

Beitrag von Venus » So 4. Nov 2007, 06:29

Hallo,

also das mit der Alufolie interessiert mich jetzt auch, wo steht das? Und wie? Über oder unter dem Verband (wie immer der auch aussieht)?

Hab ich weder im Zusammenhang mit Schmerztherapie noch mit Wundbehandlung gelesen oder gehört.

Danke, VLG Nadya



waldelbe70
Beiträge: 208
Registriert: Fr 17. Mär 2006, 18:21
Kontaktdaten:

AW: Kompetenz gleich Null

Beitrag von waldelbe70 » Do 8. Nov 2007, 03:31

Hallo,

ich habe jetzt in diesem Thread von einer Verabreichung einer zu hohen Dosis Atosil bis rektaler Infusion und Inkompetenz alles durchgelesen.
Vom eigentlichen Thema seid ihr aber abgeschweift.

Was ist denn jetzt eigentlich der beste Weg, so was aus der Welt zu schaffen, ohne dass jemand seinen Job verliert?

@Rhaja: Wieso hat denn deiner Meinung nach der Schüler verantwortungsloser gehandelt, als die Fachkraft? Wenn die Fachkraft einen Schüler im 2. Jahr beauftragt, die Tropfen zu stellen, wer trägt denn dann in dem Moment die Verantwortung? Sicherlich hauptsächlich die Fachkraft, wenn sie das Medikamentenstellen an den Schüler deligiert. Oder sehe ich das falsch?

Der Schüler muss das natürlich irgendwann auch wissen, nach dem 3. Jahr soll er schließlich selbst die Verantwortung übernehmen.

Aber: Ich bin selbst Schülerin im 2. Jahr und mal angenommen, eine Fachkraft deligiert an mich Tropfen stellen, verabreichen der Medikamente, Aufziehen und spritzen der Insuline und ich mache einen groben Fehler im Stress, was weiß ich: z.B. das Beispiel, das Dodger gegeben hat. 25 ml Atosil, statt 25 Tropfen oder ich verwechsel die Insuline oder sonst was. Eigentlich kennt man ja die Medikation für die Bew. schon auswendig und weiß ganz genau, wer was bekommt, aber wenn dann doch ein Fehler passiert?
Ich für meinen Teil würde sofort die Fachkraft informieren, dass ich da Mist gebaut habe.
Und dann??? Ihr spracht von s.c. Infusionen, rektal oder sonst wohin. Fakt ist, keine Infusion darf ohne ärztliche Anordnung gegeben werden.Es sei denn, es ist als Bedarf ärztlich verordnet. Da muss ich mich nicht drüber streiten, im Fall der Überdosierung eines Medikaments (Atosil) muss der Arzt informiert werden.Aber vertuschen darf ich das nicht.

LG die Waldelbe



D_in_CH
Beiträge: 240
Registriert: Mi 2. Aug 2006, 20:26

AW: Kompetenz gleich Null

Beitrag von D_in_CH » Do 8. Nov 2007, 20:29

Erstmal, zur Alufolie gehts dahin:
showthread.php?t=10342
Dann, ja Thema verfehlt, setzen, sechs.
Aber so isses nun manchmal in einem Forum.
Mal ehrlich gesagt, hier gibts dann allerallerallermeist weitere Informationen, wenn auch nicht zum Thema :confused: und nicht gleich nen Anschiss.

Ich nehme einfach mal an, das alle die geantwortet haben, logisch denken können.
Logische Konsequenz vom Anfangsthema wäre gewesen, Info an Fachkraft. Handelt diese nicht, wiederholen...wiederholen. Wenn immer noch nix passiert, schön die Kadertreppe nach oben gehen.
Passiert da noch nix, Schule informieren. Pronto. So hat man wohl gedacht. Und so kommt man eben von Höckchen auf Stöckchen :eek:
Es ist sicher schwer, sich einen Fehler einzugestehen, aus Angst vor Konsequenzen. Von daher schonmal Gratulation an die Kollegin.
Das nicht von seiten der Fachkraft gehandelt wurde ist Inkompetenz/ fehlendes Verantwortungsbewusssein.

Klar, jeder weiss wie zu und her geht an manchen Tagen. Da verlässt man sich einfach mal und kontrolliert aus diversen Gründen nicht.
Aber es gibt doch immer noch die 5-R-Regel oder? Also wird sie noch gelehrt?
Und trotzdem kann was schiefgehen, wo nichts mehr schiefgehen sollte.
Mal nebenbei, fällt das nicht auf, wenn soviel aus ner Flasche fehlt?
Wenn ich zu 100% arbeiten gehe. Ok, mein Spleen.... hab nen Auge auf sowas.

Als Schüler im 3.Jahr sollte man den Laden schmeissen können (zumindest zu 3/4), ja das stimmt.
Dennoch muss ich als Fachkraft grade stehen, wenn mal was daneben geht.

Wie man das jetzt im Nachhinein lösen kann?
Mir fällt nur ein, konkret sagen, was Sache war! Kann gut sein, das jetzt, nach einiger Zeit, mit Konsequenzen zu rechnen ist.
Was zum Zeitpunkt des Geschehens vielleicht nur den Zeigefinger hervorgerufen hätte.
Ich frag mich, ob irgendwas dokumentiert wurde?

Christine


ACHTUNG, ein bisschen böse:
Ich möchte mal im Schlaf sterben, wie mein Opa.
Nicht kreischend und schreiend, wie sein Beifahrer

Antworten

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 3 Gäste