Infos zur Umschulung als Altenpfleger

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andrea
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Beitrag von andrea » Do 8. Jan 2004, 13:41

:wave Mike,
an welche Art von Tipps hast du denn gedacht?? Wenn es die Angst sein sollte es nicht zu schaffen, man schafft es :lol (hoffentlich auch das Examen :o hwell) Wenn du Spasss an der Arbeit mit alten Menschen hast und du dir wünscht " oh das möcht ich auch machen" Dann tu es :lol
liebe Grüße andrea


„Rechthaben ist erst eine Kunst; wenn auch die anderen glauben, dass mans hat!”

andrea
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Beitrag von andrea » Do 8. Jan 2004, 23:27

Hallo Mike,
ich bin eine Umschülerin von noch 40 Jahren und habe im November die Prüfung. Deine Ängste sind für mich gut nachvollziehbar da ich selbst auch diese Ängste hatte. Wir sind im Kurs 21 Schüler von denen 5 umschulen. (Alter zwischen 40 und 50 Jahre) Es gibt aber auch Schüler die auf dem ganz normalen Ausbildungsweg diese Ausbildung machen im Alter von 17- 50 Jahren. Du siehst es gibt viele Menschen die sich erst später zu dieser Ausbildung entschließen. Deine Angst dass du das Lernen verlernt hast ist berechtigt, jedoch hat man das Fach Lernen Lernen in den Schulen so dass dir die Möglichkeit gegeben wird deinen persönlichen Lernstil zu finden.Nach einiger Zeit ist es schon wieder Gewohnheit( trotzdem eine ziemliche Herausforderung). Ich persönlich empfinde diese gemischten Klassen als toll, man kann als "Älterer" jede Menge von den Jungen lernen und viel Spaß miteinander haben. Umgekehrt sicher genauso aber da ich ja eine der Alten bin :lol Teilweise haben die 17 jährigen es in ihrer Praxis viel schwerer, sie werden von den Kollegen und alten Menschen oft nicht richtig anerkannt und als Kinder gesehen. Während bei Schülern in unserem Alter meist von Anfang an Respekt gezeigt wird müssen die jungen Schüler oft ganz schön kämpfen um den nötigen Respekt zu bekommen und das nicht weil sie schlechter sind als die älteren.
Die Frage was es mit der Arbeit mit Verwirrten auf sich hat kann sicher von jedem unterschiedlich beantwortet werden. Ich mag die Arbeit mit den Verwirrten weil ich ihre gnadenlose Ehrlichkeit, sowie das sensible Empfinden für den Gegenüber grandios finde. In den Gerontopsychiatrien hat man mehr Zeit für die Menschen und fühlt sich nicht so ausgebeutelt wie in den meisten normalen Heimen, die viel zu wenig Personal haben und dementsprechend arbeiten müssen und dadurch vielleicht schneller an die Grenzen geraten. Denke darüber können dir andere, mit langjähriger Berufserfahrung aus diesem Forum sicher mehr berichten. Ich möchte nichts mehr anderes machen denn man bekommt viel zurück, seien es strahlende Augen, ein Lächeln oder einfach nur irgendwelche Reaktionen der Menschen. Wenn man auf diese Art seine Arbeit bestätigt sieht, weiß man ,dass man seinen Wunsch/Traumjob ausübt. Also wenn du mich fragst ein wunderschöner Beruf in dem man eine Menge zurückbekommt was mit Geld nicht aufzuwiegen ist. Besuch doch einfach mal eine Schule zu den Infonachmittagen. Dort kann man dir sicher auch viele Fragen beantworten.
Liebe Grüße andrea


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andrea
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Beitrag von andrea » Do 29. Jan 2004, 14:31

Hallo Christel,
um was für einen Bericht geht es denn?? Mein erster war eine Pflegeplanung wo ich klare Anweisungen bekommen habe wie diese auszusehen hatte. Der erste Bericht ist, wie ich finde immer der Schwerste weil man es a) richtig gut machen will und b) noch gar nicht genau weiß wie der auszusehen hat. :lol .....................am Ende wird dann doch immer alles gut. Schreib mal was genau du möchtest. Die Schulen haben auch sehr unterschiedliche Kriterien was die Berichte betrifft die eine will es absolut ausführlich während die andere zufrieden ist wenn kurz gefasst alles drin ist. lieben Gruß andrea


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