Frage zur praktischen Prüfung

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Jutti
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Beitrag von Jutti » Sa 12. Jun 2004, 17:59

Hi Gast
Integrieren Sie bei der Planung eine sozialpflegerische Betreung, die die AEDL "Sich beschäftigen, lernen und entwickeln können, in den Mittelpunkt stellt.
Zuerst eine Frage: welche Grundsatzdiagnose hat deine Bewohnerin? Könnte sie aufgrund einer Grunderkrankung eine organsiche Depression haben? Liegt eine Biographie vor, aus der man entnehmen kann, wie ihr bisheriges Leben verlief? Wie dement ist sie, eventuell nicht so doll und sie ist traurig über ihr eigenes " Versagen"? Bekommt sie wenig Besuch und fühlt sich einsam?

AEDL 9
zum Beispiel:
Problem: Aufgrund von leichter Demenz ist es Frau X nicht möglich, ihren sozialen Alltag selbständig zu strukturieren. Zusätzlich hat sie ....was sie eben hat.......
Ursache: musst du einfügen

Ressource: könnte sein: Frau X läßt Kontakt durch die Mitarbeiter zu, nimmt an Angeboten auf Einladung teil

Ziel: exakt auf dein Problem abstimmen
Maßnahmen: Spaziergänge in Begleitung anbieten, Sitzgymnastik.....was es so gibt halt und was sie mag an Beschäftigung


Im übrigen finde ich diese Art der Prüfung toll. Ich werde einen von 15 Umschlägen ziehen und 10 Minuten später geprüft werden, mündlich und praktisch, ist aber trotzdem nur die praktische Prüfung, die anderen kommen bei uns nach der Praktischen erst.

Ich hoffe mal, du kannst nun was damit anfangen. Korrekt schreiben kann ich die Planung nicht, weil ich die Frau nicht kenne
viel Glück :yo
Jutti



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Beitrag von Jutti » Sa 12. Jun 2004, 21:22

Hallo Gast
.moooooment, nicht so schnell, grins
von wegen der Punkt sei abgehakt, sowas sag nie zum sozialen Dienst, da geht immer noch was. das war lediglich eine beispielhafte Planung, sonst nix. Ich kenne die Dame doch gar nicht, also kann ich keine andere schreiben.
also einen Apoplex hatte sie. mit Hemi oder ohne? MID also vermutlich, auch ne Aphasie oder kann man sich ganz gut verständigen?
Was hat sie früher gerne gemacht? Manche sind super gut im Rätsel raten noch, Musik kommt immer sehr gut an. Quizrunden allgemein, du musst nur schauen, das du steuerst, wen du was fragst.
http://www.gewalt-und-pflege.de/alltaegliches/index.php
schau doch mal, ob du aus einem meiner Skripte was brauchen kannst für die Dame.
Und denk immer daran, du könntest da sitzen, es wär dir sooooo langweilig, du könntest nix mit dir anfangen, dann kommt einer, der redet dich doll und plant was, was dir unheimlich ist, was dich überfordert. Also taste dich langsam an sie ran, gewinne ihr vertrauen und sicher kannst du einiges mit der Dame unternehmen danach
Gruß
Jutti



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Beitrag von Jutti » Sa 12. Jun 2004, 21:43

............da fällt mir nochwas ein..falls sie eine Lähmung hat, dann bau die Gymnastik so auf, das es ihre Ressourcen der Selbständigkeit fördert. zB mit Hilfsmitteln ihre Mahlzeiten selbständig zu sich zu nehmen, zuzubereiten. bau sowas wie Anziehtraining mit ein.
Lies mal bei Bobath nach, was man da alles machen kann.
Also egal wie, aber so, das es diese Dame optimal fördert ohne zu überfordern. Das ganze soll ja auch Spaß machen, eine Freude und Abwechslung im Alltag sein und bereichern, nicht Überfordern und ein Muss sein.
Jutti



ApoPfleger
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Beitrag von ApoPfleger » Sa 12. Jun 2004, 22:35

Öhm, als KP hab ich zwar nicht unbedingt den 100%igen Durchblick in der AP, aber wenn ich die Aufgabenstellung richtig verstehe, kann man keinesfalls die Aufgaben voneinander trennen:

"1. Gestalten sie im Rahmen der Alltagsbegleitung ..." = Planung, oder?
"2. Integrieren Sie bei der Planung eine sozialpflegerische Betreuung..." ist demnach integraler Bestandteil von Punkt 1.

Bei der Verknüpfung von Biographieorientierung mit Beschäftigung unter sozialen Aspekten würd ich dann ja in erster Linie mal frühere Hobbies, Vereinsmitgliedschaften und so etwas abklappern und die konkrete Aufgabe daran orientieren.

Gruß

Apo 8)


Ich pflege, also bin ich.

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