Erste Erfahrungen in der Ausbildungspraxis

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andrea
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Beitrag von andrea » Mi 15. Okt 2003, 18:59

:wave hallo Britta,
ich glaube im ersten Einsatz ist es immer am Schwierigsten, zumindestens wenn man noch keine Vorerfahrung hat. Wenn du dich überfordert fühlst sprech doch mal mit deiner Anleitung, dafür ist sie unter anderem zuständig! Beim heutigen Personalmangel ist es leider üblich dass Schüler voll mit eingeplant werden und nach spätestens einer Woche fit genug sein sollen. Ich habe die Pflege morgens gemacht, soweit ich mir selbst das zutraute, bin dann später ,wenn etwas Zeit war losgegangen um meine Fragen zu stellen und meine Arbeit, wenn Unsicherheiten vorlagen "begutachten" lassen. Manchmal kann die Behandlungspflege auch warten bis jemand Zeit hat, das nach der Grundpflege und dem Frühstück zu zeigen.Wenn man von dir Behandlungspflege verlangt, dann muß man dir das bitteschön auch zeigen, ansonsten hast du das Recht diese Arbeit zu verweigern. Du bist Schülerin und hast das Recht auf Lernen. Ich glaube aber es wird ,wenn du dich eingewöhnt hast besser. Wenn du dich dann eingearbeitet hast sprech deine Anleitung an wann man dir Zeit gibt das in der Schule Gelernte auszuprobieren. Ich wünsche dir viel Glück und hoffe dass es doch noch ein schöner bereichernder Einsatz wird :wave :wave :yo






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„Rechthaben ist erst eine Kunst; wenn auch die anderen glauben, dass mans hat!”

Mel
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RE: Erste Erfahrungen in der Ausbildungspraxis

Beitrag von Mel » Mo 20. Okt 2003, 15:14

Es ist wirklich nicht immer leicht, was man schon erlebt.Man wird leider oftmals so doll ausgebäutet.Das es manchmal schon richtig traurig ist, und man will ja auch nicht unbedingt etwas verweigern. In einigen dingen sollte man es aber tun, z.B. wenn man sich der sache ganz unsicher ist.Oder einfach darauf bestehen das man noch mal etwas gezeigt oder erklärt bekommt.Aber man sollte als erstes die Bewohner im vorder grund sehen.Und versuchen wärend der arbeit sich wirklich nur darauf konzentrieren.Ich weiß das ist immer leichter gesagt als getan. Wünsche noch viel glück
Gruß Mel



ApoPfleger
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Beitrag von ApoPfleger » Mo 20. Okt 2003, 23:56

Hm, wenn ich das so lese, denke ich, daß da einige der "examinierten" Kräfte sich gar nicht ihrer Verantwortung bewußt sind, wenn die einem "Frischling" mal eben nebenbei 'ne Behandlungspflege aufdrücken, Personalmangel hin oder her. Wenn Du nen Fehler machst und der Bewohner kommt zu Schaden, trägt die Examinierte auf jeden Fall eine erhebliche Mitschuld, weil sie die Aufgabe gar nicht an Dich hätte delegieren dürfen. Du bist da allerdings aus der Haftung auch nicht raus, weil Du solche Tätigkeiten, die nicht Deinem Ausbildungsstand entsprechen, schlicht ablehnen mußt.

Ich frag mich bei solchen Geschichten immer wieder, wie lange es dauern wird, bis endlich auch der letzte begreift, daß Schüler zum lernen und weniger zum arbeiten da sind :sad

Gruß

Apo 8)


Ich pflege, also bin ich.

Mel
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Beitrag von Mel » Di 21. Okt 2003, 06:20

tjaa was ist jetzte richtig, wir hatten gestern nach unserem Praktikum wieder schule und der eine schüler hat uns, unserer dozentin erzählt.das er einer Bew. Insulin gespritz hat obwohl sie einen bz von 55 hatte. und wir haben es auch noch nicht theoretisch durchgenommen?er hat wohl total viel ärger bekommen.die dozentin meinte aber wir schüler dürfen nicht zur verantwprtung gezogen werden.sondern alein nur der mentor.ich jedenfalls kann mir aber beim besten willen nicht voerstellen, wenn ein schüler einen ganz grfierenden fehler macht, mit folgen für den bew. das er nicht grade stehen muß.einige sachen würde ich echt ablehnen zu machen.

gruß mel



Dirk Höffken
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Beitrag von Dirk Höffken » Di 21. Okt 2003, 11:06

Hallo Mel.

Ein relatives komplexes Themenfeld.

Die Aussage Deiner Dozentin, dass Schüler grundsätzlich nicht zur Verantwortung gezogen werden können, ist aber Definitiv nicht Richtig.

Es ist Bedauerlich, dass bei diesem Thema noch immer soviel Unsicherheit besteht und die „Gerüchteküche brodelt“. Besonders Mentoren (Praxisanleiter) und Dozenten sollten sich mit der Rechtslage auseinandersetzen. Dieses Thema gehört auch in den ersten Schulblock. Denn bei fehlerhaftem Handeln schaden sich die Schüler in den meisten Fällen nicht „nur“ selbst.

Fraglich bleibt für mich nur immer, wie Dozenten an Pflegeschulen so einen Unsinn (Entschuldige die Wortwahl) unterrichten können.

MfG DH

Zitat:
Ein guter Manager macht Fehler, ein schlechter macht immer denselben Fehler. (Franz Kern)



Mel
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Beitrag von Mel » Di 21. Okt 2003, 14:14

Schade finde ich es auch, vor allen dingen wenn dann wirklich etwas schlimmes passiert.dann ist schluß mit lustig.es wird uns wirklich viel mist erzählt.denn es ist ja auch so,das unwissenheit vor strafe nicht schütz.es kann doch nicht sein das, wenn wir grad mal 3 monate in der praxis waren, dann ins praktikum gehn.das wir aber noch nicht einmal wissen was wir ünerhaupt machen dürfen.habe ein gutes beispiel, waren dozenten öfter geschuld werden müßten.(vielleicht nicht alle).Ich habe den vorteil und habe schon 2 jahre im gearbeitet, auch als nachtwache.habe sämtliche fortbildungen mitgemacht, wie es eben ging.jaaaaa und dann, gehts ab in die schule.habe sehr oft diskutiert, was die dokumantation angeht.denn er wollte uns alles ganz anders erklären.ich weiß ja das theorie und praxis 2 verschieden welten sind.aber grad auch was das schriftliche anbelangt finde ich echt nicht gut.auch mit so viel unwissenheit an die sache ran zu gehen. :god



andrea
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Beitrag von andrea » Di 21. Okt 2003, 18:19

hi Mel
wir werden im allgemeinen sehr gut durch unsere Dozenten informiert dachte bisher dass wäre normal. Was das Dokusystem angeht habe ich alles was ich weiß aus der Schule und es stimmte mit der Praxis überein. LG


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Mel
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Beitrag von Mel » Di 21. Okt 2003, 19:52

mag sein das es bei euch so ist, wie gesagt ich kann nur aus meiner eigenen erfahrung sprechen.woher willst du wissen was ich in der schule erzählt bekomme.und ich habe doch nicht gesagt das es überall so ist.aber anscheinend.verstehst oder willst nicht verstehen was ich schreibe.habe schließlich vorher im heim gearbeitet.
LG mel



Mel
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Beitrag von Mel » Di 21. Okt 2003, 20:17

@ fibula du hattest recht,habe mich echt angegriffen gefühlt.

das tut mir auch leid@andrea,denn ich habe deine nachricht total falsch gelesen.sorry.
und auch was die praktikums aufgabe angeht.einmal im unterricht nur reingeschaut.und schon sollten wir eine komplete Pflegeplanung schreiben.

aber echt noch mals sorry andrea.



andrea
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Beitrag von andrea » Di 21. Okt 2003, 20:48

noch mal kurz ............ich müßte nämlich eigentlich lernen :rolleyes:; auch wir sind in unsere Praktikumsberichte, besonders in die erste Pflegeplanung ins kalte Wasser geworfen worden, eine Heidenarbeit ohne dass man wirklich genau wusste worum es geht. Man bekommt die Aufgabenstellung und macht. Ob das Ganze dann richtig ist weiß man lange Zeit nicht weil es im Prinzip viel zu kurz in der Schule besprochen wurde. Wir mußten dann im nächsten Einsatz die Biographie mit Aufgabenstellung bearbeiten, hatten den Bericht mit der Pflegeplanung aber noch nicht zurück. Wußte also niemand ob wir richtig lagen. Ich kann dich aber beruhigen, obwohl ich bis dato null Ahnung von einer Pflegeplanung oder dem Dokusystem im Altenheim hatte war dieser Bericht 1,3. Man lernt sehr viel in der Praxis, denke ich und wenn du eh schon Altenheimerfahrung hast, dann kennst du zumindestens schon mal die Organisation Dokumentation Übergabegespräche. (ich hatte nur ein Praktikum in der Tagespflege und wußte bei meinem ersten Einsatz nicht einmal wie man einen Erwachsenen badet ,wäscht ect. und hatte noch sehr große Hemmungen was das angeht :o hwell) Also alles halb so schlimm denn die Schulen versuchen ja eigentlich alles um aus ihren " naiven Schülern (zähl ich mich ja auch zu) :hehe topfite Altenpfleger zu machen, zumindestens meine Schule :yo Einen schönen Abend noch :wave


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Beitrag von Mel » Mi 22. Okt 2003, 06:07

es ist wirklich beruhigend das gleiche von dir zu hören. ich hoffe die aufgabe ist nicht voll daneben.naja kann nur besser werden.

bis denn LG Mel



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