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Angie
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Beitrag von Angie » So 29. Feb 2004, 19:34

zu 1 > Man nennt die Verbindung von
2 Aminosäuren Dipeptid

zu 2 > Denaturierung = Zerstörung der Eiweißstruktur
Verdauung der Eiweißstoffe
Unter Einwirkung der Salzsäure im Magen kommt es zur Gerinnung
(Denaturierung) der Eiweißstoffe, so daß die eiweißspaltenden Enzyme,
das Pepsin und Kathepsin des Magens ihre volle Wirkung entfalten
können.

Pepsin und Kathepsin spalten die Eiweißstoffe in größere Teile
(Polypeptide), bei längerer Einwirkung auch in kleinere Bruchstücke.
Die weitere Aufspaltung, bis zu den kleinsten Eiweißbausteinen, den
Aminosäuren geschieht im Dünndarm mit Hilfe von Trepsin aus der
Bauchspeicheldrüse. Auch der Darmsaft enthält ein eiweißspaltendes
Enzym, das Erepsin.

Nach dem Abbau treten die Aminosäuren in die Blutbahn über und
werden zu den Körperzellen transportiert.

zu 3 > Proteine dienen dem Körper als Bau- und Reglerstoffe

zu 4 > Sie brauchen mindestens 0,8 Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht täglich. Wenn Sie also 70 Kilogramm wiegen, dann sollten Sie Ihrem Körper jeden Tag mindestens 56 Gramm Eiweiß zuführen. Und doppelt so viel wenn Sie Sport treiben, ständig unter Stress stehen, an einer Infektion leiden - oder in der Vergangenheit zuwenig Eiweiß gegessen haben (Hinweis z.B. ist ein geschwächtes Immunsystem).

zu 6 > Essen Sie nicht zuviel Eiweiß auf einmal, weil der Körper zu viel auf einmal ausscheidet und damit die Nieren belastet. Richtig: 20 bis 40 Gramm Eiweiß kann man auf einmal essen - mehr soll man nicht. Unterstützen Sie Ihre Niere: Eine kräftige putzmuntere Niere hat, wer ihr mit ausreichend Flüssigkeit beim Entgiften hilft.

zu 7 >Erhöhte Harnsäure - Gicht
Die Harnsäure ist ein Stoffwechselprodukt aus dem Abbau der sogenannten Purine, das sind Bestandteile von Nukleinsäuren, die wir mit der Nahrung aufnehmen. Die Ausscheidung der Harnsäure erfolgt, wie der Name schon andeutet, über die Niere. Steigt die Harnsäurekonzentration im Blut an, lagert sich die Harnsäure in den Gelenken, Knorpeln und Sehnenscheiden ab und bildet dort Kristalle, die Entzündung und heftigen Schmerz verursachen: den Gichtanfall. Betroffen ist zumeist das Großzehengrundgelenk.

Es gibt zwei Ursachen für erhöhte Harnsäure: Erstens falsche Ernährung, zweitens ein angeborener Stoffwechseldefekt, der dazu führt, daß die Harnsäure nicht in ausreichender Menge ausgeschieden wird.
An erster Stelle steht neben einer Normalisierung eines eventuellen Übergewichtes eine Diät, die sogenannte purinarme Ernährung
Wie soll man sich nun ernähren, wenn erhöhte Harnsäurewerte vorliegen oder schon eine Gicht besteht? Meiden sollte man fettes Fleisch und Fleischprodukte, fettes Geflügel, fetten Fisch (Aal, Sardinen), Fleischsuppen (auch Fertigsuppen und Suppenwürfel) und Innereien. Besonders ungünstig wirkt sich auch der Alkoholkonsum aus. Außer Spinat, Spargel und Hülsenfrüchten ist jedes Gemüse erlaubt, ebenso mageres Fleisch, magerer Fisch, Brot, Teigwaren, Milch und Milchprodukte. Günstig ist eine fettarme Zubereitung von Speisen. Als Getränke eignen sich Mineralwasser, Tee, Kakao, Fruchtsäfte, in Maßen auch Kaffee.

zu 8 >Durch den Genuss von Alkohol entsteht im Körper Milchsäure,
die die Ausscheidung von Harnsäure über die Niere hemmt. Akute Gichtanfälle treten daher oft im Anschluss an (be)rauschende Feste auf. Manche Alkoholika wie zum Beispiel Bier enthalten zudem selbst Purine. Das gilt übrigens auch für alkoholfreies Bier.

zu 9 >Niereninsuffizienz: Was ist zu tun bei verminderter Nierenleistung?

Bei abnehmender Leistungsfähigkeit der Nieren ergeben sich aus den zusammengefassten Aufgaben der Niere diätetische Möglichkeiten zur Intervention.

Der Proteinversorgung sollte besondere Beachtung geschenkt werden, denn je höher der Proteinkonsum liegt, um so mehr Proteinabbauprodukte fallen innerhalb des Körpers an, die ausgeschieden werden müssen.
Da die Niereninsuffizienz vielfach mit erhöhtem Blutdruck gekoppelt ist, muss gegebenenfalls der Kochsalzgehalt der Ernährung kontrolliert werden.
Bei fortgeschrittener Nierenerkrankung ist der Gefahr einer Entgleisung des Kalium- und Phosphatgleichgewichtes diätetisch entgegenzusteuern.
Eine ausgewogene Ernährung, die innerhalb der durch die Erkrankung vorgegebenen Grenzen nicht allein die Protein- und Mineralstoffzufuhr berücksichtigt, sondern zusätzlich den Energiebedarf, den Verzehr komplexer, Ballaststoffe enthaltender Kohlenhydrate genauso berücksichtigt, wie die Qualität und Quantität der Fette, sowie eine großzügige Flüssigkeitsversorgung, verzögert den Untergang von Nierengewebe am effizientesten.

Hoffe du kannst was damit anfangen

LG Angié


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Hachi
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Beitrag von Hachi » Di 2. Mär 2004, 16:33

Also gezz ma ganz im Ernst:

"Mister", bist Du nicht in der Lage die Antworten selbst zu finden? Warum erarbeitest Du Dir nicht die Lösungen - könnte für`s "LERNEN" recht hilfreich sein. X(
Ich bin der Meinung, daß diese Art der Referatsvorbereitung (wobei ich glaube, daß es darum dem "Mister" nicht geht!) einfach nur Bequemlichkeit und eine ordentliche Portion Faulheit ist.
Dementsprechend gilt: "Ohne Fleiß - kein Preis!" DU kriegst KEINEN!
Also gibts von mir für solche Postings ein fettes :stinke



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Marcell
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Beitrag von Marcell » Mi 10. Mär 2004, 23:10

Hallo

@Hachi
Ich gebe dir in allen punkten recht und ich kann da wahrlich aus Erfahrung sprechen, was teilweise an Anfragen besser gesagt Forderungen reinkommt ist kaum zu glauben, das ganze versteht sich als Unterstützung zur Ausbildung und nicht zur Abnahme des Denkens.

@Mister
Den Beitrag selbst habe ich nicht gelesen da dieser bereits Editiert war jedoch hat Fibula mir den Inhalt wieder gegeben. ein solches Niveau ist nicht duldbar und daher habe ich deinen Account gesperrt.

Grüße

Marcell

Edit: Ich möchte damit nicht alle Schüler über einen Kamm scheren es ist nur ein geringer Prozentsatz, der aber bei den Forderungen überproportional vertreten ist.



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