Bedeutung der Biografie in der Altenpflege

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jesusfreak
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Bedeutung der Biografie in der Altenpflege

Beitrag von jesusfreak » Do 22. Apr 2004, 17:28

8) hallihallo ihrs,

ich will net nerven, aber ich find einfach keine Diskussion zum Thema Biografie in der Altenpflege für meinen Jahresbericht...

biografie ist mir noch klar, aber WER will da über WAS diskutieren...
Fragen über Fragen...und das im ersten Jahr...

zu hülfe zu hülfe...

:yo altenpflegeschueler.de :yo



olafohl
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RE: Bedeutung der Biografie in der Altenpflege

Beitrag von olafohl » Do 22. Apr 2004, 17:38

...Diskussion zum Thema Biografie in der Altenpflege... WER will da über WAS diskutieren...
Also wenn ich das jetzt richtig verstehe geht es darum inwieweit eine Biographieerhebung in der Altenpflege sinnvoll ist.

Welchen Einfluß hat sie auf die Altenpflege im alltäglichen Pflegeprozeß ?
Ist die Biographie von einem Menschen im Pflegeprozeß von Bedeutung ?
Inwieweit hilft sie uns bei der Pflege/Betreuung eines Menschen ?
Wird sie und sollte sie im Pflegealltag berücksichtigt werden ?
...


Vor dem Spiel ist nach dem Spiel

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jesusfreak
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RE: Bedeutung der Biografie in der Altenpflege

Beitrag von jesusfreak » Do 22. Apr 2004, 19:45

hallo du,

ja so ähnlich..der eine unterpunkt heißt genau:


bedeutung der biografie in der altenpflege
( welche stellungnahmen/ vorstellungen herrschen allgemein in der Pflege zu diesem thema )

ja wie?...

Jf



Jutti
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Beitrag von Jutti » Do 22. Apr 2004, 19:56

Hi Jesusfreak
Die ersten Punkte kannst du schon mal unter dem beigefügten Link nachlesen. Dort ist auch beschrieben, das die Biographie in die Pflegeplanung einfließen sollte, usw.
Kritikpunkte oder was auch immer der Unterpunkt ist, müsstest du dann daraus hervor arbeiten.
http://www.gewalt-und-pflege.de/artikel ... assung.php
Gruß
Jutti



olafohl
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Beitrag von olafohl » Fr 23. Apr 2004, 08:35

ja so ähnlich..der eine unterpunkt heißt genau:
:smile Also einen Unterpunkt hättest du ja nun preisgegeben... Es wäre hilfreich die Fragen zu kennen damit man in der Lage ist diese zu beantworten :wink

Grundsätzlich sollen ja Biografien erstellt werden und diese werden ja dann auch in der Dokumentation mit abgeheftet. Inwieweit sie dann aber EInfluß auf den Pflegeprozeß haben ist schon sehr unterschiedlich....


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Jutti
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Beitrag von Jutti » Fr 23. Apr 2004, 17:55

Hi Olaf
wie recht du mal wieder hast :yo ,
Vieles liegt an der Zusammenarbeit der Personen, die die Biographieen erstellen (bei uns der SD) und dem PP und auch daran, ob sich einer die Mühe macht, die Dinger auch zu lesen. Das kann man allerdings umgehen, indem man die Biographie in der Übergabe vorstellt 8) )
Eigentlich ist es recht einfach. Aus einer guten Biographie bekommt man die Info, wann stand der denn gerne auf, früh oder eher lieber spät ?(das kann man ja ohne weiteres in der Festlegung der Gruppenreihenfolge so einrichten). Wieso ißt der am Morgen immer so wenig und will nur Kaffee (*zinker*) tja, in der Biographie wird wohl stehen, weil der nie was gegessen hat am Morgen und wir froh sein können, das er überhaupt was zu sich nimmt. Warum nimmt dieser Bewohner nie an Gruppenangeboten teil? Weil er vielleicht nie ein geselliger Mensch war und Einzelgespräche oder Spaziergägen mehr schätzte?
All diese Punkte gehören in eine Biographie mit hinein, nicht nur der reine Werdegang eines Menschen. Ebenso wie besonders glückliche oder belastende Ereignisse, denn dann weiß das PP, welche Themen es man besser nicht anspricht...bzw warum sich jemand in bestimmten Situationen eben so und nicht anders verhält.
Natürlich weiß ich, das man diese Information nicht bei jedem Bewohner bekommt, ( ich erstelle nämlich diese Dinger,ggg)aber da, wo man sie hat, finde ich es überaus vorteilhaft, wenn diese in die Pflegeplanung mit einfließen und zum Glück sind meine Kollegen ebenfalls dieser Meinung.

Tja, ist nun länger geworden, aber ich bin absolut der Meinung, das Biographiearbeit wichtig ist und sie in die Pflegeplanung einfließen sollte, wo auch immer es wichtig erscheint und irgendwie machbar ist.
liebe Grüße
Jutti



banowski
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RE: Bedeutung der Biografie in der Altenpflege

Beitrag von banowski » Mo 26. Apr 2004, 19:42

Hallo. Ich hab mal eine Biographie als Ausarbeitung bei altenpflegeschueler.de geschrieben, es geht da um eine junge Frau,die in dem Film den wir gesehen haben die Hauptrolle gespielt hat,soltest du dir mal durchlesen, was wichtig ist,dann kommst du automatisch auch auf Diskussionsfragen und -Antworten.
mfg Britta Banowski
APS aus Hannover


bb.

Dodger
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Beitrag von Dodger » Di 27. Apr 2004, 15:25

EIn gutes Beispiel für die wichtigkeit einer Biographie arbeit, zeig ich euch hier:

Also wir haben eienn neuen BW bekommen, nun sagte der Spätdienst, das wir ihn nachts auf die Toilette führen sollten. Ok also bin ich frohen mutes ins Zimmer und will ihn auf die Toilette führen, als er auf einmal anfängt zu schreien, und wie wild sich gegen mich wehrt. Ich muss dazu sagen wir haben weisse Bäder, alles iss weiss. SO ok hab ich gedacht wenn der so wild wird, führ ich ihn nicht auf die Toilette, und hab ihn ein Toilettenstuhl besorgt. Als ich dann wieder im Dienstzimmer war hab ich ein wenig in der Doku gelesen, und mich am nächsten morgen mit dem Frühdienst unterhalten, und ich habe ihnen von diesem Vorfall erzählt, und in der Biographie was gefunden, und zwar war dieser BW in einem KZ inhaftiert, wo, so nehm ich an die Duschräume auch weiss wahren, wir haben dann das Bad ein wenig farbig gestalten, seitdem ist es besser, er schaut zwar noch ein wenig ängstlich, aber er wird nicht mehr so wild. und wir haben jetzt auch farbige sachen fürs bad bestellt. So und ohne Biographie Arbeit wäre es wahrscheinlich für immer ein rätsel geblieben warum sich dieser BW so "aufführt", er wäre wahrscheinlich sediert worden, wie ich die ärzte so kenne.



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