Ausführungen zum Thema Allkompetenz

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Marcell
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Ausführungen zum Thema Allkompetenz

Beitrag von Marcell » Mi 7. Jan 2004, 17:43

Hi

Ich poste diese Anfrage aus dem Gästebuch mal hier hin
Hallo,
ich bin Kerstin und im 1. Ausbildungsjahr, kann mir jemand ein paar Ausführungen zum Thema Allkompetenz, genauergesagt Orientierungshilfe geben.
Schönen Dank im Vorraus.
Kerstin
Grüße

Marcell



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Marcell
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Beitrag von Marcell » So 11. Jan 2004, 14:53

Mal anschieben muss da ich selbst keien rechte Antwort habe :wave

Grüße

Marcell



Jutti
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Beitrag von Jutti » So 11. Jan 2004, 21:37

jaja ist ja gut, lach, cheffe, du bist manchmal echt ein Skalventreiber


Alterstheorien aus der Sicht der Soziologie

Unter dem Wort Alltagstheorien darf man sich ein System von einfachen Beschreibungen über Menschen, Dinge und Ereignisse vorstellen. Sie begründen sich meist auf Vorurteilen von Menschen oder Gruppen anderen gegenüber. Wie sagte schon Albert Einstein, ein Atom ist leichter zu zerstören als ein Vorurteil.

Im Gegensatz zu normalen Alltagstheorien, wie oben beschrieben, hat die Soziologie Alterstheorien aufgestellt, die den Anspruch erheben, tatsächlich etwas über den Prozess des Alterns auszusagen und für gewisse Phänomene eine Erklärung bieten.

Da es bei allen Theorien Befürworter und Kritiker gibt, versuche ich sie bewertungsfrei darzustellen.


1. Disengagement-Theorie ( entwickelt in den 60er Jahren)

Die Vertreter dieser Theorie gehen davon aus, das mit zunehmendem Alter der Wunsch nach Rückzug, Ruhe und Frieden zunimmt. Es wird vermutet, dass der Rückzug aus sozialen Beziehungen die Zufriedenheit und die Besinnung auf sich selber erhöhen.

Es wird ebenfalls davon ausgegangen, dass die Gesellschaft diesen Rückzug begrüßt, da ja dann mehr Arbeitsplätze neu auf dem Arbeitsmarkt sind.


2. Aktivitätstheorie

Diese Theorie geht vom genauen Gegenteil aus. Der Mensch, der immer aktiv war, wird dies im Alter auch weiterhin sein. Die Beibehaltung der Rollen, die Leistungsfähigkeit, sowie eventuell sogar die Übernahme neuere Rollen würden zufriedener machen. Diese Theorie hat dazu beigetragen, dass sich die Aktivitätstheorie nach den ATLs entwickelte. Ebenso trug sie zur Bildung etlicher Institutionen bei wie z.B. Seniorenclubs und vieles mehr.


3. Kontinuitätstheorie und Kompetenztheorie

Die Kompetenztheorie hat die Kontinuitätstheorie weiterentwickelt. Beide stützen sich nicht auf Defizite sondern auf vorhandene Kompetenzen und Ressourcen. Man glaubt, dass der Mensch im Verlaufe seines Lebens viele Kompetenzen erwirbt, mit denen er auch das Alt werden bewältigt. Es werden kontinuierlich die Lebensweisen fortgeführt, wie man es bisher auch gehalten hat. Was bedeutet, ein Mensch der nie aktiv war, weiterhin nicht aktiv wird (Disengagement) und der Mensch der eher sehr aktiv war, dies auch weiterhin bleiben wird. Individuell an der Biographie des Einzelnen vergleicht es nicht mit Leistungen anderer, jüngerer Menschen, sondern zeigt Entwicklungsmöglichkeiten im Alter auf.


Diese Theorie hat dazu beigetragen, dass sich die Pflege mehr an der Biographie der Menschen orientiert.

.......und Kompetenzen ist das, was man sich durch lernen, leben, entwickeln erwirbt. Es geht leider nicht aus der Anfrage hervor, ob es sich um die Kompetenzen der Pflegekraft oder die des Klienten handeln ?( soll
wenns das nun nicht war, dann meld dich nochmal und definiere genauer, was du suchst, oki?
liebe Grüße
Jutta



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Beitrag von Marcell » So 11. Jan 2004, 21:45

Huhu

Dann kann ich ja jetzt meine neun Schwänzige Sklaven Peitsche ja wieder einpacken Bild irgenwer muss ja schließlich diesen Job machen Bild

Danke fürs Antworten und Bild

Grüße

Marcell



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Beitrag von Jutti » So 11. Jan 2004, 21:53

hihi.....................lach
jaja, wenn ich mal Examen hab, setz ich mich auch zur Ruhe :hehe

ma viele Grüße zu euch beiden ins Königreich schicke, war schön bei euch
:klatsch , bin von deiner Süssen so lecker bekocht worden, von doedl och, was will der Mensch mehr...
un nu ist gut, gehört sonst in off topic un cheffe meckert wieder, :D
liebe Grüße
Jutta



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