Vereinbarkeit von Beruf und Pflege

Bietet pflegenden und betreuenden Angehörigen die Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen, Unterstützung bei Konflikten mit Heimen oder ambulanten Pflegediensten oder fachkundigen Rat in speziellen Fragen zur Pflege und Betreuung.
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Griesuh
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Beitrag von Griesuh » Di 1. Jun 2010, 16:09

Hi Kamar, ich denke einmal mit deiner Anfrage biste hier nicht so richtig. Warum?
Die meisten User hier im Forum ARBEITEN hauptberuflich in der PFLEGE.


LG


Gute Pflege braucht mehr Zeit

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*Angie*
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Beitrag von *Angie* » Di 1. Jun 2010, 17:32

@ Kamar

... versuchs zB mal hier: http://pflegendeangehoerige.plusboard.de/ , das ist das Forum von Elke, in dem Du viele pflegende Angehörige treffen wirst, die wohl zum Teil auch noch berufstätig sind.


» Wer glaubt, ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich. Man wird ja auch kein Auto, wenn man in einer Garage steht. « (Albert Schweitzer)

andrea
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AW: Vereinbarkeit von Beruf und Pflege

Beitrag von andrea » Di 1. Jun 2010, 23:26

Hallo Griesuh
das Angehörigenforum ist hier neu, ich denke deshalb ist die Frage von Kamar hier schon richtig.
Auf Dauer werden sicher auch mehr Angehörige zum Austausch hier sein.
LG andrea


„Rechthaben ist erst eine Kunst; wenn auch die anderen glauben, dass mans hat!”

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pegean
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AW: Vereinbarkeit von Beruf und Pflege

Beitrag von pegean » So 6. Jun 2010, 10:31

dilettantisches Forum empfehlen
Du solltest Dich in der Tonart mässigen. Das sollen doch die Betroffenen selbst
entscheiden wo sie Hilfe holen.

LG


Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss ja auch mit jedem A...h klar kommen!
Bildung kommt nicht vom Lesen, sondern vom Nachdenken über das Gelesene.(Carl Hilty)

Suse2
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Beitrag von Suse2 » So 6. Jun 2010, 19:48

[quote=""Elternpflegeforum""][quote=""*Angie*""]@ Kamar

... versuchs zB mal hier: http://pflegendeangehoerige.plusboard.de/ , das ist das Forum von Elke, in dem Du viele pflegende Angehörige treffen wirst, die wohl zum Teil auch noch berufstätig sind.[/quote]

Wie kann man hier nur so ein dilettantisches Forum empfehlen.
Laienpflege, was soll dabei raus kommen?

Hier gibt es Expertentipps -

http://www.youtube.com/watch?v=ZEhm-QBQALU

http://www.youtube.com/watch?v=HOIRA8Hp ... re=related

insbesondere sehr lohnenswert der Experten Tipp zur Pflegeheimsuche

http://www.youtube.com/watch?v=Ezbye3YZ ... re=related[/quote]


@ Elternpflegeforum

harte Worte...warum, kannst du das beurteilen...???


dilettantisch = In der heutigen Umgangssprache wird der Begriff meist negativ wertend verwendet, wenn eine Tätigkeit unfachmännisch, unsachgemäß, fehlerhaft,stümperhaft, oberflächlich, somit dilettantisch erledigt wurde.

mir ist dieses Forum seit langem bekannt, habe einiges an Hintergrundwissen
und auch einen dieser "laienhaften" gepflegten Angehörigen, persönlich kennen gelernt,

und weißt du was...

als ich gesehen habe, wie tiptop dieser Mann (PS 3 ) gepflegt ist, welches ein eingespieltes Team er mit seiner Pflegeperson ist, was er durch kontinuierliche Anleitung, wiederkehrende Rituale umsetzen kann..

dann kann sich mancher Pflegedienst und auch manche Einrichtung
aber mal eine ganz dicke Scheibe abschneiden..


dort sind viele User, die über ganz ganz langen Zeitraum pflegen...
dort ist Austausch und ich habe schon so manchen Tipp dort bekommen

ich weiß nicht, warum es immer dieses gegeneinander zwischen pflegenden Angehörigen und professionell Pflegenden geben muss..

ich ziehe meinen Hut vor allen Angehörigen die Menschen egal welcher Pflegestufe 24 Std am Tag, 7 Tage die Woche, an 365 tagen im Jahr pflegen...und das über viele, viele Jahre...!!!

wenn ich nach 7,5 Std Feierabend mache, kann ich abschalten

boh... bei solchen aussagen kriege ich echt 'nen ganz dicken Hals :mad:

ein bisschen mehr Respekt vor dem Gegenüber wäre mehr als angebracht..

was ich jetzt gerade von dir unter den Links sehe ist m.E. nicht mehr als Werbung für dein Forum...

Sorry aber das muss so nun wirklich nicht sein..

und um die Frage gleich vorweg zu beantworten:

Nein ich bin kein User des Forums Pflegendeangehörige !!!


Auch wer nicht zählen kann, zählt mit!
Auch wer nicht sprechen kann, hat was zu sagen!
Auch wer nicht laufen kann, geht seinen Weg!

Regina Dettenrieder

AW: Vereinbarkeit von Beruf und Pflege

Beitrag von Regina Dettenrieder » Mo 7. Jun 2010, 18:45

Liebe Frau Katharina ...
vielen Dank für Ihre Anfrage. Gerne werde ich versuchen, Ihnen meine eigenen Erfahrungen als z.Zt. pflegende Angehörige -ohne pflegerisches Fachwissen- zu schildern.

Welche Probleme bringt es mit sich, wenn man Beruf und Pflege kombinieren möchte?

Pflegebedürftigkeit kommt oft von heute auf morgen. Sie kann nicht verschoben, nur notdürftig oder dann erbracht werden, wenn man gerade Zeit hat. Das bedeutet eben dann auch, dass es einer Entscheidung bedarf - selbst pflegen, pflegen lassen, oder - und das war unsere Lösung -
die Pflege auf mehreren Schultern zu verteilen. Während der ersten Monate der Betreuung und Pflege war es jedoch erforderlich, ganz, das bedeutete tagsüber mehrere Stunden und auch auf Abruf für den Menschen da zu sein. Inzwischen läuft es für alle Beteiligten - Pflegebedürftige, professionell Pflegende und Angehörige gut.
Wir Angehörigen haben einen 3-Monats-Plan erstellt für die Tage, v.a. am Wochenende, an denen wir für die Betreuung zuständig sind. Erwähnen möchte ich noch, dass unsere Gepflegte in der eigenen Wohnung lebt und dort auch leben will. Und das klappt in unserem Fall. Die erste Zeit wäre es nicht denkbar gewesen, berufstätig zu sein. Inzwischen sind für mich wie auch für die anderen Familienangehörigen die Freiräume wieder vorhanden. Eine bestimmte Flexibilität halte ich dennoch für zwingend notwendig, wenn wir Bezugsperson der/des Gepflegten sind - so wie eben bei der Kinderbetreuung auch.
Immer wieder kommen wir an den Punkt, an dem wir sagen: es ist so, wie mit kleinen, "pflegebedürftigen" Kindern auch. Wie gesagt, in unserem Fall der Altenpflege.
In meinen Augen ist die Pflege und Betreuung der Kinder und Eltern die ureigene Aufgabe der Familie. Gott sei Dank gibt es gute Möglichkeiten der Hilfe und Entlastung für Situationen, in denen die Familie aus ganz unterschiedlichen Gründen dazu nicht in der Lage ist.

Ich wünsche Ihnen ein gedeihliches Arbeiten und einen guten Abschluss.

Regina Dettenrieder
Zuletzt geändert von Regina Dettenrieder am Di 8. Jun 2010, 08:47, insgesamt 1-mal geändert.



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