Uroma - Krankenhaus - Personal

Bietet pflegenden und betreuenden Angehörigen die Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen, Unterstützung bei Konflikten mit Heimen oder ambulanten Pflegediensten oder fachkundigen Rat in speziellen Fragen zur Pflege und Betreuung.
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Sita
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Uroma - Krankenhaus - Personal

Beitrag von Sita » Di 20. Sep 2011, 12:24

Also die Situation überfordert mich gerade ein bisschen, vielleicht reagiere ich auch über, wer weiß wer weiß. Ich glaub ich muss mich grad mal ausheulen.

Also meine Uroma war vor ca 7 Jahren wegen einer Sache im Krankenhaus. Weil die Schwester so unfreundlich war, wollte sie nachts alleine, nur mit Thrombosestrümpfen an aufs Klo und hat sich natürlich prompt einen Oberschenkelhalzsbruch zugezogen. Dann war sie in der Reha etc pp.

Sie kann seitdem nur noch auf Krücken laufen.

Vor zwei Wochen musste sie ins Krankenhaus weil sie nicht mehr aufstehen konnte - Ischias oder Bandscheibenvorfallverdacht. So jetzt gehts los.

Wenn meine Oma geklingelt hat kam ewig keiner - ich frage mich was passiert wäre, wenn es sich mal um einen Notfall handelt (Uroma hat auch was mit dem Herzen) - und sie hat teilweise bis zu 2 Stunden auf dem Schieber gesessen. Fand ihr Rücken auch ganz toll!

Dann sollte sie zur Nierensono. Vorher hatte sie geklingelt weil sie aufs Klo musste. Es kam keiner und dann kam der Pfleger, der sie zur Nierensono gebracht hat. Fazit: der Arzt konnte nicht so richtig sehen, weil die Blase voll war. Als ich die Stationsärztin darauf ansprach, dass das wohl besser abgestimmt werden könnte, weil es sonst sinnlos ist solche Untersuchungen zu machen, sagte sie mir, dass sie das nicht beeinflussen könne, weil die Pfleger die für die Station zuständig sind, nicht die Pfleger sind, die die Patienten rumfahren zu ihren Untersuchungen. Dann war sie fertig mit mir.

Dann verstehe ich folgendes hier nicht: meine Oma hat einen Tropf bekommen, weil sie so wenig trinkt. Wer auch immer ihr den Zugang gelegt hat, hat das ganze so eng verschnürt, dass ihr Daumen anschwoll und wehtat. Zugänge legen ist wohl Standard in einem Krankenhaus?

Dann bekam sie ein EKG, weil sie Herzbeschwerden hatte. Was da rauskam? keine Ahnung, wird uns ja nicht gesagt und wenn wir von der Arbeit kommen ist keine Ärztesprechstunde mehr. Toll. Jedenfalls wurde ihr auch am Arm so ein Kontaktblättchen gelegt, welches nach getaner Arbeit vom Pfleger abgerissen wurde - bei einer 84jährigen Frau - so dass das Blut nur so herausspritzte. Auch hier frage ich mich: weiß man als Pfleger nicht, dass alte Leute nicht gerade die festeste Haut haben? Muss man das so abreißen?
(Foto erspare ich euch an dieser Stelle)

Dann habe ich der Ärztin gesagt, dass die Uroma zu Hause immer ein Sauerstoffgerät hat - da sagt die mir "Ja hier braucht sie es nicht!" ?! Ja DAS habe ich gesehen! Eine von den netten Schwestern hat dann Gott sei Dank ein Gerät gebracht, weil die Oma schon wieder sehr schwer atmen konnte trotz "Asthmaspray" und Tabletten. Was ist das für eine Ärztin?!

Nun es wurde eine CT gemacht und es war alles in Ordnung bzw. ihre Probleme seien lediglich altersbedingt, da könne man nichts machen.

Sie ist seit gestern in der Reha, welche zugleich auch ein Krankenhaus ist.

Da wurde ihr gesagt, dass sie alleine aufs Klo zu gehen hat. Ihr wird auch keine Windel mehr umgemacht. Hausschuhe sind verboten (in dem anderen Krankenhaus übrigens nicht). Denken wir mal logisch, weil das Personal dort es wohl nicht kann: was passiert früher oder später?
Richtig, Variante 1: die Oma schafft es nicht rechtzeitig - mehr Arbeit für die Pfleger. Variante 2: die Oma rutscht wieder aus wenn sie aufs Klo will und es kommt ewig keiner nach ihr schauen - wird teuer fürs Krankenhaus (vor 7 Jahren als das das erste Mal passierte war ich leider noch nicht volljährig und hatte somit bzgl Anwalt etc nix zu melden und meine Mutter ist ausm Osten, die hat Angst Menschen zu verklagen)
Variante 3: fällt mir bestimmt auch noch ein, aber diese zwei Szenarios reichen mir persönlich erst mal.

Ich frage mich als, was das Ganze für einen Sinn hat, dass man der Uroma, die schon nicht laufen kann, nicht beim auf Toilette gehen helfen möchte?

Dann war da gestern auch noch eine sehr unfreundliche Schwester die sich lautstark darüber beschwert hat, dass sie nun die Reisetasche auspacken musste - obwohl wir das ja mittags machen wollten wenn wir kommen. Die Uroma traut sich natürlich nicht etwas zu sagen ob sie viel Unfreundlichkeit.

Über diese Schwester haben wir uns natürlich beschwert, nur frage ich mich wie viel von der Empörung des Arztes gespielt war und wie viel echt.

Und dann frage ich mich auch, wie man so etwas machen kann: meine Uroma liegt mit einer Frau, der sie das Raucherbein abgenommen haben und die fröhlich weiter qualmt auf einem Zimmer. Ja, meine Uroma, die was mit dem Herzen hat weil sie immer bei meinem Uropa passiv mitrauchen musste. der starb vor 24 Jahren, 6 Wochen nach meiner Geburt, und meine Uroma kriegt heute die Quittung dafür. Und immer wenn diese Frau nun das Zimmer betritt nachdem sie draußen qualmen war, stinkt es einfach mal nach Rauch.

Letzte Sache: die haben gesehen wie viele Tabletten meine Uroma einnimmt (die MUSS sie nehmen) und haben einfach mal welche abgsetzt. Sorry aber dürfen die das so einfach?

So jetzt bin ich erstmal fertig. Ja mir ist klar, dass meine Uroma nicht die einzige Person ist, die dort zu pflegen ist und außerdem ist sie ja nur Kassenpatientin - aber trotzdem darf man doch vom Personal, dass dafür ausgebildet ist bzw. studiert hat, erwarten, dass sie ihren Job richtig machen?! Ich erwarte ja nicht mal, dass die sich mit der Oma noch nett unterhalten (wobei die das in dem Krankenhaus davor ja gemacht haben und da fanden auch alle meine Oma nett usw.), aber das die ihren Job richtig machen und die alten Leutchen nicht vermeidbaren Gefahren aussetzen.



Christian88
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AW: Uroma - Krankenhaus - Personal

Beitrag von Christian88 » Di 20. Sep 2011, 14:51

[quote=""Sita""]Also die Situation überfordert mich gerade ein bisschen, vielleicht reagiere ich auch über, wer weiß wer weiß. Ich glaub ich muss mich grad mal ausheulen.

Also meine Uroma war vor ca 7 Jahren wegen einer Sache im Krankenhaus. Weil die Schwester so unfreundlich war, wollte sie nachts alleine, nur mit Thrombosestrümpfen an aufs Klo und hat sich natürlich prompt einen Oberschenkelhalzsbruch zugezogen. Dann war sie in der Reha etc pp.

Das ist natürlich eine blöde Situation für deine Oma gewessen, aus Angst wollte sie sich dann bestimmt nicht melden. Streß + viel Arbeit + wenig Personal lässt auch mal das Pflegepersonal kochen, ist aber keine Entschuldigung für unfreundliches benehmen./COLOR]

Sie kann seitdem nur noch auf Krücken laufen.

Vor zwei Wochen musste sie ins Krankenhaus weil sie nicht mehr aufstehen konnte - Ischias oder Bandscheibenvorfallverdacht. So jetzt gehts los.

Wenn meine Oma geklingelt hat kam ewig keiner - ich frage mich was passiert wäre, wenn es sich mal um einen Notfall handelt (Uroma hat auch was mit dem Herzen) - und sie hat teilweise bis zu 2 Stunden auf dem Schieber gesessen. Fand ihr Rücken auch ganz toll!

Wir sind in der Spätschicht auch nur zu zweit, wenn die Station voll ist, was so gut wie immer der Fall ist haben wir 28 Patienten, da kann es auch bei mir mal gut passieren das ein Patient 20 Minuten warten muss wenn er klingelt, wenn ich gerade bei einem anderen Patienten bin und der zum Beispiel voll mit Stuhl ist etc etc verstehst ??

Dann sollte sie zur Nierensono. Vorher hatte sie geklingelt weil sie aufs Klo musste. Es kam keiner und dann kam der Pfleger, der sie zur Nierensono gebracht hat. Fazit: der Arzt konnte nicht so richtig sehen, weil die Blase voll war. Als ich die Stationsärztin darauf ansprach, dass das wohl besser abgestimmt werden könnte, weil es sonst sinnlos ist solche Untersuchungen zu machen, sagte sie mir, dass sie das nicht beeinflussen könne, weil die Pfleger die für die Station zuständig sind, nicht die Pfleger sind, die die Patienten rumfahren zu ihren Untersuchungen. Dann war sie fertig mit mir.

Da hast du absolut recht, in dem Fall war der Aufwand für deine Oma total sinnlos und überflüssig, sowie die Untersuchung!! Kann ich jetzt auch nicht verstehen *kopfschüttel*

Dann verstehe ich folgendes hier nicht: meine Oma hat einen Tropf bekommen, weil sie so wenig trinkt. Wer auch immer ihr den Zugang gelegt hat, hat das ganze so eng verschnürt, dass ihr Daumen anschwoll und wehtat. Zugänge legen ist wohl Standard in einem Krankenhaus?

Ok, wie der VZ gelegt wurde weis ich nicht habe ich nicht gesehen und kann ich auch nicht beurteilen, NEIN es ist kein Standart und die meisten alten Menschen trinken nicht viel!! Also ist das für deine Oma nur gut!

Dann bekam sie ein EKG, weil sie Herzbeschwerden hatte. Was da rauskam? keine Ahnung, wird uns ja nicht gesagt und wenn wir von der Arbeit kommen ist keine Ärztesprechstunde mehr. Toll. Jedenfalls wurde ihr auch am Arm so ein Kontaktblättchen gelegt, welches nach getaner Arbeit vom Pfleger abgerissen wurde - bei einer 84jährigen Frau - so dass das Blut nur so herausspritzte. Auch hier frage ich mich: weiß man als Pfleger nicht, dass alte Leute nicht gerade die festeste Haut haben? Muss man das so abreißen?
(Foto erspare ich euch an dieser Stelle)

Dazu kann ich auch nur den Kopfschütteln, arme Uhroma

Dann habe ich der Ärztin gesagt, dass die Uroma zu Hause immer ein Sauerstoffgerät hat - da sagt die mir "Ja hier braucht sie es nicht!" ?! Ja DAS habe ich gesehen! Eine von den netten Schwestern hat dann Gott sei Dank ein Gerät gebracht, weil die Oma schon wieder sehr schwer atmen konnte trotz "Asthmaspray" und Tabletten. Was ist das für eine Ärztin?!

:mad:

Nun es wurde eine CT gemacht und es war alles in Ordnung bzw. ihre Probleme seien lediglich altersbedingt, da könne man nichts machen.

Sie ist seit gestern in der Reha, welche zugleich auch ein Krankenhaus ist.

Da wurde ihr gesagt, dass sie alleine aufs Klo zu gehen hat. Ihr wird auch keine Windel mehr umgemacht. Hausschuhe sind verboten (in dem anderen Krankenhaus übrigens nicht). Denken wir mal logisch, weil das Personal dort es wohl nicht kann: was passiert früher oder später?
Richtig, Variante 1: die Oma schafft es nicht rechtzeitig - mehr Arbeit für die Pfleger. Variante 2: die Oma rutscht wieder aus wenn sie aufs Klo will und es kommt ewig keiner nach ihr schauen - wird teuer fürs Krankenhaus (vor 7 Jahren als das das erste Mal passierte war ich leider noch nicht volljährig und hatte somit bzgl Anwalt etc nix zu melden und meine Mutter ist ausm Osten, die hat Angst Menschen zu verklagen)
Variante 3: fällt mir bestimmt auch noch ein, aber diese zwei Szenarios reichen mir persönlich erst mal.


Eigentlich viel dazu sagen kann ich nicht denn ich kann nur dein beschriebenes, beurteilen! Es tut mir natürlich sehr leid für deine Oma, so sollte es bestimmt nicht laufen!


Ich frage mich als, was das Ganze für einen Sinn hat, dass man der Uroma, die schon nicht laufen kann, nicht beim auf Toilette gehen helfen möchte?

Dann war da gestern auch noch eine sehr unfreundliche Schwester die sich lautstark darüber beschwert hat, dass sie nun die Reisetasche auspacken musste - obwohl wir das ja mittags machen wollten wenn wir kommen. Die Uroma traut sich natürlich nicht etwas zu sagen ob sie viel Unfreundlichkeit.

Über diese Schwester haben wir uns natürlich beschwert, nur frage ich mich wie viel von der Empörung des Arztes gespielt war und wie viel echt.

Und dann frage ich mich auch, wie man so etwas machen kann: meine Uroma liegt mit einer Frau, der sie das Raucherbein abgenommen haben und die fröhlich weiter qualmt auf einem Zimmer. Ja, meine Uroma, die was mit dem Herzen hat weil sie immer bei meinem Uropa passiv mitrauchen musste. der starb vor 24 Jahren, 6 Wochen nach meiner Geburt, und meine Uroma kriegt heute die Quittung dafür. Und immer wenn diese Frau nun das Zimmer betritt nachdem sie draußen qualmen war, stinkt es einfach mal nach Rauch.

Letzte Sache: die haben gesehen wie viele Tabletten meine Uroma einnimmt (die MUSS sie nehmen) und haben einfach mal welche abgsetzt. Sorry aber dürfen die das so einfach?


Natürlich darf das ein Arzt, wenn es medizinisch begründet ist!!! Dann solltet ihr für eure Oma ein Einzelzimmer beantragen kostet für deine Oma Privat Geld, aber das sollte ihr Wert sein!

So jetzt bin ich erstmal fertig. Ja mir ist klar, dass meine Uroma nicht die einzige Person ist, die dort zu pflegen ist und außerdem ist sie ja nur Kassenpatientin - aber trotzdem darf man doch vom Personal, dass dafür ausgebildet ist bzw. studiert hat, erwarten, dass sie ihren Job richtig machen?! Ich erwarte ja nicht mal, dass die sich mit der Oma noch nett unterhalten (wobei die das in dem Krankenhaus davor ja gemacht haben und da fanden auch alle meine Oma nett usw.), aber das die ihren Job richtig machen und die alten Leutchen nicht vermeidbaren Gefahren aussetzen.[/quote]

Ich wünsche euch trozdem alles gute!



Sita
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Registriert: Di 20. Sep 2011, 11:49

AW: Uroma - Krankenhaus - Personal

Beitrag von Sita » Di 20. Sep 2011, 19:53

Danke für deine Antwort, ich habe sie mir durchgelesen.

Ich komme gerade aus dem Krankenhaus/Reha und es kann wohl nicht sein, dass keine der Schwestern sich dafür zuständig fühlt die Uroma zu waschen - das habe ICH gemacht und ich habe es gerne gemacht aber darum geht es nicht!

Die Uroma ist auch nur am weinen, das tut sie sonst nie, weil alle so unfreundlich zu ihr sind - obwohl sie den Schwestern nichts getan hat! Ich glaub es geht los! Ich bin so wütend! Aber sie will nicht, dass ich den Schwestern mal ein paar Takte dazu erzähle, weil sie denkt, dass es dann nur noch schlimmer wird. Nur was kann ich machen? Ich habe zwar meinen Plan schon umgeschmissen und bin zu den Mahlzeiten etc bei ihr - aber morgens und nachts bin ich eben nicht da.

Und die Klingel darf NUR IM NOTFALL benutzt werden a la "belästigen Sie uns nicht!".

Das Hörgerät ist auch kaputt gegangen, jetzt hat sie nur noch eines - da fragt wieder eine Schwester wie lange es denn dauert so ein Teil zu reparieren - aber in einem Ton, da fallen euch die Ohren ab liebe Leute. Das darf wohl wohl alles nicht wahr sein! Und dann wird einfach nicht mehr mit der Oma gesprochen! - Wozu sind die Krankenschwestern geworden?!
Ich verstehe so ein Verhalten nicht.

Das nächste ist wieder das Trinken - das Bett ist so bescheuert und die legen die Oma fast flach hin und von alleine kommt sie nicht hoch zum trinken. Ich musste heute regelrecht nach einer Schnabeltasse betteln und werde auch erst morgen herausfinden ob sie eine bekommen hat! Und heute war der Oma auch noch schwindelig, weil sie ja eben dadurch zusätzlich bedingt nicht viel trinkt und auch keine NACL Injektion mehr bekommt. WTF!

Bei wem kann man sich beschweren? Bei der Ärztin?
Zuletzt geändert von Sita am Di 20. Sep 2011, 20:05, insgesamt 1-mal geändert.



Christian88
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AW: Uroma - Krankenhaus - Personal

Beitrag von Christian88 » Mi 21. Sep 2011, 11:23

Hallo :-) ,

Ganz ruhig und runter kommen!
Es bringt nichts wenn du total auf 180 bist, das überträgt sich auch auf deine oma!!
Bleib du der gelassene, und gebe deiner Oma das gefühl das dass alles schnell vorbei geht!!!!

Du hast ein paar wiedersprüche in deinen Texten, auf der einenseite Kritisierst du Infusionen auf der anderen Seiten schimpfst du das sie keine bekommt. Wenn du bei deiner Oma bist dann motiviere sie zum trinken, dein Ziel ist es doch das deine Oma wieder raus kommt, eine ganze Station wo falsch aufgewickelt ist kannst du nicht von heut auf morgen ändern. LEIDER!!!

Mache dir einfach einen Termin bei der Pflegedirektion, und bespreche mit ihr genau das was du geschrieben hast!!
Es sind bestimmt nicht alles so unfreundlich!



sophie
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AW: Uroma - Krankenhaus - Personal

Beitrag von sophie » Mi 21. Sep 2011, 11:38

Hallo Sita,

das hört sich nach vielen Problemen an.

Du solltest einen Termin machen mit der entsprechenden Stelle. Das kann die Pflegedirektorin oder auch ein spezielle Ansprechpartnerin sein.

Schreibe dir vorher, möglichst neutral, auf, was du ansprechen möchtest.

Trage es möglichst sachlich vor, auch wenn ich deine Emotionen verstehen kann. So kannst du meiner Meinung nach am ehesten was erreichen.

Sophie


An den Fragen die sich dir stellen erkennst du das Leben, an den Antworten die du findest erkennst du dich selbst.

wenn ein Mensch und ein Hund sich im Himmel begegnen, muss sich der Mensch vor dem Hund verneigen (sibirisches Sprichwort)

Alter Fritz
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AW: Uroma - Krankenhaus - Personal

Beitrag von Alter Fritz » Mo 3. Okt 2011, 02:49

Hallo Sita ! :smile
Vorerst einmal zolle ich Dir allen Respekt, wie Du Dich für die Lebensqualität und Rechte Deiner Ur- Omi einsetzt !
Meine eigene Erfahrung mit Pflegepersonal und / oder Krankenhaus- und Reha-Klinik Ärzten sieht wie folgt aus :
1. Ist das Kind erst einmal in den Brunnen gefallen ( d.h., das Vertrauensverhältnis zwischen Patient/Angehörigen und der Personal dahin), geht nichts mehr. Manchmal haben Kliniken ja so etwas wie eine Beschwerdestelle, aber ..
2. Eine Krähe hakt der Anderen kein Auge aus !
Vielleicht hast Du ja einen guten Bekannten, der Arzt ist oder kennst den behandelnden Arzt der Ur- Omi so gut, dass Du ihn fragen kannst, ob man die "von ihm" verorneten Medikamente so ohne Weiteres absetzen darf. Hilfreich wäre in diesem Fall eine Vorsorge- u. Betreuungsvollmacht Deiner Ur- Omi, damit der Doc sich nicht so einfach hinter sener Verschwiegenheitspflicht verstecken kann. Wenn dieser jedoch auch keine "Drive" hat, einen Kollegen einer medizinisch falschen Behandlung zu bezichtigen, ist hier auch erst einmal Ende der Fahnenstange ! Aber manchmal hilft ja auch schon das Andeuten einer Veröffentlichung der "Mißstände" (was Du im Grunde ja hier auch schon gemacht hast), vor Allem in der örtlichen Umgebung der Klinik. Dabei musst Du Dir aber im Klaren sein, dass alle Deine Behauptungen auch belegbar sein müssen, sonst verklagt man Dich wegen übler Nachrede o. Ä., aber es gibt ja Fotohandys, Du darfst ja z. B. auch ruhig mal einen Freund als "Zeugen" mit in die Klinik nehmen oder Pflegedokumentationen einsehen ! Vielleicht gibt es ja auch ein lokales Forum dieser Art im Umkreis der Klinik oder eine Anfrage bei der Presse, ob diese mal eine Spalte im Lokalteil für Deine Darstellungen übrig hat, das wirkt vielleicht zumindest für die Zukunft, auch wenn ihr selbst nicht mehr davon habt. Wenn gravierende Mißstände belegbar und nachvollziehbar geschildert werden, müssen diese mit allen denkbaren Mitteln bekämpft werden. Denn eins spricht aus ermittlungstechnischer Sicht für Deine Darstellung, auch wenn einer meiner Vor- Komentatoren in Deiner Schilderung Widersprüche entdeckt haben will: Du hast keinen ersichtlichen Grund etwas anderes darzulegen als den Dir zugetragenen Sachverhalt ("Cui Bono"? - Wem sollte das nutzen ?).
Gruss - Fritz



Alter Fritz
Beiträge: 5
Registriert: Mo 3. Okt 2011, 00:29

AW: Uroma - Krankenhaus - Personal

Beitrag von Alter Fritz » Mo 3. Okt 2011, 03:03

P.S.: Und noch einen kleinen Hinweis auf einen "Kontaste" Pressebericht:
http://www.rbb-online.de/kontraste/arch ... dizin.html
Gruss - Fritz



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