Sind Angehörige anstrengend? und wenn ja, warum?

Bietet pflegenden und betreuenden Angehörigen die Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen, Unterstützung bei Konflikten mit Heimen oder ambulanten Pflegediensten oder fachkundigen Rat in speziellen Fragen zur Pflege und Betreuung.
Caramell
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Beitrag von Caramell » So 6. Mär 2011, 01:17

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johannes
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Beitrag von johannes » So 6. Mär 2011, 10:38

Er möchte das, ohne ihn läuft nichts. Vielleicht ist das auch so ein bisschen das Problem mit der instituellen Pflege.
Das mag vielfach zutreffen.
Jetzt im Heim wieder nur Kunstnahrung. Heute wieder kam eine Pflegerin und sagte, wir geben ihrem Vater nur so noch Nahrung, wir haben keine Zeit zum anreichen.
Das ist schon stark. Unsere letzte Bewohnerin, die gestern verstarb, benötigte allein für's Frühstück über 30 Minuten. Diese Zeit muß sein, wenn ich nach SGB XI meine Arbeit mache, auch wenn in der Theorie weniger Zeit angesetzt ist. Dann muß eben ausreichend Personal her. Wo ein Bewohner mehr Zeit benötigt, benötigt der andere real weniger Zeit. Das läßt sich bei ausreichend Personal durchaus kompensieren.

Auch dabei sehe ich wieder einmal die Stärke unserer Vorgehensweise. Bei uns sitzen nicht in der Mittagübergabe 5 Pflegekräfte rum, weil es diese Übergabe eben nicht gibt. Diese Zeit - das sind in aller Regel satte 2 Arbeitsstunden - steht den Bewohnern zusätzlich zur Verfügung! Damit kann auch solchen Menschen die Aufmerksamkeit zuteil werden, wie sie hier beschrieben werden.

Auch halte ich es für ein Unding, wenn eindeutige Regelungen getroffen wurden (Patientenverfügung), daß diese auch noch diskutiert werden. Wo bleibt die immer wieder beschworene Selbstbestimmung auch des Pflegebedürftigen?


Ein Mensch existiert nicht - er lebt!
Keiner ist so blind wie der, der nicht sehen will.
Ich vertrete nicht immer die herrschende Meinung - aber ich habe eine Meinung!
Einer sucht für ein Problem eine Lösung - ein Anderer sucht für eine Lösung ein Problem

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AW: Sind Angehörige anstrengend? und wenn ja, warum?

Beitrag von Regina Dettenrieder » So 6. Mär 2011, 11:04

Die Selbstbestimmung bei elementaren Dingen muss ich als Heimbetreiber garantieren, das ist meine Überzeugung. Und wenn ein Mensch, wie hier geschildert, sich ganz klar äußert, gibt es kein Drehen und Wenden - das ist obestes Gebot für alle. Ich denke, das ist gerade die Angst und Sorge, wenn ein Mensch in ein Heim gehen muß oder vielleicht auch gehen will, dass über seinen Kopf hinweg gehandelt wird. Natürlich ist es nötig, sich anzupassen und ohne Einschränkungen der Selbstbestimmung wird es auch dort nicht gehen. Aber, wenn es um Leib und Leben geht, ist es Hoheitsgebiet des Einzelnen. Wenn das nicht gewährleistet werden kann, hat für mich der Heimbetreiber keine Berechtigung, Menschen bei sich aufzunehmen.

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AW: Sind Angehörige anstrengend? und wenn ja, warum?

Beitrag von iceage » So 6. Mär 2011, 11:38

Warum wird eigentlich in den meisten Fällen von Angehörigen,selten von den Betroffenen selber, erst hinterher,wenn Heim-und Pflegevertrag unterschrieben sind,die Beschwerdekeule geschwungen und bitterlich über die Zustände geklagt ?
Sind nicht in erster Linie die Angehörigen,die ihren Vater/Mutter/Oma/Opa im Heim unterbringen wollen dazu verpflichtet,sich überaus genau über Einrichtungen zu informieren,die in die engere Wahl kommen ?

Es gibt doch genügend Informationsmöglichkeiten seitens Pflegestützpunkten,Kranken-und Pflegekassen,Selbsthilfevereinen,Internet und persönliche Gespräche mit Leuten,die ihre Angehörigen vielleicht im selben Heim untergebracht haben und Erfahrungswerte mitteilen können.

Meiner Meinung nach könnten viele Beschwerden hinterher unterbleiben,wenn man sich vorher umfassend kundig macht,auch wenn dies zeitintensiv ist.
Sicher kommen nicht alle Kleinigkeiten im Rahmen der Informationssammlung zum Vorschein,aber gewiss lassen sich Punkte eruieren,die man als nachteilig bewerten kann,so dass,mit guter Vorbereitung,keine bösen Überraschungen zu erwarten sein dürften.

Ich bitte dies nicht als Kritik aufzufassen,sondern als Denkanstoss zur Vermeidung unnötiger Beschwerden zu Sachverhalten,die sich vielleicht im Vorfeld schon hätten erkennen lassen können.



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AW: Sind Angehörige anstrengend? und wenn ja, warum?

Beitrag von peri » So 6. Mär 2011, 12:03

[quote=""Regina Dettenrieder""]Die Selbstbestimmung bei elementaren Dingen muss ich als Heimbetreiber garantieren[/quote]

Selbstbestimmung schön und gut. Sie findet aber für mich ihre Grenzen dort, wo Dritte miteinbezogen werden. Wenn der Vater von Caramell trotz bekannter Schluckstörung noch selbst Essen könnte und dies auch tun würde, wäre dies seine freie Entscheidung, die jeder im Heim zu akzeptieren hätte. Wird aber von DRITTEN, in diesem Fall dem Pflegepersonal, verlangt, dass trotz bestehender Diagnose und rezidivierenden Pneumonien eben aufgrund des Refluxes, trotzdem Essen verabreicht wird, ist dies für mich nicht haltbar und grob fahrlässig!

Ich streue doch einem Bewohner mit Ulcus cruris auch keinen Honig oder Zucker in die Wunde nur weil er dies von mir verlangt?


:yo

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AW: Sind Angehörige anstrengend? und wenn ja, warum?

Beitrag von pegean » So 6. Mär 2011, 12:31

@iceage :
oft haben die Angehörigen nicht immer Zeit Heime auszusuchen .
Wir haben schon Bew. bekommen die z.Bsp. nach einem Apoplex direkt aus dem KH kamen.Da hieß es im KH der Vater/die Mutter ist jetzt ein Pflegefall,man könne nichts mehr tun .Also ruft dann meistens der Sozialdienst die Heime an
und informiert die Angehörigen wo ein Platz frei ist .

LG


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sophie
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Beitrag von sophie » So 6. Mär 2011, 12:47

Hallo,
Zitat von Regina Dettenrieder
Die Selbstbestimmung bei elementaren Dingen muss ich als Heimbetreiber garantieren
Auch mir ist dieser Satz ins Auge gesprungen. Das kann ein Heim gar nicht garantieren...... Überlegen sie sich doch bitte mal wie das funktionieren soll. Bzw. wer das Tragen soll.

Nur mal ein Beispiel zu nennen:
BW schläft nachts mit offenem Fenster. (Kein Problem). Morgens, wenn ich die Nüchterntablette bringe, schliesse ich das Fenster und drehe die Heizung an.
Der Wunsch der BW ist es, dass die Heizung aus bleibt, es sei schliesslich meine Schuld wenn ich so "luftig" angezogen sei. Die Pflege dauert etwa 40 Minuten. Die Heizung wird nach Beendigung der Pflege wieder ausgeschaltet und das Fenster geöffnet. Die BW ist aber nicht aufgedeckt, sie ist unter einer warmen Decke.

Vielleicht wird an einem solchen Beispiel deutlich, das eben nicht alles ermöglicht werden kann.


Hallo Iceage,
Warum wird eigentlich in den meisten Fällen von Angehörigen,selten von den Betroffenen selber, erst hinterher,wenn Heim-und Pflegevertrag unterschrieben sind,die Beschwerdekeule geschwungen und bitterlich über die Zustände geklagt ?
Sind nicht in erster Linie die Angehörigen,die ihren Vater/Mutter/Oma/Opa im Heim unterbringen wollen dazu verpflichtet,sich überaus genau über Einrichtungen zu informieren,die in die engere Wahl kommen ?
Viele Heime haben grosse Leerstände und um ihre Betten voll zu bekommen, werden dann eben Versprechungen gemacht, von denen die vorher schon wissen, dass sie diese nicht einhalten können. Die Versprechungen kommen von Verwaltungskräften oder HL, ggf auch PDL´s. Die Pflege kann diese bei dem Personalzustand kaum erfüllen.

Hallo Caramell,
Ich möchte hier noch was sagen! Der Tag heute war traurig, ich musste meinen Vater immer wieder Nahrung verweigern, der Mann hat einen Jieper auf Schokolade. Ich stand dort und log, es gibt keine Schoki hier.............wir gehen jetzt raus. Draussen hat er gefragt, gehen wir zum Kiosk und kaufen Salate? Ich: "nein" hab kein Geld mit. Ihm zu sagen warum, akzeptiert er nicht und das mit Recht. Ich habe aber auch Angst. Alles doof!

Ich kenne ja seine Willenserklärung und weiß, was er möchte. Heute war ein schlimmer Tag und ich werde meinem Vater das Essen nicht weiter versagen. Montag bekommt er wie vorher von mir Salate und Breiige Kost. Mal sehen, was passiert.
Diesen Teil habe ich nicht verstanden, scheinbar habe ich wohl was überlesen. Wenn es der ausdrückliche Wunsch ihres Vaters ist..... Ich habe mich gefragt, warum darf er dann keine Schockolade essen?

Den rechtlichen Teil hat Peri schon erwähnt. Ich kann die Ausprägung der Schluckstörung deines Vaters nicht auf die Ferne beurteilen. Aber wenn er immer wieder aspiriert, hätte auch ich vermutlich Probleme....

Gleichzeitig ist das Heim verpflichtet für BW die via PEG ernährt werden Geschmacksstimulation anzubieten, wenn er sich nicht am Speichel verschluckt......

Das Essen anreichen Zeit braucht, gerade bei Bewohnern mit Schluckstörungen wissen wir alle. Auch wir haben schon öfter Menschen begleitet, die eine Stunde oder länger zum Essen gebraucht haben.
Hier haben wir ein offenes Wort mit den Angehörigen gesprochen. Die meisten waren bereit, sich an diesem Teil der Pflege zu beteiligen, was nicht heisst, dass wir sie damit alleine gelassen haben. Eigentlich war es ein gesundes Miteinander wir alle haben davon profitiert.

LG
Sophie


An den Fragen die sich dir stellen erkennst du das Leben, an den Antworten die du findest erkennst du dich selbst.

wenn ein Mensch und ein Hund sich im Himmel begegnen, muss sich der Mensch vor dem Hund verneigen (sibirisches Sprichwort)

Regina Dettenrieder

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Beitrag von Regina Dettenrieder » So 6. Mär 2011, 12:55

@ Peri
Sie haben recht, wenn Sie an Ihre Grenzen kommen und mit dem geforderten Tun nicht einverstanden sind, kann auch Sie niemand zwingen, entgegen Ihrem Gewissen und Verständnis von Pflege zu handeln. Genauso wenig kann man den Vater zwingen, entgegen seinem Willen eine Sonde verabreicht zu bekommen. Und mit welcher Begründung sollte dies dann geschehen? Wir haben keine Zeit, kein Personal? Es geht nicht?
Caramell schrieb, dass eine Nahrungsaufnahme möglich ist, wenn Essen angereicht wird und jemand dabei bleibt. Und genau darum geht es.

Der Vergleich mit dem Honig oder Zucker trifft die Problematik in meinen Augen nicht ganz. Es soll ja ein Sinn hinter dem Tun sein. Wenn ich diesen nicht erkennen kann, wird es schwierig.

Schöne Sonntagsgrüße
Regina Dettenrieder



sophie
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Beitrag von sophie » So 6. Mär 2011, 13:02

Hallo Fr. Dettenrieder,

so wie ich es verstanden habe, war die Anlage der PEG nicht zur Diskussion gestanden. Es ging lediglich um das zusätzliche Essen, welches durch das Heim abgelehnt wird (scheinbar wohl auch mit Rücksprache des Hausarztes).

Der Vater von Caramell ist selbst Arzt und nach ihren Angaben orientiert. Also kennt er die möglichen Komplikationen. Wenn er also essen möchte ist das seine Entscheidung. Die Frage ist, wie ausgeprägt ist die Schluckstörung.

Sophie


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Beitrag von Regina Dettenrieder » So 6. Mär 2011, 13:50

Hallo Sophie,

wo kann schon alles ermöglicht werden, das sehe ich wie Sie. Deshalb wird es, wie erwähnt, immer Einschränkungen in der Selbstbestimmung geben.
Zitat von Caramell:

"Wir hoffen auf baldigen Umzug, dort geht es wirklich nicht mehr. Ewiges Thema ist das Essen. Mein Vater hat eine Schluckreflexstörung, kann oder besser gesagt, will essen. Es ist alles, was ihm noch bleibt. Für ihn ist die Sondenernährung auch das soziale "AUS". Was soll er im Speisesaal, was soll er auf einer Karnevalsveranstaltung, wo alle essen dürfen und er guckt zu mit Hunger!?

Wir könnten heulen, aber es ist Fakt, dass seine Schluckstörung zu keiner Pneumonie führt, wenn man ihm essen anreicht und dabei bleibt. Er hatte gerade vor Kurzem eine, weil man ihn immer allein essen ließ."

Wenn aber Patientenverfügungen nicht zwingend sind und deren Einhaltung nicht garantiert werden, geht es komplett am Menschen vorbei und darf nicht sein.
Wozu nehmen Heime dann Bewohner auf?
Ich weiß, das klingt hart, aber, wie Sie selber schreiben, garantieren Heimbetreiber Pflege und Versorgung, die sie evtl. nicht erfüllen können. Damit beginnt doch die Misere. Da stimmt die Basis nicht und alles was danach kommt, folglich auch nicht. Und das Personal hängt mit drin und zwar an vorderster Front.

Regina Dettenrieder
Zuletzt geändert von Regina Dettenrieder am So 6. Mär 2011, 14:22, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Zitat eingefügt



überflüssig
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Beitrag von überflüssig » So 6. Mär 2011, 14:01

Off-Topic:

Hallo sophie,
woher weisst Du, dass Caramells´ Vater Arzt ist?
Ich finde es in keinem Beitrag.
VG überflüssig



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AW: Sind Angehörige anstrengend? und wenn ja, warum?

Beitrag von agidog » So 6. Mär 2011, 15:08

@ überflüssig
woher weisst Du, dass Caramells´ Vater Arzt ist?
Aus einem anderen Forum :smile


LG agidog


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Beitrag von sophie » So 6. Mär 2011, 15:38

Hallo überflüssig,

agigdog hats erfasst.

Sophie


An den Fragen die sich dir stellen erkennst du das Leben, an den Antworten die du findest erkennst du dich selbst.

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AW: Sind Angehörige anstrengend? und wenn ja, warum?

Beitrag von DollscheVita » Di 8. Mär 2011, 11:35

Hallo Caramell,
habt ihr mal über häusliche 24/Std. Intensivpflege nachgedacht.
Auch in "meinem Heim" ist der personelle Fachkräftemangel zu spüren.
Bin häufig, während einer Schicht, die einzige Fachkraft, zuständig für 45 Bewohner. Mit Mitarbeitern von der Zeitarbeit, welche ich nicht zum Essenanreichen bei Menschen mit Schluckstörungen lasse.
Wir alle wissen, dass auch bei besten Willen, wir nicht den versprochenen Versorgungsauftrag erfüllen.
Das macht krank und unzufrieden, nicht allein die körperlichen Belastungen.
Solange ich nicht über den Tellerrand schaue und erkenne, dass nicht nur ich ein Problem habe, wird es zu keinem Miteinander, keinem Konsens kommen, sondern es werden sich die Fronten weiterhin verhärten.


LG - DollscheVita -

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Beitrag von Caramell » Di 8. Mär 2011, 22:47

lkjhgfre
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Beitrag von pegean » Di 8. Mär 2011, 23:36

Hausarzt (der leider auch nicht auf Papas Seite steht...............der schon wörtlich sagte: Immer muss ich wegen Ihnen hierher hetzen).
Wurde schon einmal ein HA-Wechsel in Erwägung gezogen ?

LG


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Beitrag von Caramell » Di 8. Mär 2011, 23:52

kjhgfrew
Zuletzt geändert von Caramell am Di 22. Mär 2011, 12:03, insgesamt 1-mal geändert.



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Beitrag von Suse2 » Mi 9. Mär 2011, 05:41

@ Caramell

der HA Wechsel war auch mein erster Gedanke, denn auf solche Unterstützung kann man gut verzichten.

ich verstehe dich in vollem Umfang!!

ich verstehe dich richtig, dass dein Vater wegen eines MRSA isoliert wird???
Hammer. wir haben seit 2008 niemanden mehr isoliert.. Gott sei Dank


und wenn ich dich richtig verstehe ist dein Vater trotz der Erkrankung kooperativ ? Hast du Interesse an ausführlichen Übungen von einer Logopädin um das Schlucken zu trainieren??


Auch wer nicht zählen kann, zählt mit!
Auch wer nicht sprechen kann, hat was zu sagen!
Auch wer nicht laufen kann, geht seinen Weg!

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Beitrag von DollscheVita » Mi 9. Mär 2011, 12:41

In dieser Einrichtung, werdet ihr meiner Meinung nach, nichts konstruktives im Sinne deines Vaters und seiner Angehörigen erreichen. Dafür sind die Fronten von beiden Seiten zu festgefahren.
Alternativen: neues Heim, betreutes Wohnen mit ambulanter Pflege und Betreuung, Wohngemeinschaft mit 24 Std.Intensivpflege.....und vielen anderen Möglichkeiten.
Dein Vater möchte selbstbestimmt leben, warum läßt man ihn nicht?

Ich wünsche dir viel Kraft bei der Unterstützung für deinen Vater auf ein selbstbestimmtes Leben.


LG - DollscheVita -

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AW: Sind Angehörige anstrengend? und wenn ja, warum?

Beitrag von iceage » Mi 9. Mär 2011, 14:59

Hallo zusammen,
ich lese hier immer wieder "ambulante Intensivpflege".
Das wird es mit Sicherheit nicht geben,denn dazu fehlen,nach allem,was aus den Beiträgen hervorgeht,sämtliche Voraussetzungen.
Hierzu ist eine Beatmungspflicht oder in selteneren Fällen,nur die Anlage des Tracheostomas mit TK und Absaugpflicht vonnöten,das wird Euch jede KK bestätigen.
Also lasst bitte die "ambulante Intensivpflege" hier als Tipp weg !



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