Probleme in der häuslichen Pflege

Bietet pflegenden und betreuenden Angehörigen die Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen, Unterstützung bei Konflikten mit Heimen oder ambulanten Pflegediensten oder fachkundigen Rat in speziellen Fragen zur Pflege und Betreuung.
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allraunder
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Probleme in der Häuslichen Pflege

Beitrag von allraunder » So 2. Mai 2010, 17:10

hallo zusammen,
habe folgendes problem!
ich selbst komme aus der altenpflege betreuer alltagsbegleiter zertifiziert.

meine mutter ist dement pflegestufe 1 und wohnt mit ihrem lebensgefährten
schon 15 jahre zusammen.der mietvertrag ist nur auf den lebensgefähren
aus geschrieben.
als ich kurz vor weihnachten meine mutter besuchen wollte
wurde mir der zugang zur wohnung verweigert,mit der begründung
der arzt des lebensgefähren sei gerade da.
ebenso werden mir laufend vorschrieften gemacht,
ich sollte mich an besuchszeiten richten,
es wird mir vorgeschrieben was ich mit meiner mutter machen darf oder nicht
machen sollte,obwohl meine schwestern, die den nicht rechtlichen vormund haben,aber keine qualifikation in der pflege haben oder ähnliches.

ebenso wurde mir untersagt,
das ich mich mit der pflegerin pflegedienst meiner mutter unterhalte
über ihre derzeitige situvation.

der pflegedienst hatt sich schon vor einen jahr
sehr kritisch über die häusliche pflege betreuung meiner schwestern
gegen über mir geäusert,die bewertung wahr mangelhaft.

auf grund des ständigen ärger wenn ich da vor ort bin,
habe ich mich entschlossen nur noch 2 x mal im jahr
meine mutter zu besuchen.

meine mutter hat kein betreuer,
ebenso wird meine mutter von ihren eigenen kinder ständig entmüdigt,
es wird nicht nachgefragt,was meine mütter möchte,und deren bedürfnisse.

und über die situvation mit meinen schwestern zu bereden machte keinen
sinn,da alle nur an sich denken oder an das geld.

habe mich kürzlich mit 2 schwagern von mir unterhalten über das thema mutter,obwohl die nix zu sagen haben.

die erklärtem mir,
das sie eines tages meine mutter vor meine wohnung abstellen werden:
oder sie werden meine mutter ins heim stecken,
aber ohne das die kinder meiner mutter sie im heim besuchen
grundsätzlich gehn da keine kinder hin.

nu habe ich auch die ausbildung pflegebegleiter
und handle nach deren ausbildung.
und weiss auch das ich dagegen rechtliche schritten einleiten kann.

was mir dann natürlich noch mehr ärger einbringen wird.

was würdet ihr tun :liebe



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doedl
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AW: Probleme in der häuslichen Pflege

Beitrag von doedl » So 2. Mai 2010, 20:11

Hallo

nachdem wir nun ein eigenes Unterforum Angehörige haben, habe ich das Thema mal hierher verschoben.

Gruß Doedl


Wir müssen die Änderung sein, die wir in der Welt sehen wollen- Mahatma Gandhi

allraunder
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AW: Probleme in der häuslichen Pflege

Beitrag von allraunder » So 2. Mai 2010, 20:14

[quote=""doedl""]Hallo

nachdem wir nun ein eigenes Unterforum Angehörige haben, habe ich das Thema mal hierher verschoben.

Gruß Doedl[/quote]

vielen dank

:D



Regina Dettenrieder

AW: Probleme in der häuslichen Pflege

Beitrag von Regina Dettenrieder » Mo 3. Mai 2010, 22:29

Guten Abend,

eventuell sehen die an der Pflege beteiligten Familienmitglieder noch nicht den Vorteil, den Ihre Mutter und sie selbst haben könnten, wenn Sie sich mit Ihrem Fachwissen in die Pflege einbringen können. Bei einem Gespräch könnten Sie ja näher informieren und vorschlagen, wie Ihre Beteiligung zum Wohl Ihrer Mutter genau aussehen könnte.

Regina Dettenrieder



allraunder
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AW: Probleme in der häuslichen Pflege

Beitrag von allraunder » Di 4. Mai 2010, 11:02

[quote=""Regina Dettenrieder""]Guten Abend,

eventuell sehen die an der Pflege beteiligten Familienmitglieder noch nicht den Vorteil, den Ihre Mutter und sie selbst haben könnten, wenn Sie sich mit Ihrem Fachwissen in die Pflege einbringen können. Bei einem Gespräch könnten Sie ja näher informieren und vorschlagen, wie Ihre Beteiligung zum Wohl Ihrer Mutter genau aussehen könnte.

Regina Dettenrieder[/quote]

das obige habe ich schon sehr oft gemacht,aber es wird nicht angenommen,
da die familienmitglieder der meinung sind,sie wissen alles besser.
da jeder aus der familie kinder,eine andere haltung einnimmt in der sache,
meine mutter spielt da keine rolle mehr,
es geht nur um die intressen der kinder die bei meiner mutter im umfeld leben.

es wird ja auch laufend über den kopf meiner mutter entschieden,
ebenso wird bei meiner mutter von seiten der kinder nicht mal nach gefragt
was für bedürfnisse die mutter hat, da diese ingnoriert werden.

und meine mutter läst es den kindern vor ort auch spüren
das sie von diesen nicht viel hält,
da diese auch keine richtige beziehung zur mutter haben.
da sie in der regel nur auf mich hört und auch dementschprechend handelt
trotz ihrer demenz.


nu bin ich ja morgen für zirka 8 stunden bei meiner mutter
ich hoffe ja,das der tag positiv für mich und meine mutter endet.

:D




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pegean
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AW: Probleme in der häuslichen Pflege

Beitrag von pegean » Di 4. Mai 2010, 15:21

Vermute ich richtig daß Ihr Euch untereinander schon nicht verstanden habt
bevor die Mutter hilfsbedürftig wurde ?

Wenn Deine Mutter noch sehr gut merkt was abläuft dann besprich doch mit
ihr die Betreuungsmöglichkeit.Erklär ihr die Vorteile für Dich .

Und noch einen Rat hätte auch wenn er Dir vielleicht nicht gefallen wird.Betone nicht zu viel daß Du vom "Fach" bist gegenüber Deinen Angehörigen.Könnte die nur noch verbissener machen.

Vielleicht könntest Du Dich auch mal mit dem HA unterhalten und dessen Prognose für die Zukunft Deiner Mutter erfragen.

Leider habe ich es sehr oft bei Bew. erlebt daß die Familien untereinander zerstritten waren .Da nutzten letztendlich auch keine Gesprächsangebote mehr.
In einigen Fällen war wir froh daß vom Gericht dann ein Berufsbetreuer eingesetzt wurde .

LG


Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss ja auch mit jedem A...h klar kommen!
Bildung kommt nicht vom Lesen, sondern vom Nachdenken über das Gelesene.(Carl Hilty)

allraunder
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AW: Probleme in der häuslichen Pflege

Beitrag von allraunder » Di 4. Mai 2010, 16:53

[quote=""pegean""]Vermute ich richtig daß Ihr Euch untereinander schon nicht verstanden habt
bevor die Mutter hilfsbedürftig wurde ?

Wenn Deine Mutter noch sehr gut merkt was abläuft dann besprich doch mit
ihr die Betreuungsmöglichkeit.Erklär ihr die Vorteile für Dich .

Und noch einen Rat hätte auch wenn er Dir vielleicht nicht gefallen wird.Betone nicht zu viel daß Du vom "Fach" bist gegenüber Deinen Angehörigen.Könnte die nur noch verbissener machen.

Vielleicht könntest Du Dich auch mal mit dem HA unterhalten und dessen Prognose für die Zukunft Deiner Mutter erfragen.

Leider habe ich es sehr oft bei Bew. erlebt daß die Familien untereinander zerstritten waren .Da nutzten letztendlich auch keine Gesprächsangebote mehr.
In einigen Fällen war wir froh daß vom Gericht dann ein Berufsbetreuer eingesetzt wurde .

LG[/quote]

zu oben richtig
meine mutter ist ja dement,und kann viele dingewegen der kognitivität
nicht mehr wahrnehmen.
ein betreuer vom gericht habe ich schon oft vorgeschlagen
es wurde abgelehnt von den kindern,meite mutter wurde nicht gefragt danach.
obwohl meine mutter ein recht hat auf einen gesetzlichen betreuer,
sollte sich die situvation bei meiner mutter weiter verschlechtern
werde ich wohl aufs vormundschafts gericht gehn müssen
um einen antrag auf rechtbetreuung zu stellen.

:D



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