Kritische Pflegesituation - Bitte um Rat

Bietet pflegenden und betreuenden Angehörigen die Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen, Unterstützung bei Konflikten mit Heimen oder ambulanten Pflegediensten oder fachkundigen Rat in speziellen Fragen zur Pflege und Betreuung.
sophie
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Beitrag von sophie » So 27. Mär 2011, 20:27

Hallo überflüssig,

das Problem ist, dass wir ja alle ein Pflegemodell auswählen müssen und der MDK am liebsten M. Krohwinkel liest. Die hat nun aber die Bezugspflege in ihrem Modell verankert. Also braucht das Kind nunmal einen Namen.


Ich muss aber auch nicht täglich die Pflege durchführen um Bezugsperson zu sein.

Sophie


An den Fragen die sich dir stellen erkennst du das Leben, an den Antworten die du findest erkennst du dich selbst.

wenn ein Mensch und ein Hund sich im Himmel begegnen, muss sich der Mensch vor dem Hund verneigen (sibirisches Sprichwort)

Caramell
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Beitrag von Caramell » So 27. Mär 2011, 20:42

[quote=""iceage""]Liebe Trude,
jetzt bin ich doch ein wenig verwirrt :confused: .

Du schilderst in Deinem Eingangsbeitrag einige Situationen rein aus Deiner subjektiven Sicht. Niemand von uns kennt dies spezielle Heim,kennt auch Deinen Vater nicht und schon gar nicht Dich,weswegen solche Verständnisfragen,wie die von thomas09,doch wohl nur gerechtfertigt sind.
Oder hast Du vielleicht geglaubt,dass Dir unbekannte User nur aufgrund Deiner subjektiven Schilderung nun aus vollem Halse zustimmen und Dir zum Gefallen auf ein unbekanntes Heim eindreschen :eek: ?



Tut mir ja leid,wenn weder ich noch thomas09 dies tun,hier aber nun von Aggressivität zu sprechen,wenn normale Fragen gestellt werden,wirft,zumindest für mich,ein bedeutsames Lichtlein auf Deinen Umgang mit dem Heim bzw. den PK :( .

Bitte,ich will Dir bestimmt keinen Vorwurf machen,aber denk mal bitte über die Kommunikation im Allgemeinen nach,dann wirst Du auch meine Worte besser verstehen und auch nicht gleich an die Decke gehen,sobald Dir jemand für Dich unbequeme Fragen stellt.[/quote]

Ich fand Trudes Eingangspost sehr gelassen........und anders als subjektiv kann sie nicht schreiben, wie denn auch?

Das keiner das Heim kennt, sie oder die Umstände wird sich auch nicht ändern, wenn ihr "Verständnisfragen" stellt (die keine sind). Der Unterton ist einfach: "belege es", wie soll das gehen? I.Ü. kennt auch Trude euch nicht und warum sollte sie so einigen hier vertrauen, denn auch ihr schreibt nur subjektiv (weil nicht anders möglich). Das ist hier ein Forum, hier für Personen die Pflegebedürftigen nahmestehen...........wenn man etwas fragen möchte oder einfach nur etwas erzählen möchte, wäre es nett, einfach mal nicht soviel in Frage zu stellen.

Ich hab hier viel gelesen, viele von Euch stellen doch selbst ihre Arbeitssituation in Frage, ebenso den Umgang mit Patienten/Bewohnern. Ist das nur euch gestattet? Zumal Trude das ja gar nicht tat! Und jemand zu provozieren hat noch nie etwas gebracht.........euch am wenigsten.

Hier sind so viele nette Personen, die kompetent sind und helfen. Danke dafür auch von mir ein letzes Mal. Nur leider machen das andere wieder so richtig zu nieder, so dass man einfach nicht mehr schreiben will und bereut, es jemals getan zu haben.



Ein bedeutsames Lichtlein auf Dich, Kommunikation im allgemeinen...denk drüber nach.....dein Umgang mit dem Heim. Es gibt gerade von Dir diese Standardsätze, die unmöglich sind. Man sollte meinen, Du seist Lehrer im 19ten Jahrhundert. Du weißt NICHTS von dem, wie man im KH oder Heim auftritt, auch wenn man hier darüber schreibt, was einem nicht passt, nervt, merkwürdigt vorkommt. Aber Du weißt natürlich ganz genau, wie es abgelaufen ist...sicher!

Es sind und waren diese Worte, die mich bewogen haben, all meine Beiträge hier so zu editieren...............weil es einfach so frustrierend ist, hier auch noch sich rechtfertigen zu müssen, wenn man Sorgen hat oder nicht mehr kann. Wozu hier schreiben? Es ist doch immer das gleiche Schema. Gerade Du machst all die positiven Antworten so kaputt! Das war jetzt mal eine unbequeme Antwort und ich hoffe sehr, das du nicht gleich an die Decke gehst....denk einfach mal drüber nach über deine Kommunikation im Allgemeinen...denn es wirft ja so ein Lichtlein auf Dich......blöde sich sowas anhören zu müssen, oder? :D

Versprochen jetzt mein letztes Post, aber das konnte ich mir nicht verkneifen!

@ Trude: Alles Liebe Euch ! :)

Caramell
Zuletzt geändert von Caramell am So 27. Mär 2011, 23:10, insgesamt 1-mal geändert.



Regina Dettenrieder

AW: Kritische Pflegesituation - Bitte um Rat

Beitrag von Regina Dettenrieder » So 27. Mär 2011, 22:12

Es tut mir sehr leid, wenn man hier im Forum nicht mehr schreiben will, weil man von vornherein damit rechnen muß, "niedergemacht" zu werden. Die Äußerungen nehme ich sehr ernst.


Regina Dettenrieder
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BiFi
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Beitrag von BiFi » So 27. Mär 2011, 22:20

Hallo Trude!
Zunächst mal bin ich erstaunt bis entsetzt darüber welche unfreundlichen Antworten hier auf Deine Fragen gepostet werden...!
Wenn mir ein Angeh. sagt ein Bew habe Schmerzen beim Essen und schlucken ist es selbstverständlich, erst mal genauer nachzufragen und die Mundhöhle zu inspizieren. Es kann eine Druckstelle im Mund sein oder sonst was...
Nun ja, wenn der Bew. trinken kann und es nicht tut können wir über die Folgen aufklären, ein Trinkprotokoll führen, Arzt informieren etc, aber ihn NICHT zwingen, schon gar nicht wenn er "klar bei Verstand" ist. Das müssen dann auch Angehörige akzeptieren. Eine derartige freche Antwort der PK ist aber trotzdem nicht hinzunehmen, hier wäre wohl ein Afklärungsgespräch der richtige Weg. Trotzdem kann man bei einer unfreundlich gestellten Frage kein Lächeln erwarten, vielleicht war es ja auch von Dir falsch rüber gebracht? Denke da an die Situation am Telefon wo Du ja selbst eingeräumt hast den falschen Ton angeschlagen zu haben...
Druckstellen sollten zeitnah weiter gegeben werden, jedoch ist auch zu beachten das manche Besucher "klammheimlich" ins Zimmer gehen und ich z.B. oft gar nicht weiß das gerade Besuch da ist und solche Dinge besprochen werden könnten- nur mal so am Rande. Abgesehen davon ist der Herr ja anscheinend in der Lage seine Situation selbst einzuschätzen und euch diese Dinge selbst zu sagen.
In einer Notsituation habe ich ehrlich gesagt andere Dinge zu tun als die Angehörigen anzurufen, es sei denn es liegen entsprechende Verfügungen oder Vereinbarungen vor.
Grundsätzlich zur Kommunikation nochmal: wir sind auch nur Menschen, nicht nur Dienstleister, also kann ich auch von Angehörigen einen angemessenen Ton erwarten...
LG



Caramell
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Beitrag von Caramell » Mo 28. Mär 2011, 01:36

ach weiß ich den schon?das sind mehr als 7 Zeichen!
Zuletzt geändert von Caramell am Mo 28. Mär 2011, 02:31, insgesamt 1-mal geändert.



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johannes
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Beitrag von johannes » Mo 28. Mär 2011, 03:33

dann ist doch aber der Begriff Bezugspflege völlig falsch !
Dieser Begriff sagt mir,dass sich eine PK um die selben Bew. kümmert,inclusive der Doku und dass die Bew. an erster Stelle stehen und nicht die Doku.
Ist doch alles Lüge pur !
Richtig, iceage,

hier macht sich wiederum - an einer anderen Stelle - der gravierende Unterschied zwischen unserer Arbeit und jener, die Du hier mitdiskutierst, bemerkbar. Es ist nun mal ein großer Unterschied, ob man nur für Geld arbeitet oder ob im Ausleben von Beziehung nebenher auch noch das benötigte Geld zum Leben fließt.

Bezugspflege hat für mich tatsächlich etwas mit Beziehungen zu tun und nicht mit dem Führen irgendeiner Dokumentation. Wer den Pflegebedürftigen als Kunden sieht, wie das heute überall so "professionell" proklamiert wird, verliert die Beziehung zu diesem Menschen. Das ist die gelebte Wirklichkeit, die ich persönlich ablehne!

Obwohl ich bereits seit rd. 20 Jahren in der Pflege arbeite, habe ich noch keinen Angehörigen kennen gelernt, der mir Probleme bereitete. Im Gegenteil! Professionell ist, wie ich schon an anderer Stelle sagte, für mich etwas anderes als für manchen anderen. Ich habe den Bezug, die Beziehung zu den Menschen, mit denen ich zu tun habe, zum Glück noch nicht verloren. Und ich kenne mittlerweile genügend Pflegekräfte, denen es ähnlich geht wie mir.

Vielleicht sollte doch etwas mehr über Professionalität nachgedacht werden, bevor man davon redet.


Ein Mensch existiert nicht - er lebt!
Keiner ist so blind wie der, der nicht sehen will.
Ich vertrete nicht immer die herrschende Meinung - aber ich habe eine Meinung!
Einer sucht für ein Problem eine Lösung - ein Anderer sucht für eine Lösung ein Problem

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Beitrag von Plüschfussel » Mo 28. Mär 2011, 07:25

Die ganze Konstellation und Beziehung scheint hier nicht zu stimmen.
Ich würde anhand der wenigen Informationen dazu gar nichts schreiben wollen, vor allem weil eine Auflistung von "Fehlern" in der Weise immer schlecht ist.
Oftmals ist weniger mehr.-
Vor allem aber denke ich, daß die Kommunikation nicht stimmt, auf beiden Seiten.

Ich greif als Beispiel nur mal die Sache mit der Antidecubitusauflage heraus.
Es mag wirklich SO sein, daß das Personal diese nicht kennt, wenn sie nicht kliniküblich oder institutüblich ist.
Wir wissen nicht, warum die Pflegeperson, die zusätzlich eine Auflage angewendet hat, die klinikübliche Auflage zusätzlich verwendet hat.
Was man sagen kann ist einzig und alleine: " Die Pflegeperson war in die Handhabung nicht eingewiesen."
Kann sie eingewiesen worden sein und wer wäre dafür zuständig gewesen sie einzuweisen?
Höchstwarscheinlich hat sie das nicht einmal böse gemeint mit der doppelten Auflage.

Was die Pflegeperson nicht weiß, kann sie auch nicht sehen.
Das ergeht einem nicht nur in der Pflege so, sondern auch in anderen Berufen.
Taucht plötzlich eine neue Gerätschaft auf, so kann eben nicht jeder instinktiv damit umgehen.
Man benötigt Informationen.
WARUM sollte das bei Pflegepersonal anders sein, als in anderen Berufssparten?
Bei den Schluckbeschwerden, kennen wir nur die Aussage, daß Schluckbeschwerden bestehen. Wir wissen die Ursache für die Beschwerden leider nicht.
Es kann sich auch um eine Ursache gehandelt haben, die durch eine Mundinspektion nicht darstellen lassen hätte.

Auszubildende lernen noch, da wäre es sicherlich hilfreich, wenn man dem Schüler mitteilt, wie man sich in der Situation gefühlt hat.
Andererseits finde ich an dem Anruf, ob eine Klinikeinweisung stattfinden soll auch nichts SO arg schlimmes, wenn das Personal des Heimes sich nocheinmal rückversichert oder nachfragt.
Das ist ja eigentlich mit 2 Sätzen abgehandelt, und würde es sich um meine Mutter handeln, so wäre ich für den Anruf und die Information in erster Linie ersteinmal dankbar, zumal ich bei einer Klinikaufnahme anwesend sein wollte.
Ich hätte das warscheinlich gar nicht als " Frage" interpretiert, sondern als Information.

Ich denke da läuft viel mehr schief, als wir aus diesen Informationen wahrnehmen können, alles andere müßte ich hinzudichten.
Für eine Beurteilung der Situation würde mir das nicht ausreichen.

Ich würde aber zu einer intensiveren und besseren Kommunikation raten, die sich nicht nur auf das Sammeln von Vorwürfen beschränkt.

Wie ihr wißt wird meine Mom vom Pflegedienst ambulant versorgt, und ich bin dankbar über jede Information die ich vom Pflegedienst bekomme und die dürfen mich auch im Dienst informieren.
Das ist mit dem Arbeitgeber sogar abgesprochen, obwohl man sonst kein Handy benutzen darf und das strikt untersagt ist. Meines darf zu diesen Zwecken auf Empfang geschaltet sein.

Die Druckstelle ist fies, aber auch hier fehlt eine Information zu den Schuhen, und zur Entstehung. Welches sind die Vorerkrankungen und in welcher Situation ist diese entstanden? Trägt der Patient passendes Schuhwerk? Schwellen seine Beine evtl. regelmäßig an, daß der Schaden absehbar war?
Wie genau ist er entstanden?

Die letzte Patientin, die ich mit Hautschäden erlebte, die hatte zb. eine sehr dünne Cortisonhaut und im Op wurde mit dem hautfreundlichsten Pflaster, daß zur Verfügung steht, eine Braunüle befestigt. Auch mit den sanftesten Methoden, durch den Arzt der hinzugerufen wurde, dieses Pflaster abzulösen, gab es Verletzungen.

Ich kann auch das Pflegepersonal verstehen, das wirklich hart zu arbeiten hat und für das es sicherlich nicht sehr hilfreich ist, wenn man seine Arbeit in so einer unschönen Athmosphäre leisten muß.

Liebe Trude,- Wäre es nicht viel schöner, wenn man anders miteinander umgeht?
Und wie läßt sich die Situation am besten lösen oder handhaben?

Ich denke, daß es nicht der rechte Weg ist, wenn Du nun Indizien sammelst, was alles falsch gelaufen sein könnte, sondern wenn Du dir wirklich die Zeit nimmst mit dem Pflegepersonal konstruktiv über die Situation zu reden.
Ich sehe das bei meiner Mom so: Wenn ich die Pflege nicht hätte, dann müßte ich mich selbst um die Versorgung kümmern. Diese Menschen ermöglichen mir, daß ich mein Leben ohne Einschränkungen weiterleben kann, daß ich arbeiten gehen kann und Mama nicht von morgens bis abend betreuen muß.
Sicherlich gibt es die eine oder andere Pflegeperson mit der das nicht auf einer Wellenlänge funktioniert. Aber das sind Menschen,- Menschen machen auch einmal Fehler.
Diese kann man am besten in einem vernünftigen Gespräch ausbessern, in denen es nicht laut oder drunter und drüber zugeht.

Ich denke, daß gerade die Arbeit in der Pflege vor zig Jahren etwas im Weg steht und das hier das meißte Konfliktpotential zu suchen ist.
Die Situation in den letzten 10-15 Jahren unterscheidet sich immens zu dem, was früher geleistet wurde.

Sicherlich gab es da schon immens viel Arbeit, die man leistete ( und man erhält den Eindruck: Wir haben das trotzdem alles geschafft), - Nimm diese Arbeit, rechne 50 % hinzu und halbiere das zuständige Pflegepersonal, dann bist Du in etwa in der Situation, die heute abzuleisten ist.
Es ist sicherlich nicht professionell, wenn man SO mit den Verwandten redet, wie Du das erlebt hast.
Mit etwas Verständnis und gutem Willen von beiden Seiten, sollte es evtl. besser werden.



Allerliebste Grüße Plüsch
Zuletzt geändert von Plüschfussel am Mo 28. Mär 2011, 07:39, insgesamt 1-mal geändert.



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Beitrag von Suse2 » Mo 28. Mär 2011, 10:10

ich finde es sehr sehr schade, dass sich Angehörige,
ob nun selbst pflegend oder mit professionell gepflegten Angehörigen,
so schnell wieder zurück ziehen,
einfach weil sie, wenn sie Fragen/Probleme/ Unstimmigkeiten
zu amb. PD oder stationären Einrichtungen stellen/haben derart angefahren/niedergemacht werden..

wenn hier professionell Pflegende so reagieren, dann werden genau diese Hilfesuchenden doch in ihrer Meinung bestätigt..

auf jeden Fall was den Bereich Kommunikation betrifft!!

Jede Erfahrung wird in Frage gestellt, jede Aussage wird zerfetzt, jede schlechte Erfahrung wird schön geredet..

ich habe innerhalb meines Arbeitsbereiches sehr oft die Möglichkeit hinter die Kulissen zu schauen... und gar nicht selten ist es genau so und schlimmer als es hier geschildert wird...

Ich schäme mich immer wieder die Reaktionen mancher "Kollegen"


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Beitrag von Suse2 » Mo 28. Mär 2011, 10:25

und um nochmal auf das Kissen zurück zu kommen:

wenn ein solches Kissen angeschafft wird, und ich weiß gerade gar nicht warum man dir/euch bei bestehender Rötung gesagt hat, das ihr es kaufen sollt, denn dann wäre es verordnet worden - mal nebenbei, wenn es ein Quadro selekt ist kostet es schlappe 500 €,

egal wie, es wird von einem Sani Haus geliefert und zur Auslieferung gehört auch die Schulung der Mitarbeiter!!


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überflüssig
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Beitrag von überflüssig » Mo 28. Mär 2011, 18:39

Hallo sophie,
das Problem ist, dass wir ja alle ein Pflegemodell auswählen müssen und der MDK am liebsten M. Krohwinkel liest. Die hat nun aber die Bezugspflege in ihrem Modell verankert. Also braucht das Kind nunmal einen Namen.
Also, weil der MDK am liebsten Krohwinkel liest, steht in den Heimen Krohwinkel drauf? Ist für mich dann schon eine Mogelpackung....
Ich muss aber auch nicht täglich die Pflege durchführen um Bezugsperson zu sein.
Ich sollte aber doch engmaschig mit der pflegerischen Versorgung „meiner“ Bewohner beschäftigt sein und nicht "nur" die Dokumentation, die ich aus zweiter Hand habe, durchführen.
Das ist auch praktikabel, aber, und hier schliesst sich der Kreis:
In dem Fall hätte ich keine Bezugs-, sondern Funktionspflege und würde nicht nach Krohwinkel,dem Lieblingssystem des MDK, arbeiten.
VG überflüssig



sophie
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Beitrag von sophie » Mo 28. Mär 2011, 19:28

Hallo überflüssig,

sorry, aber aus deinem Mund spricht die Krankenschwester ;-)

Du solltest bei deinen Überlegungen im Hinterkopf haben. Im Pflegeheim ist eine PFK oft für 30 und mehr BW zuständig. Es gibt ja viele Häuser, die die zweite Station nur mit KPH/APH besetzen und die PFK sozusagen für diese Station die Fachaufsicht auch noch hat. Neben aller Behandlungspflege, Gesprächen, Arztvisiten, etc.

Im Krankenhaus ist es wesentlich einfacher eine Bezugspflege zu organisieren, da wesentlich mehr PFK anwesend sind. Und auch die bekommen das nicht hin. Also die wenigsten.

Ich kann mal von meiner Station schildern. Also wir versorgen die BW für die wir die Doku machen schon auch sehr oft selbst. Aber eben nicht immer. Ich persönlich seh darin auch keinen widerspruch zur Bezugspflege. Denn es heisst ja nicht dass immer der ein und selbe bei dem BW ist (gibt ja auch Frei haben, Urlaub und Krankheit) sondern dass eine kleine Gruppen von PK für diesen BW zuständig ist. Das muss aber nicht immer eine PFK sein. Im Gegensatz zur Doku. Die darf nur von der PFK erstellt werden.

LG
Sophie


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Beitrag von überflüssig » Mo 28. Mär 2011, 20:27

Hallo sophie,
stimmt aus mir spricht die KS.
Allerdings Eine, die Dir versichern kann, dass es in den Kliniken auf „Normalstation“ zumindest im Spätdienst auch oft nicht anders aussieht. Da ist auch sehr oft auch nur eine examinierte Kraft für 30 Patienten und mehr verantwortlich. Bei kurzfristigen Krankmeldungen ist viel zu oft auch im FD nur eine Examinierte mit Azubi und/oder FSJ allein am Start.
Bei der Diskussion sollten wir aber auch nicht ausser Acht lassen, dass der Personalschlüssel in Krankenhäusern aus verschiedenen Gründen, wie zB. tägliche Visiten, tägliche Untersuchungen, Operationen, Aufnahmen, Entlassungen; Infusionstherapien, Chemocyclen etc. ein anderer sein muss, als im AH.
Ausser Frage steht, dass weder im Altenheim, noch in der Klinik ausreichend Personal zur Verfügung steht. Und ich würde auch nie behaupten, dass in der Klinik alles Gold ist was glänzt, da bin ich durchaus unverblendet.. Es werden genauso Versprechungen gemacht, die nicht eingehalten werden können. Stichwort: Leitbilder.... Theorie und Realität.....
In diesem Thread ging und geht es aber nun mal um die Situation in einem Altenheim.
Also wir versorgen die BW für die wir die Doku machen schon auch sehr oft selbst. Aber eben nicht immer.
Darin sehe ich auch keinen Widerspruch zur Bezugspflege, deshalb schrieb ich auch:
..engmaschig mit der pflegerischen Versorgung „meiner“ Bewohner beschäftigt sein und nicht "nur" die Dokumentation ..
Eine Frage noch:
Die(Doku) darf nur von der PFK erstellt werden.
Ist es diejenige (wenn PFK), die die Pflege macht oder ausschliesslich die Bezugsschwester?
VG überflüssig



sophie
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Beitrag von sophie » Mo 28. Mär 2011, 20:39

Hallo überflüssig,

ich verstehe deine Frage nicht. Wo ist der Unterschied von PFK zur Bezugspflegekraft?

Den Miniteams sind jeweils eine PFK und 3 Helfer zugeteilt. So dass die PFK hier die Bezugspflegekraft darstellt.


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Beitrag von überflüssig » Mo 28. Mär 2011, 20:59

Hallo sophie,
also....
Schwester A, die dem BW als Bezugskraft zugeteilt ist hat Montag FD, der SD wird von einer anderen PFK B geleistet. Ist diese dann automatisch die Bezugskraft, oder bleibt Sr. A die Bezugskraft?
Führt nur Sr A die Doku, oder trägt Kraft B ebenfalls ein?
Haben die Bewohner eine feste Bezugsschwester, oder wechselt diese pro Schicht?
VG überflüssig



sophie
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Beitrag von sophie » Mo 28. Mär 2011, 21:32

Achso ;-)

Nein, wie gesagt, die Bezugspflege besteht ja aus Mini-Teams. Das heisst: Fr. A wird von PFK A, PH B, PH C und PH D versorgt. Der Ansprechpartner in der Bezugspflege bleibt PFK A. Die Versorgung wird von den PH B-D übernommen wenn PFK anderen Dienst, frei oder was auch immer hat.

Sophie


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AW: Kritische Pflegesituation - Bitte um Rat

Beitrag von *Angie* » Di 29. Mär 2011, 00:25

[quote=""überflüssig""]Hallo sophie,
also....
Schwester A, die dem BW als Bezugskraft zugeteilt ist hat Montag FD, der SD wird von einer anderen PFK B geleistet. Ist diese dann automatisch die Bezugskraft, oder bleibt Sr. A die Bezugskraft?
Führt nur Sr A die Doku, oder trägt Kraft B ebenfalls ein?
Haben die Bewohner eine feste Bezugsschwester, oder wechselt diese pro Schicht?
VG überflüssig[/quote]

Bezugspflege bedeutete dass die Doku (insbesondere Pflegeplanung, Evaluierung inkl Sturzermittlung usw usw) von der Bezugspflegekraft gemacht wurde (also für den Patienten in einer Hand blieb). Sicher führten auch andere PK die Berichtsblätter - aber die Verantwortung für diese Doku blieb bei der "Bezugspflegerin" (ex AP), die also die Hauptverantwortliche für eine astreine Akte war. So musste ich zB bei "meinen" Akten gucken, ob alles up to date war, ob die Berichtsblätter vernünftig geführt waren, ob Leistungsnachweise vergessen wurden abzukürzeln etc

Pflegerisch versorgt hat man (jeder) umschichtig ALLE Bewohner, weil man sie ja auch alle Bewohner sehen und kennen muss um akute Verschlechterung zB oder sonstiges einschätzen zu können (logisch,hm?)

Wie soll ich sonst zB erkennen das jemand plötzlich eine verwaschene Sprache hat ... oder wissen, dass Frau XY immer sehr stark schwitzt (und ich aufgrunddessen keinen Notfall vermuten muss) oder eine Wundheilung nicht oder sehr gut voranschreitet?

Vielleicht sollten wir den Begriff nicht so zerlegen - es ist eben nur ein "Begriff" :D , der hier so und dort so ausgelegt wird.


:wave


» Wer glaubt, ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich. Man wird ja auch kein Auto, wenn man in einer Garage steht. « (Albert Schweitzer)

Regina Dettenrieder

AW: Kritische Pflegesituation - Bitte um Rat

Beitrag von Regina Dettenrieder » Di 29. Mär 2011, 09:04

Vielen Dank für die Ausführungen zum Thema Bezugspflege, die einem Laien nicht unbedingt bekannt bzw. die Vorstellungen davon zumindest bei mir andere sind.
Auch das trägt zum besseren Verständnis von Angehörigen und professionell Pflegenden bei, um das es in diesem Thread hauptsächlich ging.

Regina Dettenrieder
Pflege-SHV



Trude
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@Fr. Dettenrieder, Caramell, @thomas09 und Thread

Beitrag von Trude » Di 29. Mär 2011, 10:39

@Frau Dettenrieder,

ich fühle mich verstanden und gesehen, haben Sie herzlichen Dank! Wir haben ein Gespräch mit den Verantwortlichen eingeleitet; die Auseinandersetzung in diesem Forum hat mir geholfen, meine Position noch mal von einer anderen Warte aus zu reflektieren, womit der Zweck meines Postings erfüllt ist.

@Caramell: ja, danke! Ich kenne das schon mit der Unfreundlichkeit, viele lesen Fragen von mir als Angriff. Ich bin nicht gelassen, um offen zu sein, ich zügele nur meine Lust, manchen Leuten mal so richtig eine ins Maul zu hauen. Auch das ist Teil von Streitkultur: dass man schaut, wo man das machen kann und wo nicht und vielfach fungieren meiner Wahrnehmung nach viele Foren als Ersatzkampfarenen für Leute, die sich in echt eigentlich mal so richtig auskloppen müssten, um Dampf abzulassen. Ich habe das früher auch gemacht. Und jetzt hätte ich da auch Bock zu, einfach mal um mich zu schlagen, aber die gewisse ... Demut, die mich befallen hat, seit mein Vater sein Stalingrad und ich den sozialen Tod unserer Beziehung (auch, wenn andere Dinge hinzugekommen sind, die gut und fruchtbar sind) erleben muss, nur, weil so ein scheiß Rinnsal im Hirn so eine eminente Auswirkung hat, meine Trauer um die Situation, die Verluste, auch die täglich neuen Dinge, diese merkwürdigen Ambivalenzen, die einen durchziehen, die man erstmal einordnen lernen muss - das können so manche Schreihälse doch gar nicht ermessen. Lassen wir sie da liegen, wo sie sind. Das ist nicht Gelassenheit, um offen zu sein, es ist eher Zeitmanagement.

Allen Postern danke ich für ihre Beiträge! Ich werde mich wieder melden, wenn ich weitere Fragen habe.

@thomas09: stimmt, da habe ich mich im Posting geirrt. Unterlaufen dir keine Irrtümer? Kommt mir alles recht selbstherrlich vor.



@Thread und Abschied an dieser Stelle (wenn ich es durchhalte *lächel)

Natürlich muss auch ich über meinen Tonfall und die Art, wie ich kommuniziere - man kann nicht nicht kommunizieren - nachdenken, sofern ich erfolgreich kommunizieren möchte. Was das ist, liegt im Auge des Betrachters.

Ich vermute mittlerweile, dass mein relativ schmerz resistenter Vater, der sich Zeit seines Lebens Splitter und andere Unbill selbst rausoperiert hat, uns auf das Druckgeschwür deswegen nicht aufmerksam gemacht hat, weil es noch nicht genug geschmerzt hat. Gleiches gilt für die Mundhöhle. Ja, solche Menschen gibt es.

Er muss aber - siehe noch mal das Posting von Frau Dettenrieder, dem ich inhaltlich voll und ganz zustimme - auch gar nicht darauf hinweisen: beim Waschen hätte das knallrote Ding auffallen müssen. Daraus hätte Handlung resultieren müssen. Und zwar vor Einweisung. Und: wie schlecht stellt sich diese Pflege selbst dar, wenn sie nicht pflegerisch-selbstbewusst (vielleicht war das Ding ja tatsächlich unvermeidbar? Sowas gibts ja auch) von sich aus die Mitteilung sucht.

Übrigens mache ich ja grade einen Schnelldurchgang in Sachen "Angehörigenrolle" durch und erlebe diese Zeit auch als äußerst lehrreich in positiver wie negativer Form.

Neulich forderte unser Vater, dass wir mit dem Haus maximal ein konstruktives, positives Feed-Back-Gespräch führen sollen; er betonte - und so kenne ich meinen Vater und so sind wir alle gestrickt -, dass er im Frieden das Haus verlassen möchte. Er meinte nicht sein Ableben.

Tja, und dann erhielt er Besuch vom Pflegeheim ... (übrigens, nachdem man mich angerufen hat und mich fragte, ob dies okay wäre und ich dies bejahte, aber darum bat, noch etwas zu warten, bis er stabiler ist. Dies ist ignoriert worden, man fuhr noch am selben Tag hin). Ein Familienmitglied war auch grad da und hat mir später erzählt, dass er den Damen gesagt hat, was er von ihrer Heimpflege hält ... hätte man vielleicht mal auf mich hören sollen, grins.



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Beitrag von überflüssig » Di 29. Mär 2011, 14:01

Hallo * Angie *,
Vielleicht sollten wir den Begriff nicht so zerlegen - es ist eben nur ein "Begriff" , der hier so und dort so ausgelegt wird.
Ich, als eine der Wenigen im Forum nicht im AH Beschäftigte, wollte nur verstehen können, wie es in den Heimen geregelt ist. Es ging mir darum, nicht nur Begriffe gesagt zu bekommen und diese einfach zu schlucken, wenn sie nach meinem Empfinden nicht korrekt sind. Da erlaube ich mir einfach nachzufragen, bis ich es verstanden habe.
VG überflüssig



Evilina
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Beitrag von Evilina » Di 29. Mär 2011, 15:25

Angehörige können Bindeglieder innerhalb unserer Arbeit sein. Deswegen sind sie wichtig, um eine umfassende, individuelle Pflege zu gewährleisten. Wir haben auch viele "kritische" Angehörige, wenn ich sie mal so nennen darf, mit denen wir aber gut zusammen arbeiten.

Es gibt aber auch Angehörige, die alleine schon durch Körperhaltung und Stimmlage signalisieren, dass Pflegepersonal sowieso alles falsch macht.(Steht ja auch immer in der Bild^^) Das sind meistens auch Angehörige, die einem alles zwischen Tür und Angel erzählen, in dem Glauben, dass Pflegepersonal das gedanklich stenografiert, weil es ja nichts Wichtigeres gibt als diese Information ( Achtung Ironie). Besonders gern in der Zeit, wo pflegerische Handlungen vorgenommen werden und im Hintergrund Fr. Meyer klingelt , Hr. Müller auf dem Flur schreit und der Kopf für zusätzliche Informationen gar nicht frei ist. Und genau dieser Angehörige ist dann sauer, wenn die Informationsweitergabe nicht erfolgt ist. Gesprächstermine sind da eine Lösung.

Ich kenne Angehörige, die aussagten, dass Vater / Mutter keine Milchsuppen mögen, während genauso diese es in dem Moment mit Genuss aßen.

Man muss sich auf Augenhöhe begegnen. Pflegepersonal sind keine Roboter und auch keine armen gehetzten Hascherl, Angehörige sind nicht immer böse und anstrengend.

Wenn ich dann allerdings hier im Forum User Caramell betrachte, die kindisch alle ihre Beiträge unkenntlich macht, frei nach dem Motto : Ihr seid alle doof! oder auch Trude, die bei mir zuerst den Eindruck einer interssierten Angehörigen machte und dann ( eingeschnappt?) zurückzieht....

Unser Personalschlüssel ist auf den Pflegestufen unserer Bewohner ausgelegt und nicht auf den Bedürfnissen der Angehörigen. Tut mir leid, hört sich übel an - ist auch so.



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