Frage bzgl. eigenem Vermögen

Bietet pflegenden und betreuenden Angehörigen die Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen, Unterstützung bei Konflikten mit Heimen oder ambulanten Pflegediensten oder fachkundigen Rat in speziellen Fragen zur Pflege und Betreuung.
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sophie
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Beitrag von sophie » Do 19. Aug 2010, 15:42

Hallo,

hier ist auch der VDK zu empfehlen, der sehr gute Beratungen macht.

Sophie


An den Fragen die sich dir stellen erkennst du das Leben, an den Antworten die du findest erkennst du dich selbst.

wenn ein Mensch und ein Hund sich im Himmel begegnen, muss sich der Mensch vor dem Hund verneigen (sibirisches Sprichwort)

Alexandra1
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Beitrag von Alexandra1 » Fr 20. Aug 2010, 21:46

http://senioren.verdi.de/tipps/nicht_im ... ern_zahlen

Hier ein informativer Link, bei eurem Einkommen minus der Fixkosten und der Schulden auf dem Haus kann euch die Behörde nicht in Regress nehmen. Da ihr verheiratet seit und 1 Kind habt sind die Freibeträge auch dementsprechend. Selbst wenn euer Haus bezahlt wäre könnte das Amt auch nicht ran, da es zum Schonvermögen zählt und für eure Altersvorsorge bestimmt ist. Ausser ihr würdet in einer Villa wohnen, das wäre nicht mehr angemessen.



iceage
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Beitrag von iceage » Mo 23. Aug 2010, 19:46

Hallo , Alexandra hat schon soweit Recht , nur sind mit Sicherheit die Kinder als Verwandte 1.Grades dran , wenn der Pflegebedürftige seine Ersparnisse und die Rente schon hingeben durfte ! Das passiert meist , wenn sich pfiffige Angehörige ans Sozialamt wenden , um selber nicht zahlen zu müssen . Hab ich selbst durch mit meinem Papa :mad: ! Aber andersrum gesehen ist es auch gut so , denn warum sollen dem Pflegebedürftigen völlig unbekannte Leute für seinen Heimplatz zahlen ( wir Steuerzahler ) , wenn die Kinder das tun können ?



Suse2
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Beitrag von Suse2 » Mo 23. Aug 2010, 21:32

Vorsicht..

die Ehefrau ist zwar ihren Schwiegereltern gegenüber nicht unterhaltsverpflichtet,

wohl aber ihrem Ehemann, heißt also wenn beide ein volles Einkommen
haben ist es durchaus im Bereich des möglichen, das der Sohn zahlen muss, weil seine Frau ihm gegenüber ja in der Verpflichtung ist..

und bevor jetzt wieder jemand meint, aber bei picotto nicht wegen Haus usw..
meine Aussage ist grundsätzlich gemeint und nicht auf den o.a. Fall bezogen


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iceage
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Beitrag von iceage » Di 24. Aug 2010, 06:39

Guten Morgen , na wollte ich doch meinen , dass es da noch so einige Möglichkeiten gibt . Wenn ein Haus vollständig abbezahlt ist , ist es gut möglich , dass dieses wegen der Pflege eines Angehörigen verkauft werden muß , hab ich schon irgendwo gelesen . Ich finde es nur schlimm , ohne jemandem zu nahe treten zu wollen , dass sich Kinder erstmal vorrangig um ihre eigenen Finanzen Gedanken machen . Wer hat ihnen denn im Endeffekt diesen jetzigen Lebensstandard ermöglicht ? Aber gut , ist ein anderes Thema .



Teeyop
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Beitrag von Teeyop » Di 24. Aug 2010, 15:55

Hallo, also das Bundessozialgericht hatte dazu schon mal geurteilt. Die Rücklagen der Kinder für ihre eigene Altersvorsorge ist Tabu.
Bei einem alleinstehenden Lehrer mit einem Einkommen von glaube 1760 € und einem Vermögen von 100 000 € durfte dieses nicht angetastet werden. Das ist schon eine recht hohe Hürde und betrifft sicherlich in gewissen Grenzen auch Ehepartner des Pflegebedürftigen. Leider werden solche Sachverhalte gerne verschwiegen um den Handel mit Pflegezusatzversicherungen am laufen zu halten und den Sozialämtern bzw. Städten Kosten zu ersparen.

mfg

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doedl
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Beitrag von doedl » Di 24. Aug 2010, 19:46

Hallo Alle

das Thema gabs hier schonmal; hier ein LInk der vielleicht weiter hilft:

http://www.forum-elternunterhalt.de/euf ... #post20287

Gruß Doedl


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