Alternative zum Pflegeheim ( ausländische Perle im 24 Stunden Service)

Bietet pflegenden und betreuenden Angehörigen die Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen, Unterstützung bei Konflikten mit Heimen oder ambulanten Pflegediensten oder fachkundigen Rat in speziellen Fragen zur Pflege und Betreuung.
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pegean
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AW: Alternative zum Pflegeheim ( ausländische Perle im 24 Stunden Service)

Beitrag von pegean » Di 8. Jun 2010, 23:22

mittlerweile kommen sie aus der Ukraine und Rumänien da sie billiger sind als polnische Kräfte.
Und wenn die dann zu "teuer" werden dann demnächst aus Indien ?China?

LG


Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss ja auch mit jedem A...h klar kommen!
Bildung kommt nicht vom Lesen, sondern vom Nachdenken über das Gelesene.(Carl Hilty)

A.v.Stösser
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AW: Alternative zum Pflegeheim ( ausländische Perle im 24 Stunden Service)

Beitrag von A.v.Stösser » Fr 18. Jun 2010, 19:28

Bevor man hier in doch sehr einseitiger Weise gegen die osteuropäischen Helferinnen zu Felde zieht, sollte man sich vergegenwärtigen, was die Alternative wäre. Niemand würde einen fremden Menschen in sein Haus aufnehmen und sich diesem ausliefern/anvertrauen, sähe er in der vorliegenden Situation eine Alternative! Das Angebot der ambulanten Pflegedienste reicht bei weitem nicht aus. Jedenfalls nicht in den Haushalten, die sich nach Abwägen aller Vor- und Nachteile für eine 24StundenBetreuung in den eigenen Wänden entscheiden. Im Übrigen ist die 24 Stunden Anwesenheit nicht als Arbeitszeit zu deklarieren, sondern vergleichbar einem Bereitschaftsdienst zu verstehen. Hier wird man immer eine andere Regelung treffen müssen, wenn es bezahlbar bleiben soll. Weitere Hintergrundinformationen finden Sie unter http://www.pflege-shv.de/illegale%20pflege%20Thema.htm - dort finden Sie auch den Link zu der ersten Studie die sich mit dem Thema befasst hat. Demnach sind die meisten mit ihrer "Perle" sehr zufrieden. Auch unter den dreijährig ausgebildeten deutschen Pflegefachkräften gibt es solche und solche.

A.v.Stösser



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Griesuh
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Beitrag von Griesuh » Sa 19. Jun 2010, 07:07

Hallo Fr. A.v.Stösser, dass Sie so darauf reagieren ist ja klar, da sie selbst so eine " Beratungsagentur" betreiben.
Es geht nicht daraum aus welchem Land diese Helfer kommen, sondern es geht darum, dass in 90% der Haushalte in denen diese Helfer eingesetzt werden Schwarzarbeit betrieben wird. Diese Helferinen arbeiten nicht sozialversicherungspfilchtig und steuermäßig angemeldet. Das ist sozialbetrug und Steuerhinterziehung und wird strafrechtlich verfolgt. Abgesehen davon, dass arbeitsplätze vernichtet werden.
Was auf dem Bau Tag für Tag geschied, sollte auch hier einmal praktiziert werden.
Was ihre Auslegung der 24 Stundenbetreuung anbelangt stehen sie auf verlassenem Posten.
Ausserdem ist ihr Beitrag eine reine Bewerbung für Ihr Unternehmen.

LG
Zuletzt geändert von Griesuh am Sa 19. Jun 2010, 07:13, insgesamt 1-mal geändert.


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Beitrag von Griesuh » Sa 19. Jun 2010, 07:09

Hi Gast marie-antonia, diese Beiträge hätte ich auch eingestellt. Du warst aber schneller.

LG


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Beitrag von A.v.Stösser » Sa 19. Jun 2010, 11:36

Hallo Herr Griesuh, wie kommen Sie zu der Behauptung, dass ich eine Agentur für ausländische Pflegekräfte betreibe? Da sind sie völlig falsch informiert! Auch der Pflege-SHV, dessen Vorsitzende ich bin, vermittelt keine ausländischen Helfer. Es gibt allerdings Mitglieder unseres Vereins, die 24Stunden Dienste vermitteln oder betreiben und dies in einer Form, die rechtlich genügend abgesichert erscheint. Der Pflege-SHV hat auch Mitglieder, Angehörige, die diese Dienste in Anspruch nehmen. Jedem Angehörigen, der bei uns nachfragt welche Agentur wir empfehlen können, geben wir Tipps, worauf sie achten sollten. Ansonsten können sich diese über die Links auf unserer Homepage selbst informieren und in Kontakt treten. Darüber hinaus bitten wir Betroffene/Angehörige ihre Erfahrungen mit einer Agentur mitzuteilen, denn nur auf diese Weise kann man bisher herausfinden, bei welcher Argentur Vorsicht angebracht ist. Pauschale Verurteilungen sind unangebracht und zeugen nicht von einem sachkundigen Problembewusstsein.

A.v.Stösser
http://www.pflege-shv.de



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Beitrag von Griesuh » Sa 19. Jun 2010, 12:11

Hi Fr. A.v.Stösser, wie kommen Sie denn auf diese Feststellung ?
Ich habe geschrieben :

...... da sie selbst so eine " Beratungsagentur" betreiben. .......

Mit keinem Wort habe ich gesagt und oder Behauptet, Sie vermitteln ausländische Hilfskräfte.
Tja, wer lesen kann ist manchmal klar im Vorteil.
Das sind keine pauschalen Vorurteile, da ich in meiner tgl. Praxis als PDL meines Pflegedienstes mit diesen Problemen zu tun habe und ein sehr sachliches Problembewusstsein zu diesem Thema besitze.
Zumal ich der Vereinigung gegen SCHWARZARBEIT in der Pflege angehöre, deren Gründer der BPA ist und ich dort Mitglied bin. Also erst einmal Informieren und dann los hauen.
Kommt besser rüber und ist auch sachlicher.
Fakt ist, in mind. 90% der Haushalte die diese Hilfe suchen und auch haben, wird schwarz gearbeitet !!!.
Da können Sie sich wenden und drehen wie Sie wollen.
Es ist und bleibt sozialbetrug und vernichtet reguläre Arbeitsplätze.
Sind diese Helfer sozialversicherungspflichtig angemeldet und es werden Steuern und Versicherungen, so wie ein in Westeuropa üblicher Lohn bezahlt und diese Helfer haben eine fachliche Ausbildung, wäre ja alles OK.
Sie glauben doch sicherlich nicht ernsthaft, dass Pflegedienste sich bei Ihnen eintragen und sich somit selbst in die Pleite durch Arbeitsplatzvernichtung treiben?
Also nix für ungut.
Legale Arbeit, legale Arbeitsplätze und keine Schwarzarbeit sowie eine gesicherte Qualität der Versorgung durch Fachkräfte das ist unser Ziel

LG


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Regina Dettenrieder

AW: Alternative zum Pflegeheim ( ausländische Perle im 24 Stunden Service)

Beitrag von Regina Dettenrieder » Sa 19. Jun 2010, 13:41

Wenn man den gemeinnützigen Selbsthilfeverband als Unternehmen bezeichnen will, so ist es ein Unternehmen, das sich zum Ziel gesetzt hat, sich für eine menschenwürdige Pflege in Deutschland einzusetzen. Wir wollen erreichen, dass der in unserem Sozialstaat oberste Grundgesetz-Artikel I " Die Würde des Menschen ist unantastbar" eingelöst wird.
Diesen Artikel nicht nach besten Möglichkeiten einzuhalten, ist m.E. illegal.
Zu den Argumenten Steuerhinterziehung und Schwarzarbeit bzw. den gesetzlichen Regelungen hierzu ist zu sagen, dass Gesetze den Menschen dienen sollen, und nicht umgekehrt.
Sozial-und Steuergesetze können verändert und angepasst werden, und das müssen sie auch, solange, bis der Art. I GG bestmöglich erfüllt ist.
In der Gesetzes-Hierarchie steht er nicht umsonst ganz oben.
Wir sehen es als unsere Aufgabe an, uns nach besten Kräften für eine menschenwürdige Pflege einzusetzen. Dazu zählt ebenfalls, gute Rahmenbedingungen für alle an der Pflege Beteiligten zu schaffen.
Und wenn wir werben, dann hierfür.
Zuletzt geändert von Regina Dettenrieder am Sa 19. Jun 2010, 14:57, insgesamt 1-mal geändert.



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AW: Alternative zum Pflegeheim ( ausländische Perle im 24 Stunden Service)

Beitrag von doedl » Sa 19. Jun 2010, 15:05

Gemach gemach!!

Ich behaupte, dass die User dieses Forums unisono ebenfalls für die Würde des Menschen eintreten.

Was die Gesetzeslage angeht, so ist auch Steuerhinterziehung der Würde des Menschen nicht dienlich. Jeder Arbeitnehmer wird ganz automatisch "zur Kasse" gebeten, zahlt seine Steuern und Sozialversicherung. Das Grundprinzip dieses Staates ist ein soziales- die vereinnahmten Steuern dienen der Grundsicherung von Bildung, Infrastruktur, öffentlicher Verwaltung, Arbeitsmarktförderung und der Finanzierung der Sozialhilfe (mal als paar Beispiele).

Die Beiträge zur Sozialversicherung sind unabdingbar notwendig, um eine halbwegs vernünftige Lastenverteilung hin zu kriegen.

Und genau das meint Griesuh:

Klar ist es für den Einzelnen von Vorteil, wenn er zu Hause bleiben kann und schwarz eine Haushaltshilfe rund um die Uhr beschäftigt. Ich möchte auch nicht bestreiten, dass durchaus tragische Schicksale dadurch etwas gemildert werden können.

Letztlich bleibt der Vorwurf aber ungeschmälert, dass das Gemeinwohl durch solche Praktiken geschädigt wird- und vom Gemeinwohl sind wir ja alle irgendwie abhängig.

Gruß Doedl


Wir müssen die Änderung sein, die wir in der Welt sehen wollen- Mahatma Gandhi

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pegean
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AW: Alternative zum Pflegeheim ( ausländische Perle im 24 Stunden Service)

Beitrag von pegean » Sa 19. Jun 2010, 19:20

Zuletzt geändert von pegean am So 20. Jun 2010, 07:19, insgesamt 1-mal geändert.


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johannes
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AW: Alternative zum Pflegeheim ( ausländische Perle im 24 Stunden Service)

Beitrag von johannes » So 20. Jun 2010, 15:39

Sehr geehrte Frau von Stösser,

Sie schreiben
Bevor man hier in doch sehr einseitiger Weise gegen die osteuropäischen Helferinnen zu Felde zieht, sollte man sich vergegenwärtigen, was die Alternative wäre. Niemand würde einen fremden Menschen in sein Haus aufnehmen und sich diesem ausliefern/anvertrauen, sähe er in der vorliegenden Situation eine Alternative!
Wenn Sie meine Beiträge aufmerksam gelesen haben, wird Ihnen aufgefallen sein, daß zumindest ich nicht gegen die osteuropäischen Helferinnen zu Felde ziehe. Ihr Hinweis auf die Alternative hinterläßt einen schalen Geschmack. Sie schreiben
Es gibt allerdings Mitglieder unseres Vereins, die 24Stunden Dienste vermitteln oder betreiben und dies in einer Form, die rechtlich genügend abgesichert erscheint.
Sie sind sich im Klaren darüber, daß diese Vermittlungen eben nicht rechtlich abgesichert sind, sonst würden Sie nicht schreiben "...die rechtlich genügend abgesichert erscheint"

Wer glaubt, wir Deutschen und vielleicht auch einige andere Westeuropäer seien über das Mittelalter hinaus, als es noch Sklavenhaltung gab, wird durch die Realität in der häuslichen Pflege eines Besseren belehrt.

Wie heißt es in unserem Grundgesetz? "Die Würde des Menschen ist unantastbar!" - außer eben die der modernen Sklaven.

1. Alle, die nicht über die Arbeitsvermittlung Bonn und deren Zweigstellen, soweit es sie gibt, im häuslichen Umfeld einer pflegerischen Beschäftigung gegen Entgelt nachgehen, arbeiten illegal.

2. Alle, die eine höhere Arbeitszeit als nach dem Arbeitszeitgesetz zulässig von einer Einzelperson verlangen (24-Stunden-Pflege), treten die Menschenwürde, die sie für sich einfordern, mit Füßen.

Ja, es wird immer der Haushalt von Geringverdienern angeführt um zu behaupten, daß Pflege zu ehrlichen Bedingungen nicht bezahlbar sei. Das ist ja auch puplikumswirksam. Niemand redet von jenen Reichen - auch solchen, die in hohen Ämtern sitzen - die sich des Volkssports der Sklavenhalterei ebenfalls bedienen. Warum?

Nur die Würde der Deutschen ist unantastbar.


Die Würde der anderen geht uns nichts an! Das ist gelebter Humanismus.



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Beitrag von johannes » Mo 21. Jun 2010, 10:24

Da User Lippert auf meine Beitrag bezug nimmt zur Klarstellung auch für Sie/Ihn

1. Alle, die nicht über die zentrale Arbeitsvermittlung Bonn und deren Zweigstellen, soweit es sie gibt, im häuslichen Umfeld einer pflegerischen Beschäftigung gegen Entgelt nachgehen, arbeiten illegal.

Das ist keine rechtliche Grauzone, sondern Gesetz in Deutschland.

Ja, ich habe auch osteuropäische (Tschechien) und Südeuropäische (Kroatien) Kräfte beschäftigt. Eine davon war sogar sehr gut. Daß sie eine Familie in Deutschland gegründet hat, werte ich sogar als positiv. So, wie es sich gehört - über die zentrale Arbeitsvermittlung in Bonn. Ich weiß, daß das kein ganz einfacher Weg war.

Aber er war legal!

Es braucht sich also niemand von mir angegriffen fühlen, der einen ehrlichen Weg geht. Wegen mir können hier 200.000 osteuropäische Pflegekräfte arbeiten, warum nicht? Aber bitte nicht an geltendem Recht vorbei! Jeder darf und soll eine echte Chance haben. Das ist wohl nicht die Frage.

In der Schweiz gilt schweizer Recht. In Deutschland gilt deutsches Recht und in Polen gilt polnisches Recht. Wer als Deutscher in der Schweiz arbeitet, macht dies, weil er dort mehr Lohn erhält. Das ist nicht ehrenrührig. Aber er muß nach schweizer Recht seine Sozialabgaben und Steuern leisten.

Wer als Pole in Deutschland arbeitet, macht dies, weil er hier mehr Lohn erhält. Das ist nicht ehrenrührig. Aber auch er muß nach deutschem Recht seine Sozialabgaben und Steuern leisten.

Du hast schon Recht, ich halte mich nicht an
Arbeitszeiten-, Pausenzeitenregelungen und sonstige Arbeitnehmerschutzgesetze
ich denke, ich überbiete sie! 35-Std.-Woche als Standard, tgl. mehr als 2 Std. Pause, 9 Wochen Jahresurlaub, usw.
Zuletzt geändert von johannes am Mo 21. Jun 2010, 10:29, insgesamt 1-mal geändert.



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Beitrag von johannes » Mo 21. Jun 2010, 18:40

Wenn auch von der BA undurchsichtige Kanäle befürworten sollten, wird das Unrecht dadurch auch nicht richtiger. Das zeigt bestenfalls, wo wir bereits gelandet sind.

Warum sollten nicht die Vermittler, so sie denn seriös arbeiten wollen, dem Kunden bei der Bearbeitung der notwendigen Formulare helfen?

Wieso braucht es weiterer Butgets? Wer selbst über ausreichende Mittel verfügt, sollte nicht jenen, die bedürftig sind, die wenigen verfügbaren Mittel entziehen. Ich kann im Gieskannenprinzip der angeblichen "solidarischen" Pflegeversicherung keine Solidarität erkennen. Das ist für mich eher Egoismus in Reinkultur.

Nein, die Regelung mit den Abgaben sollte schon für alle gelten. Ist dem nicht so, zeigt sich mir, daß Fairness wohl auch nicht vom Staat erwartet wird. Tja, auf diesen Staat sind aber noch viele recht stolz.



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AW: Alternative zum Pflegeheim ( ausländische Perle im 24 Stunden Service)

Beitrag von Teeyop » Mo 21. Jun 2010, 21:51

Guten Abend
diese Diskussion wird sich bald erledigen , schon einfach weil ich allen in Osteuropa einen besseren Lebenstandart bzw. höhere Einkommen gönne.
Der Boom der letzten Jahre zum Thema Perle erzeugten Gutmenschen in der Politik (leider ohne fachlichen Hintergrund) oder schlicht die lieben Erben.
In unserer Statistik der letzten 13 Jahre haben von 1000 Kunden in der ambulanten Pflege etwa 1 % tatsächlich Betreuungsleistungen in einem Mehrstundenumfang, aber nie mehr als 5 Stunden am Tag benötigt.
Leider wird selten zwischen Behandlungs- Grundpflege und Betreuungsleistungen unterschieden, und noch viel weniger auf die Sinnhaftigkeit der Massnahmen.
Daher verscheiden 24 h Stunden bewachte oder gepuderte Patienten mit Sicherheit früher und damit Sozialverträglich ! Die wenigsten sogenannten Kunden haben Ihre Perle persönlich gewählt oder geordert, weil sie es gar nicht mehr konnten....... es waren Betreuer oder Angehörige.
Und auf die Befragung von Kunden verzichten wir lieber gleich.........
der Häftling in der JVA gibt seinen Wächter ähnliche Anworten.
Schön wäre es endlich einen Vermittlungsdienst zu treffen , der eine Biographie zu seinem Patienten anlegt, Maßnahmen und Ziele definiert und geschulte Mitarbeiter pünktlich schickt.
Dann sind wir der Kundenorientierung schon einen Schritt näher......und das Thema Sozialversicherung erledigt.

mfg

TeeYop
Zuletzt geändert von Teeyop am Di 22. Jun 2010, 12:01, insgesamt 1-mal geändert.



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