Ausbildung im höherem Alter

Alles zum Beruf Pflege was nicht mit der Pflege direkt zu tun hat.
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Siery
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Ausbildung im höherem Alter

Beitrag von Siery » Fr 26. Okt 2018, 09:24

Ich spiele mit dem Gedanken eine Ausbildung zu beginnen. Allerdings bin ich knapp über 50. Was haltet ihr davon? Ich das machbar und schaffbar?
Zur Zeit arbeite ich als PH in einer ZAF. Das Gehalt kann sich dort sehen lassen. Aber ich denke auch daran dass ich als PH nicht bis zur Rente arbeiten kann da der Körper auch so seine Grenzen hat und ich ihn nicht unnötig strapazieren will.
Ich habe schon gesehen dass es in meinem Alter kein Bafög gibt. Wir sind zwar dopelverdiener, aber durch die Ausbildung würde mit einmal ein erheblicher Betrag fehlen. Gibt es Alternativen zum Bafög?


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Griesuh
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Re: Ausbildung im höherem Alter

Beitrag von Griesuh » Fr 26. Okt 2018, 18:28

Welche Ausbildung willst du denn neu beginnen?
Etwa zur 3 jährig examinirten Altenpflegefachkraft?

Unterrichts und Lerntechnisch ist das auch für die Generatuion 50+ schaffbar.

Jedoch: Wenn du schon als Pflegehelfer körperlich an die Grenzen kommst, wie willst du das dann als exe schaffen?
Du wirst als exe weit mehr gefordert und hast andere Belastungen, auch körperliche.
Zuletzt geändert von Griesuh am So 28. Okt 2018, 14:02, insgesamt 1-mal geändert.


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Re: Ausbildung im höherem Alter

Beitrag von doedl » Fr 26. Okt 2018, 19:43

Hallo Siery

Gute Idee von dir. Erkundige dich nach dem Programm Wegebau des Arbeitsamts. Sie zahlen einen Zuschuss zur Ausbildungsvergütung, so dass du dein Pflegehelfergehalt weiter bekommst.

Toi toi


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Re: Ausbildung im höherem Alter

Beitrag von Siery » Sa 27. Okt 2018, 04:49

Griesuh hat geschrieben:
Fr 26. Okt 2018, 18:28
Welche Ausbildung willst du denn neu beginnen?
Etwa zur 3 jährig examinirten Altenpflegefachkraft?
SUnterrichts und Lerntechnisch ist das auch für die Generatuion 50+ schaffbar.

Jedoch: Wenn du schon als Pflegehelfer körperlich an die Grenezen kommt, wie willst du das dann als exe schaffen?
Du wirst als exe weit mehr gefordert und hast andere Belastungen, auch körperliche.
Ich kann nur von "meinem" Haus erzählen. Da ist es so dass eine Pflegekraft eine ganze Station (20 Bewohner/Patienten) alleine schmeißen muss. Die Exen machen Behandlungspflege und Tabletten. Was kommt denn noch dazu?
Ich habe echt das Gefühl dass PH die Handlanger der Exen sind. Oder ich habe einfach Pech mit meinem Haus.
doedl hat geschrieben:
Fr 26. Okt 2018, 19:43
Hallo Siery

Gute Idee von dir. Erkundige dich nach dem Programm Wegebau des Arbeitsamts. Sie zahlen einen Zuschuss zur Ausbildungsvergütung, so dass du dein Pflegehelfergehalt weiter bekommst.

Toi toi
Das liest sich sehr gut. Vielen Dank für den Tipp. :)


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Re: Ausbildung im höherem Alter

Beitrag von Griesuh » So 28. Okt 2018, 14:01

Exen machen nicht nur Behandlungspflege.
Und Medi stellen ist nicht das einzige...
Sie haben die Verantwortung für ihren Bereich, Station. Erledigen die Dokoarbeit.

Aber sie haben genauso körperliche Belastungen wie APH auch. Denn sie sind auch in der Pflege aktiv.

Und wenn es bei euch so sein sollte, wie du sagst, dann ist bei euch in der Tat ein ernstes Wort mit der Heimleitung, der PDL und nicht zuletzt mit dem Träger der Einrichtung überfällig.

Deine idee die Ausbildung zur Altenpflegekraft machen zu wollen ist gut, sehr gut sogar.


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Re: Ausbildung im höherem Alter

Beitrag von Anni » Do 15. Nov 2018, 14:26

Ich bin auch schon etwas äter und schließe in einigen Wochen meine Ausbildung ab. Ich bin bei weitem nicht der Älteste...weder in meinem Betrieb, noch in der Schule. Eigentlich ist es überhaupt kein Problem, im "fortgeschrittenen" Alter einen Ausbildungsplatz zu bekommen...ganz im Gegenteil.
Sei in Deinem Lebenslauf authentisch, das hilft am meisten. Du wirst in Deinem zukünftigen Betrieb wohl sowieso zum Probe arbeiten müssen, dann werden die sich schon selbst ein Bild von Dir machen.


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