Vorgehensweise: Unterbringung in Pflegeeinrichtung

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Jutti
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Beitrag von Jutti » Mi 19. Okt 2005, 17:38

Hallo Kerstin,
auch gab es schon vor längerer Zeit mehrere Beratungsgespräche mit der Sozialdienststelle aus dem Krankenhaus
genau dies wollte ich nun für die aktuelle Situation vorschlagen. Mit dem sozialen Dienst sowie den behandelnden Ärzten dort aktuell im Krankenhaus über die Versorgungssituation daheim sprechen.
Das Mutter und Vater nicht mehr dazu in der Lage sind aufgrund eigener körperlicher Minderbelastbarkeit sowie Sie schon genug mit Kindern und Beruf zu tun haben. Außerdem könnten sie eventuell eine Gefahr für die Kinder geltend machen.....?
Leider sieht die Situation so aus, das Sie sich Hilfe einfordern müssen, von alleine kommt Niemand auf die Idee......
Ich wünsche Ihnen viel Glück und hoffentlich noch viele gute Ratschläge hier
Jutti



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doedl
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Beitrag von doedl » Mi 19. Okt 2005, 18:40

Hallo Fubini

die erste Möglichkeit wäre- der Onkel zieht freiwillig ins Altenheim. Ob ihre Familie das übermitteln sollte, kann ich nicht beurteilen; denke aber, dass wohl der Krankenhaussozialdienst mit weniger Vorgeschichte belastet ist.

Willigt Ihr Onkel nicht ein, so können Sie
- einen Betreuungsantrag beim Vormundschaftsgericht stellen
- mit dem Krankenhaus sprechen, dass Ihr Onkel stationär psychiatrisch behandelt wird ( denn von der Psychiatrie aus gehen Betreuungsverfahren wesentlich unproblematischer)
- den sozialpsychiatrischen Dienst der Stadt Siegen einschalten
- das örtliche Gesundheitsamt informieren, wegen der Zustände in der Wohnung.

Falls noch nicht passiert, sollte auch ein Antrag auf Einstufung in eine Pflegestufe gestellt werden- auch dies kann der Krankenhaussozialdienst veranlassen.

Toi toi toi

Lieben Gruss

Doedl


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