Vioxx wurde vom Markt genommen

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Marcell
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Beitrag von Marcell » Di 12. Okt 2004, 09:32

Hallo

Hm vielleicht weil das mittlerweile jeder wissen müsste das geistert schon seit Tagen durch die Nachrichten und aktuell läuft dadurch ja auch wieder eine Disskusion zur Medikamenten Sicherheit.

Ich war mal so frei deinen Titel etwas zu verfeinern ;)

Grüße

Marcell



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Marcell
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Beitrag von Marcell » Di 12. Okt 2004, 16:47

Tz Tz Tz das du musst ja ziemliche Langweile haben wenn du da gelesen hast wo ich glaube das du gelesen hast :D Schaust du nie Nachrichten? Auf N24 gabs glaub 5 oder 6 Berichte darüber, besonders lustig war das gejammere der Börse...

Grüße

Marcell



schnecke2003
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Beitrag von schnecke2003 » Do 14. Okt 2004, 12:48

:wave
Dies habe ich soeben gelesen......

Anwalt reicht Strafanzeige gegen Vioxx-Hersteller ein


Berlin (dpa) - Der Berliner Anwalt Andreas Schulz hat im Auftrag von Hinterbliebenen eines Vioxx-Patienten Strafanzeige gegen die Unternehmensgruppe Merck wegen fahrlässiger Tötung erstattet. Die Anzeige wurde bei der Staatsanwaltschaft München I eingereicht, teilte Schulz mit.
Schulz prüft im Auftrag von Hinterbliebenen 40 bis 50 Todesfälle, die möglicherweise auf die Einnahme des Medikaments Vioxx zurückgehen.

Seit der weltweiten Marktrücknahme des Rheuma- und Schmerzmittels vor zwei Wochen haben sich laut Schulz außerdem 120 bis 150 Betroffene an ihn gewandt, die von «sehr schweren» Nebenwirkungen des Medikaments berichteten. Vioxx erhöht einer Studie zufolge das Risiko von Herzattacken und Schlaganfällen, wenn das Mittel länger als 18 Monate eingenommen wird. Eine erhöhte Todesrate im Vergleich zur Kontrollgruppe gab es nach Unternehmensangaben bei dieser Studie nicht.

Laut Schulz haben zwei US-Anwaltskanzleien schon am 30. September eine Sammelklage gegen Merck bei einem Bundesgericht in Oklahoma City eingereicht. Darin werde dem Konzern vorgeworfen, die Öffentlichkeit nicht über die Risiken von Vioxx informiert zu haben.

Schulz zufolge müssten mögliche Nebenwirkungen des Medikaments aber in jedem Einzelfall geprüft werden, bevor Betroffene Ansprüche gegen den Vioxx-Hersteller Merck anmelden könnten. «Wir übernehmen die anwaltliche Vertretung nur, wenn uns ein Zusammenhang medizinisch und rechtlich plausibel erscheint.» Dies könne mehrere Wochen dauern.

Die Deutsche Rheuma-Liga in Bonn hat nach eigenen Angaben eine Liste eingerichtet, in die sich Vioxx-Patienten eintragen lassen können. Die Betroffenen erhalten dann Informationen über die weitere Entwicklung und Klagemöglichkeiten.

Lieben Gruss Schnecke :wave



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