Stundenlohn nach der Ausbildung nur 10€?

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mara
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Beitrag von mara » Mi 2. Mär 2005, 12:15

hmmm..

Also in unsrem Haus- ebenfalls privat, keine Tarifbindung- wird Einsteigern ein Stundenlohn von 11,80€ gewährt.. Zuschläge gibt es lediglich für Sonntags- und Nachtarbeit wobei diese nicht erwähnsenwert sind ?(



Hohenstein
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RE: Stundenlohn nach der Ausbildung nur 10€?

Beitrag von Hohenstein » Fr 4. Mär 2005, 16:52

kannst glaube ich froh sein, so viel zu bekommen, das ist doch in der Pflege so, das man da nicht zum Millionär wird, das weiß man doch vorher. Ich denke mal das 10€ ganz gut sind.



Sunflower
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RE: Stundenlohn nach der Ausbildung nur 10€?

Beitrag von Sunflower » So 6. Mär 2005, 17:39

Hallo! Also naja 10 Euro in der Stunde würd ich mal sagen iss so "Ost-Niveau" oder drunter. Wären ja bei 38,5 Std in der Woche 1540 Euro im Monat.....Brutto nehm ich mal an? Das wiederum heisst so ca. 1000 Euro netto dann.....je nach Steuerklasse. Plus die Zulagen halt aber die machen auch nicht so mächtig was aus....Es sei denn es kommt noch Ortszuschlag hinzu? Das sind dann schon ein paar Hundert Euro....Also, zum Vergleich ich hab mal als Helferin gearbeitet, 32,5 Stunden Woche und hab da auch so ca. 1000 Euro im Monat gehabt....Insofern.......glaub ich das es nicht gerade die Welt iss....War das denn ein privates Heim? Und wie solls dann nach den 6 Monaten Probezeit aussehen?
Viel Glück fürs Kolloquium! und Viele Grüße aus Niederbayern in die Oberpfalz!



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DrRinderwahn
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Beitrag von DrRinderwahn » Mi 9. Mär 2005, 10:24

Naja aber selbt bei 800 oder 900 € hast du noch genug zum Leben, ich kenne Leute die müssen mit 500€ im Monat auskommen, und 10e stundenlohn mag net viel sein aber für den anfang ist es doch besser als nix oder? Ich an deiner Stelle würde den Job sofort nehmen und für den Anfang ist es das beste, umschauen kann man sich immer noch und es ist besser als vom Amt zu leben!


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Sunflower
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RE: Anlehnung an BAT?

Beitrag von Sunflower » Mi 9. Mär 2005, 18:02

Hallo! Ich bins nochmal....also ich weiss es zwar nicht, kann mir aber nicht vorstellen das private Heime verpflichtet sind an Anlehnung an BAT zu bezahlen. Aber ich denke das die meisten dies machen, denn wer will denn sonst da arbeiten? Ich denke aber nicht das private Heime generell schlechter bezahlen als öffentliche, ich kenne 2, 3 gute Heime/Rehakliniken hier in der Nähe die alle gut bis sehr gut bezahlen.
Mich wunderts das du sonst kein Job kriegst? Wohnst du denn sehr ländlich? Naja ich würds mir gut überlegen! LG



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DrRinderwahn
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Beitrag von DrRinderwahn » Do 10. Mär 2005, 12:43

das stimmt, man Glück haben oder auch Pech


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Beitrag von DrRinderwahn » Sa 19. Mär 2005, 12:23

ne das kann man nicht


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johannes
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RE: Stundenlohn nach der Ausbildung nur 10€?

Beitrag von johannes » Sa 19. Mär 2005, 13:57

zum Beitrag von Geriatric Nurse:

1900 brutto privat gegen 2250 brutto öffentlich/freigemeinnützig macht im netto bei richtiger handhabung ca. 1600 netto privat und ca. 1400 netto öffentlich/freigemeinnützig. man muß nur wissen, wie man's macht.

andererseits: unzufriedenheit hat bisher noch keine bessere arbeitsqualität hervor gebracht, sondern immer nur schlechte. die zeiten, in denen jeder ausnahmslos aus dem vollen schöpfen konnte, sind vorbei.

des weiteren ist es beileibe keine willkür der privaten, wenn sie nicht die gleichen bruttolöhne zahlen wie die öffentlichen/freigemeinnützigen. die kostenträger treffen in aller regel die entscheidungen. die privaten anbieter haben da wenig spielraum, sie drucken ja das geld nicht selber, sondern müssen nehmen, was ihnen genehmigt wird!

wir haben beispielsweise in unserem hause die löhne bat aus 1993 genehmigt bekommen - obwohl wir bereits 2005 schreiben! und ausgeben kann man leider immer nur das, was man hat und nicht das, was man gern hätte!

und wenn ihr über den daumen wissen wollt, wieviel euer chef verdient, dann rechnet einfach mal alle heimentgelte eurer bewohner entsprechend der pflegestufen zusammen (mtl.) davon zieht ihr 25 - 30 % für sachkosten ab. der rest sind löhne und gewinn des unternehmers.

seht in eurer lohnabrechnung nach dem gesamtbruttolohn alles incl. (das sind 78 % eurer persönlichen lohnkosten) und rechnet (brutto:78x100), dann habt ihr eure persönlichen lohnkosten. die von allen mitarbeitern addieren und von den verbliebenen 75 - 70 % heimentgelt abgezogen. die differenz ist für den chef. von dem sind wie bei euch selbst die steuern und sozialversicherung abzuziehen. wenn ihr diese rechnung gemacht habt, dann könnt ihr in etwa genau feststellen, ob euch der chef nur ausnimmt oder ob er mit den ihm verfügbaren möglichkeiten das beste herausholt - für alle!


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