patientenverfügung

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Nicole81
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patientenverfügung

Beitrag von Nicole81 » Mo 4. Jul 2005, 17:22

Halli hallo!
Hab da mal eine frage und zwar geht es um patientenverfügung.wie läuft es wenn die mutter nicht mehr gefragt werden kann aufgrund ihren erkrankungen und die kinder möchten eine patientenverfügung machen.wie gehen die kinder vor und welche behörden müssen da mitwirken.gibt es dazu einen link?

wäre lieb wenn ihr mie helfen könntet.

liebe grüsse nicole



Jutti
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Beitrag von Jutti » Mo 4. Jul 2005, 21:13

recht interressant sind diese Infos:
http://www.bmj.de/enid/Ratgeber/Betreuungsrecht_kh.html
vG
Jutti



Gizmo2
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Re: Patientenverfügung

Beitrag von Gizmo2 » Mo 4. Jul 2005, 21:34

Hallo,
auch ich halte Patientenverfügungen für sinnvoll, wenn sie frühzeitig geschrieben und regelmäßig erneuert bzw. neu unterschrieben werden. Aber es liegt nicht immer an demjenigen, der dieses geschrieben hat, ob alles so geschieht wie es geschrieben wurde X( X(. Dieses weiß ich aus eigenem Erleben, seit ich in der Pflege tätig bin. Entweder konnte der behandelnde Arzt nicht damit umgehen, weil er sich selber noch keine Gedanken hierüber gemacht hat ( zu jung / zu unerfahren). Dieser Arzt hat sich aber mit seinem Mentor und dem Pflegepersonal der Station ausführlich ausgetauscht und schließlich die Behandlung an seinen Mentor übergeben. Dieses war vor ein paar Jahren während meines KH- Praktikums. Aber auch heute erlebe ich dieses noch, weil der Wunsch des Bew. nicht der Wunsch der Angehörigen ist oder auch beim PP große Unsicherheit aufkommt. Vielfach steht das PP zwischen mehreren Stühlen, wenn es allen Wünschen gerecht werden will.

Ich persönlich habe noch keine Patientenverfügung, ganz einfach, weil ich mir in verschiedenen Dingen noch nicht 100 %-ig sicher bin, was ich will. Aber ich diskutiere regelmäßig in meinem Familienkreis über dieses Thema, bis keiner mehr Lust zum Diskutieren hat.

Mit freundlichen Grüßen

Gizmo2



Giftzwerg
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Beitrag von Giftzwerg » Di 5. Jul 2005, 06:17

Naja ganz ist der Zug nicht abgefahren. Mann kann ja durch Befragung von Verwandten, nahen Angehörigen, Kindern, Eltern etc. "den mutmaßlichen Willen" der Person erfahren falls diese darüber bescheid wissen, das zählt dann wenn keine Patientenverfügung vorhanden ist.



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