Muss mal was los werden

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Triexi
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Muss mal was los werden

Beitrag von Triexi » Do 12. Feb 2004, 14:50

Hallo Leute,

Sorry das ich euch damit auf die nerven gehe aber mir reicht es wirklich, sicherlich kennt ihr das Leidliche Thema auch bei euch.

Ich bin ja Pflegeasistentin und es gibt Altenpfleger/innen oder wie man so schön sagt Fachkraft.

Kennt ihr das auch als Pflegeasistenten das man morgens zur Arbeit kommt und dort mit bei der Übergabe sitzt denn da fängt es schon an, man behandeld die Pflegeasistenten wie Luft oder man hat das Glück und darf mitreden aber das ist noch nicht alles.

Man hat ja vorher einarbeitung gehabt und kennt sich gut auf der Station wo man ist aus und denkt alles ist super aber nein und schon kommt die Fachkraft und erzählt einen du machst das und dann das, da denkt man doch ( Hallo geht es noch besser ) aber damit nicht genug, wenn man sich dann mal hinsetzt als Asistenten dann sagen die schon willst du nicht mal Arbeiten und so geht es dann denn ganzen Dienst über.

Das beste ist ja noch man sieht die Fachkraft die ganze Zeit mit einer Tassen Kaffe und Ziggis als wenn die Angst haben das die Kaffe Hersteller Pleite machen und die Tabak Industrie in denn ruin geht also wir haben bei uns nur eine halbe stunde Pause aber das reicht bei vielen Mitarbeitern garnicht aus.

Ich möchte auch darauf hinweisen das nicht alle Fachkräfte so sind also schäre ich sie nicht alle über einen Kamm aber es gibt welche die wirklich so sind.

So Leute ich werd jetzt mal aufhören, ich hab mir denn Ärger aus der Seele geschrieben.

LG

Triexi :wave :wave :wave :wave



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doedl
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Beitrag von doedl » Sa 14. Feb 2004, 18:33

Ja hallo Ihr Beiden,

ohne jetzt das leidige Thema Examinierte- Nichtexaminierte wieder voll aufleben lassen zu wollen, trotzdem mal meine Sichtweise der Dinge.

Sowohl in der ambulanten, wie auch stationären Pflege sind gerade die KPHs und APHs, die über langjährige Pflegeerfahrung verfügen, bei ihrer Einsatzmöglichkeit herabqualifiziert worden. Das finde ich nun sehr schade, da ich einige Kollegen/Innen kennen gelernt habe, die wirklich fachlich sehr gut waren. Nun ist also Ende im Gelände- der Qualität zuliebe, hm.

Ich kenne nun ein paar Pflegedienste, wo nach wie vor KPHs eingesetzt werden- auch für die Behandlungspflege- und es keinen Ärger mit den Kassen gibt.

Ob es dem Teamgeist sehr guttut, wenn eine solche strikte Trennung vorgenommen wird, wage ich zu bezweifeln. Es ist unbestritten, dass bestimmte pflegerische Tätigkeiten nur von Examinierten vorgenommen werden sollten- doch man kanns halt auch übertreiben beim Kastendenken.

Angesichts der leeren Kassen unseres Sozialsystems inklusive der Pflegeversicherung werden wir sicherlich noch Zeiten erleben, wo der Qualitätsgedanke seehr viel weiter unten angesiedelt sein wird. Ob zum Schaden oder zum Nutzen- das muss sich erst noch heraus stellen.

Lieben Gruss

Doedl

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Wir müssen die Änderung sein, die wir in der Welt sehen wollen- Mahatma Gandhi

barthleby
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Beitrag von barthleby » Sa 14. Feb 2004, 19:35

Hi,

meine Einstellung zu diesem Thema habe ich ja schon häufiger publiziert.
Allerdings hab ich auch nur wenige KPHs kennengelernt, die entsprechend fachkompetent sind.
Egal, nur wenn jetzt KPHs und APHs schon wegen der Qualitätsoffensive arbeitslos werden, sind sicherlich die "minderausgebildeten" Altenpfleger zu mindest in der ambulanten Pflege demnächst ebenfalls betroffen.

Wie ich in einem anderem Thread bereits anmerkte, sind hier in Lübeck die freien Stellen wohl alle durch Krankenschwestern belegt. Ich hab mich jetzt zum Ende der Ausbildung mehrfach auch bei ambulanten Diensten beworben und nix. Krankenschwestern werden hier angebetet und nehmen dem Nachwuchs die Arbeitsplätze weg. Letzte Chance: Zeitarbeitsfirma für €7.50 die Stunde. Ich könnte :wall und kotzen.

Schaun wir mal, was die Zukunft tatsächlich bringt.

Gruss Hannes


Carpe Noctem

Dirk Höffken
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Beitrag von Dirk Höffken » So 15. Feb 2004, 10:26

Hallo.

Zu dieser Diskussion könnte man ja viel Schreiben. Ich möchte aber mal zwei Punkte, die mich besonders Stören, hervorheben:

1.
@ Doedl
...“Angesichts der leeren Kassen unseres Sozialsystems inklusive der Pflegeversicherung werden wir sicherlich noch Zeiten erleben, wo der Qualitätsgedanke seehr viel weiter unten angesiedelt sein wird. Ob zum Schaden oder zum Nutzen- das muss sich erst noch heraus stellen.“
Eine Argumentation mit der ich nun gar nicht Einverstanden bin und die ich von einer qualifizierten und erfahrenen Qualitätsmanagerin nicht Erwartet hätte.

Auch wenn in der BRD, meines Wissens, bis in die Gegenwart keine großangelegten Studien existieren, lässt sich durch statistische Analysen zeigen, dass ein geringerer Anteil an professionellem und qualifiziertem Pflegepersonal signifikant mit zunehmenden Qualitätsmängeln korreliert.

Textausschnitt:
...„Laut einer Querschnittserhebung mittels einer in Hamburg durchgeführten Leichenschau im Jahr 1998 wurde bei 10.222 Fällen eine Prävalenz für Dekubitalgeschwüre der Grade I bis IV in Höhe von 11,2% gefunden. Über die Hälfte aller Grad IV-Fälle kamen in Hamburg aus dem Pflegeheimbereich und 11,5% aus Krankenhäusern. Ein Rückschluss auf mangelnde Pflege ist zwar durch diese Befunde nicht möglich. Allerdings bestanden in der Mehrzahl der Fälle nicht abgetragene Randnekrosen, in 12% der Fälle schien der Befund so ausgeprägt, dass hier seit längerer Zeit kein Débridement mehr erfolgt sein konnte (Heinemann et al. 2000: 47 ).“... - Etwas von mir Zusammengefasst.

Hierfür mögen sicher mehrere Faktoren verantwortlich sein. Einen Anteil hat aber mit Sicherheit auch die in Pflegeheimen relativ geringe Anzahl von vollausgebildeten Pflegefachkräften. Die Behandlung eines Dekubitus kostet nach Angaben der Stiftung Pflege e.V. etwa 15.000 bis 30.000 Euro.

So, wie Hoch war noch gleich die Differenz zwischen dem Gehalt einer Pflegefachkraft und einem Pflegeassistenten?

2.
@ Sylvi
...“Das klingt vielleicht jetzt eigebildet aber meine Patienten waren mit meiner Pflege zufrieden und haben sich gefreut das ich mir auch mal etwas Zeit hatte für kleine Probleme die nicht in einem Pflegevertrag festhalten sind.“...
Dieser Satz unterstellt wieder mal das alle Pflegefachkräfte unfreundlich sind und sich keine Zeit für soziale Kontakte mit dem Patienten nehmen.

Entscheidender ist aber, dass Patientenzufriedenheit und Qualität nicht immer auf einen Nenner gebracht werden können. So gibt es z.B. Patienten, die einen Katheter wollen, damit sie nicht ständig zur Toilette rennen müssen. Da muss, bei allem Verständnis für die Situation, die Patientenzufriedenheit hinten anstehen.

MfG DH

Zitat:
Man erkennt den Irrtum daran, dass alle Welt ihn teilt. (Jean Giraudoux)



Triexi
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Beitrag von Triexi » So 15. Feb 2004, 10:47

Hallo Leute,

Ich weiss jetzt nicht ob ich euch falsch verstehe oder ob ihr mich falsch verstanden habt, ich wollte eigentlich nur beschreiben wie es mich als Pflegeasistentin ärgert wenn mir eine Fachkraft erzählt was ich zu machen habe obwohl ich weiss was ich zu tun habe wenn ich Dienst habe.

So wie Sylvy hat mich sehr gut verstanden, ich wollte eigentlich garnicht auf gesetzte oder Versicherungen das Thema schließen ich wollte eigentlich auf das leidige Thema schließen das Fachkräfte einen immer noch sagen was man als Asistentin zu tun hat.

LG

Triexi



Petra
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Beitrag von Petra » So 15. Feb 2004, 15:04

Hallo Trixie,

du fühlst dich momentan nicht gerade wohl, sind es nur einzelne Fachkräfte oder alle die dich so behandeln?
Ich habe auf eurer wechisse Seite gelesen, dass du den Wunsch hattest eine Ap-Ausbildung zu machen. Wie stehst du jetzt dem Ganzen gegenüber? Wäre eine Ausbildung nicht die Lösung zur Eigenverantwortlichkeit?!

Liebe Grüße

Petra



Triexi
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Beitrag von Triexi » So 15. Feb 2004, 15:21

Hallo Petra,

Natürlich möchte ich noch eine Unschulung als AP machen.

Und das mir die Fachkraft sagt was ich zu tun habe davon kann ich nur von 3 Fachkräften reden.

Gruß

Triexi



Dirk Höffken
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Beitrag von Dirk Höffken » So 15. Feb 2004, 16:11

Hallo Sylvi.
@Sylvi
...“Was bitte hat Zufriedenheit mit ärztlichen Verordnungen zuu tun?
Auch Du darfst ohne Verordnung keinen Katheter legen nur weil der Pat.es wünscht.“
Natürlich, du hast hier sicher Recht. Auch examiniertes Personal darf ohne Arztanordnung keinen Katheter legen.

Ich arbeite allerdings ausschließlich in Kliniken. Und der ärztliche Dienst kümmert sich um solche Dinge nicht Großartig. Wir hatten hier schon ähnliche Diskussionen. Letztendlich mag es Juristisch und Medizinisch nicht Korrekt sein. Ebenso setzt die professionelle Pflege mit der Übernahme von ärztlichen Kompetenzen ein falsches Zeichen und „schneidet sich ins eigene Fleisch“. Ich sehe das Genauso. Nur man kann sich nicht immer daran halten. Ich habe es auch noch nie richtig Versucht.

Ruft man einen Arzt wegen dem Legen eines venösen Zugangs oder liegt noch Keiner wenn er kommt, muss ein Katheter gewechselt oder ein Neuer gelegt werden (wenn der Arzt vorher die Indikation festgestellt hat oder auch nicht), ist noch keine Glucose bei einem hypoglykämischem Schock injiziert wenn Herr oder Frau Doktor mit wehendem Kittel einlaufen, u.s.w. gilt man ziemlich schnell als Inkompetent. Hinterher sagt man dann zu „eurer Hoheit“ bitte Anordnen. Bis jetzt hat sich auch noch kein Arzt geweigert. Ich weiß, dass kann auch mal „ins Auge gehen“. Die meisten Ärzte sind aber ziemlich schnell Genervt, wenn man sie wegen jeder Kleinigkeit anruft oder anpiepst. Besonders in der Nacht und insbesondere wenn sie den Patienten kurz vorher gesehen haben.

Richtig ist es sicher nicht!!!

MfG DH

Zitat:
Wer A sagt, der muss nicht B sagen. Er kann auch erkennen, dass A falsch war. - Bertold Brecht (dt. Schriftsteller und Regisseur (1898-1956))



Dirk Höffken
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Beitrag von Dirk Höffken » So 15. Feb 2004, 20:41

Hallo Sylvi.

Ich kann deinen Frust nur zu gut Nachvollziehen. Ich leide auch unter der Änderung von Gesetzen und Verordnungen. Man muss sich eben der Situation anpassen. Es gibt immer einen Weg!!!

Davon abgesehen geben manche Änderungen doch einen Sinn. Lassen wir mal dahingestellt ob es den Pflegenotstand gibt oder nicht. Selbst wenn, soll dies ein Grund sein um die Anforderungen an die Qualifikation von Pflegefachkräften zu senken? Die Pflege würde damit mühsame Errungenschaften preisgeben. Dann läuft es wieder nach dem Motto “Pflegen kann jeder“. Ob das u.a. zur Motivation beiträgt? Gerade die Altenpflege hat noch massive Probleme. Kaum (jungen, zielorientierten und hochqualifizierten) Nachwuchs, geringes öffentliches Ansehen, eine zu geringe Bezahlung, u.s.w.. Aber gerade dies wäre für die Altenpflege wichtig. Der Krankenpflege geht es nicht viel Besser.

Vielleicht sollte man es mal aus der Perspektive sehen.

Und deine Beobachtung mit den Dekubitalgeschwüren in allen Ehren. Objektiv belegen lässt sich dies nicht.

MfG DH

Zitat:
Die meisten Menschen geben ihre Laster erst dann auf, wenn sie ihnen Beschwerden bereiten. (William Somerset Maugham)



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doedl
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Beitrag von doedl » So 15. Feb 2004, 22:26

Hallo Dirk,

konnte auf Deinen Beitrag oben nicht gleich antworten- muss ab und zu auch arbeiten, gggg.

"Eine Argumentation mit der ich nun gar nicht Einverstanden bin und die ich von einer qualifizierten und erfahrenen Qualitätsmanagerin nicht Erwartet hätte."

Noja kann ich nur sagen- was ist denn eigentlich Qualität in der Pflege??
Als erfahrene "Qualitätsmanagerin" definiere ich Qualität so, wie es die Prüfenden definieren-
Strukturqualität
Prozessqualität
Ergebnisqualität

Letztgenannte Qualität ist für mein Empfinden die ausschlaggebende! Was kommt bei Pflege unterm Strich für die Gepflegten heraus...

Nun ist das aber nicht unbedingt das Maß aller Dinge, was bei Prüfungen durch Heimaufsicht und MDK abgefragt wird.

Wenn ich heute eine große Einrichtung habe, dann ist die Strukturqualität schon sehr wichtig, da ohne eine straffe Organisation nichts so läuft, wie es denn soll.

Nur- genau die gleichen Maßstäbe werden auch an Kleinsteinrichtungen gelegt, die aufgrund ihrer anderen Informations- und Kommunikationswege, der Tatsache, dass jeder jeden kennt, einer aufwändige Regelung nicht bedürfen.

Sprich im Klartext- das Qualitätshandbuch eines Kleinbetriebes ist genauso umfangreich, wie das einer Großeinrichtung - da stimmt also was nicht.

Sieh Dir andererseits an, wie die Heimpersonalverordnung umgesetzt wird- habe ich Wohnbereiche definiert, so muss in jedem solchen Bereich eine examinierte Kraft 24 Stunden anwesend sein- habe ich aber das ganze Haus als eine Einheit ausgewiesen, dann reicht eine examinierte pro Haus.

Was die Entstehung von Dekubiti angeht, so wage ich zu bezweifeln, dass allein das Vorhandensein von Examinierten prophylaktisch wirkt- da musst Du Dir schonmal den Arbeitsablauf im Heim ansehen, der sich in den vergangenen Jahren doch dramatisch verändert hat. Frage die Kollegen vor Ort, wo die großen Zeitfresser zu suchen sind, und sie werden Dir u. a. gestiegene bürokratische Verpflichtungen als Zeitkiller nennen- also eine Anforderung der Qualitätsverpflichtung.

Doch das Ursprungsthema war ein anderes- nämlich die Trennung von Nichtexaminierten und Examinierten..... da hab ich nunmal gute Erfahrungen mit KPHs gemacht.

Hm- der Beitrag ist schon viel zu lang geworden,

Gruss Doedl

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Hachi
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RE: Muss mal was Los werden

Beitrag von Hachi » Mo 16. Feb 2004, 00:03

@Trixie

Nur kurz zurück: Wir fangen im Team an und hören im Team auf! Meine Wenigkeit als Fachkraft und 2-3 Pflegehelferinnen. Vor 2 Jahren hatte ich Helferinnen, denen brauchte man(n) nix zu sagen, das flutschte wie ne eins. Blindes Verständnis - flache Hierarchien. Heute ist es anders: Man(n) muss jedem sagen was er tun muss und zudem noch kontrollieren! Tu ich das nicht, hab ich die A*Karte...Denn auch die Fachkraft wird nach dem Ergebnis (Gruss Doedl!) überprüft! Will eigentlich nur damit sagen, daß die Fachkraft die Verantwortung für alles trägt und seinen/ihren Kopf hinhält...Natürlich gibt es A*Löcher die den Max raushängen lassen, aber ich habe das Gefühl, daß die Qualität der APH`s deutlich nachlässt - zumindest bei uns! Jedenfalls bin ich gerade dabei ein Team zu formen, das MITEINANDER gut arbeitet und ein positives Ergebnis erziehlt. Nicht nur für den Bewohner, nein, auch für den Mitarbeiter! Im Endeffekt zählt doch nur eins: Eine Fachkraft ist ohne Helferin nix und umgekehrt genauso wenig...oder !? Ich zähle auf meinen Mitarbeiterstab und versuche diese dahingehend zu erziehen, daß WIR ein TEAM sind - einer für alle, alle für einen, mag es noch so pathetisch klingen! Und ich gehe dabei mit gutem Beispiel voran: Ich erwarte nix von meinen Leuten, was ich nicht selber mache. Das TEAM steht und fällt mit der Fachkraft bzw. WBL...Mein Motto dabei: "Ärmel hochkrempeln - RAN!"
In diesem Sinne Dir alles Gute und Kraft,



Anja
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Beitrag von Anja » Mo 16. Feb 2004, 12:22

@ Hachi, ich stimme dir voll und ganz zu!

Als Fachkraft hat man immer die A...karte. Klappt etwas nicht wird die Fachkraft zur Verantwortung gezogen!

Hallo Triexi,

ich kann dich schon verstehen, wenn du sagst, dass man dir nicht sagen muss was du zu tun hast!

Aber vielleicht solltest du mal den Grund für das Verhalten der Pflegefachkräfte herausfinden. Sie meinen das bestimmt alles nicht so.
Vielleicht sind sie unsicher, das etwas nicht klappt oder so!

Diese Unsicherheit ist bei mir auch manchmal da, vor allem im SD wenn ich als einzige Fachkraft im Dienst bin!

Außerdem denke ich auch, dass es wichtig ist wie man etwas sagt!
Schließlich macht der Ton die Musik!

Und wie hachi schon sagt MITEINNDER arbeiten ist wichtig! Aber irgendjemand muss ja auch die Verantwortung tragen und dass sind nun mal die Fachkräfte!
Die Pflegemitarbeiter können sich immer in Sicherheit wiegen, weil sie nur selten zur Verantwortung gezogen werden.

Wir sind alle Menschen glaube ich und jeder macht seinen Job nach bestem Gewissen.
Aber ich muss auch sagen nicht jeder Pflegemitarbeiter akzeptiert auch die Fachkraft. aber das ist ein anderes Thema!

also Triexi Kopf hoch du wirst denen schon beweisen, was du kannst!

Liebe Grüße Anja



Mel
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Beitrag von Mel » Mo 16. Feb 2004, 20:42

@ Triexi,
ich kann das auch ganz gut nachvollziehen.
Ich persönlich hatte immer Glück. War 3 Jahre als Helferin in der Pflege.
Habe aber genug von den Fachkräften mit bekommen. Ich finde es Traurig das die meisten sich so auf Spielen.
Als wären sie, wer weiß was besonderes. Wenn von Helferinnen viel mehr als eigentlich notwendig abverlangt wird.
Jetzt werde ich richtig fertig gemacht.
Bin in der Ausbildung, und auch noch Schwanger. Also Funktioniere ich nicht mehr. Alle freuen sich, auch die Schule macht keine Probleme, Nur die Praxisstelle macht Probleme, einige Mitarbeiter.
Ich habe schon kein Bock mehr, bin völlig fertig. Und habe noch 5 Wochen.
Ich kann dich wirklich gut verstehen. Und es kommt vonden Kollegen immer aufs wie an. Wie die sich verhalten. Mit der Kontrolle kann ich alles verstehen, man muss aber nicht gleich jemanden Diskrimienren.

Ganz liebe grüsse Mel



Dirk Höffken
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Beitrag von Dirk Höffken » Di 17. Feb 2004, 00:01

Hallo Sylvi.

Bei dieser Thematik ist meine Meinung ziemlich Festgefahren. Allerdings stehe ich mit dieser Meinung sowohl hier im Forum als auch in der Praxis ziemlich alleine da. Sollte mir ja doch mal zu Denken geben.

Und auch Doedl´s guten Erfahrungen mit Pflegeassistenten (KPH´s) kann ich irgendwie nicht so richtig Widersprechen. In der Grundpflege ist mir wohl jeder Pflegeassistent weit Überlegen. Woran das auch immer Liegen mag.

Na ja, ich werde meine Meinung in den nächsten Wochen noch mal Überdenken.

MfG DH

Zitat:
Alles, was uns an anderen missfällt, kann uns zu besserer Selbsterkenntnis führen. - Carl Gustav Jung



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