Mein Traum ein eigenes Pflegeheim

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Ijeos
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Mein Traum ein eigenes Pflegeheim

Beitrag von Ijeos » Sa 4. Mai 2013, 22:00

Hallo alle zusammen,
wie der Titel schon beschreibt habe ich seit vielen Jahren den Traum ein eigenes Pflegeheim zu eröffnen.
2006 habe ich mein Abschlusszertifikat zum Gesundheits - und Krankenpfleger erhalten. 2009 habe ich eine Weiterbildung zum Fachwirt für Organisation und Führung erfolgreich absolviert und um das Gesamtbild abzurunden werde ich 2014 meinen Bachelor in sozialer Arbeit erhalten.
Ich arbeite seit meiner Ausbildung im selben Krankenhaus, nur derzeit arbeite ich als Teilzeitkraft da ich noch mitten im Studium bin und kein Fernstudium machen wollte.

Ich würde gerne ein Pflegeheim eröffnen, das das eine Menge Arbeit ist und nicht so einfach zu planen versteht sich von selbst. Ich wollte bei euch im Forum nachfragen ob mir jemand Tipps geben könnte. Vielleicht findet sich hier auch jemand der mich gerne an die Hand nehmen möchte und ein bisschen durch das ganze Durcheinander begleitet.

Aber meine wichtigste Frage ist eigentlich, wie komm ich zu solch einer Menge Geld um überhaupt ein Gebäude und die Grundausstattung zu finanzieren.
Gibt es da unterschiedliche Möglichkeiten, wie Geldgeber, Kredit, Partner etc.

Das ist für mich die größte und schwierigste Hürde, leider ist bisher in meinem Studium der BWL Bereich sehr kurz geraten und ich glaube nicht, das da noch viel kommt.

Ich wäre euch sehr dankbar, wenn ihr mir vielleicht helfen könntet, ich würde mich auch sehr über eine Pn freuen, falls mir jemand helfen möchte und dieses lieber per Pn macht.

Jegliche Hilfe bzgl. "Wie eröffne ich ein eigenes Pflegeheim" wird gerne gesehen. Gerne auch nur informative Literatur.

Mit freundlichen Grüßen

Ijeos



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Pflegelobby
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AW: Mein Traum ein eigenes Pflegeheim

Beitrag von Pflegelobby » Sa 4. Mai 2013, 22:32

Ich denke du brauchst Geld... sehr viel Geld... auf Kredit würde ich das nicht probieren.....


자유

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benny34
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AW: Mein Traum ein eigenes Pflegeheim

Beitrag von benny34 » So 5. Mai 2013, 01:21

Zitat:" Monatliche Gesamtkosten [Bearbeiten]
In Deutschland kostete 2005 eine vollstationäre Dauerpflege im Monat durchschnittlich 2.706 Euro. Für die unterschiedlichen Pflegestufen betrugen die monatlichen Gesamtkosten inklusive Unterkunft, Verpflegung und Investitionskostenpauschale:
Pflegestufe I - 2500 Euro
Pflegestufe II - 2900 Euro
Pflegestufe III - 3400 Euro"

"Quelle: (zum 1. Jan 2006; Quelle siehe Anmerkg. 1)
Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Pflegeheim

Bei einem Altenheim mit 50 Bewohnern sind das: ca. 150.000 €/Monat - so grob über den Daumen gepeilt...



Ijeos
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AW: Mein Traum ein eigenes Pflegeheim

Beitrag von Ijeos » So 5. Mai 2013, 17:45

Das mich das viel Geld und Fleiß kostet ist mir bewußt, wie in meinem Post beschrieben.
Und die Pflegekategorien kenn ich auch, das wäre ja schon viel zu weit, für diese Sorgen brauch man ja zuerst einmal die Möglichkeiten Leute aufzunehmen, bzw. einzustellen.
Mir geht es wie oben beschrieben hauptsächlich darum, wie kann man sich ein Pflegeheim finanzieren, wenn man das nötige "Kleingeld" nicht zur Verfügung hat.

Wie können wir "normale Bürger" uns denn überhaupt verwirklichen, gute Ideen bringen einen da nicht alleine weiter.

Gruß



ilios1966
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AW: Mein Traum ein eigenes Pflegeheim

Beitrag von ilios1966 » So 5. Mai 2013, 17:53

Hallo,

dem Grunde nach gitb es die Möglichkeit Investoren zu finden, auch über Kirchengemeinden kann man schauen ob Bedarf besteht und diese finanziell unterstützen. Des Weiteren stellt sich die Frage welche Größenordnung Du anvisierst, gleichzeitig muss Du ein überzeugendes Konzept haben, Kostenaufstellung usw. Erst dann wirst Du Investoren ggf. überzeugen können.

Lg ilios


Ich bin nicht nur für das verantwortlich was ich sage,sondern auch für das was ich nicht sage!

Ijeos
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AW: Mein Traum ein eigenes Pflegeheim

Beitrag von Ijeos » So 5. Mai 2013, 20:52

Über die Größenordnung hab ich mir noch keine Gedanken gemacht. Wie gesagt der Traum besteht schon länger, jedoch wollte ich mir zuerst das nötige Wissen aneignen, nur leider kam der BWL Teil zu kurz.

Ich hab mir noch keine Gedanken um die Größe gemacht, da das Ganze ja auch eine Frage des Geldes ist.

Wobei eines klar ist, dass natürlich die Größe bzw. das Personal angepasst werden muss, sprich ich kann jetzt nicht sagen 10 Leute, denn dafür habe ich noch keinerlei Berechnungen aufgestellt.

Mir ging es in erster Linie um die Frage der Finanzierung, ob ich überhaupt eine Chance habe ein Pflegeheim zu eröffnen.

Ich habe nur keine Ahnung an wen ich mich diesbezüglich wenden kann, aber wenn du sagst, dass es unterschiedliche Träger als Investoren gibt, dann ist das ja zumindest schon einmal ein Anhaltspunkt für mich.

Danke



sophie
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AW: Mein Traum ein eigenes Pflegeheim

Beitrag von sophie » So 5. Mai 2013, 23:15

Hallo,

du kommst aus dem Klinikbereich. Hast du jemals in einem Pflegeheim gearbeitet? Woher kommt der Wunsch?

Es gibt viele Hürden und Hindernisse, Geld ist sicherlich nur ein Problem.

Sophie


An den Fragen die sich dir stellen erkennst du das Leben, an den Antworten die du findest erkennst du dich selbst.

wenn ein Mensch und ein Hund sich im Himmel begegnen, muss sich der Mensch vor dem Hund verneigen (sibirisches Sprichwort)

Ijeos
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AW: Mein Traum ein eigenes Pflegeheim

Beitrag von Ijeos » Di 7. Mai 2013, 08:54

Hallo Sophie,

ja ich komme aus dem Klinikbereich, mit dieser Aussage hast du Recht.
Den Traum pflege ich schon länger, in meiner Familie sind mehrere Personen im Pflegebereich, als angestellte/r Pfleger/in oder auch in Führungspositionen tätig.

Der Traum hat sich eben mit der Zeit der Jahre entwickelt, ich kann dir keinen einzelnen Grund dafür nennen, denn das ist eine längere Geschichte.

Ich habe schon in so ziemlich jede Art von Heimen und auch Sozialdiensten einen Einblick bekommen.
Sei es noch in der Zeit als Zivildienstleistender, in meiner Ausbildung, während dem Studium oder auch als Praktikant.

Gruß



H-Milch
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AW: Mein Traum ein eigenes Pflegeheim

Beitrag von H-Milch » Di 7. Mai 2013, 14:46

Als erstes ein dickes Hallo an alle Forum-Mitglieder u. natürlich an das Pflegenetz.
Als stiller Mitleser habe ich euch schon länger genießen dürfen, bin von der Sprachweise/Umgangston und der überschaubaren aktiven Mitgliederzahl sehr angetan.
Für meinen letzten Schritt ist Ijeos fast sinnbildlich verantwortlich,denn mir sind seit seiner Anfrage ständig die Nackenhaare hochgegangen.
Aber erstmal sage ich Danke Ijeos,ohne Dich hätte ich diesen Schritt vermutlich immer noch nicht gemacht.

Und nun versuche ich Dich mal kurzfristig an die Hand zu nehmen.
1. hinterfrage Dich bitte ganz genau, ob Du der Manager-Typ bist, im Moment ist es nur der Traum der Dich leitet, die Realität wird nachher grausam sein, besonders in den ersten Jahren.
2. Bevor weitere Schritte gemacht werden, muss das Projekt klar sein, ein umfassendes Konzept geschrieben werden.
Vermutlich wird es einfacher sein, ein Haus mit 60-80 Betten zu entwerfen, als mit 15-30 Betten.
Hier brauchst Du vermutlich schon externe Hilfe, weil wenn das finanzielle Konzept nicht stimmig ist,ist jeder weitere Schritt zum scheitern verurteilt.
3. deine vorrangigen Ansprechpartner werden sein.
a. Hausbank
b. KfW ( Kreditanstalt für Wiederaufbau)
c. Investitionsbank
d. Gesellschaften, die Altenheimprojekte finanzieren
e. Joint-Venture-Kapital
f. ich glaub es gibt mitlerweile sogar Laesing-Gesellschaften?
(bei d.e.f. ist die Gefahr sehr groß, dass Du immer Sklave im eigenen Haus bleibst)
4. Man muß glaub ich auch sagen, dass ohne jegliches Eigenkapital der Weg sehr schwer wird,aber letztendlich vom Konzept abhängig ist.
5. mach bitte erstmal den allerersten Schritt,gehe auf den Server des Bundesministerium für Wirtschaft u. Technologie,dort bekommst Du das kostenlose Softwarepaket 9.4? für Gründer u. junge Unternehmen.

Vieles hast Du ja schon selbst geschrieben, aber das die Kirchen Dir Geld geben, dass mag ich denn doch nicht glauben, die würden die Nische erst mal selber besetzen.
In der Hoffnung, das meine ersten Zeilen auch angenommen werden, sag ich erstmal Tschüß u. bei Bedarf gerne mehr.



Ijeos
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Beitrag von Ijeos » Mo 27. Mai 2013, 22:22

Zuerst einmal vielen Dank an H-Milch,

da ich in letzter Zeit einiges um die Ohren hatte, hat es ein bisschen gedauert bis ich eine Antwort schreiben konnte.

Dein Post war zumindest nicht für mich unnötig 8)

Ich hab mich ein wenig umgeschaut und mich ein bisschen an deinen Punkten orientiert.

Falls ich in dem ganzen mal deine Hilfe benötige, würde ich mich gerne an dich wenden, falls du Lust hast und mir auch weiter helfen kannst.

Gruß Ijeos

Ps: Für meinen letzten Schritt ist Ijeos fast sinnbildlich verantwortlich,denn mir sind seit seiner Anfrage ständig die Nackenhaare hochgegangen.
Aber erstmal sage ich Danke Ijeos,ohne Dich hätte ich diesen Schritt vermutlich immer noch nicht gemacht.

-> kannst du mir das vielleicht noch erklären was du damit sagen wolltest ? ;)



H-Milch
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Beitrag von H-Milch » Di 28. Mai 2013, 19:11

Sei gegrüßt Ijeos

Eigentlich wollte ich damit wirklich nur Danke sagen, denn ansonsten hätte ich bestimmt noch ein wenig in aller Stille mitgelesen.
Ferner konnte ich es nicht Verstehen, dass jemand mit (sehr)guten intelektuellen Vorraussetzungen, sich solch einen Traum zurecht legt,aber sich über die erforderlichen Instrumente,mögliche Wege oder Vorgehensweisen,null Gedanken gemacht hat.
Ich habe in der Situation, einfach nur die Enttäuschung, vieleicht Trauer gesehen, die dich über Kurz oder Lang ergriffen hätte.
Deshalb auch mein Hinweis, auf die Eigenreflektion.

Natürlich bin ich bereit, im Rahmen meiner Möglichkeiten, helfend mitzugestalten.
Gruß



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Beitrag von Ijeos » Di 28. Mai 2013, 23:32

Hallo H-Milch,

was meinst du denn mit ich hätte mir keine Gedanken gemacht?

Ich pflege diesen "Traum" schon länger, es muss nicht zwingend ein "Altenheim" sein, inzwischen gibt es viele Alternativen dazu, wie z.Bsp. Betreutes Wohnen oder Wohngemeinschaften für ältere Menschen mit einer Alltagsbetreuerein.

In der Frage ging es ja Prinzipiell um Finanzierungsmöglichkeiten, ja Ok, wie zuvor beschrieben, kam der BWL Bereich bei mir sehr gering vor (und ich meine gering).

Ich wollte jetzt ja nicht unbedingt von jemandem hören:

"Geh dort hin der gibt dir Geld" (einfach ausgedrückt)

Mir ging es ja auch darum, ob mir evtl. jemand eine bestimmte Literatur vorschlagen kann oder evtl. noch eine Zusatzqualifikation, Weiterbildung oder wie auch immer.

Ich mache mir ja JETZT Gedanken über diese ganzen Dinge, insofern kann man nicht sagen, dass ich mir null Gedanken gemacht habe, denn darum kümmere ich mich ja jetzt.

In meinem Leben kann sich noch viel ergeben, aber wenn ich mich nicht darum kümmere, bzw. ich mir Gedanken um meine Zukunft mache, dann sitze ich vielleicht noch in 20 Jahren im Krankenhaus und ärgere mich wieso ich mich nicht intensiver um gewisse Dinge gekümmert habe.

Ich habe nie behauptet, dass ich in 5 Jahren ein eigenes Altenheim eröffnen möchte, hier ging es rein um den Traum und wie man sich am besten an die ganze Sache heran wagt um auch einen Einblick zu bekommen (nicht nur oberflächlich).

Gruß Ijeos



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WhiteTara
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AW: Mein Traum ein eigenes Pflegeheim

Beitrag von WhiteTara » Mi 29. Mai 2013, 02:38

Träume sind dazu da, sie zu spinnen und zu hegen :) ....und manche von ihnen können wir Wirklichkeit werden lassen!

Ich möchte zwar kein eigenes Pflegeheim haben, kenne aber durchaus diese Träume von beruflichen Projekten, etwas eigenes auf die Beine stellen zu wollen. Im Laufe der Zeit hat sich bei mir nämlich auch so eine größere Idee zusammen gesponnen, deren wirklich Umsetzung noch nicht einmal im Ansatz durchdacht ist.

Im Prinzip müsste ich mir dann ähnliche Gedanken machen wie du: Wie finanziert man so etwas überhaupt ????

Was ich für mich ganz genau weiß:
Ich selbst könnte mit meinem Privatvermögen (......Vermögen ????) überhaupt gar nichts anschieben - das reicht für den Alltag, meine Urlaubspläne etc. aber nicht für kostspielige Großprojekte ---> Die Idee muss komplett fremd finanziert werden (jedenfalls in meinem Falle)
Ich selbst habe NULL Ahnung von BWL und ich fürchte, selbst wenn ich mich dafür interessieren würde, täte das niemals mein Lieblingsgebiet werden. Ich habe andere Fähigkeiten ----> Also brauche ich für die Umsetzung der Idee passende Partner, die genau diesen Bereich abdecken können
Ich selbst habe NULL Erfahrung mit Großprojekten und auch nur wenig Erfahrung mit Fundraising ---> Also Leute finden, die solche Erfahrungen haben
Und ich weiß für mich selbst auch ganz genau: ich bin ein Teamplayer und kein Einzelkämpfer, weshalb ich Projekte (egal ob beruflich oder privat) sowieso nie so gestalten würde, dass ich für das meiste allein zu sorgen hätte, sondern ich täte mir immer Leute suchen, die gemeinsam ein Projekt mit mir angehen wollen.

Hör dich um in deinem Umfeld: welche Projekte sind am Entstehen - seien es nun neue Heime, Wohngruppen, betreutes Wohnen ? Zapfe alle Quellen an " Wer kennt wen, der wen kennt, der..."
Wenn ich meine Idee nun konkret umsetzen wollte (ist zur Zeit nicht ganz so aktuell, weil mein jetziger Job mir auch sehr gut gefällt), dann kenne ich aus meiner aktuellen Arbeitserfahrung schon Menschen, die sich z.B. mit eigenem Pflegedienst sehr erfolgreich selbständig gemacht haben; erfolgreich 2 Demenz-Wohngruppen aufgebaut haben und gerade an der 3. arbeiten; Vereine/Stiftungen/Firmen die solche Projekte unterstützen; über das örtliche Netzwerk könnte ich Leute kontaktieren, die sich mit alternativen Wohnformen beschäftigen (wenn es ein Wohnprojekt werden sollte) oder Leute, die ähnliche Großprojekte betreiben, aber mit anderem Arbeitsschwerpunkt als meine eigene Idee und ich hätte auch keine Scheu, ganz banal bei meinem Arbeitgeber in der entsprechenden Abteilung nach zu haken, von welchen Stellen die Gelder bekommen haben, als neugebaut wurde - all diese Menschen könnte ich dann nach ihren Erfahrungen fragen und würde ein Stück weiter kommen mit meiner Idee.

Mach dir Gedanken, welche Gruppen (Kirchen, Firmen, Vereine, Stiftungen, die Stadt, die Landesregierung...) an deiner Art von Idee Interesse haben könnten, um dich zu unterstützen - sei es nun finanziell oder mit Wissen?
Vielleicht kann auch ein Kurs zur Existenzgründung weiterhelfen?

Wenn ich das richtig heraushöre, dann muss am Ende auch nicht unbedingt ein eigenes Pflegeheim heraus kommen, sondern du könntest auch beim MehrGenerationenHaus mit integrierter "Pflegegruppe" landen ... weil auch noch nicht so wirklich klar ist, was es nun genau werden soll ?
Für die Frage nach der Finanzierung wäre allerdings eine konkrete Idee wichtig, denn ohne konkreten Plan bekommst du auch von anderen keine Finanzierungszusage!
Ich würde mal davon ausgehen, dass es sicher auch Landes- oder Bundesmittel gibt, um Neubauten/Umbauten von Heimen/Wohngruppen etc. zu finanzieren. Frage bei Projekten nach, die schon realisiert wurden !

Ich sage mal Dankeschön dass du mich daran erinnert hast, dass in meiner Schublade auch noch so manche Idee darauf wartet umgesetzt zu werden 8)


LG WhiteTara

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benny34
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AW: Mein Traum ein eigenes Pflegeheim

Beitrag von benny34 » Mi 29. Mai 2013, 10:20

Hi Ijeos!

Dein erster Schritt sollte das Anlegen eines Business-Plans sein.
Denn im Verlauf dieses Planes
- tauchen alle oben genannten Fragen auf
- du hast die Möglichkeit, sie dann auf "machbar" - "nicht machbar" zu prüfen.

Fakt ist: Ohne einen aussagekräftigen Businessplan brauchst du nirgends vorstellig zu werden.

Schau dich mal im Web um, es gibt massenhaft gute Anleitungen, Vorschläge, Musterpläne.
Erst wenn der Businessplan am Schluß ein klares "Ja" ausgibt, kann man die vorher erarbeiteten Schritte angehen.

P.S. hab hier noch einen guten Link (der mir in der vergangenheit auch sehr geholfen hat)
http://www.existenzgruender.de/selbstae ... inessplan/



H-Milch
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Beitrag von H-Milch » Mi 29. Mai 2013, 11:05

Moin,Moin
Ich verstehe dich jetzt ja auch viel besser,meine spontane Angst, dass da jemand sich ins Unglück stürzt ist ja auch verpflogen.
Es war halt für mich so unklar, das der Ijeos sich dem Traum mit so viel Ruhe u. Gelassenheit annähern will.

Anbei: habe ich mal 3 Vorschläge eingefügt, die Dich für den Bereich "Finanzen" sensibilisieren könnten.
Ferner den Link zur bpa,dieser Verband könnte von Bedeutung sein, da er Dir die Möglichkeit(Hilfestellung) bietet, bereits laufenden Einrichtungen zu übernehmen bzw. an deinem Konzept helfend mitwirken könnte.

Literatur für den Bereich Existenzgründung u. Infos im www. gibt es ja unendlich, hier solltes Du selber schauen, was dich anspricht.Hier muß sich auch eine kleine Sensibilität entwickeln, die sinnvolle u. weniger sinnvolle Infos filtern kann, am Anfang will man alles aufsaugen.

Vieleicht solltes Du zuerst dein Studium abschl. um für die nächsten Schritte den Kopf frei zu haben(Planungsphase)
Vieleicht auch den Traum am Leben halten, um dieser Ellenbogengesellschaft zeitweise entfliehen zu können.

http://www.hvh-businessconsulting.de/bl ... ur-gesucht

https://www.kfw.de/kfw.de.html

http://checkliste.de/unternehmen/existenzgruendung/

http://www.bpa.de/

Und noch einmal: ich wollte Dich weder angreifen, noch verletzen, es waren einfach meine Ängste.
Gruß u. viel Glück beim gestalten, des richtigen Weges, dann kommt das Ziel von ganz allein in Sicht.



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Beitrag von H-Milch » Mi 29. Mai 2013, 11:31

hatte ich vergessen
Hier kann man sich den Businessplan kostenlos erstellen lassen,klar ist es für Bankgespräche nicht unbedingt ausreichend,aber als Grundlage, für die tiefere inhaltliche Gestaltung absolut brauchbar.

http://www.mittelstanddirekt.de/home/gr ... ellen.html



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WhiteTara
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Beitrag von WhiteTara » Mi 5. Jun 2013, 11:47

Ich fürchte bevor Ijeos sich an einen Businessplan machen kann, muss die eigentlich Idee noch viel konkreter werden!

Ich bastele doch nicht an einem Businessplan für z.B. ein Heim mit 25 Plätzen, nur um mal zu sehen wie weit die Finanzen reichen; wenn letztlich rauskommt, dass mein Projekt vielleicht doch lieber eine Wohngruppe werden soll, die nicht den Kriterien der Heimaufsicht unterliegt ....


LG WhiteTara

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doedl
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Beitrag von doedl » Mi 5. Jun 2013, 14:13

Hallo Ijeos,

würde Dir den Kontakt zu Johannes empfehlen; der hat seit Jahren ein eigenes kleines Heim und ist betriebswirtschaftlich nicht auf den Kopf gefallen.

Gruß Doedl


Wir müssen die Änderung sein, die wir in der Welt sehen wollen- Mahatma Gandhi

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Beitrag von Ijeos » Do 6. Jun 2013, 12:51

Zuerst einmal ein großes Danke an alle die sich hier an dem Thread beteiligen.

Wie ich schon ein paar mal geschrieben habe, geht es hier rein um die Rahmenbedingungen wie ich Vorgehen müsste, wenn ich etwas eigenes eröffnen möchte.
Mir ist bewusst, dass ich wissen sollte was ich eröffnen möchte, ich glaube eine Definition des Wortes Traum wäre hier ganz am Anfang angebracht gewesen.

Da ich gerade mit der Bahn unterwegs bin kann ich nicht genauer auf eure hilfreichen Beiträge eingehen.

Wenn ich wieder Zuhause bin und zeit finde werde ich mich noch einmal melden.

Gruß ijeos



Abisha
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AW: Mein Traum ein eigenes Pflegeheim

Beitrag von Abisha » So 4. Mai 2014, 12:33

Hallo Ihr Lieben,,,,ich Träume eine eigenes Heim auf zumachen in Afrika,,,,,in UGANDA,,,,,aber ich weiss nichts wie ich anfangen soll.

Ich bin gelernte Arzthelferin und Altenpflegerin und habe eine gross Traum eine eigenes Heim in Afrika,,,,wir habe da Altemenschen die sehr leiden.

Bitte geben mir per TIPPS.

Vielen Dank



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