Insulingabe mit PEN

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ApoPfleger
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Beitrag von ApoPfleger » Di 8. Jul 2003, 23:54

@Fibula
Wir haben auch Diabetiker, die fast ständig einen BZ von 300 - 400 haben, und die sind quietschfidel, obwohl sie laut Lehrbuch schon im Koma liegen müßten....
Putzigerweise tolerieren gerade Typ-2-Diabetiker solche Werte oft gut, obwohl die natürlich auf Dauer absolut schädlich sind. Kannte mal eine Patientin mit ausgeprägter Panik vor Hypoglykämien, die hat bei Werten unter 200 schon nach Apfelsaft oder was zu essen verlangt. Der extremste mir bekannte Fall war eine Patientin mit dem astronomischen BZ-Wert von 1200 mg/dl, die diesen Wert nicht nur überlebt hat, sondern dabei auch noch ansprechbar war.

@targav
Analog-Insuline sind gentechnisch so verändert, daß sie schneller und kürzer wirken. Einerseits entfällt hierdurch der Spritz-Eß-Abstand, andererseits kann man auch genau auf die Hauptmahlzeiten abgestimmte Mengen spritzen. Hier in Deutschland sind meines Wissens zur Zeit nur Humalog und NovoRapid am Markt, wobei es das Humalog auch als Mischinsulin mit Verzögerungsanteilen gibt.

Zum Thema Nadeln:

Sicher, aus rein hygienischen Gründen sollte man die Nadel nach jedem Spritzen wechseln, das steht auch so in jeder Packungsbeilage. Und die gruseligen Elektronenmikroskop-Fotos kenn ich auch. Die meisten Diabetiker, die ich kenne, wechseln die Nadeln aber (aus Kostengründen - Stichwort Zuzahlung) erst, wenn der Einstich nicht mehr schmerzfrei - die Nadel also schon ziemlich stumpf ist.

Gruß

Apo 8)


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