Heimaufenthalt als weiteren positiven Lebensabschnitt?

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andrea
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Registriert: Di 16. Jul 2002, 19:15

Heimaufenthalt als weiteren positiven Lebensabschnitt?

Beitrag von andrea » Mo 7. Jul 2003, 19:22

:wave Hallöchen,
Wie kann man Heimbewohnern einen Teil der tiefen Traurigkeit und des Gedankens"nun ist alles vorbei"nehmen? ich bin in der Tagespflege gelandet die zur Zeit auch einige Heimbewohner besuchen.Mich hat die tiefe Resignation der Bewohner sehr berührt und ich würde ihnen gern in den nächsten Gesprächen Mut machen, aber dazu auch mit vernünftigen Argumenten kommen die ihnen auch akzeptierbare Vorteile und Lebensqualitäten aufzeigen.Dieses Verhalten ist mir in meinem ersten Heimeinsatz nicht so aufgefallen. ?(


„Rechthaben ist erst eine Kunst; wenn auch die anderen glauben, dass mans hat!”

milchbrei
Beiträge: 181
Registriert: So 11. Mai 2003, 09:39

Heimaufenthalt

Beitrag von milchbrei » Di 8. Jul 2003, 18:33

Hallo Andrea,die Traurigkeit kannst du nicht einfach wegpusten.Viele alte menschen resignieren wenn sie in ein Heim kommen. Vielleicht kann man den ein oder anderen dazu bringen kleine Aufgaben zu übernehmen z.B Wäsche falten , Blumen gießen ect. In meiner Facharbeit zum Thema: Therapeuten auf 4 Pfoten, 2 Flügeln und Flossen habe ich mich auch mit resignierten Bew. befasst. Um etwas Farbe in den Heimalltag zu bringen kann man z.B einen Tierbesuchsdienst bestellen. Die kommen einmal in der Woche mit ihren Hunden und unternehmen etwas mit den Bew.Nur solte man niemanden mit gewalt aus seiner traurigkeit holen.liebe grüße milchbrei :eek :eek :eek :eek :D :D :D :D :D :D :D


Lächeln ist das Kleingeld des Glücks. ( Heinz Rühmann)


Wer fleißig ist wie eine Biene,
arbeitet wie ein Pferd,
abends müde ist wie ein Hund,
der sollte zum Tierarzt gehen,
es könnte sein das er ein Kamel ist.

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