Habt ihr Erfahrungen mit Tieren in der Pflege?

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Dodger
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Habt ihr Erfahrungen mit Tieren in der Pflege?

Beitrag von Dodger » So 30. Okt 2005, 17:39

Hallo
ich habe bei mir ind er Familie selber gesehen was Tiere bewirken können bei einem Krnaken Menschen,
mein Vater hatte einen Herzinfakt und einen Schlaganfall kurz hintereinander, nun bei de rReha war er nciht wirklich bereit mitzumachen und die Übungen damit er wieder richtig Laufen kann hat er auch nciht gemacht, nun hatten wir das Glück, das mein Vater ein Hundenarr ist, und wir sowieso einen Hund uns zulegen wollten.

WIr haben dann auch einen schönen Cocker Spaniel bekommen, ein herzensguter Hund, und man merkte, das mein Vater ein wneig Traurig war, weil er mit dme Hund nciht laufen kann, er hat es immer und immer probiert, nun 10 Jahre nach dem Schlag, merkt man kaum noch das er hinkt beim Laufen, und er ist viel slebstständiger geworden, klar mag das nciht alleine an dem Hund liegen, aber er hat gewiss einen Grossen beitrag dazu geleistet das es meinem Vater sichtlich und Körperlich besser geht.


Habt ihr auch erfahrungen mit Tieren in der Pflege gemacht?



Dieser Beitrag ist Bobby gewidmet, den wir leider am 28.09 05 einschläfern lassen mussten, wir werden dich nie vergessen!!



milchbrei
Beiträge: 181
Registriert: So 11. Mai 2003, 09:39

Beitrag von milchbrei » So 30. Okt 2005, 19:21

Hallo Doger,

meine geschichte zum Thema Tiere in der Pflege

Amanda und Seppel

In meinem 1. Praktikum während der Ausbildung habe ich eine Bew. kennengelernt die mir von den Kollegen als sehr depressiv geschildert wurde. Sie lag nur im Bett und ließ sich schwer dazu überreden sich mobilisieren lassen.
Eine Kollegin hatte eines tages eine Idee. Sie zog in eine neue Wohnung und konnte ihr Kaninchen Seppel nicht mitnehmen.Deshalb fragte sie Amanda ob sie nicht Lust hätte auf Seppel aufzupassen.
Amanda war schon als Kind sehr tierlieb gewesen ( aß mit der Katze von einem Teller,sehr zum Leidwesen ihrer Mutter)und stimmte dem zu.
So kam Seppel jeden tag in seinem Käfig zu Besuch. Ab und zu wurde er auf ihr Bett gesetzt,so das sie ihm die Hasenohren kraulen konnte.
Das war der beginn einer wundervollen Freundschaft. Amanda wachte streng ( Krankenschwester a.D)darüber das der Hase gut versorgt wurde.
Nach einigen Monaten war sie mit Hilfe der Krankengymnastik in der Lage einige Schritte zu gehen und einige Zeit im Sessel zu sitzen.
Heute, 4 Jahre später, ist Seppel seit gut einem Jahr im Hasenhimmel.Er wurde eines morgens tot in seinem Käfig gefunden.
Amanda weiß noch nicht so recht, ob sie sterben soll oder nicht. Sie liegt nur im Bett und steht gar nicht mehr auf. Den Tod des Hasen hat sie sehr gelassen aufgenommen. Seitdem ihr Geist immer mehr verwirrt ist, erwähnt sie das Tier auch nicht mehr.
liebe Grüße milchbrei :wave :wave :wave :wave :wave :wave :wave :wave :wave :wave :wave


Lächeln ist das Kleingeld des Glücks. ( Heinz Rühmann)


Wer fleißig ist wie eine Biene,
arbeitet wie ein Pferd,
abends müde ist wie ein Hund,
der sollte zum Tierarzt gehen,
es könnte sein das er ein Kamel ist.

pflegeassi
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Beitrag von pflegeassi » Mi 2. Nov 2005, 15:59

Hallo

Ich selber bin nicht nur APH und sanni in der Humanmedizin, sondern auch Sanni im Tierrettungsdienst.

Ich muss sagen, Tiere können viel bewirken.
Schon oft haben wir auch Tiere in Heime gebracht.
In manchen Heimen darf man sogar Tiere halten.

(Besondere Bedingungen nötig)

Ich kann nur jedem raten, sich darüber zu informieren.
Schon bald erscheint hierzu sogar ein bericht unter :

http://www.tierrettungsdienst-lauf.de



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WhiteTara
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Registriert: Sa 15. Mai 2004, 17:35

Beitrag von WhiteTara » Do 24. Nov 2005, 00:43

Wir haben nur gute Erfahrungen mit Tieren gemacht:

Die Bewohner haben bei uns keine eigenen Tiere mitgebracht, meine aber, dass dies z.B. für Vögel und andere Kleintiere in Absprache mit der Heimleitung sicher möglich wäre.

Viele Mitarbeiter oder Angehörige haben Hunde und bringen diese oft mit ins Wohnheim und selbst ruhige Bewohner werden dann aufmerksam und aktiv, wenn sie Kontakt zu den Tieren bekommen. Eine Praktikantin im Sozialbereich wurde ausdrücklich gebeten ihren Hund häufig mir zur Arbeit zu bringen.
Seit einem Jahr haben wir im Garten ein Kaninchen und Meerschweinchen Gehege: Es besteht die Möglichkeit, ganz in das Gehege hineinzugehen und die Tiere frei zu erleben. Einige Bewohner und der benachbarte Kindergarten und Ehrenamtliche kümmern sich um die Stall-und Tierpflege. 1x in der Woche werden die Tiere auch ins Haus gebracht zu den Bewohnern, die ihr Zimmer/Bett nicht verlassen können. Es ist einfach toll die Menschen zu erleben, wenn so ein Häsle im Arm halten und es sanft kraulen und dieses sich ganz vertrauensvoll anschmiegt :)
Ich wünsche mir gerne noch eine Hauskatze, die einfach so über den Wohnbereich streifen darf und von sich aus auf die Bewohner zu geht - so was kenne ich aus meiner Arbeit im Behindertenheim. Mal sehen, ob ich den Chef noch überzeugen kann...


LG WhiteTara

Jutti
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Beitrag von Jutti » Do 24. Nov 2005, 06:56

Hi @All
beim KDA ist zur Zeit interessantes zum Thema Tiere in der Pflege online zu lesen:
http://www.kda.de/german/showarticles.php?id_art=266
http://www.kda.de/german/showarticles.php?id_art=264
http://www.kda.de/german/showarticles.php?id_art=263

liebe Grüße
Jutti



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schnitte
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Registriert: Mi 31. Aug 2005, 12:02

Beitrag von schnitte » So 27. Nov 2005, 20:18

unser team hätte gern ne katze. aber es wird mit uns diskutiert wegen der hygiene. wenn die durch alle zimmer streift und gestreichelt wird, ist sie keimträger hoch drei. wie habt ihr das geregelt????????



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