Gibt es in Deutschland einen Pflegenotstand?

Das Diskussionsforum für alle Themen, die die Pflege betreffen, Fragen Tipps, Anregungen etc alles ist willkommen...
Antworten
aramaid
Beiträge: 64
Registriert: So 6. Feb 2005, 22:31

RE: Pflegenotstand?

Beitrag von aramaid » Sa 12. Feb 2005, 08:56

also als ich diesen bericht gelesen hab kam mir als erstes der gedanke-ok ja du hast recht es stimmt wir kämpfen uns täglich durch einen haufen papierkram... doch dann dachte ich...nein denn alle diese schriftstücke die wir auf arbeit schreiben sind zwar dafür da die entwicklung zu kommentieren aber auch mal dran gedacht das es im ernstfall auch ne absicherung für uns ist????



andrea
Beiträge: 3406
Registriert: Di 16. Jul 2002, 19:15

RE: Pflegenotstand?

Beitrag von andrea » Sa 12. Feb 2005, 13:27

...........................genau und ich glaube wenn wir endlich richtig mit dem ganzen Schreibselkram umgehen und sicher wissen was wie und wo dokumentiert gehört ist es auch eine Arbeitserleichterung die fehlerhafte Pflege vermeiden kann.
Also mit dem Blick nach vorn......................packen wirs an :D
:wave


„Rechthaben ist erst eine Kunst; wenn auch die anderen glauben, dass mans hat!”

sophie
Beiträge: 3769
Registriert: Mi 11. Jan 2006, 23:24

AW: Pflegenotstand?

Beitrag von sophie » Mo 16. Jan 2006, 17:39

Hallo

ich persönlich war eigentlich immer ein "Freund" von MDK und Heimaufsicht. Aber zunehmend ergehen neue Vorschriften die für mich absolut weltfremd - pflegefremd sind und meiner Meinung nach ist der Verwaltungsakt viel zu aufwendig. Nicht umsonst hat der MDK selbst eine vereinfachte Dokumentation rausgebracht. Leider wird sie noch nicht wirklich praktiziert.
In meiner Ausbildung war es üblich die Dokumappe mit ins Zimmer zu nehmen und vor Ort zu dokumentieren - das hatte den Vorteil, dass man etwas mehr Zeit mit dem BW verbringen konnte, weil schreiben und sprechen kann man ja paralell. Und es wurde auch nix vergessen zu dokumentieren. Heute im Zeitalter des PC´s ist dies nun aus vorstellbaren Gründen nicht mehr möglich, denn wir haben keine Laptops. Da ich im Dienst die jeweils einzige Fachkraft bin, ist es bei uns so geregelt das der Verwaltungsaufwand ausserhalb der Dienstzeit betrieben wird (nicht die tgl Dokumentation) und das aufs Zeitkonto gut geschrieben wird. Ist eigentlich auch gut so, dann kann man dran bleiben

Gruss Sophie



Benutzeravatar
wundmentor
Beiträge: 462
Registriert: Sa 20. Sep 2003, 12:57

AW: Pflegenotstand?

Beitrag von wundmentor » Mo 16. Jan 2006, 19:12

Hallo,

ich finde den Eingangstreath diskussionswürdig.
Nicht alleine hier, sondern mit unseren Arbeitskolleginnen und Kollegen.
Habe die Post etwas korrigiert und als PDF verpackt und wenn spline nichts dagegen hat setzte ich PDF noch als Anhang.
Irgendwie ist dieser Beitrag aus der Seele herausgesprochen.

m.f.G.
wundmentor
Zuletzt geändert von wundmentor am Sa 21. Jan 2006, 19:04, insgesamt 1-mal geändert.


Alt zu werden,
ist nun mal die einzige Methode, um lange zu leben!!

Benutzeravatar
schnitte
Beiträge: 893
Registriert: Mi 31. Aug 2005, 12:02

AW: Gibt es in Deutschland einen Pflegenotstand?

Beitrag von schnitte » Sa 21. Jan 2006, 23:32

ich wollte mal etwas sonnenschein reinbringen:
wenn das größte dieser probleme hier die ausgiebige dokumentation ist, dann will ich mal einwerfen, dass das sogar schon bei bundeskanzler&co. angekommen ist und schon zur diskussion steht. also vielleicht gibts ja doch noch hoffnung in der hinsicht.

wenn merkel es schafft die steuererklärung auf eine seite zu bringen, dann werden vielleicht auch unsere akten mal halbiert... :smile



Antworten

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 5 Gäste